NINicole1071Themenstarter22 Beiträge · seit 200816. Nov. 2008 · Hallo,
nach unserem Stop in der Twyfelfontein Country Lodge wollen wir weiter Richtung Swakopmund fahren. Wir haben gesehen, dass es zwei mögliche Strecken gibt, einmal durch die Berge und einmal am Meer entlang. Wir hatten überlegt die Strecke am Meer entlang zu nehmen. Leider haben wir bisher noch keine Beschreibung dieser Strasse (C34) gefunden. Ist jemand von Euch die Strecke schon mal gefahren? Wie gut oder schlecht ist die Strasse und welche Zeit müssen wir für die Fahrt einplanen?
Wenn die Strasse sehr schlecht oder meist von Sand verdeckt ist, wollen wir sie nicht nehmen. Die Motivation in der Einsamkeit das Auto aus dem Sand graben zu müssen ist doch eher gering. 🙂
tom59250 Beiträge · seit 200816. Nov. 2008 · Hi, es kommt auch darauf an zu welcher Jahreszeit Ihr fahrt. An der Küste ist oft Nebel und da ist die Strecke im Landesinnern meines Erachtens doch interessanter.
tom
holger982 Beiträge · seit 200616. Nov. 2008 · Aus meiner Sicht ist der einzige Vorteil der Küstenstraße, dass du einen Abstecher nach Cape Cross machen kannst und ggf. nach einigen Tagen eine längere Zeit das Meer siehst.
Dass die Straße unter Sand begraben ist, habe ich bisher noch nicht gehört. Sicherlich gibt es Sand auf der Strecke, aber dass man den Weg dadurch nicht mehr sehen kann ist mir neu.
Grüße,
Holger
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Namib Tom841 Beiträge · seit 200816. Nov. 2008 · Ich finde die Strecke von Torra Bay bis Henties Bay lohnt nicht entlangzufahren. Der Blick aufs Meer ist meistens von Felsen oder Dünen versperrt. Der Fahrbahnzustand ist gut. Mein Vorschlag vorbei am Brandberg über Uis nach Henties Bay an die Küste. Landschaftlich reizvoller.
Gruß
Namib Tom
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Annette387 Beiträge · seit 200616. Nov. 2008 · Die Strasse ist zwischen Tora und Henties Bay super zu fahren, betonhart und glatt. Zwei Umleitungen wegen Überschwemmung gab es. Leider war das Wetter im Oktober so, dass wir gleich wieder die Küste verlassen haben. Könnte bei schönem Wetter reizvoll sein.
Gruß Joachim
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Cora1'335 Beiträge · seit 200616. Nov. 2008 · Die Strecke sind wir auch schon gefahren.
Sie ist in der Tat, außerhalb der Regenzeit, sehr hart und daher gut zu fahren. (Beachte: Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h)
Die Strecke ist aber wirklich furchtbar eintönig!
Wir wollten aber mal die Skelettküste entlang, daher sind wir sie trotz der zu erwartenden Monotonie gefahren.
Da wir das jetzt hinter uns haben, werden wir das wahrscheinlich nicht noch einmal tun.
Aber wenn man da her fährt, ist es auch nicht schlimm. Ich denke nur, dass man bei der landesinneren Strecke einfach mehr sieht und mehr Abwechslung landschaftlicher Art hat. Das Südtor ist natürlich auch schön gemacht, davor kann man sich fotografieren!
Grüßchen
Cora
Armin2'346 Beiträge · seit 200617. Nov. 2008 · Hallo Nicole,
auch wenn alle Aussagen meiner "Vorposter" stimmen, würde ich euch doch die Strecke über Torra Bay empfehlen, vorausgesetzt, ihr habt ein gewisses Faible für karge Landschaften. Ich finde, diese Landschaft ist ein Stück von Namibia und zwar ein Stück, das ihr wahrscheinlich sonst nicht wieder zu sehen bekommt, da es eine vergleichbare Landschaft sonst nirgendwo im Land gibt. Die Strecke über Uis ist natürlich landschaftlich attraktiver (aber auch nur bis zum Brandberg, südlich davon ist es genauso langweilig wie die Skelettküste), jedoch gibt es ähnliche Landschaften überall in Namibia und außerdem kommt man in Folge-Urlauben immer wieder mal in die Gelegenheit, die Strecke Swakopmund - Uis - Khorixas zu befahren. Vom Schwierigkeitsgrad her spricht nichts gegen die Skelettküsten-Piste, bis auf den in weiten Teilen schlüpfrigen Straßenbelag bei Nebel oder Regen. Wenn man das weiß, kann man sich allerdings darauf einrichten.
