spontanes Übernachten im Etosha

10 Antworten · 2'482 Aufrufe · gestartet 22. Juni 2005 von Gast
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ThemenstarterGast22. Juni 2005 ·
Hallo Forum,

ich habe ein Problem mit den Übernachtungen im Oktober/November im Etosha.

Okaukuejo (für 3 Nächte) und Namutoni (für 2 Nächte) haben uns jeweils nur eine Übernachtung reserviert und das nur im 4-Bett-Zimmer gebucht.

Meine Frage lautet:

Wie sind diese 4-Bett-Zimmer, was sollte ich beachten ?

Kann ich auch auf gut Glück hinfahren und einfach mehre Tage im Zelt übernachten (das würden wir dann extra mitnehmen, mit 1-2 decken die sollten dann wohl reichen,oder?) oder meint Ihr das die uns nicht nehmen?

Ist dort überhaupt ein Zeltplatz und auf was ist zu achten, was kostet dort die Übernachtung und muss ich mit "wilden Tieren" rechnen.


Danke für eure Hilfe
Hilde
ThemenstarterGast22. Juni 2005 ·
Hallo Hilde,

bei den 4-Bett-Einheiten handelt es sich i. d. R. um relativ großzügige Bungalows, Chalets oder Wohnungen mit zwei Schlafzimmern mit je zwei Einzelbetten bzw. einem Doppelbett. Ich würde das mal als Privileg betrachten. Wir hatten solche Unterkünfte auch schon häufiger. Wir konnten uns dann als Schlafzimmer den Raum aussuchen, der uns aus welchen Gründen auch immer besser gefiel. In Namutoni solltet ihr euch aber unbedingt informieren, ob die Unterkunft Dusche und Toilette enthält. Da gibt es im Fort nämlich ein paar Wohnungen, die nur ein Waschbecken haben, jedoch Gemeinschaftsduschen und -toiletten. Das ist bei den Buchungsbestätigungen nicht immer eindeutig zu erkennen, auch wenn ich mir das bisher eingebildet hatte. In diesem Jahr wurden wir - wenn auch nicht für uns persönlich - diesbezüglich eines Besseren belehrt. Unser Bekannter konnte aber zum Glück noch vor Ort umbuchen.

Viel Spaß
Armin
ThemenstarterGast22. Juni 2005 ·
Hallo Hilde,
campen/zelten problemlos möglich, jedes Camp hat dafür ausgewiesene Plätze. Meist sind die Stellplätze mit Grillmöglichkeit/Strom/Lampe, teilw. Wasserhahn (Campingplätze sind meist nicht ausgebucht und es ist bestimmt eine Alternative, wenn man das Zelt mit im Auto hat).

Betreffs Preise zum übernachten im Etosha, schau hier:
http://www.natron.net/met2000d/index.html

Preis sollen angeblich ab Juli für Touris steigen.

Tiere gibts in den Camps kaum, außer mal ein paar Schakale, Mangusten u.ä. Trotzdem sollte man nicht im Freien schlafen, es gab auch schon größere Tiere in Camps... (schau mal hier im Forum...)
ThemenstarterGast22. Juni 2005 ·
Danke für die Informationen. Dann werden wir falls nicht anders machbar wohl oder übel campen müssen.

sind die Schakale o.ä. Tiere nicht gefährlich ? Kann da nichts passieren?

Hat von euch schon jemand dort mit Zelt gecampt ? Ist das sicher und sauber? Man macht sich halt als Frau so seine Gedanken :-)) Was sollte ich dort fürs zelten unbedingt mitnehmen, den das bleibt hoffentlich unsere einzige zelterfahrung in diesem Urlaub.

Vielleicht haben wir ja glück und es ist kurzfristig was frei geworden....

Schöne Grüße
Hilde
ThemenstarterGast22. Juni 2005 ·
Hallo Hilde

Schakale sind wie Füchse, unter Vorbehalt harmlos.

