TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200730. Okt. 2008 · #1
Hallo liebe Fomis,
da meine Haarfarbe etwas heller ist, habe ich noch nicht wirklich begriffen, wie man hier in einen Bericht mehrere Fotos einfügen kann... ich versuche also mein bestes!
Ich möchte hier nach und nach meine Erlebnisse und Eindrücke der letzten Namibia-Reise Euch mitteilen!
START:
Am Samstag, 11. Oktober, starten wir, das sind: mein Partner, meine 10jährige Tochter, ich und zwei Verwandte, eine wird im Dezember 60, ihr Mann ist 70 geworden, somit also eine bunte Truppe....
Für mich ist es die 4. Namibia-Reise. Die erste Reise hatten den Hintergrund, dass ich mit 14 Jahren eine Brieffreundschaft mit einer Namibianerin einging. Ihre Eltern waren in deren Generation nach Namibia ausgewandert, sie war also dort geboren. Sie hatte mich eingeladen, dorthin zu kommen, und nach so einigen Jahren, mittlerweile war ich 23, realisierte ich diese Reise!
Das alles geschah 1986 - in jener Zeit war Namibia noch nicht so bekannt wie jetzt. Freunde sagten zu mir, oh, dass du dich das traust.. Niemand hier hatte eine Vorstellung, wie Namibia sein könnte. Das spornte mich noch mehr an, und ich buchte kurzentschlossen einen Flug nach Windhoek! Ich habe diese Entscheidung nie bereut, öffnete sie doch ein Tor zu einer vollkommen fremden und faszinierten Welt für mich...
Seit dieser Reise bin ich infiziert mit dem Namibia-Virus und werde es wohl auch immer bleiben!
Aber nun sollte ich wohl zurückkommen zu der Reise im Oktober 2009, von der ich Euch berichten möchte!
Am späten Abend des 11. Oktober 2008 stiegen wir in das Flugzeug der Air-Namibia-Airline. Aus gesundheitlichen Gründen 2er Mitreisenden hatten wir uns die Business-Class gegönnt, zu einem nicht unerheblichen Aufpreis. Ich selber fand den Preis dafür nicht angemessen. Natürlich hat man erheblich mehr Sitzabstand, kann den Sitz zu einem bettähnlichen Gerät ausfahren und somit sehr gut schlafen. Der Service ließ sehr zu Wünschen übrig, eine Airline-Dame war extrem "schlecht drauf". Auf unsereren freundlichen Hinweis "You have to smile" antwortete sie mit einem bitterbösen Gesicht "What was your question?". Schade, wenn man dafür noch bezahlen muß!
Der Platzangebot ist jener Class ist sehr gut im Vergleich zur normalen Touristenklasse, jedoch ist der hohe Aufpreis hinsichtlich Speisen, Getränken und Service meiner Ansicht nach überhaupt nicht gerechtfertigt. Dann würde ich lieber raten, vor Ort die mittlere Klasse, heißt, gutes Raumangebot wie in Premium-Class, jedoch "normale" Verpflegung zu wählen. Naja, jeder wie er mag... mein Partner hatte eben gesundheitliche Probleme... ich persönlich nicht, und wenn ich nach Namibia reisen darf, dann notfalls auch im Kühlraum....
Ich war absolut glücklich, als die Maschine in Windhoek landete. Unsere diesmalige Autovermietung, Odyssee Car Hire, empfing uns freundlich und geleitete uns und unsere Koffer zu ihrem Office, um uns dort das sehr gepflegte und gut ausgestattete Fahrzeug (Toyota Quantum Bus, bis 7 Personen geeignet) zu übergeben und gut zu erklären. Dies geschah durch Nicole von Flotow.
FLugs ging es dann ca. 15 Minuten durch Windhoek und über die B1 Richtung Norden, Abfahrt Brakwater, zu meinen Freunden Andreas und Christina Werner.
... Autovermietung, Odyssee Car Hire, empfing uns freundlich und geleitete uns und unsere Koffer zu ihrem Office, um uns dort das sehr gepflegte und gut ausgestattete Fahrzeug (Toyota Quantum Bus, bis 7 Personen geeignet) zu übergeben und gut zu erklären...
