EWewiThemenstarter14 Beiträge · seit 200804. Mai 2008 · #1hallo, ihr namibia-feunde!
wir sind gerade bei der genaueren planung unserer route durch namibia.
insgesamt werden wir ca. ein monat mit einem normalen pkw unterwegs sein.
uns würde interessieren, ob die route, die wir uns vorstellen, machbar ist bzw. ob die unterkünfte empfehlenswert sind und die jeweilige aufenthaltsdauer für die umliegenden ziele angemessen ist.
die ausgesuchten quartiere sind derzeit im internet noch verfügbar.
gibt es zu den einzelnen lodges eventuell günstigere alternativen?
grundsätzlich halten wir uns lieber länger an einzelnen orten auf, als nur von spot zu spot zu eilen. nun zur route:
kommend aus kapstadt, sind unsere stationen folgende:
fish river canon lodge (3 nächte)
klein aus vista (2 nächte)
lüderitz nest hotel (1 nacht)
hilmeringhausen hotel (1 nacht)
namib desert lodge (2 nächte), sossusvlei
solitaire country lodge (1 nacht)
sam's giardino, swakopmund (2 nächte)
cape cross lodge (1 nacht)
white lady lodge, brandberg (1 nacht)
twyfelfontein lodge (3 nächte)
vingerklip lodge (1 nacht)
kavita lion lodge oder otjitotongwe lodge, kamanjab (1 nacht)
okaukuejo rest camp, etosha (1 nacht)
halali rest camp, etosha (1 nacht)
mokuti lodge, außerhalb etosha (1 nacht)
tsumeb oder grootfontein ? (1 nacht)
waterberg guestfarm schneider (3 nächte)
hilltop house, windhoek (3 nächte)
kalahari anib lodge, mariental (2 nächte)
grünau ? (1 nacht)
von hier zurück nach südafrika.
was haltet ihr davon?
liebe grüße
ewi
heuchef911 Beiträge · seit 200705. Mai 2008 · #2Hallo Ewi,
DEine Route- und zeitplanung scheint insgesamt ganz gut abgestimmt zu sein, vor alem nicht zu hektisch....
Von mir eine Meinung zu zwei Zielen:
Die Canon River Lodge ist mit den in die Felsen gebauten Hütten wirklich sehr interessant und die Hütten ziemlich einmalig. Uns erschien die Lodge jedoch insgesamt viel zu groß - es können ca. 50 Gäste dort wohnen. Die Anmutung ist also eher wie ein sehr schönes Hotel auch für Bustouristen als wie eine individuelle Lodge. Ich habe schon öfters gelesen - aber nicht selbst gesehen - dass das Canon Roadhouse schöner sein soll.
Die Kalahari Anob Lodge kenne ich auch nicht selbst, habe aber mehrfach gehört, dass es ein wenig individueller "Massenbetrieb" sein soll. Wir haten dehalb 2077 die nahe gelegene Bagatelle Lodge besucht, die außerordentlich zu empfehelen ist. Hervorragendes Essen, nette Kaminabende, einsame Lage am Rand der Kalahari und hochinteressante gut geführte Game Drives - leider nicht ganz niedrigpreisig.
Viel Spaß bei der weiteren Planung!
Gruß
Helgi
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200605. Mai 2008 · #3Fishriver:
Ich fand das Canyon Roadhouse sehr nett, liebevoll eingerichtete Zimmer, der Service und das Essen waren hervorragend!
Die Canyon Lodge ist sehr schön in die Landschaft integriert und einen Besuch wert, wir haben dort einen Besuch gemacht und einen Appletizer getrunken, die Preise für die Übernachtungen waren uns zu hoch.
LG Jens
joli3'491 Beiträge · seit 200605. Mai 2008 · #4Hallo Ewi,
Kapstadt - Fish-River-Canyon - wollt Ihr das in einem Rutsch machen ? - Ich kenne junge Leute, die sind dann gleich noch bis Windhoek durchgefahren, aber ich halte das für Horror ! - Macht unbedingt eine Zwischenübernachtung - Clanwilliam ( Strassberger) oder Springbok (Mt. View Guesthouse).