Viel Spaß
Armin
musher348 Beiträge · seit 200817. Nov. 2008 · Also Swakopmund - Cape Cross sind wir schon öfters ohne Probleme gefahren.
Und auch diese Strecke hat ihre reize, wenn man die Augen öffnet.
So sind zum Beispiel an einer Stelle unmengen von Lochsteinen, die das Stöbern sehr spannend machen.
4x4 in africa343 Beiträge · seit 200617. Nov. 2008 · armin
ich stimme dir voll zu, es ist einfach eine fahrt ins nichts....und trotzdem oder deshalb gut
Goldmull795 Beiträge · seit 200717. Nov. 2008 · "So sind zum Beispiel an einer Stelle unmengen von Lochsteinen, die das Stöbern sehr spannend machen."
Kannst du mir das genauer erkären? Interessiert mich, da ich noch nie davon gehört geschweige denn gesehen habe.
Danke!
Gruß, Goldmull
musher348 Beiträge · seit 200817. Nov. 2008 · Also auf den weg richtung Swakopmund ist es mal auf der linken Seite, wo genau kann ich jetzt auch nicht sagen.
Da liegen halt jede Menge Steine und Felsen, welche Ausprägungen und/oder durchgehende Löcher haben.
holger982 Beiträge · seit 200617. Nov. 2008 · Um mal ein wenig zu sticheln:
Irgendwie kann ich das Statement "karge Landschaft" nicht nachvollziehen. Schließlich sind die Pads in Namibia nur an seltenen Stellen wirklich abwechslungsreich oder?! Es mag sein, dass es interessantere Pads gibt, als um Torra Bay herum, aber seien wir doch mal ehrlich: wir unterscheiden bestenfalls zwischen "karg" und "sehr karg" oder?! Mögen wir Namibia nicht auch wegen der Kargheit und der (erholsamen) fehlenden Reizüberflutung?
Grüße,
Holger
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Armin2'346 Beiträge · seit 200617. Nov. 2008 · @Holger
Also wir waren in diesem Jahr im März und April unterwegs und da waren Namibia und auch die Kalahari alles andere als karg! Da hätte man wirklich niemandem sagen dürfen, Namibia sei ein Wüstenstaat. Die Skelettküste wäre aber mit Sicherheit immer noch karg geblieben.
Viele Grüße
Armin
holger982 Beiträge · seit 200617. Nov. 2008 · @Armin
Ist schon klar, dass das Land nach/am Ende der Regenzeit grün ist. Bisher habe ich es nicht geschafft, zu dieser Jahreszeit dorthin zu reisen. Irgendwann...
Grüße,
Holger
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LandRobert351 Beiträge · seit 200818. Nov. 2008 · Hallo,
schließlich auch noch ein paar Worte unserseits zu diesem Thema.
Auch wir waren im März von Torra Bay nach Swakop unterwegs. Wir haben diese Route nicht genommen um möglichst schnell von A nach B zu kommen, sondern um auch diese namibische Lanschaft bewußt kennenzulernen. Über die Adjektive zur Beschreibung dieser Unendlichkeit kann jeder selbst bestimmen. Aber um die Einzigartigkeit dieses Landstrichs zu vermitteln kommt keiner herum der mit Augenmaß und Offenheit keine Kilometer abspult sondern die immer greifbare Einsamkeit und faszinierende Weite erfassen kann. Das ständig anstürmende Meer immer in Sicht- oder gar Griffweite. Endlos lange weite Strände, die trotz aller Unwirtlichkeit die Phantasie beflügeln. Und trotzdem hier und da ein Lebewesen, das sich hier zurechtgefunden hat und mit viel Glück und Geduld beobachtet werden kann. Alles sicher kein schnell mitzunehmendes Highlight, aber mit der entsprechenden Empfindsamkeit und Muße ein dennoch einprägendes und keineswegs trostloses Erlebnis.
Wir werden diesen Küstenstrich Namibia's während unserer nächsten Reise nicht gleich wieder aufsuchen, aber irgendwann schon mal wieder.
Schöne Grüße aus Bayern
AloeVera207 Beiträge · seit 200818. Nov. 2008 · Vielleicht wie diese, die wir im März diesen Jahres gefunden haben -
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_gallery2&Itemid=70&g2_itemId=103828Die Strecke ist wahrhaftig t r a u m h a f t schön, und auch wir werden sicherlich wieder dorthin fahren!
Liebe Grüsse
Lilly