Joerg3’173 Beiträge · seit 200629. Juli 2008 · ich denke hier hats genug faehige Leute!!!!!
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
michael281 Beiträge · seit 200629. Juli 2008 · Meine Kurz - Meinung:
1. Eigener Verein und website
2. Beteiligung wenn möglich nur von Forums - Leuten.
3. Nur ein konkretes Projekt(Ort, Gemeine etc.) ausgucken und nicht Brunnen - Bohren als zukünftige Lebensaufgabe sehen.Wenn die Begeisterung nach dem ersten Brunnen anhält, kann das ja weitergehen.
4. In der Kern - Truppe sollten Leute aus Namibia dabei sein, ebenso zwei Fachleute für´s Technische, einer für´s kaufmännische, einer für´s juristische.
VOVolkerThemenstarter2’612 Beiträge · seit 200729. Juli 2008 · Hallo Michael,
ich sehe schon, dass Du starkes Interesse an einer sinnvollen Verwendung Deiner "Sacheinlage" hast 🙂
ad1.: Eigener Verein und Website scheint konsensfähig - stellt sich die Frage, wo der Verein seinen Sitz hat. Davon hängt das zuständige Finanzamt, dort sollten wir uns um eine schnelle Anerkennung der Gemeinnützigkeit bemühen. Dazu bedarf es wiederum eines schlüssigen Projektkonzepts, daran werde ich in den nächsten Tagen arbeiten und hier zur Diskussion stellen.
ad2.: Gerne nur FoMis, ist aber auch die Frage, was wir an Mitteln zusammen bekommen und wieviel Gelder benötigt werden. Ich hätte ansonsten noch andere Ideen und Quellen zur Generierung von Spendengeldern.
ad3.: D´accord, ein Bohrer dürfte zu teuer werden. Aufgrund der Gegebenheiten in Namibia dürfte sich der Norden anbieten - sowohl von der Siedlungsdichte wie auch von der möglichen Bohrtiefe.
ad4.: Bisher liegt die technische Seite noch brach. Ich kenne zwar aus meinen Ausbildungszeiten Jemanden, der sich mit Brunnenbau in der Münsterländer Parklandschaft exzellent auskennt, aber wenig zu den Gegebenheiten in Afrika sagen kann. Andererseits habe ich noch einige Kontakte im Köcher, das Feld werden wir auf jeden Fall besetzt bekommen. Einer der Juristen aus dem Forum ist gerade in Urlaub, sonst könnte ich vermutlich auch Jemanden dafür gewinnen. Ich trage in meinem Titel was von Kaufmann, dränge aber nicht darauf, das zu besetzen. Was das Mitwirken von Leuten aus Namibia betrifft, da sieht es noch etwas mau aus. Jörg scheint aber gerade im Betonbau eine Expertise aufzubauen 😉 Zu Deinem Rotary Kontakt hatte ich Dir schon etwas per PMS geschrieben.
Heute (am späten) Abend mehr, so etwas wie next steps und Projektumfang. Eine to-do-Liste wird vermutlich noch etwas auf sichwarten lassen müssen.
Grüße,
Volker
VOVolkerThemenstarter2’612 Beiträge · seit 200730. Juli 2008 · Hallo,
komme ich "kurz" zu den Next Steps:
1. Reservieren der Domain - Vorschlag "Brunnen-fuer-Afrika.com" (mit .de wuerden vielleicht einige Schweizer und sonstige Nationalitäten sagen: mach ich nicht mit 😉
2. Finden von mindestens sieben Personen zum Gründen des Vereins "Brunnen für Afrika"
3. Formulieren einer vorläufigen Satzung - mir liegen mittlerweile einige Infos vor, was da alles reingehört
4. Vorlage beim zuständigen Finanzamt: ich schlage vor, das bei mir vor Ort zu machen, dann habe ich die Lauferei - es wäre das Finanzamt Bad Homburg. Die zuständige Dame machte am Telefon einen sehr freundlichen und kooperativen Eindruck
5. Review beim Finanzamt: wenn ggf. noch Änderungen notwendig sind, Abstimmungsloop mit Finanzamt.
6. Wenn die Satzung den Anforderungen der Gemeinnützigkeit genügt, den Verein gründen mit allen notwendigen formellen Akten - da muss ich noch schauen...