Die Canyon Lodge kennen wir nicht aus eigenem Erleben, aber das Canyon Roadhouse. Und da lässt es sich wirklich gut sein. Bestimmt eine Empfehlung. Dennoch erschienen mir 3 Nächte etwas reichlich. 2 Nächte tun es auch. Dafür dann eine Nacht länger in Lüderitz, denn nur eine Nacht für Lüderitz ist wirklich zu wenig. Oder Lüderitz ganz streichen und dafür Klein Aus Vista auf 3 Nächte verlängern - insbesondere, wenn Ihr dort im Eagles Nest unterkommen könnt. Ein absoluter Traum an Einsamkeit und Landschaft. Und man kann von Klein Aus Vista aus auch Kolmanskoop gut erreichen (nur sollte man sich vorher beim Frühstück beim Rührei zurückhalten - das ist Straußenei und es gibt bis Kolmanskoop keine Toilette - grins ).
Sowohl von Lüderitz wie auch von Aus aus könnt Ihr Sossusvlei gut an einem Tag erreichen - ein Zwischenstop in Helmeringhausen ist nicht erforderlich und auch nicht sooo wahnsinnig erlebnisreich. Dafür lieber den Aufenthalt bei Sesriem/Sossusvlei um eine Nacht verlängern - das lohnt sich allemal.
Wenn Ihr aber unbedingt unterwegs pausieren wollt, dann doch besser in den Tirasbergen, z.B. auf Koiimasis - Fest in Fels. Nur dafür brauchtet Ihr mindestens 2 Nächte.
Auch Sossusvlei - Swakopmund ist ohne Zwischenübernachtung gut zu fahren. In Solitär hält man zwar an - zum Tanken und für den Apfelstrudel, aber dort eine Nacht im Country Hotel zu bleiben, hielte ich für Zeitverschwendung.
Die Cape Cross Lodge hat von der Lage her schon etwas besonders Trostloses.Das Haus ist ja ganz hübsch, aber für mich dennoch eine klassische Fehlinvestition, zumal inzwischen auch die Robben vermehrt "abzuwandern" scheinen.Mein Rat: auf der Fahrt von Swakopmund macht Ihr einen Abstecher nach Cape Cross, bleibt dort eine Stunde bei den Robben und fahrt dann weiter nach Twyfelfontein. Dort sollten aber auch 2 Nächte reichen. Dann lieber Vingerklip und / oder Kavita Lion um eine Nacht verlängern.
Nur 3 Nächte für Etosha komplett halte ich für zu wenig.Zumindest Okaukuejo solltet Ihr verlängern, weil Ihr da ja die Anreise von Kavita aus habt.
Von Mokuti aus braucht Ihr auch keine Zwischenübernachtungen mehr bis Windhoek - weder in Tsumeb noch am Waterberg.Und auch in Windhoek ließe sich noch ein Tag " einsparen". Das wären gute "Investitionen" für eine Verlängerung von Etosha.
Anib soll nach der Renovierung wieder sehr hübsch geworden sein. Wir kennen es nicht, statt dessen aber Bagatelle - und das ist wirklich eine Empfehlung wert.( 2 Nächte )Wenn möglich, ein Haus auf der Düne buchen.
Auf der Rückfahrt nach Südafrika solltet Ihr nicht unbedingt in Grünau, sondern in Keetmanshoop übernachten ( Pension Gessert !!) - Grünau ist wirklich keine Sehenwürdigkeit, Keetmanshoop dagegen bietet den Kokerbaumwald - und den würde ich mir bei Sonnenuntergang nicht entgehen lassen.
So - jetzt hab ich Eure Route wohl ziemlich durcheinander gebracht - aber eigentlich nur durch Verlängern und Verkürzen. Insgesamt bleibt alles beim Alten. Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Gruß Joli
EWewiThemenstarter14 Beiträge · seit 200807. Mai 2008 · #5danke für die tips , vor allem für die ausführliche antwort von joli !:)
wir fahren natürlich nicht in einem von kapstadt zum fish river canyon, sondern machen einen stop dazwischen!
da wir insgesamt genug zeit haben (alles in allem 8 wochen, davon 10 tage mauritius, rund 2 wochen im westkap)verbleiben uns für namibia mehr als 4 wochen. notfalls wird auch die zeit fürs westkap gekürzt.
ich habe die tour nun etwas umgeplant :
-fish river canon lodge (3 nächte)
drei nächte wegen eines angebotes : 3 nächte zum preis von 2!
