Big_SvenThemenstarter162 Beiträge · seit 200721. Mai 2008 · Hallo Forum!
Kennt jemand die Strecke von Kuruman nach Twee Rivieren auf der R31 über Hotazel, Van Zylsrus, Askham bis nach TR? Wie ist der Zustand der Straße (ist glaube ich größtenteils Sand oder?) auch nach den Regenfällen der letzten Zeit? Was muss man als Fahrzeit einrechnen?
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Gruß Sven
Viele Grüße von Silke & Sven
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joli3'491 Beiträge · seit 200621. Mai 2008 · Hallo Sven,
gefahren bin ich die Pad noch nicht. Nach der Karte sollte sie eigentlich kein Problem sein - aber ich habe sehr wenig Zutrauen in die südafrikanische Pflege der Sandpads - im Gegensatz zur namibischen. Richtig gemein allerdings dürfte es ab Andiesvale Richtung Twee Rivieren werden. Das erste Stück soll zwar inzwischen geteert worden sein, aber dennoch ist der Rest wohl immer noch so, wie wir ihn kennen - zum Abgewöhnen ! Du solltest ncith darauf erpicht sein, es zu probieren. Ich empfehle Dir daher, kurz nach Andiesvale den Grenzübergang Bokspits nach Botswana zu nehmen und dann die Paralell-Pad nach Twee Rivieren auf botswanischer Seite zu fahren. Diese Strecke ist genauso lang wie die südafrikanische Pad - aber um Längen besser. Du kommst automatisch in das botswanische Twee Rivieren, reist dort wieder aus und reist im südafrikanischen Twee Rivieren wieder ein. Klingt etwas sehr umständlich, ist aber wirklich einfach und unkompliziert. Der einzige "Fallstrick" besteht darin, in Bokspits den botswanischen Grenzposten zu finden - der befindet sich nämlich mitten im Ort und nicht an der Grenze.
Gruß Joli
WolffRuediger1'125 Beiträge · seit 200621. Mai 2008 · Hallo, Sven,
ich bise Strecke schon mehrere Male gefahren, zuletzt im letzten Juli. Beim vorletzten Male hab ich mir geschworen: Nie wieder! Diesmal hab ich mich rumkriegen lassen. Neuerdings (war neu für mich) führt die Abzweigung etliche km nördlich von Hotazel nach Westen (war früher auf der Höhe von Hotazel), und zuerst ging's prächtig, alles asphaltiert. Und dann: Peng. Die alte Straße, wie schon in den Jahren zuvor. Ich wurde durcheinander gerüttelt (die Federung meines Autos ist eher spartanisch; manchmal mehr, manchmal weniger. Es ist nicht so, dass man nicht leicht durchkäme, jeder Käfer käme durch, aber diese Straße nervt ungeheuer. Ich bin damals die alte Transkalahari lieber gefahren als diese Straße. Ich würde heute eher über Olifantshoek und Upington fahren (bequeme Asphaltvariante, aber eher langweilig - andererseits: die Strecke Upington Twee Rivieren quert wunderschöne tiefrote Sanddünen) oder aber Mabuasehube - Nossob. Das ist dann wenigstens eine echte Piste ...
Gute Fahrt!
Wolff-Rüdiger
Armin2'346 Beiträge · seit 200622. Mai 2008 · Hallo Joli,
muss dich korrigieren. Bin die Strecke von Ashkam nach Twee Rivieren vor wenigen Wochen gefahren und war froh, dass ich die Parallele durch Botswana nicht genommen habe (hatte Frischfleisch an Bord, was bei zwei Grenzübertritten mit Sicherheit zu Problemen geführt hätte). Lediglich die letzten ca. 15-20 km bis Twee Rivieren sind noch Rüttelpiste bzw. Baustelle und da kann man bis auf ein paar "Schikanen" im Baustellenbereich mit 80 km/h "drüberfliegen". Die Strecke hat uns also im Gegensatz zu früheren Jahren gar nicht mehr geschockt. Irgendwie hatten wir uns mental auf deutlich massivere Beeinträchtigungen eingerichtet.
Viele Grüße
Armin
oribi818 Beiträge · seit 200722. Mai 2008 · Wir sind dieses Mal diese Strecke nicht gefahren, weil mir seinerzeit das Waschbrett zu sehr auf die Nerven ging, aber es wird 100%ig so sein wie WolfRüdiger es schreibt.
