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Hallo guten Abend,
ich stimme Okavango zwar im Prinzip zu, glaube aber nicht, dass die "paar" Devisen vom Grenzübertritt verhindern, dass Mugabe Waffen kauft.
Es müsste viel mehr Druck von Seiten der Nachbarstaaten, der EU und der USA auf Mugabe ausgeübt werden. Aber Simbabwe ist natürlich nicht "interessant" für diese Staaten, da hier ja kein Öl o.ä. zu holen ist. Denn wie bereits aus Ruanda oder anderen "uninteressanten" Staaten bekannt, humanitäre Kathastrophen interessiert leider kein Mensch.
Grüße
Jambotessy:(
ich stimme Okavango zwar im Prinzip zu, glaube aber nicht, dass die "paar" Devisen vom Grenzübertritt verhindern, dass Mugabe Waffen kauft.
Es müsste viel mehr Druck von Seiten der Nachbarstaaten, der EU und der USA auf Mugabe ausgeübt werden. Aber Simbabwe ist natürlich nicht "interessant" für diese Staaten, da hier ja kein Öl o.ä. zu holen ist. Denn wie bereits aus Ruanda oder anderen "uninteressanten" Staaten bekannt, humanitäre Kathastrophen interessiert leider kein Mensch.
Grüße
Jambotessy:(
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Hmmmm, ich weiss nicht, ob dies der richtige Ort ist für Dein verständliches und im Allgemeinen auch sicher berechtigtes Anliegen ist. Der Parkplatzwächter an den Vic-Falls, die Getränkeverkäufer, die Schirmverleiher ... nur sie würden unter dem Ausbleiben der Touristen leiden ... und das wollen wir ja genau nicht.
Ich bin aber Deiner Meinung, dass man auch nicht tatenlos zusehen muss. Lieber eine geführte Tour von BOT oder NAM machen, davon profitieren auch die anderen Länder mehr, als wenn wir (nach 200 U§) Simbabwe mit dem Geländewagen durchqueren und durch Kauf und Präsenz der Bevölkerung das Gefühl geben, dass sie nicht alleine sind.
Es ist wirklich zu hoffen, dass sich das Problem schnell auf natürliche Art und Weise oder friedlich löst!
Ich bin aber Deiner Meinung, dass man auch nicht tatenlos zusehen muss. Lieber eine geführte Tour von BOT oder NAM machen, davon profitieren auch die anderen Länder mehr, als wenn wir (nach 200 U§) Simbabwe mit dem Geländewagen durchqueren und durch Kauf und Präsenz der Bevölkerung das Gefühl geben, dass sie nicht alleine sind.
Es ist wirklich zu hoffen, dass sich das Problem schnell auf natürliche Art und Weise oder friedlich löst!
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Hallo,
als ich letztes Jahr in Zimbabwe war, hat sich unser Fahrer sehr gefreut über einige US Dollar.
Auch die Verkäufer auf dem kleinen Markt, wo wir die einzigen Kunden waren, waren sehr glücklich über ein paar US Dollar. Die Verleiher von Regenschutzkleidung haben sich sehr gefreut über wenige Dollars, der…..
Ich persönlich glaube nicht, dass wir mit unserem „Eintrittsgeld“ Waffen aus China bezahlen.
Den Chinesen geht es meiner Meinung nach viel mehr um Rohstoffe. Deswegen engagieren sie sich so sehr in Afrika und unterstützen dieses Regime. Wer weiß was ihnen versprochen wurde oder was sie sich erhoffen.
Letztes Jahr bei den Unruhen in Burma baten viele Burmesen das die Ausländer sie nicht vergessen sollten und weiterhin auch als Touristen ins Land zu kommen, um weiterhin über die Zustände im Land zu berichten zu können.
Was im Falle Simbabwe richtig ist, bin ich mir nicht sicher. Aber ein Boykott trifft auch die Menschen, die von den wenigen Touristen leben.
Viele Grüße
peter
als ich letztes Jahr in Zimbabwe war, hat sich unser Fahrer sehr gefreut über einige US Dollar.
Auch die Verkäufer auf dem kleinen Markt, wo wir die einzigen Kunden waren, waren sehr glücklich über ein paar US Dollar. Die Verleiher von Regenschutzkleidung haben sich sehr gefreut über wenige Dollars, der…..
Ich persönlich glaube nicht, dass wir mit unserem „Eintrittsgeld“ Waffen aus China bezahlen.
