Reiseroute Juli 2006 - bitte Meinungen

7 Antworten · 2'959 Aufrufe · gestartet 04. Nov. 2005 von Gast
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ThemenstarterGast04. Nov. 2005 ·
An alle Erfahrenen unter euch, gebt mir doch mal eure Meinung zu meiner Route wider:

1. Tag Waterberg
2. Tag Namutoni
3.+4. Tag Okaukuejo
5.+.6.+7. Fort Sesfontein
8.+9. Tag Erongo-Gebiet (Hohenstein-lodge?)
10.+11. Tag Swakopmund
12. Tag Sossusvlei (Namib Desert Lodge oder Betesda?)
13.+14.+15. Tag Tirasberge (Namtib oder Landsberg?)
16.+17. Tag Kalahari (Anib Lodge?)
18.+19. Tag Oanob Damm

Die Unterkünfte sollten möglichst alle sowohl feste Unterkünfte als auch Campingmöglichkeit haben.
Mitreisende wollen am Ende sich irgendwo "erholen" so mit Sonne und schwimmen. Wo in Namibia oder Südafrika ginge das im Juli?
ThemenstarterGast04. Nov. 2005 ·
Hallo Nick,

hier meine Meinung zu deiner Route.

Tag "0":
Was kommt vor dem Tag 1? Doch hoffentlich nicht die Tour zum Waterberg direkt nach der Landung nach einem meist schlaflosen Nachtflug ohne Zwischenübernachtung in Windhoek. Das halte ich für äußerst leichtsinnig. Habe sowas selbst schon mal gemacht - nie wieder!

Tag 1:
Was willst du am Waterberg, wenn du am Nachmittag ankommst und am nächsten Morgen schon wieder losfährst?

Tag 2-4:
Etwas kurz für Etosha, aber das muss jeder selbst wissen.

Tag 5-7:
Okaukuejo - Sesfontein halte ich zwar für machbar, ist aber doch recht weit. Empfehlenswerte Zwischenübernachtung (wenn dafür auch eigentlich zu schade) auf Farm Klein-Liechtenstein direkt an der Grootbergpass-Strecke westlich von Kamanjab. Was willst du zwei volle Tage lang in Sesfontein? Lohnt sich m. E. nur, wenn man vor dort aus Touren macht (z. B. Hoanib, Himba). Habe ich selbst auch schon gemacht. Unterkunft Fort Sesfontein wird sehr unterschiedlich beurteilt. Ich fand´s vor vier Jahren trotz einiger Mängel ganz ok. Ist halt schon ziemlich "am Ende der Welt". Der Innenhof mit Palmen und Swimmingpool hat schon was bei dem extrem staubigen Umfeld.

Tag 8-9:
Sesfontein - Erongo ebenfalls machbar, aber sehr weit. Unterkunft kann ich nicht beurteilen. Interessiere mich selbst für Farm Eileen, war aber auch noch nicht dort.

Tag 12:
Auch hier weiß ich nicht, wie du das machen willst. Swakopmund - Sesriem ist eine Tagestour. Du kommst am Nachmittag an (wohl zu spät für eine Fahrt ins Vlei). Am nächsten Tag bleibt auch nur wenig Zeit für einen Besuch im Vlei, wenn du noch in die Tiras-Berge willst - prinzipiell aber machbar. Unterkünfte kann ich nicht beurteilen.

Tag 13-15:
Eine gute Wahl. Ich kenne Landsberg und kann das - wie viele andere auch - nur empfehlen. Über Namtib wird sehr unterschiedlich geurteilt. Schau dir mal die Meinungen in der Beurteilungs-Datenbank von afrika.de an und verschaffe dir selbst ein Bild.

Tag 16-17:
Ich kenne die genaue Lage von Anib nicht, denke aber, dass die Tour Tiras - Anib auch wieder "ein ganz schöner Stiefel" ist. Unterkunft kann ich nicht beurteilen. Dazu gibt es aber - glaube ich - einige Meinungen in diesem Forum.

Tag 18-19:
Weiß nicht, wo der Oanob-Damm liegt und ob sich das lohnt.

Lasst ihr Windhoek eigentlich ganz aus?

