GAGastThemenstarterGast25. Juni 2005 · #1Hallo,
ich werde meine Eltern mit nach Namibia nehmen.
Wir flegen Anfang September , es wird also nicht zu warm sein.
Meine Frage ist, ob ich es den beiden, die wenig Kondition haben zumuten kann die Wanderung auf den Waterberg zu machen oder sollten wir lieber nur die Rundfahrt mit den Rangern buchen?
Gibt es auch Wanderwege, die eher eben sind?
GAGastThemenstarterGast26. Juni 2005 · #2..ach "Gast"...
Deine Skrupel sind nicht "konsquent"...:
Aus Erfahrung weiss ich, dass Ältere(Eltern) ihre "Kondition" sehr wohl
einzuschätzen wissen! Es sei denn, Du "treibst" sie, und sie lassen es zu...
Mit allem Respekt, aber ohne Nachsicht, frage ich: hast Du die Eltern gefragt?
Vielleicht stehen sie lieber still... still am Friedhof, beim Waterberg...?
Die "Eltern" Deiner Generation, so sie Einheimische waren, bestiegen
den Waterberg nach Belieben. Kein Warden, kein Permit.... und keine
Teerpad bis hin.. Zumuten?? Nein! Entscheiden lassen.. das ja...
Ch
JOjoliThemenstarterGast26. Juni 2005 · #3Hallo Gast,
Deiner Beschreibung nach könnten wir "Deine Eltern sein" - was die Kondition anbetrifft. Wir waren einmal auf dem Plateau - oben ist es, wie der Name vermuten lässt - schön eben, aber man muss ja erstmal raufkommen. Auch für einen Ungeübten bestimmt machbar, aber vermutlich nicht sonderlich lohnend. Die geführten Autotouren sind da sicher mehr zu empfehlen, obwohl gerade die hier im Forum ein paar Mal sehr negativ eingeschätzt wurden. Uns hat diese Tour vor ein paar Jahren auch nicht vom Hocker gerissen - bis auf den märchenhaften Blick in die Omaheke. Das lag aber sicher auch an unserem Guide - er spulte seinen auswendig gelernten Text ab und wusste vermutlich nicht, was er da sagte; zumindest konnte er keine der Zusatzfragen auch nur ansatzweise beantworten.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast26. Juni 2005 · #4Hallo,
charly, du schätzt mich falsch ein. Ich habe sie lange überreden müssen mit zu kommen und möchte sie einfach nicht überfordern. Bevormunden schon gar nicht. Aber ich kenne sie doch, wenn ich frage ob sie das schaffen, heisst es immer ja !
Bei den Dünen denke ich können sie ja einfach ein Stück hochkraxeln und dann umkehren,kommt sicher öfter vor.
Aber wenn ich sage wir wandern auf den Berg, dann meinen sie natürlich auch wir müssen da oben ankommen.
Ich werde doch eher ein paar Tage vorher im Camp anrufen und die Tour buchen. Ich habe auch gelesen , dass sie nicht so toll sein sollen, aber wer weiss vielleicht haben wir ja den Traumführer und nicht Michael Schuhmaker als Fahrer....
Würdet ihr eher die Morgen oder die Abendtour empfehlen?
Noch mal danke schön... 😉
JOjoliThemenstarterGast26. Juni 2005 · #5Hallo Gast,
vom Prinzip her ist das Morgen- und das Abendlicht gleichschön - aber Morgenlicht heißt dann wirklich: zum Sonnenaufgang - also irgendwo um 6.00 oder noch früher. Und da werdet Ihr bestimmt keinen Guide finden - und bei Deinen Eltern vermutlich auch keine große Begeisterung ( Solltet Ihr von Etosha kommen, dann werden Deine Eltern vermutlich genug haben vom 5.00-Aufstehen - aber da lohnt es sich auch!). So wird Euch also nur die Abendfahrt bleiben. Es kann sein, dass gegen 10.00 morgens auch noch so etwas angeboten wird - aber da steht die Sonne m.E. schon zu hoch.