Den Chinesen geht es meiner Meinung nach viel mehr um Rohstoffe. Deswegen engagieren sie sich so sehr in Afrika und unterstützen dieses Regime. Wer weiß was ihnen versprochen wurde oder was sie sich erhoffen.
Letztes Jahr bei den Unruhen in Burma baten viele Burmesen das die Ausländer sie nicht vergessen sollten und weiterhin auch als Touristen ins Land zu kommen, um weiterhin über die Zustände im Land zu berichten zu können.
Was im Falle Simbabwe richtig ist, bin ich mir nicht sicher. Aber ein Boykott trifft auch die Menschen, die von den wenigen Touristen leben.
Viele Grüße
peter
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Ich bin mit der Zim-Politik auch gar nicht einverstanden. Aber ein Boykott trifft immer die falschen Leute. Mugabe, seine Minister, seine Gehilfe, die Sicherheitspolizei etc. etc., die leiden nicht, wenn keine Touristen kommen. Wer leidet sind die armen Menschen, die jetzt schon tief im Sumpf stecken.
Jeder Tourist der nicht nach Zim möchte, verstehe ich durchaus. Auch ich würde momentan (ausser Vic Falls) nicht nach Zim einreisen, aber nicht wegen dem Boykott, sondern wegen den politischen Unruhen.
Schönen Abend
Claudio
Jeder Tourist der nicht nach Zim möchte, verstehe ich durchaus. Auch ich würde momentan (ausser Vic Falls) nicht nach Zim einreisen, aber nicht wegen dem Boykott, sondern wegen den politischen Unruhen.
Schönen Abend
Claudio
Nichts ist auf der Welt gerechter verteilt als der Verstand. Jeder glaubt er haette genug davon!
Hallo zusammen,
haben die Vic Falls (Zim-Seite) für Mai noch im Programm. Glaube auch nicht, daß durch die ca. 150 US-Dollar pro Person die wir dort lassen Waffen oder Bürgerkrieg finanziert werden.
Schließe mich auch den Vorgängern an, daß wir eher durch die kleinen Trinkgelder und Einkäufe die Menschen vor Ort unterstützen.
Sollte die Situation jedoch eskalieren, bleiben wir selbstverständlich weg. Man soll sein Glück ja nicht herausfordern..
Schönen Tag noch.
Gruß
Uli
haben die Vic Falls (Zim-Seite) für Mai noch im Programm. Glaube auch nicht, daß durch die ca. 150 US-Dollar pro Person die wir dort lassen Waffen oder Bürgerkrieg finanziert werden.
Schließe mich auch den Vorgängern an, daß wir eher durch die kleinen Trinkgelder und Einkäufe die Menschen vor Ort unterstützen.
Sollte die Situation jedoch eskalieren, bleiben wir selbstverständlich weg. Man soll sein Glück ja nicht herausfordern..
Schönen Tag noch.
Gruß
Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
waren vor 2 Wochen in VicFalls (Zim) und kann nur sagen, dass ich nicht glaube, dass unsere Grenzgebühren etc. das MugabeRegime mehr unterstützen würde als die Gebühren, die alle Touris zahlen, die nur Tagestouren von Bots oder Sam machen. Im gegenteil wie viele schon geschrieben haben ist es fuer die leute vor ort wichtig, dass sie das gefuehl haben, nicht alleine gelassen zu werden. wir sind ueberigens ausgenommen freundlich behandelt worden, auch von allen offiziellen stellen, Grenze, Polizeikontrollen auf dem Weg zum Flughafen...
Und nun ist es ja auch nach der Nachzaehlung oeffentlich, dass die opposition mehr stimmen hat als die alte Regierungspartei! hoffentlich kommt nun der ersehnte wechsel, ich würde den Zimbabwern wirklich eine bessere Zukunft wuenschen.
Und nun ist es ja auch nach der Nachzaehlung oeffentlich, dass die opposition mehr stimmen hat als die alte Regierungspartei! hoffentlich kommt nun der ersehnte wechsel, ich würde den Zimbabwern wirklich eine bessere Zukunft wuenschen.
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Aber auch nur bei der Parlamentswahl, bei der Präsidentschaftswahl steht das Ergebnis noch aus und Mugabe will immer noch eine Stichwahl. 🤢
Weiter hoffen!
LG Jens
Weiter hoffen!