Zelten macht Spass, das sag ich jetzt als Frau 🙂
Wenn du Sauberkeitsbedenken hast nimm ein paar Sagrotantücher für die Klobrillen mit (die hab ich sowieso in jedem Urlaub dabei), ansonsten war es ganz annehmbar, je nachdem ob grade viele Reisegruppen da waren oder nicht.

Was unbedingt mitnehmen *grübel*. Zu meinen "Extras" gehört immer ein langer Schuhbändel *g*. Der ist zum Befestigen einer Lampe nützlich, als Wäscheleine, um eine zusammengerollte Decke zusammenzubinden etc.
Taschenmesser ist sowieso unverzichtbar.
Wenn du nicht die zusammengerollte Jacke benutzen willst ein kleines Kissen.
Und natürlich Isomatten.

LG Irene
ThemenstarterGast22. Juni 2005 ·
Hallo Hilde,
campen ist schön!!! 8)

Die Plätze in den Camps/Rastlagern sind unterschiedlich.
Okaukuejo - etwas staubig/nicht viel Schatten
Halali - schön schattig
Namutoni - schön schattig/sogar Gras

Ansonsten gibts in jedem Camp Restaurant/Shop/Tankstelle/Pool
Sanitäre Anlagen sind in einem normalen Zustand, d.h. man kann duschen, sich waschen und seine "Geschäfte" problemlos erledigen.
Selbst unsere beiden kleinen Kinder (1/3 Jahre) haben den Park genossen und sind jeden Abend mit suaberen Füßen ins Bett gehüpft... 😉

Was die Sicherheit anbetrifft, die Tore werden bei Sonnenuntergang geschlossen und erst bei Sonnenaufgang geöffnet. Tiere akzeptieren Zelte wie Häuser - die werden nicht angegriffen. Und gegen Schakale hilft in die Hände klatschen, bzw. die Verweigerung des Grillgut´s... 😉
ThemenstarterGast22. Juni 2005 ·
Hallo Hilde,
campen ist schön!!! 8)

Die Plätze in den Camps/Rastlagern sind unterschiedlich.
Okaukuejo - etwas staubig/nicht viel Schatten
Halali - schön schattig
Namutoni - schön schattig/sogar Gras

Ansonsten gibts in jedem Camp Restaurant/Shop/Tankstelle/Pool
Sanitäre Anlagen sind in einem normalen Zustand, d.h. man kann duschen, sich waschen und seine "Geschäfte" problemlos erledigen.
Selbst unsere beiden kleinen Kinder (1/3 Jahre) haben den Park genossen und sind jeden Abend mit sauberen Füßen ins Bett gehüpft... 😉

Was die Sicherheit anbetrifft, die Tore werden bei Sonnenuntergang geschlossen und erst bei Sonnenaufgang geöffnet. Tiere akzeptieren Zelte wie Häuser - die werden nicht angegriffen. Und gegen Schakale hilft in die Hände klatschen, bzw. die Verweigerung des Grillgut´s... 😉
ThemenstarterGast22. Juni 2005 ·
Hallo Hilde,
campen ist schön!!! 8)

Die Plätze in den Camps/Rastlagern sind unterschiedlich.
Okaukuejo - etwas staubig/nicht viel Schatten
Halali - schön schattig
Namutoni - schön schattig/sogar Gras

Ansonsten gibts in jedem Camp Restaurant/Shop/Tankstelle/Pool
Sanitäre Anlagen sind in einem normalen Zustand, d.h. man kann duschen, sich waschen und seine "Geschäfte" problemlos erledigen.
Selbst unsere beiden kleinen Kinder (1/3 Jahre) haben den Park genossen und sind jeden Abend mit sauberen Füßen ins Bett gehüpft... 😉

Was die Sicherheit anbetrifft, die Tore werden bei Sonnenuntergang geschlossen und erst bei Sonnenaufgang geöffnet. Tiere akzeptieren Zelte wie Häuser - die werden nicht angegriffen. Und gegen Schakale hilft in die Hände klatschen, bzw. die Verweigerung des Grillgut´s... 😉

