HiluchsThemenstarter527 Beiträge · seit 200601. Juni 2008 · Hallo zusammen,
wer kann mir sagen, ob die Strecke Tsumkwe-Dobe(BOT)-Bagani an einem Tag machbar ist? Ungefähre Stundenangaben für die reine Fahrtzeit wären sehr hilfreich.
Vielen Dank schonmal und viele Grüße!
PEpeter48355 Beiträge · seit 200601. Juni 2008 · Hallo Hiluchs,
rechne mal je nachdem wie lange du für die Grenzen brauchst bis zu zehn Stunden.
Also machbar ist es auf jeden Fall.
Viele Grüße
peter
HiluchsThemenstarter527 Beiträge · seit 200604. Juni 2008 · Vielen Dank, Peter!
Ist denn die Straße zwischen Nokaneng und Shakawe geteert?
ULUlli931 Beiträge · seit 200604. Juni 2008 · Ja, die A35 ist geteert und gut zu befahren. Aber wie Peter schon sagte: mit ca. 10 Stunden für die gesamte Strecke und den Grenzübertritt würde ich auch rechnen. Du hast rund 400 km, davon ca. die Hälfte Gravel und Sandpiste. Viel schneller wird das nicht gehen.
Gruss
Ulli
VOVolker2’612 Beiträge · seit 200704. Juni 2008 · Hallo,
möchte hier nicht als Raser hingestellt werden, sondern eher beruhigen. Die Strecke ist auf jeden Fall an einem Tag zu machen. Ulli beschrieb die Straßenverhältnisse sehr treffend, hier unsere Erfahrungen vom letzten September:
Tsumkwe - Dobe ca. 45 Minuten
Grenzabfertigung ca. 30 unterhaltsame Minuten, wir hatten allerdings noch einen Reifenwechsel on top "gebucht" 😉
Dobe - Gumare ca. 3 Stunden, wir hatten allerdings längere Zeit einen Einheimischen vor uns, der offensichtlich die besten Spuren kannte
Gumare - Mohembo (Grenze) gemütliche 2 Stunden
Grenze 30-45 Minuten
Mohembo - Bagani 30 Minuten
Wenn Ihr also morgens nicht zu spät aufbrecht, schafft Ihr das gelegen.
Aber wieso keinen Abstecher zu z.B. Drotskys Cabins incl. Okavango Bootstour - kann ich wärmstens empfehlen.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Volker
CUcurious157 Beiträge · seit 200804. Juni 2008 · Hallo Hilux,
wir sind vor ca. 2 Wochen die Strecke gefahren. Die Campingsite Tsumkwe wird gerade neu hergerichtet.Wir waren die einzigen auf der Campsite und die ersten, die in den Genuss der
neuen Beleuchtung an jeder Campsite kamen. Gute sanitäre Anlagen.Bis Grenze Dobe gravel road, lustige Grenzformalitäten, einschließlich Kühlschrankkontrolle nach Fleisch und Milchprodukten und Reifen und Schuhdesinfizierung.Anschließend abwechselnd Sandstraße und Gravel bis zur Hauptstraße. Dann Teer mit erneuter Kontrolle nach Fleisch und so weiter. Wir haben in Drotsky`s cabin übernachtet. Abends dort am Büffet gespeist mit einer weiteren Partie ......nächsten Morgen Bootstour auf dem Okavango( 3 Stunden)Länge kann man individuell entscheiden. Wenn du genug hast, sagst du einfach Bescheid und du wirst zurückgefahren.
Viele Vögel, Hippos und Krokodile.Wir kamen um 4 Uhr an und sind um 9 Uhr losgefahren.
Gruß Aga
VOVolker2’612 Beiträge · seit 200704. Juni 2008 · Auf die Jungs in Dobe lass ich nichts kommen:
auf namibischer Seite hatten die Grenzer gerade Waschtag und liefen in Blaumann bzw. Zivil rum. Waren als Grenzer nicht zu erkennen, hatten aber die passenden Stempel - mussten dann doch wohl die Amtsträger gewesen sein. Nachdem wir erst einmal uns Zeit nahmen für ein gemeinsames kühlendes Getränk, ein paar Fotos gemacht und Adressen aufgeschrieben wurden, fiel auch die Kühlschrankkontrolle recht lasch aus. Sie waren - glaube ich - sichtlich froh über die willkommene Kundschaft, fünf Autos pro Tag sind vermutlich schon eher hochgegriffen bei der Zahl der Grenzgänger und irgendwann gehen einem Zweierteam halt auch mal die Gesprächsthemen aus.