LG Jens
Hallo@all
Ich denke, mit einem Boykott trifft man wirklich nur die Menschen, deren Lebensgrundlage die zugegebenermaßen wenigen Touristen, die noch ins Land kommen, sind. Robert M. wird mit oder ohne die paar US$, die der Tourismus noch ins Land bringt, versuchen, seine Position so lange wie möglich zu erhalten.
Die Regierungschefs der SADC-Staaten haben ja bisher, bis auf den zambischen Präsidenten Levy Mwanawasa, wenig Engagement zur Lösung des Konfliktes gezeigt.
Was hindert uns den daran, UNSERE Politiker zu agitieren, damit die Bundesrepublik und die Europäische Staatengemeinschaft, möglichst im Einklang mit der UN, endlich massiv interveniert? Und nicht nur in Sachen ZIM, sondern z. B. auch in Sachen Tibet!
Doch an des Thema China traut sich ja bei uns kein Politiker heran. Schließlich ist China doch ein viel zu wichtiger Handelspartner für Europa, insbesondere für Deutschland.
Jeder von uns sollte die Bundestagsabgeordneten seiner Region in die Pflicht nehmen, damit den Damen und Herren in Berlin einmal klar gemacht wird, das mit globalen Friedenssicherungsmaßnahmen nicht unbedingt nur Bundeswehreinsätze in Afghanistan - einem für die Öl- und Gasversorgung wichtigem Durchgangsland - gemeint sein können.
Liebe FoMis aus der Schweiz und aus Österreich, Ihr habt zwar keine Bundestagsabgeordneten in Berlin (und seid froh darüber 🙂 ), aber auch Ihr könnt Eure Volksvertreter entsprechend fordern!
Also: Nicht ZIM-Tourismus boykottieren, sondern in Europa auf unsere Politiker Druck machen, damit die auf ZIM (und auf China und auf ...) Druck machen!
Schönen Rest-Sonntag noch!
Adrian
Ich denke, mit einem Boykott trifft man wirklich nur die Menschen, deren Lebensgrundlage die zugegebenermaßen wenigen Touristen, die noch ins Land kommen, sind. Robert M. wird mit oder ohne die paar US$, die der Tourismus noch ins Land bringt, versuchen, seine Position so lange wie möglich zu erhalten.
Die Regierungschefs der SADC-Staaten haben ja bisher, bis auf den zambischen Präsidenten Levy Mwanawasa, wenig Engagement zur Lösung des Konfliktes gezeigt.
Was hindert uns den daran, UNSERE Politiker zu agitieren, damit die Bundesrepublik und die Europäische Staatengemeinschaft, möglichst im Einklang mit der UN, endlich massiv interveniert? Und nicht nur in Sachen ZIM, sondern z. B. auch in Sachen Tibet!
Doch an des Thema China traut sich ja bei uns kein Politiker heran. Schließlich ist China doch ein viel zu wichtiger Handelspartner für Europa, insbesondere für Deutschland.
Jeder von uns sollte die Bundestagsabgeordneten seiner Region in die Pflicht nehmen, damit den Damen und Herren in Berlin einmal klar gemacht wird, das mit globalen Friedenssicherungsmaßnahmen nicht unbedingt nur Bundeswehreinsätze in Afghanistan - einem für die Öl- und Gasversorgung wichtigem Durchgangsland - gemeint sein können.
Liebe FoMis aus der Schweiz und aus Österreich, Ihr habt zwar keine Bundestagsabgeordneten in Berlin (und seid froh darüber 🙂 ), aber auch Ihr könnt Eure Volksvertreter entsprechend fordern!
Also: Nicht ZIM-Tourismus boykottieren, sondern in Europa auf unsere Politiker Druck machen, damit die auf ZIM (und auf China und auf ...) Druck machen!
Schönen Rest-Sonntag noch!
Adrian
Infected by bazillus africanus
Hallo zusammen,
finde den Boykott Aufruf richtig und konsequent. Aber ehrlicherweise dürfte ein politisch Informierter auch nicht mehr nach Namibia fahren. Die dortige politische Führung unterstützt nicht nur Chinas Einchina-Politik sondern auch Mugabes Regime wie keine zweite. Die Staßenbenennung in Windhuk treibt einem hierbei die Zornesröte ins Gesicht. Und wenn in ein paar Jahren die SWAPO Führung sich von einer anderen Partei bedroht fühlt und die Weißen aus dem Land schmeißt, werden wir das wahre Gesicht Namibias erleben.
