TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200912. Jan. 2009 · #1
Ich suche eine Unterkunft (Camp) im Delta, die geführte Kanutouren anbietet. Ich meine ausdrücklich keine Mokoro-Touren, wie sie von jedem Camp angeboten werden. Es ist halt nicht unser Ding, uns passiv durch die Gegend staken zu lassen, wir möchten lieber selbst paddeln.
im Delta und Kwando / Chobe Bereich nicht empfehlenswert wegen der Flußpferde. Diese Verantwortung nimmt wohlweislich keiner auf sich.
Von den Lodges um Rundu aus möglich. Am Sambesi, z. B. bei der Kalizo Lodge,an den Victoria Fällen direkt oberhalb der Fälle oder tief auf Sambia Seite auf dem Lower Sambesi mit der entsprechenden Tierwelt um einen herum. Im Bereich Bagani, Divundu ist der eine oder andere Einbaum verfügbar.
In der Lagune Walvis Bay kann man dann aktiv zu den Robbenkolonien, Pelikanen und Dephinen paddeln.
Man muß nur das Richtige am richtigen Ort machen, dann kommt man auch immer wieder zurück. Im Delta zu paddeln ist mit Sicherheit nicht das Richtige, außer es gibt mal eine Trendsportart Hipposurfen.
wie VA und Carsten schon schrieben, im Delta selbst zu paddeln ist viiiiel zu gefährlich. Wenn Du also tatsächlich in den subtropischen Gefilden des Okavango paddeln möchtest, so empfehle ich Dir das Camp N´Gepi bei Bagani / Divundu in Namibia. Es liegt direkt am Okavango. Dort werden Paddelboote vermietet, die Du auch ohne Guide steuern darfst. Ich empfehle Dir jedoch den Guide "Cosmos", der im Camp angestellt ist, ein ausgezeichneter Kenner des Okavangos ist und von seiner Art her alles Wissenswerte wunderbar vermittelt!
Sonnenverbrannte Grüße aus dem heißen Windhuk,
Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200912. Jan. 2009 · #5
Im Camp Ngepi bin ich schon gepaddelt.
Um nochmals zu konkretisieren, was ich suche:
Wir wollen in einem Camp im Überschwemmungsbreich des Deltas wohnen. Nur anstatt sich morgens und abends in einem Mokoro passiv durch die Umgebung staken zu lassen, wollen wir uns lieber selbst bewegen. Das Ganze natürlich im beisein eines ortskundigen Guides.
Warum ein Kanu gefährlicher sein soll, als ein Mokoro leuchtet mir beim besten Willen nicht ein, schließlich bewegt man sich mit beiden Fahrzeugen im gleichen Gebiet. Davon abgesehen sind Mokoros aber deutlich kippeliger, langsamer un nicht so wendig wie ein Kanu.
Ich habe auch schon Fotos gesehen, wo eine Gruppe Kanus mit Guide im Delta unterwegs war; leider ohne genaue angabe des Camps.
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200612. Jan. 2009 · #6
Topobär schrieb:
Im Camp Ngepi bin ich schon gepaddelt.
Warum ein Kanu gefährlicher sein soll, als ein Mokoro leuchtet mir beim besten Willen nicht ein,.
Ohh, als nicht Wassersportler unterscheide ich nicht zwischen Kanu und Mekoro (Mokoro = Plural)
und die Hypos und Crocos auch nicht 😄
Tatsache scheint das ohne Kenntnis des Deltas seiner Fauna und anderen Gefahren das alleinige befahren nicht erlaubt ist. Mir ist kein Unternehmen bekannt im Binnendelta das Paddeln der Gäste erlaubt. Kann sein das du Fotos von Selfpaddlern gesehen hast, jedoch enzieht es sich der Kenntnis ob dies aus eigenen Antrieb und Legal geschehen ist.
Die Alternativen wurden oben ja bereits beschrieben, ich werde aber mal die Ohren offen halten ob es etwas in deinem Sinne gibt?