Gruß Joli
IRIreneCHThemenstarterGast27. Juni 2005 · #6Hallo Gast
ich habe wirklich wenig Kondition, aber auf den Waterberg bin ich hochgekommen. Was eher problematisch ist meiner Meinung nach ist das letzte Stück, das ist nämlich echte Kraxelei, kein bequemer Wanderweg mehr. Aber wenn du zu ihnen sagst "wir gehen ein Stück den Berg hoch, bis wir eine nette Aussicht haben" setzt du sie nicht unter Druck, und ihr könnt jederzeit umkehren.
Die Autotour ist ganz nett, und wir haben immerhin Nashornlosung und ein paar Sable und Roan gesehen, zudem einen Fast-Vollmond.
Ich weiss nicht wie es im September ist, aber wir haben im Juli auf der Rückfahrt gefroren wie die Schneider, also etwas Warmes zum Überziehen mitnehmen.
Wir haben die Tour bei unserer Ankunft erst gebucht, ihr könnt also vor Ort noch entscheiden, ob ihr wandern wollt, oder/und die geführte Tour mitmachen.
LG Irene
GAGastThemenstarterGast27. Juni 2005 · #7Hallo,
wir waren gerade Ende Mai am Waterberg und haben die Morgentour mit dem Jeep gemacht. Da gehts los um 6.00 Uhr und die 16km vom Camp bis man oben ist auf dem Berg waren schon sehr frisch. Sweatshirt und dicke Jacke (Kapuze schadet nicht) waren da angebracht.
Wir hatten einen super netten Tourguide, der uns auch so viel erzählt hat und auf Fragen eingehen konnte. Insofern ist wohl auch immer etwas Glück dabei welchen Guide man erwischt.
Tier haben wir auch einige gesehen, aber wenn man wie wir vorher in Etosha war, dann ist das fast enttäuschend - weils einfach nicht so die Massen sind. Allerdings kommt man am Waterberg näher an die Wasserlöcher heran. Also mein Tip: Erst Waterberg - dann nach Etosha. Das staatliche Restcamp ist übrigens sehr gepflegt und der Campingplatz samt Anlagen war in perfektem Zustand.
Gruß
Andi
WWwww.dt800.deThemenstarterGast27. Juni 2005 · #8Zurück zur eigentlichen Frage,
es geht ein Fussweg hoch aufs Plateau, direkt vom Restcamp aus. Ist natürlich, wie schon beschrieben, sehr steil. Oben auf dem Plateau endet der ausgeschilderte Weg. Ab dort gibt es dann nur noch Grasboden oder sandige Fahrspuren der Campfahrzeuge. Unterschätzen Sie nicht die Grösse und die Orientierungsprobleme auf dem Plateau. Da gibt es kaum natürliche Wegmarkierungen.
Mindestens Kompass, besser GPS mitnehmen.
Achtung kein Wasser, keine Hilfe bis nicht mal zufällig ein Fahrzeug vorbeikommt. Die Tour ist nur etwas für harte Wanderer. Ansonsten würde ich hochfahren, trotz den verlangten 200 N$, die eigentlich total unangemessen sind.

Gruss
www.dt800.de
IRIreneCHThemenstarterGast27. Juni 2005 · #9Bevor das jetzt zu Missverständnissen führt: für den Weg vom Camp zum Plateaurand und zurück braucht man kein GPS.
Aber Wasser mitnehmen schadet nie.
Und ich nehme mal an, dass du mit deinen Eltern nicht grad die Plateau-Rundwanderung machen willst 😉
LG Irene
WWwww.dt800.deThemenstarterGast27. Juni 2005 · #10... so wars auch nicht gemeint und kaum missverständlich
"Oben auf dem Plateau endet der ausgeschilderte Weg."
Gruss
www.dt800.de