Drum wäre es ein überfälliges Zeichen bestimmte Länder nicht mehr zu besuchen und seinen individuellen Nutzen vielleicht auch einmal einzuschränken.
Keimoes
finde den Boykott Aufruf richtig und konsequent. Aber ehrlicherweise dürfte ein politisch Informierter auch nicht mehr nach Namibia fahren. Die dortige politische Führung unterstützt nicht nur Chinas Einchina-Politik sondern auch Mugabes Regime wie keine zweite. Die Staßenbenennung in Windhuk treibt einem hierbei die Zornesröte ins Gesicht. Und wenn in ein paar Jahren die SWAPO Führung sich von einer anderen Partei bedroht fühlt und die Weißen aus dem Land schmeißt, werden wir das wahre Gesicht Namibias erleben.
Drum wäre es ein überfälliges Zeichen bestimmte Länder nicht mehr zu besuchen und seinen individuellen Nutzen vielleicht auch einmal einzuschränken.
Keimoes
hmmmmmm ... habe eine Weile darüber nachgedacht ... ja, Namibia verfolgt politische "Ziele" oder Ideen, die ich nicht wirklich teilen möchte. Andererseits sind die Europäer es selber Schuld, dass sich die afrikanischen Staaten an China wenden. Gerade wir Afrikareisenden wissen doch, wie sehr sich die afrikanische Wirklichkeit von den "Brot für die Welt Bildern" enrfernt. Unser wissen und denken ist aber dort stehen geblieben.
Aber was wäre wenn Deine pessimischte Sicht Recht bekäme? Hätten wir dann jemandem einen Gefallen getan? Oder ist es nicht unsere Aufgabe, die zu stärken, deren Lebensstandard und damit auch Bildung, Gesundheit, Gleichberechtigung sich verändern/verbessern, weil der Tourismus das Land schätzt?
Mit einem Boykott, stellen wir uns doch eher auf die Seite der "Wegseher". Als Reisender kannst Du einen sehr großen Beitrag leisten, den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind, wenn sie sich gegen Systeme oder Ideen aulehnen, die sie nict wollen. Zeig Ihnen das Weisse oder richtiger Besucher ihnen Vorteile bringen und gib Ihnen das Gefühl mit Dir auf Augenhöhe sein zu können. Dann gibst Du Ihnen auch ein Ziel und damit Kraft sich gegen etwas aufzulehnen, das letztendlich doch keiner will.
Aber was wäre wenn Deine pessimischte Sicht Recht bekäme? Hätten wir dann jemandem einen Gefallen getan? Oder ist es nicht unsere Aufgabe, die zu stärken, deren Lebensstandard und damit auch Bildung, Gesundheit, Gleichberechtigung sich verändern/verbessern, weil der Tourismus das Land schätzt?
Mit einem Boykott, stellen wir uns doch eher auf die Seite der "Wegseher". Als Reisender kannst Du einen sehr großen Beitrag leisten, den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind, wenn sie sich gegen Systeme oder Ideen aulehnen, die sie nict wollen. Zeig Ihnen das Weisse oder richtiger Besucher ihnen Vorteile bringen und gib Ihnen das Gefühl mit Dir auf Augenhöhe sein zu können. Dann gibst Du Ihnen auch ein Ziel und damit Kraft sich gegen etwas aufzulehnen, das letztendlich doch keiner will.
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Adrian schrieb:
Hallo@allImmerhin versucht die KfW Gelder von Zimbabwe/Mugabe einzutreiben - Stichwort China-"Kutter". Mubabe ist im Westen geächtet, ein Komplett-Boykott würde nichts bringen, nicht nur ihn weiter in Chinas Arme treiben. Es trifft die Falschen, nämlich Teile der Bevölkerung, die vom Tourismus leben.
Ich denke, mit einem Boykott trifft man wirklich nur die Menschen, deren Lebensgrundlage die zugegebenermaßen wenigen Touristen, die noch ins Land kommen, sind. Robert M. wird mit oder ohne die paar US$, die der Tourismus noch ins Land bringt, versuchen, seine Position so lange wie möglich zu erhalten.
Die Regierungschefs der SADC-Staaten haben ja bisher, bis auf den zambischen Präsidenten Levy Mwanawasa, wenig Engagement zur Lösung des Konfliktes gezeigt.