PS
Die frage sei mir erlaubt, seit ihr erfahrene Kanuten und beherrscht ihr die Eskimorolle oder sollten wir schreiben die Hyporolle 🤩
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
irgendwie vermute ich, wird Deine Frage missverstanden. Ich sehe es doch richtig, dass Du in einem Kanu (kein Kajak und somit braucht man keine Eskimorolle) eine geführte Tour machen möchtest. D.h., Du möchtest in einem "eigenen" Kanu fahren, allerdings mit einem Führer der Dich in einem anderen Kanu begleitet. Ich habe in Südafrika auf dem St. Lucia Lake schon oft Gruppen von mehreren Kanus gesehen, die alle einen Führer dabei hatten. Der See ist was Hippos und Krokos betrifft auch nicht ohne und somit denke ich, dass man das mit Führer auch auf dem Okavango machen kann. Ich war vor 3 Jahren im Okavango Delta und habe in der Jacana Lodge übernachtet. Dort wurden solche Kanutouren mit Führer angeboten. Ich weiß allerdings nicht, ob dies noch der Fall ist (vorher anfragen).
Gruß Barbara
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TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200912. Jan. 2009 · #8
Endlich jemand, der mich versteht.
Ich hatte nie geschrieben, dass wir auf eigene Faust im Delta paddeln wollen, sondern ausdrücklich, dass dies mit Führer geschehen soll.
Wir sind erfahrene Paddler, so dass wir in Gefahrensituationen sicherlich erheblich besser manövrieren können, als ein im Boot stehender Poler mit seiner Stange.
Deshalb wollen wir die Bootbeherrschung lieber in die eigene Hand nehmen und für die Gefahren der Wildnis einen Guide dabei haben.
Außerdem bin ich bei Safaris immer dankbar für etwas Bewegung. Man sitzt eh schon die meiste Zeit rum.
Ja, Topobär, ich habe mich auch über das gewundert, was da so geschrieben wurde, obwohl Du immer nur von geführten Touren gesprochen hast. Aber Barbara hat Dir dann ja doch noch einen richtigen Tipp gegeben. Auf der Seite von Jacana Camp wird u. a. Canoeing angeboten. Aber da solltest Du vorsorglich genau nachfragen, denn auch Mokoro werden oft ´traditional Canoes` genannt.
Ein sehr schöner Ort für geführte Kanu-Safaris im Okavango ist das Camp Motswiri Ketumetse.
Wir waren letztes Jahr Ende August dort und haben eine fantastische Zeit gehabt, wenn mir auch am dritten Tag schon fast die Arme abgefallen sind. Das Camp ist klein und liegt naher der Stelle, wo der Selinda Spillway aus dem Delta nach Nordwesten abfliesst. Gepaddelt wird ebenfalls auf dem Spillway und den Lagunen. Die Guides sind top professionell und gehen keine Risiken ein, dennoch sieht man viele Tiere aus ungewohnter Perspektive. Lass Dich von der Preisliste auf der Internetseite nicht abschreken, sondern frag mal unverbindlich an.
Der allerbeste Ort für Kanu Safaris ausserhalb von Botswana ist in Mana Pools, Zimbabwe. Humphrey von Tailormade Safaris ist der perfekte Guide dafür und bietet Dir eine Kombination aus Kanu, zu Fuss und per Fahrzeug. Preis-Leistung ist unschlagbar.
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200612. Jan. 2009 · #11
Ludwigshafen schrieb:
Hallo Topobär,
Ich sehe es doch richtig, dass Du in einem Kanu (kein Kajak und somit braucht man keine Eskimorolle)Gruß Barbara
Nur mal eine Frage, wie viele Smilis muss man setzten damit es nicht als Bitterernst empfunden wird? Ich hab ja geschrieben das ich kein Wassersprortler bin 😛
Aber ich werde in Zukunft bemüht sein nur noch Ernsthaft zu bleiben, versprochen!
Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
There is a new mokoro operation run by a community development. They will allow you to paddle your own mokoro, but a guide must be along, in the group, another mokoro or yours. http://maunselfdrive4x4.webs.com/therealmokorosafaris.htm It is probably the least expensive mokoro safari in Botswana.
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200628. Juni 2009 · #14
eine weitere Möglichkeit wäre ja auch ein Mokoro selbst zu stochern. Gar nicht so ohne, aber als Tübinger muss man schon sagen: auch im Delta stochern macht Heidenspass 🙂