Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Tigermamba463 Beiträge · seit 200710. Feb. 2009 · #3
Wow, Klaus,
das letzte Foto ist ja toll...
Ich wünsche Dir - und natürlich allen netten FoMis - einen schönen Tag!
Liebe Grüsse Heike
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Chrigu7'263 Beiträge · seit 200610. Feb. 2009 · #4
Als Overlander versteht man Umgebaute Lastwagen mit Touristen an Board. Meist wird in Zelten übernachtet. Gekocht und gegessen wird gemeinsam am Lagerfeuer. Die Touren sind jeweils recht eng gesteckt, so dass Leute auf einer Overlander-Tour Abends eher spät ankommen und morgens sehr früh abfahren.
Für eine Erstreise nach Afrika kann das aber eine gute und günstige Alternative sein.
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Hallo Pirnaer, Overlander sind im Grunde für den Personentransport umgebaute, geländegängige LKW.Die Luxusversionen davon könnte man auch als offene Busse bezeichnen.Man findet diese Fahrzeuge recht häufig in Namibia, weil sie infolge der Wärme dort ganz gut eingesetzt werden können. Außerdem ist das eine sehr preisgünstige Art von Großgruppenreisen. Genau darin aber liegt ihr teilweise schlechter Ruf begründet: wenn solche Großgruppen irgendwo " einfallen", dann ist es meist mit der Ruhe und Beschaulichkeit vorbei. Hinzu kommt, dass diese Art des Reisens vor allem junge Leute anzusprechen scheint und die haben dann mitunter einen etwas anderen "Reisestil".Etwas überzogen ausgedrückt ist der Begriff "Overlander" bei den Lodgetouristen ein Synonym für " Rette sich wer kann - die Mongolen kommen"😄 😄 Gruß Joli
Tag 1-2 Cape Town Tag 3 West Coast Namaqualand Tag 4-5 Orange River Tag 6 Fish River Canyon Tag 7-8 Namib Desert Sossousvlei Tag 9-10 Swakopmund Tag 11 Spitzkoppe Tag 12 Brandberg Tag 13-14 Etosha Tag 15 Caprivi Tag 16 Maun Tag 17 Okavango-Delta Tag 18 Nata Tag 19 Kasane-Vic Falls Tag 20 Vic Falls Tag 21 Hwange Tag 22 Bulawayo Tag 23 Machete Tag 24 Johannesburg
Topobär5'479 Beiträge · seit 200910. Feb. 2009 · #11
Southerndreams schrieb:
Ja, da kriegst du dann solche Touren:
Tag 1-2 Cape Town Tag 3 West Coast Namaqualand Tag 4-5 Orange River Tag 6 Fish River Canyon Tag 7-8 Namib Desert Sossousvlei Tag 9-10 Swakopmund Tag 11 Spitzkoppe Tag 12 Brandberg Tag 13-14 Etosha Tag 15 Caprivi Tag 16 Maun Tag 17 Okavango-Delta Tag 18 Nata Tag 19 Kasane-Vic Falls Tag 20 Vic Falls Tag 21 Hwange Tag 22 Bulawayo Tag 23 Machete Tag 24 Johannesburg
Kostenpunkt 1900,- € pP.ohne Flug.
Na dann gut Nacht
Das wär ja noch ein Kurztrip. 3 Wochen ist die Standartzeit für die Route Nairobi - Kapstadt.
Matou66843 Beiträge · seit 200811. Feb. 2009 · #12
Hallo,
beim Begriff "Overlander" schaudert's mich, wenn ich nur dran denke. Sind das nicht auch die, die z.T. auch mal mit 80 Sachen durch den Etosha NP "knallen" 😐 ?
Wir nennen Overlander auch gerne "senseless in Africa" - in Anlehnung an den Namens eines bekannten Anbieters, den man in NAM/BOT relativ oft sieht.
LG
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Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200611. Feb. 2009 · #13
Overlander erkennst Du ganz einfach:
Die Truppe kommt spät abends ins Camp geschneit, macht die halbe Nacht Radau, sodass die anderen Camper mit aufgebauten Dachzelten ans letzte Ende des Campgrounds flüchten, nur um noch ein wenig Nachtruhe genießen zu können...😐 (... so erlebt am Waterberg)
Tigermamba463 Beiträge · seit 200711. Feb. 2009 · #14
Ja,
"Senseless in Africa", das trifft es wohl, dachte ich, als ich es im vorletzten Beitrag las...