Was hindert uns den daran, UNSERE Politiker zu agitieren, damit die Bundesrepublik und die Europäische Staatengemeinschaft, möglichst im Einklang mit der UN, endlich massiv interveniert? Und nicht nur in Sachen ZIM, sondern z. B. auch in Sachen Tibet!
Doch an des Thema China traut sich ja bei uns kein Politiker heran. Schließlich ist China doch ein viel zu wichtiger Handelspartner für Europa, insbesondere für Deutschland.
Jeder von uns sollte die Bundestagsabgeordneten seiner Region in die Pflicht nehmen, damit den Damen und Herren in Berlin einmal klar gemacht wird, das mit globalen Friedenssicherungsmaßnahmen nicht unbedingt nur Bundeswehreinsätze in Afghanistan - einem für die Öl- und Gasversorgung wichtigem Durchgangsland - gemeint sein können.
Liebe FoMis aus der Schweiz und aus Österreich, Ihr habt zwar keine Bundestagsabgeordneten in Berlin (und seid froh darüber 🙂 ), aber auch Ihr könnt Eure Volksvertreter entsprechend fordern!
Also: Nicht ZIM-Tourismus boykottieren, sondern in Europa auf unsere Politiker Druck machen, damit die auf ZIM (und auf China und auf ...) Druck machen!
Schönen Rest-Sonntag noch!
Adrian
Bye bye Forum
frank41542 schrieb:
Vollste Zustimmung. Das setzt aber auch voraus, dass wir Touristen den Einheimischen das Gefühl geben, dass sie nicht allein gelassen werden. Dazu gehört: das Gespräch mit ihnen suchen, sie ausreden lassen, Fragen stellen, Interesse zeigen - und nicht im Auto verbarrikadieren wie hier teilweise im Forum zu lesen ist.
Ich muss mich selbst an die eigene Nase packen, die Kontaktsuche habe ich beim Tagesausflug an die Vic Falls im letzten Herbst sicherlich nicht erreicht - da kam ich mir eher vor wie in Disneyland, etwas surreale Szenerie und auch nicht die Zeit für Gespräche mit Mann/Frau von der Straße. Tourismus könnte der Bevölkerung in Zimbabwe sicherlich helfen, wenn Kontakte mit den Einheimischen ermöglicht werden - da gibt es bestimmt eine "Markt"lücke, die die von Dir beschriebenen Impulse geben können.
Aber was wäre wenn Deine pessimischte Sicht Recht bekäme? Hätten wir dann jemandem einen Gefallen getan? Oder ist es nicht unsere Aufgabe, die zu stärken, deren Lebensstandard und damit auch Bildung, Gesundheit, Gleichberechtigung sich verändern/verbessern, weil der Tourismus das Land schätzt?Frank,
Mit einem Boykott, stellen wir uns doch eher auf die Seite der "Wegseher". Als Reisender kannst Du einen sehr großen Beitrag leisten, den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind, wenn sie sich gegen Systeme oder Ideen aulehnen, die sie nict wollen. Zeig Ihnen das Weisse oder richtiger Besucher ihnen Vorteile bringen und gib Ihnen das Gefühl mit Dir auf Augenhöhe sein zu können. Dann gibst Du Ihnen auch ein Ziel und damit Kraft sich gegen etwas aufzulehnen, das letztendlich doch keiner will.
Vollste Zustimmung. Das setzt aber auch voraus, dass wir Touristen den Einheimischen das Gefühl geben, dass sie nicht allein gelassen werden. Dazu gehört: das Gespräch mit ihnen suchen, sie ausreden lassen, Fragen stellen, Interesse zeigen - und nicht im Auto verbarrikadieren wie hier teilweise im Forum zu lesen ist.
Ich muss mich selbst an die eigene Nase packen, die Kontaktsuche habe ich beim Tagesausflug an die Vic Falls im letzten Herbst sicherlich nicht erreicht - da kam ich mir eher vor wie in Disneyland, etwas surreale Szenerie und auch nicht die Zeit für Gespräche mit Mann/Frau von der Straße. Tourismus könnte der Bevölkerung in Zimbabwe sicherlich helfen, wenn Kontakte mit den Einheimischen ermöglicht werden - da gibt es bestimmt eine "Markt"lücke, die die von Dir beschriebenen Impulse geben können.
Bye bye Forum