Weiterhin viel Spaß bei der Planung
Armin
ThemenstarterGast04. Nov. 2005 ·
Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
ThemenstarterGast04. Nov. 2005 ·
Hallo Nick,
Armins Antwort könnte von mir sein. Ich sehe das genauso wie er.
Gruß Joli
ThemenstarterGast04. Nov. 2005 ·
Ich bin mit Fort Sesfontein auch ein wenig am zweifeln, die Qualität soll nicht wirklich gut sein (war kürzlich da nur auf ein kühles Bier und konnte dort nur den wirklich schönen Innenhof bewundern). Sesfontein selbst liegt am Ende eine 10km langen "Sackgasse", es ist kein klassisches Ortsbild in unserem Sinne, was ja auch nicht sein muss, denn hier sind wir im "richtigen" Afrika. Ich würde auch die Route Kamanjab andenken und dann vielleicht Rtg. Palmwag/Twyfelfontein runterfahren, dann über die D2612 runter am Brandberg vorbei Richtung Swakop. Die Strecke Swakop runter nach Sesriem und Umgebung halte ich für an einem Tag locker machbar mit einem 4x4 oder einem Fahrzeug mit etwas grösserer Bodenfreiheit und Rädern mit einem grösseren Durchmesser (ca. 5 Stunden, mit einem 2x4 aufgrund der Wellblechpiste auf den beiden zu überquerenden Pässe etwas länger, ansonsten grösstenteils unspektakuläre Landschaft. Mit einem PKW waren wir vergangenes Jahr rund 6,5 Stunden unterwegs wegen der heftigen Erschütterungen auf den Wellblechpassagen des Gaub und Kuiseb Passes).
Tirasberge: Landsberg, wie schon erwähnt, wenn auch ein weiter Abstecher, aber für 3 Tage OK, Kalahari: Bagatelle Lodge ist sehr schön, Anib auch, kenne ich allerdings nur VOR dem Umbau zu einer grossen Lodge. Vielleicht unterwegs in die Kalahari in Klein Aus Vista übernachten. M.E. kannst Du Oanob Resort im wahrsten Sinne auf Deiner Tour links liegen lassen. Tja, entspannen und Baden am Ende... ?!?! Sucht Euch ein schönes Hotel in WDH mit Pool oder eine schöne Farm im Umland und lasst einfach da nochmals alles Gesehene Revue passieren !
ThemenstarterGast04. Nov. 2005 ·
Danke schon mal.

Ich weiß, die Fahrtstrecken sind teilweise recht weit auseinander. Aber ich fahre lieber mal eine längere Strecke und bleibe dann dort etwas länger.

Sesfontein deshalb 2 Tage, weil wir keinen 4x4 haben und ich noch nie im Kaokoveld war. Und ich dachte, dass die Himba- und die andere Tour vielleicht interessant sind. Palmwag Lodge ist so teuer.

Waterberg am Anfang müsste gehen, wenn man spätestens 12 Uhr in WDH losfährt. Bin die Strecke schon mal gefahren. Warum zum Waterberg? Stimmt schon, an sich kann man da nicht viel machen, aber schöner als Windhoek und die kurze Klettertour auf den Berg mit der genialen Aussicht lohnt sich schon.

Ich war damals nur einen Tag in Ethosha und das hat mir gereicht, ich hatte dann "alles" gesehen... ich bin glaub ich nicht so der im Auto-Sitzer-und-Tier-Gucker.

Swakop-Sossus ist locker machbar, ich bin die Strecke schon mal umgekehrt gefahren. Nachmittags da ankommen, am nächsten Morgen auf die Dünen, alles angucken und mittags weiter. Wird dann eh zu warm dort.

Namtib oder Landsberg ist wirklich schwierig, war schon mal auf Namtib, aber im Januar, jetzt habe ich gelesen, im Winter rächen sich dort die einfachen Unterkünfte. Ist denn die Landschaft auf Landsberg genauso schön?

Der Oanob Damm ist toll. Ich weiß nur nicht, ob er auch toll ist, wenn das Wasser zu kalt zum schwimmen ist. Naja, mal sehen.

Anschließend geht´s wahrscheinlich noch zu den VicFalls. Ist einer von euch schon mal über Jo´burg dahin geflogen? Und wie komme ich gut und günstig noch am selben Tag nach Kasane (wollen dort in der Chobe Safari Lodge übernachten).
ThemenstarterGast04. Nov. 2005 ·
Hallo Nick,

ich gebe dir Recht, Palmwag ist teuer und die Ausflüge von der Lodge aus ebenfalls. Wir waren in diesem Jahr dort. Ich kenne die aktuellen Preise von Fort Sesfontein nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass es dort wesentlich günstiger ist. Wir empfanden die Preise für die Ausflüge vor vier Jahren auch schon sehr happig und da wir damals keine Mitfahrer fanden, hätten wir den Mindestbetrag pro Fahrzeug zahlen müssen, was und definitiv zu viel war, obwohl wir uns so sehr darauf gefreut hatten. Zum Glück hatten wir aber einen 4x4 und konnten über das Fort einen örtlichen Guide buchen, der uns in unserem eigenen Fahrzeug begleitete. Die Fahrten in ein Himba-Dorf und zu den Wüsten-Elefanten im Hoanib zählen auch heute noch zu den eindruckvollsten Erlebnissen, die wir während unserer vier Reisen ins südlichen Afrika hatten.

Die Landschaft in der Umgebung von Farm Landsberg ist sicher genauso schön, wie die von Namtib. Das Besondere an Landsberg ist, dass du viel tiefer drin in den Tiras-Bergen bist und - wenn auch fast unmerklich - viel höher.

Viel Spaß bei der weiteren Planung
Armin
ThemenstarterGast14. Dez. 2005 ·
die Tirasberge sind sehr schön, unbedingt die Pad D707 fahren, an den roten Dünen lang und auf der Farm Koiimasis (http://pergooglesuchen)übernachten, sehr nett, super Camp und nach dem eingeschweißten Wildfleisch bei der Farmerin fragen, mmmh!
Oskar
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