7. Einreichen der Satzung beim Finanzamt zur Erlangung der steuerlich anerkannten Gemeinnützigkeit - Zeitdauer bis hierhin: wenn es gut läuft in der Abstimmungrunde, ca. 4-6 Wochen
8. Parallel: Aufbau einer Vereins-Homepage, Holger hat sich dazu bereit erklärt, das technisch zu begleiten
Wichtig: bis hierhin benötigen wir noch keine technischen Details zum Projekt.
9. Einberufen eines Projektteams, das sich den verschiedenen Themen widmet:
a. Technische Informationen
Dazu kann ich Folgendes beitragen:
Ich bekomme von einem Freund eine Liste von Firmen in D, die sich im Brunnenbau auskennen, sein Arbeitgeber hat das Geschäft vor Jahren abgegeben. Außerdem werde ich noch einen anderen Bekannten konsultieren, der sich damit auskennt, zusätzlich Kontakt zu Jemandem von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn aufnehmen.
Außerdem hat Jörg Seufert, der unten als Tourguide arbeitet, sich bereit erklärt, bei lokalen Firmen Informationen einzuholen, ggf auch Angebote.
b. Evaluierung verschiedener Angebote
c. Fundraising - sprich Sammeln von Spenden (sollten wir erst anfangen, wenn die Gemeinnützigkeit anerkannt ist)
d. Pflegen der Homepage - Schreiben von Content
e. Administratives - z.B. Erstellen von Spendenbescheinigungen
10. Auswahl des Projektes unter Berücksichtigung des voraussichtlichen Budgets
a. Vertrag mit den Projektbegünstigten - Juristen gesucht
b. Projektcontrolling - ggf. vor Ort, Fortschrittsberichte, Kostenkontrolle...
C. Redaktionelle Arbeit für die Homepage - PR
11. Erfolgreicher Abschluss des Projektes - Vereinsfeier
12. Wenn noch genügend Interesse und Elan besteht, zurück zu 9. und mit dem nächsten Projekt beginnen.
Das mal jetzt runtergeschrieben und zur Diskussion gestellt.
Viele Grüße,
Volker
YOYoshikawaGast30. Juli 2008 · Moin zusammen.
Was geht denn hier ab!?! Kaum ist man `mal knapp fünf Tage nicht online.
Zunächst einmal ziehe ich den Hut vor Michael I., einfach klasse!
Darüber hinaus werde ich als Nutznießer seiner Sachspende nicht in Frage kommen, da meine Frau und ich uns den nächsten Urlaub im Süden Afrikas bei zwei studierenden Töchtern zunächst erst einmal wieder ersparen müssen.
Eine Spende für`s Projekt gibt`s aber in jedem Fall.
Gruß, Michael
VOVolkerThemenstarter2’612 Beiträge · seit 200730. Juli 2008 · Yoshikawa schrieb:Moin zusammen.
Was geht denn hier ab!?! Kaum ist man `mal knapp fünf Tage nicht online.
Zunächst einmal ziehe ich den Hut vor Michael I., einfach klasse!
Darüber hinaus werde ich als Nutznießer seiner Sachspende nicht in Frage kommen, da meine Frau und ich uns den nächsten Urlaub im Süden Afrikas bei zwei studierenden Töchtern zunächst erst einmal wieder ersparen müssen.
Eine Spende für`s Projekt gibt`s aber in jedem Fall.