Über Regenschäden braucht man in dieser Region gar nicht nachdenken = gleich null.
Wir sind diesmal von Twee Rivieren über Upington (die ersten 100 km traumhaft) gefahren (würde beim nächsten Mal gern mit einem Flieger über diese Dünen und den grünen Oranjegürtel fliegen), dann weiter über Olifantshoek (eintönig) bis Kuruman (20 km zwischendrin ziemlich hässlich, dann wieder eintönig).
Aber in Kuruman in der Red Sands Lodge schlafen und essen entschädigt für alles und wäre fast schon alleine einen Umweg wert.
Big_SvenThemenstarter162 Beiträge · seit 200722. Mai 2008 · Hallo!
Wir sind die Strecke "unten rum" über Upington schon im September 2006 gefahren. Wir sind damals den Hinweg von Askham über die südafrikanische Seite mit der schlechten Schotterpiste gefahren, die aber immer weiter asphaltiert wird (danke Armin). Den Rückweg hatten wir die botswanische Strecke über Bokspits genommen, die sich viel besser fahren lies.
Uns interessiert diesmal speziell die Strecke von Upington über die R31 nach Van Zylsrus nach Askham. Wir haben die Hoffnung, dass es eine Abkürzung ist, die uns viel Zeit sparen könnte. Das scheint nicht der Fall zu sein, wenn ich Wolff-Rüdiger richtig verstehe (hast Du noch die ungefähre Fahrzeit im Kopf?).
Zu den Regenschäden: Als wir im Februar diesen Jahres dort waren gab es heftige Regenschauer, auch im Süden des KTP's und einige Straßen waren schlecht passierbar und sind es zum Teil noch immer. Es könnte ja sein, dass auch einige Straßen ausserhalb des Parks etwas abbekommen haben und da diese nicht so gut gepflegt werden wie in Namibia...
Also weiter Tipps zu Kuruman, Twee Rivieren und vor allen Dingen Abkürzungen sind herzlich willkommen!B)
Gruß Sven
Viele Grüße von Silke & Sven
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Little Simba35 Beiträge · seit 200823. Mai 2008 · Hallo Sven,
selbst wenn man etwas Zeit spart, ist nach meinen Erfahrungen die Strecke über Upington vorzuziehen. Via van Zylsrus habe ich als sehr anstrengend empfunden. Bleibst Du auf der Asphaltstraße über Upington, kommen Dir hinter Upington vielleicht ein paar Erlkönige entgegen. Außerdem wirst Du ein Straßenschild passieren, auf dem Tempo 250 angegeben ist. Ist doch auch mal was...
Gute Reise,
Michael
Eine schöne Reise.
Michael
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oribi818 Beiträge · seit 200723. Mai 2008 · Zeitersparnis wage ich anzuzweifeln, aber - wenn Du willst - finde es selber raus.
Regenschäden waren zumindest vorige Woche weder im KTP noch südlich zu spüren, auch wenn man erkannt hatte, dass es einst mal geregnet hatte. Alles furztrocken, wenn ich das mal so sagen darf und etwaige Schäden lääääängst beseitigt.
KEkeimoes118 Beiträge · seit 200723. Mai 2008 · Hallo Sven,
ich bin die Straße letztes Jahr im März von Kuruman nach Askham gefahren. Das erste Stück ist asphaltiert, hört dann plötzlich auf. Ich hatte einen Chico fahre aber immer recht zügig. Aber auch wenn du ein Jeep etc hast, wirst du die Strecke unter 3 Stunden nur schwer schaffen. Etwa 100 km Wellblech sind zu fahren und die Strecke hat wenig zu bieten außer einem privaten Game Park in van Zylsrus, den wir nicht besuchten. Ich bin im Februar über den viel gescholtenen Welwitschia Drive gefahren und kann berichten: Dieser war qualitativ besser. Pads, welche überwiegend von weißen Farmern genutzt werden, interessieren die aktuelle Regierung Südafrikas herzlich wenig.
Wenn du über Upington mit durchschnittlich 100 fährst und diese Strecke mit 70 bist du zeitgleich. Ich würde über Upington fahren, dort kannst du dich in einem großen Supermarkt (Spar oder Pick and Pay) gut versorgen und noch eine schöne Vesperpause an der südlich Oranjeseite einlegen. Wenn du ein paar Tage im KTP bleibst, nervt es auch nicht allzu sehr, wenn du die Strecke zwischen Askham und Upington doppelt fährst.