Hallo! Kannst du noch ein paar Einzelheiten zu eurem Fahrzeug ausführen? Bin auf der Suche nach einem Auto/Bus für 6 Personen. Vielen Dank!
Bin sehr gespannt wie die Reise weiterging...!
Beste Grüße, Susa
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200730. Okt. 2008 · #3
Tigermamba schrieb:
Der Service ließ sehr zu Wünschen übrig, eine Airline-Dame war extrem "schlecht drauf". Auf unsereren freundlichen Hinweis "You have to smile" antwortete sie mit einem bitterbösen Gesicht "What was your question?". Schade, wenn man dafür noch bezahlen muß!
Hallo,
ich möchte bei dieser Gelegenheit mal eine kleine Lanze für die FlugbegleiterInnen der Airline brechen: mir ist bisher auf vier Flügen mit Air Namibia noch kein übel gelauntes Personal unter gekommen - ganz im Gegenteil, wir haben uns im "Küchenbereich" teilweise sehr angeregt unterhalten können, nicht nur über Fußball.
"You have to smile" ist ein Befehl (du musst...), da würde ich auch erst einmal schlucken. Nichts für ungut, aber manchmal ist man selbst nicht ganz unschuldig 😉
Bin aber trotzdem auf Deine weiteren Schilderungen gespannt.
Viele Grüße,
Volker
Bye bye Forum
TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200730. Okt. 2008 · #4
Hallo Volker,
manchmal ist man eben nicht zum rechten Zeitpunkt am richtigen Ort... in diesem Falle wir auf jenem Air Namibia-Flug. Die Bemerkung (mein Partner hat nicht die besten Englisch-Kenntnisse; und Du hast recht, er hätte es anders formulieren können - wenn er denn gekonnt hätte..) kam mit einem Lächeln rüber, welches aber leider überhaupt nicht erwidert wurde.
Die anderen Flugbegleiterinnen und auch ein Steward waren sehr zuvorkommend. Leider hatten wir die "grampelige" Lady auch wieder auf dem Rückflug... wieder das gleiche Gesicht... Vielleicht geht es ihr einfach nicht gut, lassen wir es dabei.
Wünsche noch einen schönen Abend 🙂
Freundliche Grüsse Heike
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200730. Okt. 2008 · #5
Hallo Susa,
werde noch über den Bus schreiben im Reisebericht, vielleicht schaffe ich es sogar noch heute Abend. Wenn es klappt, kommt davon auch ein Foto...
Nette Gruesse zum Abend Heike 🙂
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200730. Okt. 2008 · #6
Hallo liebe FoMis,
nun versuche ich eine Fortsetzung meines heute begonnen Berichts über unsere Namibia-Reise in diesem Oktober...
Unser gemieteter Toyota-Quantum-Bus war von den Abmessungen zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, zumal beim Linksverkehr. Er läßt jedem Insassen, auch auf den hinteren Plätzen, viel Beinfreiheit, jeder Sitz hat Becherhalter etc...
Schaut mal:
IMG_0804_3
Ich füge das erste Mal ein Foto ein - wenn es denn klappt, also verzeiht mir den kurzen Bericht, schreibe bald weiter...
Liebe Grüsse Heike
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200730. Okt. 2008 · #7
Also nun, gebe ja nicht einfach so auf,
dann erfolgt der Bericht halt in Etappen und irgendwann lerne ich es richtig...:S
Der Toyota Quantum-Bus bietet viel Platz für bis zu 7 Personen, auch viel Beinfreiheit, wenn das Foto nun endlich mal eingestellt ist... 😄
[bild: 101520]
Am Nachmittag fuhr uns Andreas auf den Berg. Bzw. auf die Berge auf seiner Farm; es war eine abenteuerliche Fahrt, wir standen hinten auf dem Auto, den warmen Wind in den Haaren, dornigen Akazienzweigen ausweichend. Der erste Halt war oberhalb seines vor einem Jahr gebauten Dammes - sehr beeindruckend! Im Oktober des Jahres 2007, zu unserem vorletzten Besuch, war dort noch alles total trocken!