-direkt nach lüderitz nest hotel (1 nacht)
-klein aus vista (2 nächte)
-namib desert lodge (3 nächte)
-eventuell koiimasis ( 2 nächte)
kommt man dort mit einem normalen pkw hin ??
-sam's giardino, swakopmund (2 nächte)
-white lady lodge, brandberg (1 nacht)
-twyfelfontein lodge (3 nächte)
grund für 3 nächte siehe oben
-vingerklip lodge (1 nacht)
grund für eine nacht - schweineteuer!
-kavita lion lodge oder otjitotongwe lodge, kamanjab (1 nacht)
zahlt sich das eck über kamanjab wirklich aus ?
-okaukuejo rest camp, etosha (2 nächte)
-halali rest camp, etosha (2 nächte)
-mokuti lodge, außerhalb etosha (1 nacht)
-waterberg guestfarm schneider (3 nächte)
-hilltop house, windhoek (2 nächte)
-kalahari anib lodge, mariental (2 nächte)
-keetmanshoop ( 1 nacht)
hab irgendwo etwas von winterregenzeit im juni/juli gelesen. ist die tour vielleicht in umgekehrter reihenfolge sinnvoller ?
lg
ewi
Cora1'335 Beiträge · seit 200607. Mai 2008 · #6Hallo Ewi,
Du fragst nach Empfehlungen einiger Unterkünfte Deiner Liste.
ewi schrieb:cape cross lodge (1 nacht)
vingerklip lodge (1 nacht)
Die Cape Cross Lodge habe ich selbst nicht bewohnt, aber wenn man dort am Cape ist, kann man sie sehen.
Mich würden keine 10 Pferde dahin bekommen. Es stinkt wirklich am Cape Cross (damit auch an der Lodge), die Lage der Lodge finde ich nicht wirklich reizvoll. Sie sah überhaupt nicht sympathisch aus. Vielleicht findest Du jemanden, der darin bereits übernachtet hat und von wunderbaren Besitzern erzählt.
Vingerklip Lodge:
Würde ich immer wieder nehmen.
Ist nicht klein und hat gelegentlich Gruppen, aber ist traumhaft gelegen!
Über diese Lodge findest Du viel hier im Forum.
Für den Waterberg kann ich Dir einge Lodge wärmstens empfehlen: Waterberg Plateau Lodge!
Aber danach hast Du ja eigentlich nicht gefragt.
😊 Viel Erfolg bei Deinem Unterkünfte-Memory
Grüßchen
Cora
Juju74 Beiträge · seit 200607. Mai 2008 · #7Hallo!
Schöne Tour, aber für Etosha würde ich etwas mehr Zeit einplanen.Mindestens 2 Nächte pro Unterkunft.
Vingerklip lohnen sich auch 2 Nächte, diese Lodge ist einfach traumhaft.
Sam's Giardino waren wir schon zweimal und wir würden immer wieder hinfahren. Sicherer Stellplatz und leckeres Essen.
Juju
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Mai 2008 · #8Hallo Ewi,
Du schreibst leider nichts über Eure Reisezeit - oder ich hab´s überlesen.Die Westcape ( bis etwa Höhe Helmeringhausen ) liegt im Winterregengebiet, d.h. die Monate Juni/Juli sind die Hauptregenmonate - im Gegensatz zum Sommerregengebiet ( ca. Helmeringhausen bis Kunene ), in dem die meisten Regenfälle ziwschen November und März niedergehen. In beiden Fällen heißt Regenzeit nun aber nicht, dass es tagelang und pausenlos regnet; es gibt immer mal wieder einen Regentag mit meist heftigen, aber doch nur kurzen Regengüssen. Für den Besucher macht sich so etwas vor allem dadurch bemerkbar, dass das abfließende Wasser ( sog. abkommende Riviere ) Straßen für Stunden oder auch mal Tage unpassierbar machen kann. Bei Eurer Reiseroute ist es egal, ob Ihr links- oder rechtsherum fahrt - es kann Euch so oder so erwischen.Solltet Ihr irgendwo in die Regenzeit hineinkommen, dann fragt vor der Weiterfahrt zum nächsten Ziel nach dem Straßenzustand; es gibt eigentlich immer Umfahrungsmöglichkeiten.