Gruß, Michael
Hallo Yoshikawa,
wir meinen es ernst und suchen noch Unterstützung, nicht nur finanzieller Art 🙂 Bist Du dabei?
Viele Grüße,
Volker
PS: Lass uns mal telefonieren - ich beiße nicht 😉
MAMatt415 Beiträge · seit 200830. Juli 2008 · Ich schlage Euch vor, in der Schweiz einen Verein zu gründen. Schein viel weniger kompliziert zu sein. Kein Notar, nur 3 Vorstandsmitglieder, die Steuerbefreiung ist eine kurze und sehr einfache Sache (kenne mich aus)...
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
VOVolkerThemenstarter2’612 Beiträge · seit 200730. Juli 2008 · Matt schrieb:Ich schlage Euch vor, in der Schweiz einen Verein zu gründen. Schein viel weniger kompliziert zu sein. Kein Notar, nur 3 Vorstandsmitglieder, die Steuerbefreiung ist eine kurze und sehr einfache Sache (kenne mich aus)...
Wir brauchen auch hier nur drei Vorstandmitglieder und können in vier bis sechs Wochen "durch" sein. Gelten Spendenbescheinigungen von in der Schweiz eingetragenen Vereinen auch in D und umgekehrt?
MAMatt415 Beiträge · seit 200830. Juli 2008 · Nee, leider nein... man muss das Gesuch um Steuerbefreiung separat stellen... aber wenn der Verein in Deutschland von der Steuer befreit worden ist oder umgekehrt, ziehen die anderen Länder in der Regel ohne weiteres nach....
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
holger982 Beiträge · seit 200630. Juli 2008 · Matt schrieb:Nee, leider nein... man muss das Gesuch um Steuerbefreiung separat stellen... aber wenn der Verein in Deutschland von der Steuer befreit worden ist oder umgekehrt, ziehen die anderen Länder in der Regel ohne weiteres nach....
Ohne arrogant wirken zu wollen, aber ich habe den Eindruck, dass bisher die meisten Meldungen bzgl. einer Beteiligung aus Deutschland gekommen sind, was offensichtlich daran liegt, dass recht viele aus D hier herumlungern.
Frage: wie reagieren Schweizer Behörden, wenn Ausländer bei einer Gründung in den Vorstand eines gemeinnützigen Vereins gewählt werden, sofern man das nicht mit eigenen Landsleuten abbilden kann?
Grundsätzlich finde ich die Idee diskussionswürdig, wer würde sich gegen ein schweizer Nummernkonto wehren? 🙂
Follow me on
Twitter.
Kontaktiere mich per
Facebook
Reiseberichte, Bilder und Panoramen aus Afrika:
http://travel-pictures.net MAMatt415 Beiträge · seit 200830. Juli 2008 · Das ist meiner Meinung nach kein Problem, wenn ausländische Staatsbürger Vorsitz im Verein haben. Wichtig ist einzig, dass der Verein einem gemeinnützigen Zweck nachgeht etc..
Von Euch (D) gibts halt einfach mehr als von uns (CH) 🙂
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
VOVolkerThemenstarter2’612 Beiträge · seit 200730. Juli 2008 · Wir nehmen auch gerne Schweizer Expertise in Anspruch 🙂
Du kannst Dich gerne in einem späteren Projektabschnitt um ein Schweizer Konto bemühen, dann sparen wir vermutlich Transaktionskosten 🙂
Was sind die Vorteile von einem Verein nach Schweizer Recht - außer den bereits genannten Punkten, die aber in D nicht unbedingt anders laufen...
VOVolkerThemenstarter2’612 Beiträge · seit 200704. Aug. 2008 · Hallo zusammen,
ich habe den heutigen Tag genutzt, um unter Berücksichtigung der steuerlichen Rahmenbedingungen einen Draft für eine Vereinssatzung zu erstellen. Muss nun mit Chrigu klären, wie das Word Dokument im Forum verfügbar gemacht werden kann, so dass Ihr Eure Anregungen einbringen könnt.
