Ein paar (grob geschätzte)Gedanken zum Thema Mietwagen und Versicherung, die aus meinen Tagen als Testfahrer für eine große Autofirma und der Zusammenarbeit mit Mietwagenunternehmen zum Lesitungsvergleich der Fahrzeuge untereinander herkommen.
Grundsätzlich wird ein gut arbeitender Mietwagenanbieter in seinen Preisen die kalkulatorische Abschreibung, die geschätzten Erhaltungskosten, die laufenden Kosten und evtl. die Ansparung auf ein neues Fahrzeug beinhalten, zusätzlich die kalkulatorischen Over Heads. Aus der Diskrepanz zwischen anfallenden Kosten und Ertrag ergibt sich der Gewinn (vor Steuern).
Die Kosten z.B. für einen Hilux 2.7 belaufen sich in SA auf ca. 25.000€. Davon wird der entsprechende Rabatt für Großabnehmer von bis zu 25 % abzuziehen sein, das sind dann die Kosten für das Zubehör (Canopy, Zelt, sonst. Mat).
Bei einer anzunehmenden Mietdauer von 300 Tagen/Jahr und etwa 60.000 km Fahrleistung ist mit etwa 3 großen Inspektionen zu rechnen, die Gewährleistung läuft über 100´km oder drei Jahre. Auch die Abschreibung wird auf drei Jahre laufen. Bei der angenommenen Auslastung und Kosten pro Miettag von ca. 70€ (niedrig angesetzt) bringt der Wagen in drei Jahren 63.000€ minus der ca. 10´-15´ € Nebenkosten und des EK. Ab wann der Wagen nur noch Gewinn bringt ist ausrechenbar.
Alle Wagen sind versichert, die Vollkasko unterscheidet sich aber in der Höhe an Hand des Schadensrisikos, des Einsatzzweckes und des Selbstbehalts des Eigentümers. So gibt es in den Kosten Unterschiede zwischen Pkw´s und Lkw´s, der Unterschied wird meines Wissens deutlich an der Angabe der zulässigen Achslast, die an der jeweiligen Seite des Wagens aufgemalt sein muss. Hier spreche ich aus leidvoller Erfahrung, da ich bei einem Urlaub in NAM mehrmals wegen der fehlenden Beschriftung an dem 4x4 DC angehalten wurde und auch Geld zahlen musste.
Das Defizit in der Versicherungsleistung wird natürlich gerne weitergegeben. So wird eine Minimierung des Selbstbehaltes angeboten. Wenn wir von hier von Kosten von 20 € pro Tag/Selbstbehalt 0 ausgehen und der o.a. Einsatzdauer kommen pro Fahrzeug im Jahr 6000 € zusammen. Gehen wir von einem Vermieter mit 10 Fahrzeugen aus und einem kalkulatorischen Totalverlust von 10% (also ein Fahrzeug pro Jahr) ergibt das einen Überschuss von 30´-40´€ pro Flotte. Hierbei darf nicht vergessen werden, das das Risiko auf dem Totalverlust sitzen zu bleiben auf Grund der Vertragsgestaltung sehr gering ist und eher auf den Mieter abgewälzt wird.
Die Frage ob sich der Selbstbehalt für den Mieter oder Vermieter rechnet, muss man nun selbst beantworten.
Mienes Erachtens ist die Form der Übergabe des eventuellen Selbstbehalts an den Kunden nur eine andere Art der Gewinnmaximierung.
Grundsätzlich wird ein gut arbeitender Mietwagenanbieter in seinen Preisen die kalkulatorische Abschreibung, die geschätzten Erhaltungskosten, die laufenden Kosten und evtl. die Ansparung auf ein neues Fahrzeug beinhalten, zusätzlich die kalkulatorischen Over Heads. Aus der Diskrepanz zwischen anfallenden Kosten und Ertrag ergibt sich der Gewinn (vor Steuern).
Die Kosten z.B. für einen Hilux 2.7 belaufen sich in SA auf ca. 25.000€. Davon wird der entsprechende Rabatt für Großabnehmer von bis zu 25 % abzuziehen sein, das sind dann die Kosten für das Zubehör (Canopy, Zelt, sonst. Mat).
Bei einer anzunehmenden Mietdauer von 300 Tagen/Jahr und etwa 60.000 km Fahrleistung ist mit etwa 3 großen Inspektionen zu rechnen, die Gewährleistung läuft über 100´km oder drei Jahre. Auch die Abschreibung wird auf drei Jahre laufen. Bei der angenommenen Auslastung und Kosten pro Miettag von ca. 70€ (niedrig angesetzt) bringt der Wagen in drei Jahren 63.000€ minus der ca. 10´-15´ € Nebenkosten und des EK. Ab wann der Wagen nur noch Gewinn bringt ist ausrechenbar.
Alle Wagen sind versichert, die Vollkasko unterscheidet sich aber in der Höhe an Hand des Schadensrisikos, des Einsatzzweckes und des Selbstbehalts des Eigentümers. So gibt es in den Kosten Unterschiede zwischen Pkw´s und Lkw´s, der Unterschied wird meines Wissens deutlich an der Angabe der zulässigen Achslast, die an der jeweiligen Seite des Wagens aufgemalt sein muss. Hier spreche ich aus leidvoller Erfahrung, da ich bei einem Urlaub in NAM mehrmals wegen der fehlenden Beschriftung an dem 4x4 DC angehalten wurde und auch Geld zahlen musste.
Das Defizit in der Versicherungsleistung wird natürlich gerne weitergegeben. So wird eine Minimierung des Selbstbehaltes angeboten. Wenn wir von hier von Kosten von 20 € pro Tag/Selbstbehalt 0 ausgehen und der o.a. Einsatzdauer kommen pro Fahrzeug im Jahr 6000 € zusammen. Gehen wir von einem Vermieter mit 10 Fahrzeugen aus und einem kalkulatorischen Totalverlust von 10% (also ein Fahrzeug pro Jahr) ergibt das einen Überschuss von 30´-40´€ pro Flotte. Hierbei darf nicht vergessen werden, das das Risiko auf dem Totalverlust sitzen zu bleiben auf Grund der Vertragsgestaltung sehr gering ist und eher auf den Mieter abgewälzt wird.
Die Frage ob sich der Selbstbehalt für den Mieter oder Vermieter rechnet, muss man nun selbst beantworten.
Mienes Erachtens ist die Form der Übergabe des eventuellen Selbstbehalts an den Kunden nur eine andere Art der Gewinnmaximierung.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"