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200730. Okt. 2008 · #8
So, nun geht es weiter voran...
vielleicht auf etwas ungewöhnliche Art und Weise, aber ich hoffe, Ihr habt dennoch etwas davon...
(Mein Kater klaut mir gerade die letzten Chips - warum lieben Katzen Kartoffelchips..))?)
Dann muß ich mich wohl an die Vollmilch-Lebkuchen halten.. sagte jetzt gerade jemand, das ist am Thema vorbei? : Sorry....
Oben auf der Berghütte von Andreas angekommen, krabbeln wir aus dem Auto, rekeln uns und sind gespannt auf die Aussicht. In der Hütte gibt es eine Bar, aber eben keinen Kühlschrank, kühle Windhoek-Lager hat er jedoch in der Kühlbox mit heraufgebracht. Wir genießen das Bier auf der "Aussichtsterrasse" und bestaunen hinterher das tolle Innenleben der Hütte. [bild: 101525]
Photo-Eigenschaften
Auch meiner zehnjährigen Tochter, das erste Mal in Namibia, gefällt die Aussicht und wir genießen zusammen den Sonnenuntergang über dem Khomas-Hochland.
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200730. Okt. 2008 · #9
Hallo,
hier nochmal eine Aufnahme von der schönen Landschaft auf Elisenheim
[bild: 101527]
(bin ja immer noch happy, wenn es klappt mit dem Einfügen der Fotos...)
Nach dem Sonnenuntergang ging es dann ebenso abenteuerlich zurück nach unten auf die Farm, wo uns schon ein sehr leckeres Essen (Kudu-Gulasch) erwartete. Der Abend wurde etwas länger, wir konnten gemütlich draußen sitzen und uns auf die bevorstehende Reise freuen...
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200719. Nov. 2008 · #10
Fortsetzung
Am nächsten Morgen frühstücken wir noch gemütlich auf der Elisenheim Guestfarm, steigen in unseren - noch sauberen - Bus und sind nach ca. 4 km auf der B1 Richtung Norden. Schon jetzt ist es heiß, die Sonne brennt vom blauen Himmel. Als wir am Gelände der Okapuka Farm vorbeifahren, sehen wir eine ganze Giraffenherde dort stehen - was für ein schöner Anblick!
Bei Okahandja biegen auf die B2 ab und fahren über Wilhemstad in das Erongo Gebirge. Die Gesamtfahrzeit bis zur Erongo Wilderness Lodge, unserem Ziel für die kommende Nacht, beträgt ungefähr drei Stunden. Dort angekommen erwartet uns auf dem Parkplatz schon ein Angestellter der Lodge mit einem Jeep, der uns die letzten 800 m zur Unterkunft bringt, denn diese steile steinige Piste kann auch nicht mit einem 4x4 befahren werden. An der Rezeption werden wir sehr nett empfangen und bald zu unseren Zelten begleitet.
Diese Zelte befinden sich auf Stelzen und bieten von der Terrasse einen wunderbaren Blick in die schöne Landschaft. Da unmittelbar angrenzende, nur durch ein Fliegengitter getrennte, Badezimmer ist halboffen und sehr beeindruckend.
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200719. Nov. 2008 · #11
Fortsetzung (Erongo Wilderness Lodge)
Am späten Nachmittag ging es dann mit einem Guide der Lodge zum Sundownerwalk auf den "Hausberg". Er war nicht weit entfernt, max. eine halbe Stunde hinauf, aber recht steil - eben nett abenteuerlich! Oben auf dem Berg war eine ganz phantastische Aussicht, dazu ein bis zwei Windhoek Lager und alle waren glücklich!
Das Essen hinterher im Restaurant schmeckte dann umso besser. Unsere männliche Bedienung war sehr lustig und wir hatten viel Spaß mit ihm. Das von dort aus sichtbare, beleuchtete Wasserloch wurde von einigen Kudus und Warzenschweinen besucht, und später lief ganz nahe des Restaurants sogar noch ein Stachelschwein vorbei!