Viele Grüße,
Volker
michael281 Beiträge · seit 200604. Aug. 2008 · Wenn der e. V. gegründet wird, sollte dies in Deutschland geschehen. Grund. Die meisten Teilnehmer/Förderer an diesem Projekt dürften aus Deutschland kommen. Geschätztes Verhältnis: 1 : 10 bis 1 : 15. (Basis: Marktpotential für diverse Produkte, Internet - Traffic...- bite hierzu keine neuen Diskussionen, das ist nur ein Erfahrungswert).
Man kann - im Falle eines Schweizer e. V. - nicht einfach Spenden hier in D ansetzen (wahrscheinlich auch nicht umgekehrt). Es bedarf einer sog. Freistellungsbescheinigung, und dann wird´s kompliziert. Unser Wirtschaftsprüfungs - Büro wir dem Team um Volker gerne fachkundigen Rat (kostenlos für das Projekt) erteilen.
VOVolkerThemenstarter2’612 Beiträge · seit 200704. Aug. 2008 · Hallo Michael,
vielen Dank auch für die Unterstützung bei der Gründung des Vereins. Das Finanzamt in Bad Homburg scheint auch sehr kooperativ und kompetent zu sein, was zumindest den Punkt Gemeinnützigkeit anbetrifft. Wir kommen aber sicherlich auf Dein Angebot zurück und melden uns bei Dir 🙂
Volker
VOVolkerThemenstarter2’612 Beiträge · seit 200704. Aug. 2008 · Hallo FoMis,
Chrigu hat freundlicherweise den Draft der Vereinssatzung online gestellt:
http://www.namibia-forum.ch/download/Vereinssatzung.docBetrachtet es als Vorschlag, lasst uns die Punkte diskutieren.
Wie seht Ihr es z.B. mit dem Punkt eines festen Jahresbeitrags - wenn ja, in welcher Höhe? Der Verein wird das/die Projekt(e) aber hoffentlich primär aus Spenden finanzieren.
Außerdem: wie weit oder eng wollen wir den Vereinszweck fassen, habe ich offen gelassen.
Viele Grüße,
Volker
Jamiroquai98 Beiträge · seit 200604. Aug. 2008 · ich habe den heutigen Tag genutzt, um unter Berücksichtigung der steuerlichen Rahmenbedingungen einen Draft für eine Vereinssatzung zu erstellen.
Was ist ein Draft? Könnten wir bei deutscher Sprache bleiben, wenn der Verein auch in Deutschland seinen Sitz haben soll?
GLGlobi182 Beiträge · seit 200704. Aug. 2008 · Hallo Jamiroquai,
wenn Du in Namibia ein Draft bestellst bekommst ein Bier vom Fass.Ich glaube die wollen einen Bierbrunnen bauen.😃
LG:Dirk
holger982 Beiträge · seit 200604. Aug. 2008 · Was ist ein Draft? Könnten wir bei deutscher Sprache bleiben, wenn der Verein auch in Deutschland seinen Sitz haben soll?
Jetzt hab dich nicht so 🙂 Ist schließlich ein internationales Projekt 🙂
Sollte die Frage wirklich ernst gemeint sein, würde ich das mal mit "Entwurf" übersetzen, wobei mir dir Idee von Globi mit dem "Bierbrunnen" sehr gut gefällt.
Follow me on
Twitter.
Kontaktiere mich per
Facebook
Reiseberichte, Bilder und Panoramen aus Afrika:
http://travel-pictures.net
Joerg3’173 Beiträge · seit 200604. Aug. 2008 · das mit dem Bierbrunnen ist ne tolle Idee, auch wenn ich nur WeissWein trinke, aber den Brunnen koenen wir ja danach bauen.
@ Volker: du haettest ja auch wirklich Draft agreement schreiben koennen , dann verstehts doch jeder!! 😉
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt