Kenya als Selbstfahrer?

23 Antworten · 8'751 Aufrufe · gestartet 04. Feb. 2009 von Daywalker
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Themenstarter14 Beiträge · seit 200804. Feb. 2009 · #1
Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung als Selbstfahrer in Kenya?
Denke man kann es nicht mit SA oder Namibia vergleichen, aber gibt es da Campingplätze? Darf man in den Nationalparks mit dem eigenen Jeep fahren?

Grüße
Christian
5'479 Beiträge · seit 200904. Feb. 2009 · #2
War schon mehrfach in Ostafrika, immer als Selbstfahrer. Insofern könnte ich da sicherlich einiges berichten, weiss aufgrund Deiner doch recht unspeziefischen Frage nicht so genau, worauf Du hinaus willst.

Zu Deinen beiden Fragen:

1. Es unterscheidet sich auf jeden Fall in vielem von Namibia. Campsites gibt es, aber fast nur in den Nationalparks und an der Küste.

2. Selbstverständlich darf man in die Nationalparks mit dem eigenen 4x4.

Bei weiteren Fragen helfe ich gerne weiter.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter14 Beiträge · seit 200804. Feb. 2009 · #3
Sorry, hab mich etwas mager ausgedrückt.
Hast mir aber eigentlich meine Fragen schon beantwortet.
Wollen evtl. als Selbstversorger (mit 4x4 und Dachzelt) durch Kenia.
Hab da mal was gehört das man da in die Nationalparks nur mit geführten Touren reindarf.
Aber wenn das nicht so ist dann passt es.

Gruß
Christian
325 Beiträge · seit 200604. Feb. 2009 · #4
Moin !
Ich fahre seit einigen Jahren ständig durch Kenia und Tansania.
Campsites gibt es vielerorts, natürlich IN den Parks, aber auch außerhalb der Parks.
Die Qualität der Campsites ist mit NAM oder ZA aber nicht zu vergleichen. Nur mit Glück funktionieren die Duschen und Toiletten, warmes Wasser - hä?
(wenige Ausnahmen gibts natürlich) Aber dafür meistens sehr billig.

Das Autofahren an sich hat wenig mit den geordneten Verhältnissen in NAM und ZA zu tun. Hier herrscht das Recht des Größeren und Dreisteren. Es wird stets so gefahren, das kein anderer Fahrer einen Vorteil dadurch hat, dass man selbst zum stehen gekommen ist. Es ist immer wieder faszinierend in einen verstopften Kreisverkehr zu fahren (mit Ampeln zum Verlassen des Kreisverkehrs), den man dann schon nach 1-2 Std. verlassen kann. Wer zu rücksichtsvoll fährt, kommt nie zum Ziel, wer zu dreist fährt, na ja, kommt schneller an.

Wenn Du gezielt nach der Fahrt mit einem Auto mit Dachzelt fragst: Du hast ein Eigenes oder ein Gemietetes?

Gruß
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
Themenstarter14 Beiträge · seit 200805. Feb. 2009 · #5
Hi!
Wir würden ein gemietetes Auto nehmen.
Haben wir uns aber noch keine Gedanken gemacht bei wem.
Gibt es da Vorschläge?

Grüße Christian
325 Beiträge · seit 200605. Feb. 2009 · #6
Habe Gutes über SUNWORLD - Safaris gehört.
Es gibt gewiss Billigere, aber in Kenia gibts da sehr viel Beschiss mit beschädigten Autos, wo Du nachher alles zahlen mußt.

Frag vielleicht nochmal im Multikulti oder Kenia-Forum nach (man möge mir hier den Verweis auf ein anderes Forum verzeihen, ohne mir direkt einen Verweis zu erteilen 😄 )

Gruß
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
Gast05. Feb. 2009 · #7
Hallo Frank,
vielen Dank erst mal für die Infos,
gibt es ein Campingverzeichnis,
wie das v. Thomas Richter für Namibia?

Das der Standard der Duschen u. Toiletten,
v.a. im Serengeti und Co nicht toll sein soll,
habe ich mehrfach gelesen.

Hast du Tipps,
wohin am Rand der Serengeti?

Viele Grüße,

BeeTee
325 Beiträge · seit 200605. Feb. 2009 · #8
Serengeti gibts nicht in Kenia - du meinst Massai Mara.😕
oder fährst Du nach Tansania?

Auf meiner Homepage sind die Campsites, die ich kenne und die andere eingetragen haben. Leider ist das Volk doch sehr schreibfaul...:( .
www.afripix.de - Camping.

Gruß
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
Gast05. Feb. 2009 · #9
Hi Frank,

klar meinte ich Masai Mara,
wir wollen sowohl nach Kenia, als auch nach Tansania.

Danke für den Link.

Viele Grüße,

Beate
5'479 Beiträge · seit 200905. Feb. 2009 · #10
Daywalker schrieb:
Hi!
Wir würden ein gemietetes Auto nehmen.
Haben wir uns aber noch keine Gedanken gemacht bei wem.
Gibt es da Vorschläge?

Grüße Christian
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Sunworld gemacht.