Wir schliefen danach alle gut in unseren Zelten, obwohl ich mit unserer Tochter tauschen mußte, denn sie mochte nicht in dem für sie gedachten Bett ganz vorne am Zelteingang schlafen. Es gab schon "verdächtige" Geräusche in der Nacht, aber das fand ich ganz klasse.
Da wir leider dieses Mal einen recht engen Zeitrahmen hatten, konnten wir nur eine Nacht in dieser schönen Lodge bleiben, was wir alle bedauert haben.
So hieß es schon am nächsten Morgen Abschied nehmen - aber wir werden sicher gerne wiederkommen!
Hier noch ein Foto von unserem "Hauszelt" am Morgen mit unserer Tochter:
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200719. Nov. 2008 · #12
Fortsetzung (Erongo Wilderness Lodge)
Leider klappt es nach wie vor nicht mit dem Einfügen der Fotos .. ich bitte Euch um Nachsicht... hier sollte jetzt ein Foto von dem Sonnenuntergang auf dem Hausberg kommen..
[bild: 102782]
Und zum Schluß ein Fotos von unserem Hauszelt am Abschiedsmorgen mit unserer Tochter.
Lg
Heike 🙁
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200719. Nov. 2008 · #13
Fortsetzung (Swakopmund)
Oh Leute,
ich verstehe das einfach nicht mit dem Einfügen... das letzte Fotos zeigt natürlich nicht unsere Tochter, sondern deren ebenfalls mitreisenden Tante...
Nach einen netten Frühstück auf der Erongo Wilderness Lodge brachen wir früh auf Richtung Swakopmund. Dort empfing uns ein kühles, ja, ein sehr kühles Lüftchen und wir holten flugs aus dem Gepäck dicke Fleecejacken heraus.
Das von uns für 2 Nächte gebuchte Swakopmund-Hotel ließ uns eine Stunde warten, bevor wir die Zimmer beziehen konnten. Wir nutzen die Zeit und setzen uns in den schön gestalteten Außenbereich des großes Hotels.
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200701. Feb. 2009 · #14
Liebe FoMis und Namiba-Interessierte,
nun möchte ich meinen Reisebericht nach immerhin zwei Monaten weiterschreiben... denn: ich habe soviel von diesem Forum profitieren könnnen! Dafür möchte ich allen danken und meine Erfahrungen aufschreiben, um zumindest ein wenig weitergeben zu können.
Nach unserer ersten Nacht im Swakopmund Hotel (schöne, ausreichend große Zimmer, auch für 2 Erwachsene und 1 Kind) - wir hatten sogar eine große Terrasse mit Blick zum Pool bekommen - holte uns am Morgen pünktlich um 8.oo Uhr ein Mitarbeiter von "Living Desert Adventures" ab. Es nieselte, war sehr kühl (16 Grad maximal), wir hatten den "Zwiebellook" gewählt. Neben unserer Gruppe (wir zwei Erwachsenen mittleren Alters, unsere 10jährige Tochter und deren Tante (60) und Onkel (70)) waren noch ein junges Paar aus London an Bord des Jeeps.
Rasch fuhren wir in die Dünen bei Swakopmund, noch immer begleitet vom grauen, verhangenen Himmel. An einigen Stelle stoppte der Tourguide, wühlte im Sand, fand jedoch zunächst nichts. Er erzählte uns, er stamme aus Südafrika. Er sprach abwechselnd in Englisch und in Deutsch, konnte ohne Probleme von einer Sprache zur anderen wechseln, so dass wir alle stets gut informiert waren.
Unterwegs hielten wir öfter an, damit wir frische Luft bekamen, ein wenig umher laufen konnten. Unsere Tochter rutschte mit Begeisterung eine (noch nicht ganz hohe) Sanddüne herunter.
Nach ungefähr einer Stunde riß der Himmel auf, die Sonne kam zum Vorschein und wir legten den oberen Teil unseres Zwiebellooks in den Jeep... Es war schön, den warmen Sonnenschein zu spüren und schnell verließ uns das klamme, kühle Gefühl.
Unserer Tourguide fand eine kleine Puffoffer, die sich dann jedoch schnell wieder in den Sand vergrub...