Zusammengefasst: Dein Auto (was auch immer) wird die Strecke überleben und du auch, aber sie wird dir keinen Mehrgewinn bringen gegenüber der südlichen Alternative, weder zeitlich noch vom Erlebniswert.
Viele Grüße
Keimoes
Big_SvenThemenstarter162 Beiträge · seit 200724. Mai 2008 · Ok, ich glaube Ihr habt uns überzeugt! Wir streichen die vermeindliche Abkürzung und fahren den alten bekannten Weg auf der N14 von Kuruman weiter über Upington und dann die R360 nach Norden!
Kann mir noch mal jemand die ungefähre Fahrzeit von Johannesburg bis Kuruman sagen (haben wir schon wieder vergessen)?
@keimoes
Was ist denn der Welwitschia Drive? Meinst Du damit die letzten 60 Kilometer von Askham nach Twee Rivieren?
Vielen Dank nochmals!
Gruß Sven
Viele Grüße von Silke & Sven
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oribi818 Beiträge · seit 200725. Mai 2008 · Na das hängt doch stark davon ab, wo in JoBurg Du hinwillst (Soweto oder Flughafen). Außerdem von Deiner Fahrweise und Deinem Fahrzeug. Wenn Du von 90 km/ h ausgehst, kannst du es Dir selbst ausrechnen; abhängig wie oft und lange Du pausierst.
Ich glaube es waren 550 km von Kuruman bis Krugersdorp, als 5-6 Stunden plus eben 1 Stunde von Krügersdorp bis JoBurg. Für den ersten oder auch den letzten Tag unsinnig viel. Statt in JoBurg zu schlafen ist z. B. Magaliesberg Mountain Sanct. sehr empfehlenswert und das ist auch noch 1 Stunde von Krügersdorp entfernt.
Big_SvenThemenstarter162 Beiträge · seit 200725. Mai 2008 · Hallo oribi,
es war eigentlich die Fahrstrecke für für den ersten Tag. Ausgang/Startpunkt nähe Flughafen beim Autovermieter. Das es von meiner Reisegeschwindigkeit stark abhängig ist, wann ich ankomme, ist auch klar. Es ging mir in erster Linie nur wieder um eine ungefähre Einschätzung, da unsere Erinnerung das zur Zeit nicht wiederhergibt!😕
Allerdings überlegen wir gerade für den Rückweg von TR aus kommend, wieder in Kuruman Station zu machen und am nächsten Morgen bis Joburg zu fahren. Unsere Flug würde nämlich erst Abends um 23:00 gehen und das Auto müßten wir bis 17:00 zurückgeben. Wäre also genug Zeit, ohne sich abzuhetzen.
Vielen Dank!
Gruß Sven
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KEkeimoes118 Beiträge · seit 200725. Mai 2008 · Hallo Sven,
der Welwitschia Drive befindet sich etwas östlich von Swakopmund und steuert einige seltene Pflanzen selbigen Namens an. Diese Strecke wird immer wieder als Beispiel einer schlechten Pad mit Wellblech hier mim Forum genannt.
Habe übrigens nochmal nachgedacht. Wir haben vor einem Jahr von Kuruman bis Askham 4,5 Stunden reine Fahrzeit benötigt (Chico). Mit gutem Fahrzeug brauchst du zwischen 3,5 und 4 Stunden. Schaut euch in Kuruman die Moffat Mission an, geschichtlich ganz interessant und man kann sich vorstellen, wie die Missionsstationen im übrigen Afrika beschaffen waren bzw. sind.
Keimoes
Little Simba35 Beiträge · seit 200825. Mai 2008 · Hallo Sven,
meine Empfehlung für Eure Unterkunft in der Nähe von Kuruman ist die Red Sands Country Lodge.
Wir haben uns während der Fahrten immer riesig auf das ausgesprochen leckere 300g Filet gefreut. Superlecker und reichlich. Genau das richtige nach der Fahrerei. Die Lodge (inklusive Campingmöglichkeiten liegt 14km hinter Kuruman aus JHB kommend.
Schönen Gruß an Jakob und Richard falls Ihr dort hinfahrt. 🙂
Viel Spaß in der Kalahari!
Eine schöne Reise.
Michael
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