Mosambik/Südafrika/Unfälle/
Flutgefahr nahe Krüger-Park: Mosambik ordnet Evakuierungen an =
Maputo (dpa) - Mosambikanische Behörden haben wegen eines befürchteten
Dammbruchs Zehntausende Menschen aufgefordert, die Region im Grenzgebiet zu
Südafrika zu verlassen. Grund ist die Sorge, dass ein Fluttor des
Massingir-Staudamms brechen und weite Landstriche überfluten könnte. Er
verliert durch den Riss nach Behördenangaben 1000 Kubikmeter Wasser pro
Sekunde. Der erst vor kurzem modernisierte Damm befindet sich am südlichen
Ende der mosambikanischen Naturfläche, die gemeinsam mit dem angrenzenden
südafrikanischen Krüger-Nationalpark den grenzüberschreitenden Limpopo-Park
darstellt.
Der Bruch im Fluttor resultiert vermutlich aus dem aktuellen Wasserstand
von 122 Metern. Dieser Wert liegt nur knapp unter den 124 Metern des Jahres
2000, als die Städte Chókwè und Xai-Xai überflutet wurden. Es war die
schlimmste Flutkatastrophe in dem südostafrikanischen Land, die 700
Menschenleben forderte und mehr als eine halbe Millionen Menschen zu
Vertriebenen machte. Die nun bedrohten neun Gemeinden gehören zum Distrikt
Chókwè, der bei der Flut im Jahr 2000 am stärksten betroffen war. dpa
ho/mm/rk xx n1 sm 231243 Mai 08
Flutgefahr nahe Krüger-Park: Mosambik ordnet Evakuierungen an =
Maputo (dpa) - Mosambikanische Behörden haben wegen eines befürchteten
Dammbruchs Zehntausende Menschen aufgefordert, die Region im Grenzgebiet zu
Südafrika zu verlassen. Grund ist die Sorge, dass ein Fluttor des
Massingir-Staudamms brechen und weite Landstriche überfluten könnte. Er
verliert durch den Riss nach Behördenangaben 1000 Kubikmeter Wasser pro
Sekunde. Der erst vor kurzem modernisierte Damm befindet sich am südlichen
Ende der mosambikanischen Naturfläche, die gemeinsam mit dem angrenzenden
südafrikanischen Krüger-Nationalpark den grenzüberschreitenden Limpopo-Park
darstellt.
Der Bruch im Fluttor resultiert vermutlich aus dem aktuellen Wasserstand
von 122 Metern. Dieser Wert liegt nur knapp unter den 124 Metern des Jahres
2000, als die Städte Chókwè und Xai-Xai überflutet wurden. Es war die
schlimmste Flutkatastrophe in dem südostafrikanischen Land, die 700
Menschenleben forderte und mehr als eine halbe Millionen Menschen zu
Vertriebenen machte. Die nun bedrohten neun Gemeinden gehören zum Distrikt
Chókwè, der bei der Flut im Jahr 2000 am stärksten betroffen war. dpa
ho/mm/rk xx n1 sm 231243 Mai 08