Bushfires in Central Kalahari...

3 Antworten · 1'684 Aufrufe · gestartet 01. Okt. 2008 von schoelink
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237 Beiträge · seit 200801. Okt. 2008 · #2
Oh shit...
das sieht ja ziemlich heftig aus.
Ist ja mit allen Windrichtungen gewandert.
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2'779 Beiträge · seit 200702. Okt. 2008 · #3
Es ist ein schreckliches Bild.
Wir kommen soeben von der CKGR retour.

Ein offizieller Regierungssprecher informierte news24 dass über 80% des gesamten Zentral Kalahari Game Reserves abgebrannt seien. Ich kann es glauben aber doch kaum fassen.

Wir sind am 16.9. im Tsau Gate eingereist. Ein Parkangestellter im Ghanzi Büro hatte uns bereits informiert dass alle DWNP Angestellen und Feuerbrigaden vom 2.-15.9. die Feuer bekämpft haben. Er hatte Brandblasen am Mund.

Wir haben dann konstatiert dass die gesamte Gegend die wir durchfahren sind, Tsau Gate, Passagrge Pukhwe Pan, San pan, Tau Pan Sunday pan, Leopard ]pan, Deception Valley und raus bei Matswere vom Brand betroffen waren. Manchmal ist nur eine hálfte einer Pan abgebrannt und die andere Seite ist noch Gelb. Auch die Fahrspuren wirkten alles Feuerbarriere und man hat ab und zu links verkohlte Ebenen und rechts noch Heu am Stiel.

Die grossen Bäume werden jedoch bei diesen eher kleinen Feuerzungen verschont, sozusagen brennen nur Gras und Büsche ab. Die Nahrung vieler Tiere also. Das wir noch eine Katastrophe geben dieses Jahr.

Am 25. und 26.9. hat es dann nach Angaben anderer Reisenden sehr heftig im Khutse Game Reserve gebrannt. Camper bei Moreswe und Molose mussten den brennenden camping Platz fluchtartig verlassen.

traurige Grüsse leona
Gruss Leona
7'285 Beiträge · seit 200602. Okt. 2008 · #4
Hallo

Auch wenn es ein schreckliches Bild ist, habe ich dennoch Hoffnung, dass sich das Land recht schnell wieder erholt. Im Buch "Der Ruf der Kalahari" wird auch von einem riesigen Feuer geschrieben, welches in der Kalahari gewütet hat. Darin wird aber auch beschrieben, wie nach wenigen Wochen das junge Gras sich durch die Asche kämpft und erst alles mit einem grünen Hauch überzieht.

So schreiben Delia und Mark Owens: „Drei Monate nach dem Brand bedecken üppige Büschel aus kurzen Grashalmen den geschwärzten Untergrund. Springbock- und Spiessbockherden wanderten über die Dünen neben dem Flussbett und rupften das saftige Grün ab.“

Herzliche Grüsse
Chrigu
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