Ohne 4x4 in den Kgalagadi NP

27 Antworten · 4'902 Aufrufe · gestartet 28. Dez. 2008 von isa
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Themenstarter4 Beiträge · seit 200728. Dez. 2008 · #1
Hallo zusammen

Wir planen für Juli 09 eine Reise nach Namibia und möchten einen Abstecher in den Kgalagadi NP machen... Ist das mit einem "Nicht-4x4-Wagen" möglich? Wer hat diesbezüglich bereits Erfahrungen gemacht?

Falls jemand einen "tierreichen Unterkunftstipp" hätte, würden wir uns darüber ebenfalls sehr freuen! 😉

Danke für eure Hilfe!
Isa
594 Beiträge · seit 200628. Dez. 2008 · #2
Hallo Isa,

der südafrikanische Teil ist durchaus auch ohne 4x4 befahrbar, einzige Ausnahmen sind die Wilderness Camps Bitterpan und Gharagab. Die Camps in Botswana dagegen sind nur mit 4x4 zu erreichen.

Allerdings sind die Pisten im Park oft übles Wellblech und in einem kleinen PKW einfach nicht so gut zu fahren, als in einem robusteren Fahrzeug. Ein höheres Fahrzeug würd ich Euch schon empfehlen, damit man die Tiere besser entdecken kann.
Da sich überwiegend nicht 4x4-Fahrer über den schlechten Straßenzustand und zum Teil auch wegen Schäden am Fahrzeug dadurch beschwert haben, empfiehlt Sanparks neuerdings den Park mit einem 4x4 zu besuchen. Vorschrift ist es jedoch nicht! Wir haben auch etliche PKW's im Park gesehen, und auch von einigen Reisenden gehört, daß sie alles ohne Schäden am Fahrzeug überstanden haben.

Sehr schön (auch für Tiersichtungen) sind die Wilderness Camps Urikaruus und Grootkolk. Kilikrankie liegt landschaftlich sehr schön in den Dünen, dort hat es weniger Tiere, liegt aber dennoch günstig für Pirschfahrten. In der Gegend um Nossob werden auch regelmäßig Raubkatzen gesehen.
Reisebericht April 2008
Gast04. Feb. 2009 · #3
Hallo,
ich war im Oktober 2001 da, mit Golf.
Ich war in RSA bis Mata M. u. Nossob, ohne Probleme.
Gute Fahrt!
Gast04. Feb. 2009 · #4
Hallo,
ich war im Oktober 2001 da, mit Golf.
Ich war in RSA bis Mata M. u. Nossob, ohne Probleme.
Gute Fahrt!
Gast05. Feb. 2009 · #5
Hallo,

wir waren schon mehrfach da,
es funktioniert schon, aber das Fahren macht
keinen Spass, das Wellblech
macht einem auch schon im 4x4 zu schaffen.

Aber wenn du langsam fährst ( 20 - 20 kmh )
passiert nix.

Was für einen Wagen hast du denn genau?

Von der Golf Klasse würde ich dir eher abraten,
mit einem Chevrolet Aveo - Toyota, Kia o.Ä. Kleinwagen
würde ich es wagen. Der Golf hier hat keinerleiKomfort
( Golf zweier Reihe wird hier noch gebaut! ) und er hat
noch nicht mal Servolenkung.

Bei Mata Mata lebt ein Löwenrudel,
welches oft morgens ans Wasserloch kommt.

Hier http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&func=view&catid=7&id=89544#89544 habe ich noch mehr Informationen über den
Kalagadi geschrieben.

Viele Grüße,

BeeTee
325 Beiträge · seit 200605. Feb. 2009 · #6
Es spricht vieles gegen einen Golf, Tazz, Corolla etc.
Was noch nicht erwähnt wurde, ist das tiefe Sitzen in den Autos.
Die Wege sind oft Hohlwege, aus denen man mit einem kleinen Auto GAR NIX sieht (war jedenfalls 2002 so, als ich zum letzten mal da war)

Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
7'272 Beiträge · seit 200605. Feb. 2009 · #7
stobi_de schrieb:
Es spricht vieles gegen einen Golf, Tazz, Corolla etc.
Ich weiss nicht, es hat doch auch Vorteile. Du kannst den Löwen von ganz nah sehen. 🤩


Aufgenommen im Kgalagadi (leider nicht von mir).