Oktober 2008 - Okaukuejo: wir liegen friedlich in der Mittagshitze am - noch leeren - Pool, als ein Overlander eintrifft. Kurze Zeit später ist der Pool überfüllt mit jugendlichen Amerikanern, die zwei Stunden lautstark Ball spielen, brüllen, kreischen. Einige andere außenstehende Personen bekommen den Kopf an den Ball, auf den Bauch... Kein Respekt, keine Entschuldigung.
Später steigen sie in ihren Overlander und werden zum Abendbuffett zum Glück nicht mehr gesichtet. Wahrscheinlich hatten die Gäste in Halali das Vergnügen....
Aber sie sind ja nicht überall... 😉
Heike
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SWSwakop138 Beiträge · seit 200819. Feb. 2010 · #15
Guten Morgen zusammen,
ja ja ich weiß immer diese bösen Busreisenden. Ich bin eine ganz besonders Böse davon 🤩
Also im Dezember habe ich mir ein Auto gemietet und habe mich unter die braven Selbstfahrer gemischt. Und was soll ich sagen, auch hier gibt es schwarze Schafe. Man möchte es nicht glauben, aber es ist so. Ja Ihr seit bestimmt alle schockiert - ich war es auch!!
Also ich liege nachts brav in meinem Bett und schlummere (so wie man es als guter SF eben macht), als ich morgens so um 4 Uhr früh von lauten, betrunkenen Selbstfahrern geweckt werde. Sprechen sie italienisch oder doch irgendwelche aus Osteuropa - ich kann sie nicht verstehen. Ich denke mir, gut sollen sie ihren Spass haben, sie werden sicherlich gleich ins Zimmer gehen. Falsch gedacht .... nach über 30 Minuten geht mir die Party dann doch auf den Nerv, ich also raus und darauf aufmerksam gemacht, dass andere hier schlafen wollen. Keine Reaktion . Noch mal kurz raus und dann bin ich in ein derbes amerikanisch-englisches Gossenjargon verfallen 😊 . Die Leutchen standen / saßen alle um Ihr Fahrzeug und haben mich null beachtet. Party ging weiter .... Nur ein etwas nüchtener wirkender Mann wollte die Truppe zur Ruhe aufrufen, aber auch er konnte zu seinen Landsleuten nicht durchdringen. Und leider muss ich gestehen, dass die Tussis die schlimmsten waren. Da musste ich mich gleich mal für die Frauen "fremdschämen" 😐
Ich bin schon 3x mit Sense of Africa unterwegs gewesen. Das erste Mal vor Jahren in einem großen Reisebus. Niemand war laut, alles ruhige Personen. Auch sind wir nicht im 80 km/h durch den Etosha gefahren. Und die anderen Male waren wir zu 4 und zu 5 + Reiseleiter. Immer alles sehr zivilisiert und ruhig abgelaufen. Muss natürlich gestehen, dass ich schon auch mal abends gerne an der Bar sitze ....
mein Fazit: Wenn Du Pech hast, haste Pech. Es gibt überall schwarze Schafe ......
Tipp: absolute Ruhe findet man auf den Friedhöfen 😉
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200819. Feb. 2010 · #16
Das sind ja keine wirklichen Overlander, von denen hier gesprochen wird.