In Lüderitz habt Ihr Euch für das Nest-Hotel entschieden. Da an anderer Stelle auch mal das Thema Finanzen angesprochen wird, würde ich raten, statt des Nest-Hotels etwas Preiswerteres zu nehmen, z.B. das Seaview Hotel mitten im Ort. Das Nest ist ein riesengroßer Kasten in zwar beeindruckender Küstenlage - aber letztlich doch ein teures Großhotel und das passt so gar nicht nach Namibia. Zudem liegt es ziemlich am Ortsrand.Mit dem dort Ersparten könnt Ihr dann vielleicht doch die Vingerklip Lodge nehmen.
Koiimasis kann man problemlos mit einem Normalfahrzeug erreichen - aber nur von der D 707 aus.Die D 707 ist wirklich eine sehr schöne Sandpad direkt am Dünengürtel entlang; stellenweise etwas "tiefsandig", aber mit ein bisschen Gas auch mit Normalfahrzeugen gut zu befahren.
Gruß Joli
EWewiThemenstarter14 Beiträge · seit 200808. Mai 2008 · #9salve !
wieder einmal danke für die infos !
an joli !
unsere reisezeit in namibia wird voraussichtlich von 10.juli bis 11.august und in südafrika dann bis 23.august dauern.
also würde es vielleicht linksrum doch sinn machen, also von kapstadt kommend über keetmannshoop, windhoek hoch zum etosha (strassen großteils geteert) und dann wieder nach süden, so dass die etwas heikleren strassenpassagen erst ende juli bzw. anfang august dran kommen.
danke für den lüderitz tip - endlich mal einer, der die kosten verringert, auch wenn ich dankbar bin für alle tips !
koiimaas, brandberg, kavita etc. sind ja auch nicht gerade schnäppchen !
lg
ewi
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Mai 2008 · #10Hallo Ewi,
Eure Reisezeit deckt sich ziemlich genau mit unserer. Und ich darf Dir sagen, dass mir das Regenrisiko schnurzegal ist.Man fragt vorher, ob es irgendetwas gibt, worauf man vor der Weiterfahrt zu achten hat und dann geht´s los.
Eines allerdings interessiert uns brennend: wie ist das Wetter in der Northern Cape und haben wir danach eine Chance, die Wüstenblüte mitzuerleben.Für Euch dürfte das aber vermutlich schon zu spät sein, weil die Blumen - auch in guten Jahren - erst gegen Ende August blühen. Schwerpunkt um Springbok herum.
Gruß Joli
Ina730 Beiträge · seit 200608. Mai 2008 · #11Hallo Ewi,
ich kann Dir für Lüderitz noch das
"Haus Sandrose" empfehlen. Zentral gelegen, mit schönem Innenhof und sehr schön eingerichtet. Uns hat es dort sehr gut gefallen.
Wir hoffen auch wieder, die Frühjahrsblüte im Namaqualand zu erleben. Mal schauen, ob wir nicht beide Glück haben. Wir kommen dann in fliegendem Wechsel einen Tag nach Eurem Abflug an.
Hier noch ein Link:
"Flower report"Viele Grüße
Ina
Unsere Website - Reisen ins südliche Afrika:
www.inado.de => SCHWERPUNKT KGALAGADI EWewiThemenstarter14 Beiträge · seit 200824. Mai 2008 · #12hallo ihr !
die planung unserer route ist nun in ein vorläufiges, endgültiges stadium übergegangen und wollten euch über den derzeitgen stand informieren. einige quartiere sind bereits gebucht (jeweils unten vermerkt).
kapstadt (1N) - springbok (1N)- keetmanshoop (1N) - mariental (anib lodge 2N gebucht) - windhoek (2N) - waterberg (otiwarongo) (2N)- etosha (mokuti 1N gebucht, halali 2N gebucht, okaukuejo 2N gebucht) - kamanjab (kavita 2N gebucht) - Twyfelfontein (3 N gebucht) - vingerklip (2N gebucht)- brandberg (white lady 1N ?)- swakopmund (sams giardino 2N gebucht) - namib desert lodge (3N gebucht)- koiimasis (2N buchung läuft)- klein aus vista (3N gebucht)- fish river (canon lodge 3N gebucht) - clanwilliams - weingebiete um paarl, stellenbosch - eventuell hermanus - kapstadt (3-4N).