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2009
1'130 Beiträge · seit 200605. Feb. 2009 · #8
Völlig neue Begriffsdefinierung für Büchsennahrung
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Gast05. Feb. 2009 · #9
Hallo Frank,
ja du hast Recht, das hatte ich ganz vergessen,
da siehst du mal, wie schnell man sowas verdrängt.

Und hier kommt man auch nicht mehr durch:
2'612 Beiträge · seit 200705. Feb. 2009 · #10
Axel schrieb:
Völlig neue Begriffsdefinierung für Büchsennahrung
Sie will docu nur spiel´n 🤩 🤩 🤩

Chrigu, da braucht´s ´nen gescheites Weitwinkel 😉
Bye bye Forum
935 Beiträge · seit 200605. Feb. 2009 · #11
Der Toyota Tazz eignet sich hervorragend zum Studium der Grasnarbe.
Giraffen sieht man auch gut 😉

Der Golf musste an diesem Tag stehen bleiben
Gast05. Feb. 2009 · #12
Hallo,
nochmal zum Fahren mit Golf.
Wir hatten 2002 in RSA einen, mit allen, einschließlich A/C.

Zum Park:
Wir waren im RSA-Teil im Oktober. Kein Regen. Die Pisten bis Nossob und Mata M. waren gut mit 2x4 befahrbar. Natürlich Waschbrett + Sand.
Wir haben dort schöne große Schlangen, viele Antilopen und auch einige Löwen, nah gesehen.
Es ist kein Problem von Twee River die Tagestouren zu machen. Dort hat man eine gute Infastruktur.
Viele Grüße
Gast05. Feb. 2009 · #13
Hallo,
nochmal zum Fahren mit Golf.
Wir hatten 2002 in RSA einen, mit allen, einschließlich A/C.

Zum Park:
Wir waren im RSA-Teil im Oktober. Kein Regen. Die Pisten bis Nossob und Mata M. waren gut mit 2x4 befahrbar. Natürlich Waschbrett + Sand.
Wir haben dort schöne große Schlangen, viele Antilopen und auch einige Löwen, nah gesehen.
Es ist kein Problem von Twee River die Tagestouren zu machen. Dort hat man eine gute Infastruktur.
Viele Grüße
27 Beiträge · seit 200805. Feb. 2009 · #14
Hallo!

In nicht einmal 3 Wochen bin ich in Namibia! Da ich mit Dachzelt unterwegs bin habe ich keine Unterkünfte vorgebucht und meine Reiseroute ist noch offen. Ich habe 4 Wochen Zeit und da im März noch Regenzeit ist wollte ich zuerst in den Süden und dann zum Schluss vielleicht doch noch in den Etosha rein... Aber jetzt habe ich einiges über den Kgalgadi NP gelesen und möchte euch hiermit fragen ist das eine alternative dass man trotz Regenzeit mit grosser Warscheinlichkeit Löwen sehen kann? Oder ist es in diesem Nationalpark auch eher ungünstig im März? Wenn ja beschränke ich mich bei meinem ersten Besuch 'nur' auf die Landschaft und komme dann im Oktober mal wider... 🤪

Danke für eure Hilfe!

Gruss, Sabi
78 Beiträge · seit 200905. Feb. 2009 · #15
Hallo Sabi,

wir Fahren auch im März/ April dieses Jahr nach Namibia. Unsere Tour geht nur in den Süden und u.a. in den KTP, weil es dort eine schöne Kombination aus frischem Grün und rotem Sand geben soll. Mein Reisebüro sagte mir das das eine sehr gute Zeit für den KTP sei und er das ebenso gut wie Etoscha empfehlen könnte.

Wir haben alles vorgebucht und sind vom 27.03 bis 31.03 im KTP. Unterkünfte sind für dieses Wochende schon alle ausgebucht. Ich weiß allerdings nicht wie das mit Camping aussieht.

Generell empfehle ich eher etwas weniger als zuviel zu machen. Immer min. 2 Tage bleiben,damit genügend Zeit für locale erlebnisse bleibt.