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200701. Feb. 2009 · #15
schnell, schnell ging das..
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200701. Feb. 2009 · #16
und schon war sie fast weg, sozusagen unsichtbar...
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200701. Feb. 2009 · #17
Diese Wüstentour war ein Erlebnis einer ganz besonderen Art - ich kann Sie nur jedem an's Herz legen. Unsere Tochter war ganz, ganz begeistert und hat sich nicht eine Minute gelangweilt!
Wir sahen viele kleine, interessante Tiere von sehr nah!
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200701. Feb. 2009 · #18
Hier noch ein kleiner Bewohner der Namib-Wüste:
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200701. Feb. 2009 · #19
Nach den "tierreichen" Erlebnissen ging es noch ca. eine Stunde die Dünen hoch und runter....
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TigermambaThemenstarter463 Beiträge · seit 200701. Feb. 2009 · #20
Am nächsten Morgen starten wir nach dem guten und reichhaltigem Frühstück im Swakopmund Hotel Richtung Damaraland. (C34 bis Hentiesbaai, dann C35 bis Uis.
Auch an diesem Morgen ist es zunächst regnerisch und sehr kühl in Swakop. Als wir ca. eine dreiviertel Stunde außerhalb der Stadt sind und einen LKW überholen wollen, schert dieses plötzlich aus und streift unseren Toyota Quantum Bus. Wir halten an. Der LKW fährt stur weiter. Hat er nichts bemerkt oder wollte er nichts bemerkt haben? Unser Bus schaut vorne links ein wenig demoliert aus, auch die Fahrertür läßt sich nur mit etwas Gewalt und unangenehmen Geräuschen öffen.
Wir rufen unsere Autovermietung Odysseus an. Sie beruhigen uns schnell, es sei eh alles Vollkasko versichert, jedoch benötigen sie ein polizeiliches Protokoll. Woher sollen wir dieses bekommen? Die Autovermietung rät uns, zur Polizeiwache in Uis zu fahren.
In Uis müssen wir erst einmal 3 x nach der Polizei fragen. UIs - einige Hütchen, viel Armut.. jedoch begegnet man uns sehr freundlich und viele Hände weisen uns in die richtige Richtung. Wir parken unter einem großen, schattenspendenen Baum. Zwei von uns gehen in das Polizeigebäude. Dort finden wir 3 weibliche und einen männlichen Polizeibeamten. Sie scheinen sich sehr zu langweilen und unsere Story bringt sofort Leben in die Station. Viele Formulare werden vorbereitet. In gutem Englisch und äusserst höflich werden wir zum Unfallhergang befragt. Die Umsetzung erfolgt - zumindest nach unseren europäischen Begriffen - etwas kompliziert und langwierig. Es dauert ca. 1 1/2 Stunden, ehe der ca. 8 seitige Polizeibericht fertig ist.
Zwischenzeitlich betritt eine 6 köpfige Gruppe Schwarzer den Raum. Einer von ihnen ist sichtlich alkolisiert und gibt mir als weibliches Teil unserer "Gruppe" die Hand. Ich spiele mit, möchte Konflikte vermeiden. Eine merkwürdige Situation. Der Polizeibeamte hinter der "Theke" macht dem Mann eindeutige Zeichen, sich zurückzuziehen. Dennoch bleibt der Mann vor mir stehen und versucht, sich mir körperlich anzunähern. Ich bin unsicher, fühle mich unwohl. Wie soll ich mich verhalten? Schließlich geht er und wir sind erleichtert. Fröhlich winkt er uns noch zu und entfernt sich von der Polizeistation.
Nun sind die Berichte fertig geschrieben, aber die Frage kommt auf: wieviele Kopien davon benötigen wir und wieviel kann die Polizei dafür verlangen? Es vergehen weitere 15 Minuten, dann halten wir eine Kopie für unsere Autovermietung in den Händen und zahlen dafür umgerechnet ca. € 3,-.
Erleichtert und einiger Erfahrungen reichen verlassen wir die Polizeistation und machen auf offener Strecke erst einmal Rast...