Auf Botswana Seite wartete man schon auf uns und lud uns ins "Schwimmbecken" - getrennt für Auto und Personen - ein. Allerdings brauchten wir nicht sämtliche Schuhe in die Pfütze tunken wie es Anderen wohl schon passiert ist. Die nötigen Stempel waren dann auch schnell in den Reisepässen, dann wurden die wirklich wichtigen Themen angegangen. Irgendwie kamen wir auf Fußball - und sie konnten uns tatsächlich einige Championsleague-Ergebnisse vom Vorabend nennen 🙂 Außerdem bereitete ihnen unser schleichender Plattfuß hinten links mehr Sorgen als uns, wir wollten eigentlich erst auf festem Untergrund wechseln - wir "einigten" uns darauf, dass wir das Rad gemeinsam (zu viert) wechseln. Die hingelegte Zeit war zwar nicht Formel 1 - reif, aber wir waren auch nicht auf der Flucht.
Fazit: ein Grenzübergang, den man mal erlebt haben sollte.
Pascalinah2’772 Beiträge · seit 200604. Juni 2008 · da ich gerade mal wieder unsere Strecke umgestalte... und wie ist die C44 von Tsumkwe nach Grootfontein zu fahren (Beschaffenheit, Fahrzeit)?
LG
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278 VOVolker2’612 Beiträge · seit 200704. Juni 2008 · Pascalinah schrieb:da ich gerade mal wieder unsere Strecke umgestalte... und wie ist die C44 von Tsumkwe nach Grootfontein zu fahren (Beschaffenheit, Fahrzeit)?
LG
Pascalinah
knapp 200 km auf breiter Gravelroad (C44) und noch einmal ca. 50 km geteerte B8 - in gut drei Stunden zu schaffen 🙂
CUcurious157 Beiträge · seit 200804. Juni 2008 · Hallo Pascalinah,
Straße ist gut. (siehe Volker) Empfehlenswert auf dem Weg C44 ist Grashoek Historical
Village. Bieten alle möglichen Programme an. Wir hatten einen Bushwalk und Dances und
Songs bei den Bushmännern gebucht.( Empfehlung von Roy`s Camp) Hat uns besser gefallen als die Führungen entlang des Kwandos.
Gruß Aga
CUcurious157 Beiträge · seit 200804. Juni 2008 · Hallo Pascalinah,
Straße ist gut. (siehe Volker) Empfehlenswert auf dem Weg C44 ist Grashoek Historical
Village. Bieten alle möglichen Programme an. Wir hatten einen Bushwalk und Dances und
Songs bei den Bushmännern gebucht.( Empfehlung von Roy`s Camp) Hat uns besser gefallen als die Führungen entlang des Kwandos.
Gruß Aga
HiluchsThemenstarter527 Beiträge · seit 200608. Juni 2008 · Derartige Buschleute-Aktivitäten interessieren mich sehr!
Soweit ich weiß, kann man in Tsumkwe ähnliche Arrangements buchen. DIe Frage ist jetzt für mich, ob es dann nicht zusammen mit Grashoek doppelt gemoppelt wäre.
Wenn jemand u.U. beides gesehen hat, würde ich mich über eine kurze Stellungnahme/Empfehlung freuen.
Va.: Wo ist der Unterschiede zw. Grashoek und dem, was die Buschleute in Tsumkwe anbieten? Ich interessierte mich außerdem noch für die Ombili-Stiftung und für das Schaudorf im Caprivi. Alles Buschleute, soweit ich weiß.
Was meint Ihr?
rebecca935 Beiträge · seit 200608. Juni 2008 · Wir haben nur die Tour von Tsumkwe aus unternommen.
Uns wurde immer nur auf Anfragen etwas erklärt. Das Handy welches unser Guide dabei hatte war wohl ziemlich neu und musste erst mal eingehend betrachtet werden.
Beim Dorf gab es etwas Schmuck zu kaufen, fotografieren oder filmen war nicht erlaubt.
Somit empfehle ich dir auf alle Fälle Grashoek!
Pascalinah2’772 Beiträge · seit 200608. Juni 2008 · Hallo Aga,
danke für den guten Tipp. Habe mir eben mal die www angeschaut.