Denn echte Overlander sind ziemlich selten geworden. Den einzigen Overlander, den wir auf 4 Reisen in den letzten zwei Jahren in Namibia erlebten, war ein riesiger Truck aus Tschechien mit sehr angenehmem Publikum und einem Spitzentyp von Fahrer! Im Allgemeinen bieten echte Overlander dem schmalen Portemonnaie und damit insbesondere dem jüngeren Reisenden eine sehr gute Möglichkeit durch Afrika zu reisen – eben „over land“ – im Gegensatz zu „by air“. Diese Reiseform hat ihre Geschichte, denn Overlander boten schon lange bevor der moderne selbstgeführte Individualreisende sich nach Afrika traute, sehr brauchbare und gut geführte Reiserouten durch Afrika an: man konnte London – Cape Town buchen oder Teilstrecken (kann man auch heute noch), Anbieter z.B. Guerba, Kamuka, Exodus, Oasis, Escape usw. Sie hatten immer gute Fahrer und immer gute Strecken-Info aus erster Hand und haben Individualreisende, wie uns, immer mit besten Infos versorgt. Foren als Info-Möglichkeiten gab es nicht. Mal eben nach Afrika jetten, 14 Tage Bot, Zim usw. war nur mit enormem Geldsummen im obersten Segment möglich. Von den halb-offenen Trucks, die man sehr häufig in Nam sieht, fährt jedoch keiner over-land, Trans- Afrika! Diese recht häufig auftretenden Exemplare haben nur äußere Ähnlichkeit mit echten Overlandern, nennen sich aber trotzdem so. Sie schöpfen das untere Preissegment ab, eben in den Gegenden, in denen ein Bedarf besteht und verbreiten Unruhe, wie das nun mal häufig geschieht, wenn ein Haufen jüngerer Leute Spaß hat. Meist kann ihnen aus dem Weg gehen oder man kann auch immer wieder recht nett beobachten, wie viel Spaß die jungen Leute haben und wie super organisiert und eingespielt diese Gruppen sind. Überwiegend konnten wir sehr nette und lustige „Overlander-Gruppen“ beobachten. Zugegeben: Die Beschaulichkeit ist dann mitunter vorbei (in Etosha gibt es sie sowieso nicht), aber auf viele Campsites kommen sie gar nicht und in der Th.Richter Campingliste gibt es jeweils entsprechende Hinweise.
… und rücksichtslose Mitcamper kann man überall treffen, eben auch unter den Individualreisenden … und manchmal, da haben wir uns auch schon „fremdgeschämt“. Tja, alles Menschliche trifft man eben auch im Urlaub. Angenehmerweise sind aber alle diese negativen Beobachtungen/Erfahrungen recht selten.
Beste Güsse lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200619. Feb. 2010 · #17
Overlanderbus in Maun,
eine Horde Tulpensöhne (Holländer)umzingeln uns mit ihren Zelten. Ich wollte frühmorgens los und da waren die Zelte im weg.
Ich habe sie angesprochen das mir die Zelte im Wege ständen wenn ich früh morgens los wollte, keine Reaktion 😠
Ich ging und holte etwas Seil, band es an 2 Zelten fest und an die Stosstange unseres Autos - und siehe da dieses, mein holländisches Dialekt, verstanden sie, ruck zuck waren die Zelte weg 😄
Aber.... wir hatten ein fröhlichen netten Abend mit der Truppe, wurden zum Essen (Essen nun ja) eingelden und fanden es fast schade diese Bande am morgen zu verlassen.
Ich brauch's nicht immer; aber manchmal etwas Leben in der Bude erinnert mich an meine Jugend.
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Olli Bö447 Beiträge · seit 200819. Feb. 2010 · #18
Hallo Kurt,
Ich brauch's nicht immer aber manchmal etwas Leben in der Bude erinnert mich an meine Jugend.
Gruss Kurt
Großartige Einstellung! Leben und leben lassen, das gefällt mir.
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200619. Feb. 2010 · #19
Overlander oder Traveller sind eine Art pubertierende Halbaffen aus der Famille der Party People. Alles voll coole Typen, mit Sonnenbrille, lässigem Gang, Kopftuch und dem ganzen Rest der zu ihrem Mainstream Auftritt noch dazugehört. Die Location ist ihnen egal, sie sind die Handlung, der Mittelpunkt, ob in Etosha, bei der Fullmoonparty auf Koh Phangan oder sonst irgendwo auf dieser Welt. Overlander treten vermehrt im südlichen Afrika auf, Traveller sind eher in Asien heimisch. In Afrika feiert sich diese Spezies hauptsächlich auf den Camps der Nationalparks, in Asien tauchen sie gerne in Traveller Ghettos, wie Kao San Road in Bangkok oder im Thamel in Kathmandu unter und essen dort ihre Pancakes, French Fries, Müslis und noch sonst allerhand lokale Speisen...
Hallo, ich hatte zum Glück noch keine Probleme mit Overlandern - vielleicht immer nur die Netten getroffen.
Ich bin der Meinung, dass vieles von den Fahrern abhängt - unterhalte dich mal mit denen, da gibt es die und die. Manche wissen was sich gehört und begeistern ihre Truppe, manche sind an den Barumsätzen unmittelbar beteiligt und dann ist Party angesagt... Gruß