Herzlichen Gruß

Hubertus
Gast05. Feb. 2009 · #16
Hallo Sabi,

Löwen haben normalerweise ein festes Revier
und sie sind standorttreu.

Im KTNP beschränkt sich die Regenzeit
normalerweise auf wenige Regenfälle im
November und Dezember, in manchen Jahren
regnet es gar nicht. Der KTNP befindet sich
in der Kalahari.

Im Dezember 08 war das übliche Game weit weg
von den beiden Flusstälern, das es relativ viel
geregnet hatte und es ziehmlich grün war überall.

Dennoch sahen wir täglich mindestens einmal,
manchmal sogar 3 mal am Tag Löwen.
Bei Mata Mata, auf der Straße, im Rudel,
an den Wasserlöchern, allein .....

Dazu noch mehrfach Cheetas,
die nicht so standortreu sind.

Du musst aber den Tatsachen ins Auge sehen,
dass du hier wie im Etosha Pech haben kannst
und das wäre wirklich schade für diesen schönen Park.

Beim Etosha findest du ja noch drumherum schöne
Orte, z.B. Onguma oder Safari Lodge,
aber der KTNP ist 300 km von allem weg.

Vom 26.3. bis zum 30.3. ist z.B. von den Wilderness Camps
nur noch Kalahari Tented Camp und nur am 30.3. frei,
alle anderen sind in der Zeit belegt.

Die restlichen Tage kannst du hier http://www.sanparks.org/parks/kgalagadi/tourism/availability.php


Viele Grüße,

BeeTee
7'272 Beiträge · seit 200605. Feb. 2009 · #17
Hallo Sabi

März/April ist für Kgalagadi eine sehr gute Reisezeit! Was auch sehr zu empfehlen ist, wenn Du eh schon in der Gegend verweilst ist der Augrabies Falls NP.
Soviel ich weis, kannst Du in Mata-Mata nur über die Grenze wenn Du min. zwei Nächte im Park gebucht hast. Oder hat sich das mittlerweile geändert?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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27 Beiträge · seit 200805. Feb. 2009 · #18
Hallo!

Vielen Dank für eure ausführlichen Informationen!
Jetzt muss ich nur noch meine Reisebegleitung davon überzeugen um dahin zufahren... 😉

Chrigu du meinst also dass ich eine Reservation brauche um überhaupt in diesen Park reinzukommen? Eigentlich möchte ich das wenn irgendwie möglich nicht machen da ich sowieso überal nur im Zelt schlafen möchte und mir es sehr wichtig ist ohne fixe Punkte meine Reise zu machen... Und auf der Homepage (danke Southerndreams!) sehe ich dass es noch genügend freie Campingplätze für Ende Februar/ Anfangs März hat.

Vielen Dank nochmal!

Sabi
7'272 Beiträge · seit 200605. Feb. 2009 · #19
Hallo Sabi

Nein das Problem ist nicht, dass es keinen Platz hat. Du musst mit der Reservierung belegen, dass Du in den Park willst und nicht nur auf dem Transfer nach Südafrika bist. Eigentlich eine blödsinnige Regelung, aber es ist oder war zumindest bei der Öffnung von Mata-Mata so.
Dehalb die Nachfrage, aber evtl kannst Du das ja auch direkt in Mata-Mata machen. Wer weis Bescheid?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Gast05. Feb. 2009 · #20
Hallo Sabi,

so teuer ist es nicht, ca R 130,- pro Nacht,
un du bist ja eh mit Dachzelt unterwegs.

Die Regelung gilt noch.

Ich finde die Regelung nicht blödsinnig,
sorry Chrigu. Wäre der Transit möglich,
hätte es nur noch Raser, die mit 80 Sachen durchfahren,
langsamer kannst du nämlich auf dem Wellblech nicht wirklich fahren,
da musst du schon runter auf 20 - 30.

Das bischen was an Personal da ist,
sollte sich mit anderen Tätigkeiten beschäftigen,
als mit Raradkontrollen, wie es im Kruger
schon gang und gäbe ist.

Liebe Grüße,

BeeTee