Frage: kann man da auch spontan aufkreuzen und eine Buschtour vor Ort buchen, oder sollte ich das im Vorfeld bei Carsten Möhle machen?
LG
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278 CUcurious157 Beiträge · seit 200808. Juni 2008 · Hallo Pascalinah,
Wir sind die ca. 6 km Sandstraße ab C 44 nach Grashoek unangemeldet gefahren. Uns angeschlossen haben sich eine Gruppe Schweizer aus Durban. Wir haben dann unter einem großen Baum gewartet und im Nu waren Kinder und einige Frauen da. Haben sich sehr über die mitgebrachten Kinderkleider gefreut. Kurz danach kamen ein paar Männer und wickelten alles Organisatorische ab. Getrennt in 2 Gruppen, also wir zu sechst, die anderen zu viert wurde uns alles auf dem Bushwalk erklärt:
Feuermachen, Fallenstellen, nach Wurzeln graben wichtige Heilmittel usw. Begleitet wurden wir
von etwa 10 Buschleuten,die nebenher Nüsse, Wurzeln, Heilmittel usw. sammelten.Die Buschleute dürfen Früchte usw. sammeln, aber nicht mehr jagen. Ab und zu wird ihnen aber Fleisch gebracht. Sie haben ihre eigene Schule und das eingenommene Geld kommt der Gemeinschaft zugute. Klar laufen die Buschleute heute normalerweise nicht mehr so spärlich bekleidet herum,aber alle verhielten sich völlig natürlich, so dass wir uns alle wohl fühlten.
Wir durften filmen, fotografieren und alles selbst ausprobieren.Der Führer erklärte uns alles auf Englisch--gut und ausführlich.
Programm kannst du selbst aussuchen.
Gruß Aga
CUcurious157 Beiträge · seit 200808. Juni 2008 · Hallo Pascalinah,
Wir sind die ca. 6 km Sandstraße ab C 44 nach Grashoek unangemeldet gefahren. Uns angeschlossen haben sich eine Gruppe Schweizer aus Durban. Wir haben dann unter einem großen Baum gewartet und im Nu waren Kinder und einige Frauen da. Haben sich sehr über die mitgebrachten Kinderkleider gefreut. Kurz danach kamen ein paar Männer und wickelten alles Organisatorische ab. Getrennt in 2 Gruppen, also wir zu sechst, die anderen zu viert wurde uns alles auf dem Bushwalk erklärt:
Feuermachen, Fallenstellen, nach Wurzeln graben wichtige Heilmittel usw. Begleitet wurden wir
von etwa 10 Buschleuten,die nebenher Nüsse, Wurzeln, Heilmittel usw. sammelten.Die Buschleute dürfen Früchte usw. sammeln, aber nicht mehr jagen. Ab und zu wird ihnen aber Fleisch gebracht. Sie haben ihre eigene Schule und das eingenommene Geld kommt der Gemeinschaft zugute. Klar laufen die Buschleute heute normalerweise nicht mehr so spärlich bekleidet herum,aber alle verhielten sich völlig natürlich, so dass wir uns alle wohl fühlten.
Wir durften filmen, fotografieren und alles selbst ausprobieren.Der Führer erklärte uns alles auf Englisch--gut und ausführlich.
Programm kannst du selbst aussuchen.
Gruß Aga
HiluchsThemenstarter527 Beiträge · seit 200621. Juli 2008 · Zur Zeit steht es 1:0 für Grashoek. Wer hat noch beide Buschmann-Führungen mitgemacht und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?
SKskywalker200392 Beiträge · seit 200621. Juli 2008 · Grashoek ist super, in meinen Augen eines der wenigen gelungenen Beispiele für Nachhaltigen Tourismus (ein Begriff, der gerne überall drübergeklatscht wird).
Warum bei Carsten Möhle buchen? Die Organisation bekommen die Leute schon selber hin, auch wenn man das nach diversen Threads im Forum nicht glauben sollte.
Aber warum Kleidung verschenken? Mir hat in meiner Hostelzeit nie jemand Kleidung geschenkt, obwohl ich bestimmt weniger verdient hab als ein Führer in Grashoek;-). Man bezahlt wie überall sonst im touristischen Sektor für eine (sehr authentische und lohnende) Erfahrung.