was meint ihr dazu ? die jeweiligen fahrstrecken müßten eigentlich zu schaffen sein.
für die übernachtungen in keetmanshoop, windhoek, waterberg, ev. brandberg würden wir auf die buchungen verzichten, weil das programm für unsere begriffe ohnehin wenig freiräume läßt und zudem dazwischen raum für eventuelle verzögerungen bleibt.
schöne grüße
ewi
DEderfreed726 Beiträge · seit 200624. Mai 2008 · #13Habe gerade keine Karte vor mir, aber der Tourverlauf:
kamanjab (kavita 2N gebucht) - Twyfelfontein (3 N gebucht) - vingerklip (2N gebucht)- brandberg (white lady 1N ?)
erscheint mir nicht ganz nachvollziehbar.
Wenn Ihr von Okaukuejo kommt würde ich eher so fahren:
Vingerklip - Kamanjab - Tweyfelfontein - Brandberg
Ihr fahrt sonst glaube ich etwas zick-zack!
Gruß,
Carsten
Armin2'346 Beiträge · seit 200624. Mai 2008 · #14Hallo "ewi",
im Gegensatz zu Carsten empfinde ich die von dir geplante Teilstrecke Kamanjab - Twyvelfontein - Vingerklip nicht unbedingt als Zickzack-Kurs. Ich könnte mir z. B. vorstellen, von Kamanjab aus über den Grootberg-Pass und Palmwag nach Twyvelfontein zu fahren. Zeit dafür ist reichlich da und die Strecke ist traumhaft schön. Da bekommt ihr schon einen recht guten Eindruck vom Damaraland. Vielleicht seht ihr bei dieser Gelegenheit sogar Elefanten. Wir hatten auf der Strecke vor ein paar Wochen das Glück.
Was mich jedoch viel mehr wundert, ist die Kombination 3 Nächte Twyvelfontein und 2 Nächte Vingerklip. So sehr ich die Vingerklip Lodge auch mag (wo ihr in der Region Twyvelfontein übernachtet, weiß ich nicht), ich würde mich in den fünf Tagen wahrscheinlich ziemlich langweilen. Hier hätten m. E. 2-3 Nächte an einer Stelle vollkommen ausgereicht. Die eingesparten Nächte hätte ich mir z. B. sehr gut in Palmwag oder Sesfontein vorstellen können oder an manch anderer Stelle. Aber ihr habt sicher konkrete Vorstellungen, warum ihr euch so lange in dieser Region aufhalten wollt und gebucht habt ihr die beiden Unterkünfte ja auch schon.
Wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß. Die Tour gefällt mir ansonsten sehr gut.
Viele Grüße
Armin
R2r2j1 Beiträge · seit 200825. Mai 2008 · #15hallo ewi,
wir waren 2007 in namibia und auch im etosha. um die kosten nicht explodieren zu lassen, haben wir nicht in okaukuejo übernachtet, sondern 30 min außerhalb, richtung süden auf der vreugde guestfarm bei Danie und Elsie Brand. nettere gastgeber haben wir selten erlebt. das lunch paket hätte für zwei tage ausgereicht und die morgendliche anfahrt zum parktor ist kein nachteil, da man auch das camp nicht viel früher verlassen darf.
Tweifelfontein und Vingerklip haben wir uns in tagesausflügen von Xhorixas aus angesehen. das camp dort wird von einheimischen sehr gut geführt und bietet auch feste zelte an. man erreicht das camp auch mit einem normalen auto, allerdings kann es in der regenzeit passieren, daß die zufahrt unpassierbar wird. aber die lage ist herrlich und der preis unschlagbar.
wir haben auf unserer reise oft kleine, günstige unterkünfte direkt gebucht und sind so eher mit Namibiern und Südafrikanern ins gespräch gekommen.
die anib lodge bei mariental hat uns gut gefallen und ist nach so einer langen fahrt sicher eine gute wahl.
wenn ihr vom waterberg zum etosha fahrt, macht doch einen zwischenstopp bei Maria Diekmann vom REST (20min fahrt von der hauptstraße auf guter sandpiste). dort kümmert man sich um bedrohte tierarten wie den Kappgeier. die kann man auch hautnah bestaunen.