Die Fahrzeuge sind nicht immer die Neuesten, aber Top gewartet. Die Ausstattung hinsichtlich Werkzeug und Ersatzteile kann locker mit namibischen Verleihfahrzeugen mithalten. Wir haben bei unserer letzten Ostafrika-Tour ca. 6000km auf größtenteils sehr schlechten Straßen und schwerem Gelände zurückgelegt und hatten nicht einen einzigen Defekt, noch nicht einmal einen Platten.
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221 Beiträge · seit 200607. Feb. 2009 · #11
Hallo,
wie Frank bin ich auch schon so etwa das ganze Kenia und etwas mehr abgefahren.
Im Frühjahr 2008 hatte ich versucht einen Mietwagen mit Dachzelt für einen Bekannten zu bekommen. Es war zeimlich aussichtslos. Ein Mietwagen dagegen kein Problem.
Bleibt nachzutragen, dass man überall auch noch recht bezahlbare feste Unterkünfte findet. Kein Dachzelt- dann eben ins (preisgünstige) Hotel. Abstriche muss man dabei sicher auch hinnehmen. Dafür ist man auch in Kenia und kann ohne Problem auch mal verkehrt auf der Autobahn fahren. Geht nicht - geht doch! Stau - einfach quer rüber, drüben hats Platz.

@Frank,
ich hoffe meine Webseite gefällt Dir nun besser als bei unserem letzten Treffen in Nairobi !
Gruss
Roland
www.dt800.de
325 Beiträge · seit 200609. Feb. 2009 · #12
Hi Roland, immer noch auf Tour? Neid Neid Neid!!!
Deine Homepage sieht nun wirklicher besser aus, man findet sogar was, wenn man etwas sucht! (Dummer Spruch am Rande...). Dein Landrover hält noch oder gab es wieder Überraschungen?

Gruß aus Eis, Schnee und Kälte
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
221 Beiträge · seit 200613. Feb. 2009 · #13
Na ja,
also Campsites gibt es schon etwas mehr. Siehe Grafik. Da fehlen noch unsere Nordstrecken. Aber es reicht sicher so um durchzukommen. Die Grafik enthält 220 Camps und Hotels.

Gruss
Roland
www.dt800.de
(sammelt schon immer Unterkünfte in Afrika..)
zuletzt bearbeitet 13. Feb. 2009
221 Beiträge · seit 200613. Feb. 2009 · #14
Hallo Frank,
nein, wir sind nicht unterwegs, wird sich aber bald ändern. Es wird nach Äthiopien beim letzten Mal nun eine etwas größere Tour werden, aber das nur am Rande.
Gerne würde ich ja über den Landrover lachen, aber es ist wirklich zum Heulen ! Immerhin hat er noch etwas mehr als gelegentliche 10 % Leistung -oder hast Du den Fehler gefunden ?

Gruss
Roland
www.dt800.de
325 Beiträge · seit 200613. Feb. 2009 · #15
Es gibt in der Schweiz einen Laden, der bietet fahrzeugspezifische Intensivkurse an für uns "Fernfahrer" an.
Vom Laien zum Crack in wenigen Tagen.
Kostete aber irgendwas im 4-stelligen Bereich 😮
Laut Carnet ist mein Auto ja nur noch 2500 Euro wert.
In Ebay UK ging vorgestern ein HDJ80 in gutem Zustand (also ein Auto, was 1998 aus Japan importiert wurde und 1993 gebaut wurde, scheinbar wirklich OK) für 3800.- Euro übern Tisch. Wenn nicht die ganzen Folgekosten (Umbau, Transport, neue Carnetbürgschaft) wären, käme ich schon ins Grübeln.

Gruß
Frank (momentan wird mein Getriebe in NBO zerlegt)
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
29 Beiträge · seit 200913. Feb. 2009 · #16
Guten Morgen,

ich war letztes Jahr in der Masai Mara, allerdings nicht als Selbstfahrer.
Soweit ich weiß, darf man dort schon als Selbstfahrer rein, man muss aber außerhalb übernachten und jeden Tag wieder rein fahren.
In der Mara selbst sind die Pisten ziemlich steinig, so dass man immer ziemlich lange braucht um irgendwo hinzukommen.

Sunworld kenne ich nur vom Mara Bush Camp her, dass wir mal besucht haben, um es uns anzuschauen. Deren Autos waren wirklich top und ganz neu. Auch das Camp machte einen guten und professionellen Eindruck. Vielleicht lässt das ja Rückschlüsse zu.

Viele Grüße
Melanie
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325 Beiträge · seit 200613. Feb. 2009 · #17
Nee nee,
man kann auch als Selbstfahrer in JEDER Lodge übernachten und essen, wenn die was frei haben. Nur wenn Du selbst unterwegs bist, mußt Du auch selbst die Preise aushandeln, was normalerweise das reiseunternehmen macht. Preisunterschiede von 80% sind da drin: Mara Serena Lodge: Normalpreis 350 Euro/Nacht, mit Verhandlung 65 Euro (für 2 Pers.)

Gruß
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
29 Beiträge · seit 200913. Feb. 2009 · #18
Das mit den Lodges kann schon sein, ist aber eher unüblich würde ich sagen. Wenn ich an Selbstfahrer denken, denke ich immer an Campen und das geht in der Mara nunmal nicht. Es gibt keine Campsites innerhalb des GR.
Ich habe in der Mara ohnehin kaum Selbstfahrer gesehen, vielleicht zwei oder drei Autos in 16 Tagen.
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Gast13. Feb. 2009 · #19
moin,

in den 1970-er Jahren habe ich mehrfach bei einem Massai-Dorf an der nördlichen Grenze der Massai Mara gecampt. Wir sind dann immer in den Park gefahren. Zum Lunch waren wir jeden Tag in der Keekerock Lodge. Da gab es keine Probleme.
5'479 Beiträge · seit 200913. Feb. 2009 · #20
Es gibt auch Campsites für Selbstfahrer in der Masai Mara. Die bieten allerdings keinerlei Infrastruktur. Es handelt sich lediglich um Plätze an denen es erlaubt ist zu Zelten. Wir waren in der Nähe des westlichsten Gates (Ollolollo Gate?).
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