VG
r2j
FRFrank.Wagner196 Beiträge · seit 200825. Mai 2008 · #16Hallo,
4 Wochen Zeit für Namibia (könnte man neidisch werden)
Aber was ich mich trotzdem echt frage:
Gibt es genügend in Namibia zu sehen oder reisst man zu einem grossen Teil nur Kilometer im Auto runter. Nicht negativ gemeint, aber nach dem Lesen mancher Reiseberichte - Blogs habe ich immer mehr diesen Eindruck. Lange Strecken und Landschaften die von Morgens bis Abend oft gleich sind und Ecken die man durchaus auch links liegen lassen könnte
Bin gespannt auf eure Meinungen, Erfahrungen und Argumente
Danke im voraus
Frank
Duma273 Beiträge · seit 200625. Mai 2008 · #17Hallo Frank,
Namibia ist absolut abwechslungsreich. Da brauchst du nur zu unterschiedlichen Jahreszeiten in die gleiche Gegend fahren und schon ist alles wieder ganz anders. Ich bin gerade von meiner 2. Namibiareise zurück und habe schon wieder Ideen für 2 oder 3 weitere Reisen nach Nambia. Viele fahren die Standartrouten und wollen möglichst viel in einem Urlaub von Namibia sehen. Das ist ja auch in Ordnung. Doch ich bin jetzt der Meinung weniger ist mehr. Darum bleibe ich in Zukunft in einer Ecke und nehme mir dafür mehr Zeit. Kilometer bekommst du soundso auf den Tacho da Namibia ein sehr großes Land ist.
Jürgen
FRFrank.Wagner196 Beiträge · seit 200825. Mai 2008 · #18Hallo,
könnte ich ja verstehen, wenn es nur ein Land in Afrika geben würde
Aber da gibt es meines Wissens viele Möglichkeiten (*grins*) und vor allem sehr schöne Landschaften und Naturparks zusätzlich in anderen Ländern in Afrika zu sehen 🙂
heuchef911 Beiträge · seit 200725. Mai 2008 · #19Hallo Frank,
wie schon Jürgen schrieb, kommen auf Grund der Größe des Landes schon einige Kilometer zusammen.
Wir machten 2007 eine zu ehrgeizige große Tour mit Süden (Fishriver) bis Norden (Epupa Falls), wobei wir jedoch vieles dazwischen ausgelassen haben. Da kamen in 4 Wochen rd. 6.000 km zusammen. Das würden wir aber nie wieder machen, denn die Ruhe des Reisens leidet stark.
In den Vorjahren haben wir für die 4 Wochen so um die 4.500 km gehabt.
Für 2008 sind in der gleichen Zeit "nur" 3.200 km geplant. Das ergibt mit im Schnitt 115 km am Tag wegen der Aufenthalte Tagesetappen von 120 km bis 170 km, nur einmal 320 km und erlaubt ein einigermaßen gemächliches Reisen.
Dass die Landschaft irgenwann mal auch nur annähernd langweilig wird, kann ich definitv ausschließen. Selbst längere Strecken in der Namib bringen genug Abwechlsung im Landschaftsbild, grandiose Anblicke und tiefe persönliche Eindrücke - ist natürlich nichts für Aktivisten, die am liebsten in einem Ferienclub mindestens drei Sportarten täglich betreiben und abends in die Disco wollen 😉 .
Aber wer wie z. B. ich in der Regel 60 bis 70 Stunden die Woche einen stressigen (aber hochinteressanten)Beruf ausübt, genießt diese Ruhe, Einsamkeit und vielen schönen Erlebnisse ganz besonders 😎 🙂
Noch 57 Tage 🤩 🤩
Herzliche Grüße
Helgi
FRFrank.Wagner196 Beiträge · seit 200825. Mai 2008 · #20Hallo Helgi,
ist natürlich nichts für Aktivisten, die am liebsten in einem Ferienclub mindestens drei Sportarten täglich betreiben und abends in die Disco wollen
ich glaube kaum, dass diese Art von Reisenden sich hier als Forum User betätigt oder ?
PS: Schöne Beispiele von Namibia Touren
http://www.fotofeeling.com/reiseberichte.phphttp://www.burgi-online.ch/pb/namibia_botswana_sambia/namibia_botswana_sambia.htmlhttp://www.photo-obsession.com/reiseberichte/namibiazambiabotswana_oktober_2005/index.htm