Hab´s einloggen vergessen - Beitrag von mir...
ThemenstarterGast22. Juni 2005 ·
Hallo Hilde,

natürlich ist zelten schön ... Aber genauso natürlich
werdet Ihr Euch so richtig einsauen, garantiert. Im Auto von den Staubwolken Vorausereilender, die mit 70km/h zum nächsten Wasserloch brettern, auf den überwiegend sandig-staubigen Zeltplätzen sowieso. Gar keine Chance! Der Sand und Staub ist dann überall, in den Haaren, den Klamotten, im Auto, den Schuhen, dem Zelt, zwischen den Zähnen, auf dem Grillsteak (dort vom Pfeffer und Piri Piri aber kaum zu unterscheiden) ... auch garantiert. Eine schöne Windboe sorgt meist auch für eine gerechte Verteilung auf dem Platz, dann haben alle was davon.
Nimm noch einen Handfeger und mehrere alte Handtücher/Trockentücher/Lumpen mit, dann kannst Du diese anfeuchten und oberflächlich für Sauberkeit sorgen (das ist ernst gemeint). Ansonsten hoffe ich, Du/Ihr werdet durch den Park und die Tiere entschädigt und seht nach 2 Tagen das Thema Sauberkeit als absolut nachrangig an.
ThemenstarterGast23. Juni 2005 ·
natürlich ist zelten schön ... Aber genauso natürlich
werdet Ihr Euch so richtig einsauen, garantiert. Im Auto von den Staubwolken Vorausereilender, die mit 70km/h zum nächsten Wasserloch brettern, auf den überwiegend sandig-staubigen Zeltplätzen sowieso. Gar keine Chance! Der Sand und Staub ist dann überall, in den Haaren, den Klamotten, im Auto, den Schuhen, dem Zelt, zwischen den Zähnen, auf dem Grillsteak (dort vom Pfeffer und Piri Piri aber kaum zu unterscheiden) ... auch garantiert. Eine schöne Windboe sorgt meist auch für eine gerechte Verteilung auf dem Platz, dann haben alle was davon.
... man sollte nicht vergessen, daß man in Afrika ist und das gehört halt einfach auch mal dazu.
Denkt an den Staub lieber auch mal, wenn Ihr mit 80 km/h auf der Piste an einheimischen Fußgängern vorbeifahrt und ob ein Abbremsen auf die halbe Geschwindigkeit wirklich so viel Zeit kostet ...
Ich als Radler kann ein Lied davon singen, wie gedankenlos die Leute einen einsauen, aber sich abends drüber beschweren, wenn nur ein einziges Sandkorn zwischen den Zähnen knirscht ...
Nimm noch einen Handfeger und mehrere alte Handtücher/Trockentücher/Lumpen mit, dann kannst Du diese anfeuchten und oberflächlich für Sauberkeit sorgen (das ist ernst gemeint).
... nicht wirklich, oder?

Gruß
Wolfgang
ThemenstarterGast24. Juni 2005 ·
Hi Wolfgang,

das mit dem feuchten Tuch ist tasächlich ernst gemeint und wird von uns je nach Lage, Lust und Laune so alle 2-3 Tage praktiziert: man/frau freut sich. wenn morgens nicht sofort der schwitzige Finger in eine 5mm dicke Staubschicht am Armaturenbrett patscht. Und im Wagen wird bei offenem Fenster bzw. Gebläse nicht ganz soviel umhergewirbelt, was dem Rachen und der Kamera guttut. Natürlich ist nach wenigen Stunden wieder alles egal und stört dann bis zúm nächsten Morgen auch nicht weiter ... wir sind ja nicht zum Putzen so weit gereist.
Ansonsten wollte ich Hilde nur mal die Realitäten zum Thema "Staub", Campen usw. aufzeigen. Der Staub gehört natürlich zu Afrika, da hast Du völlig Recht. Ach ja, bei Fußgängern und Radlern hab ich immer ein schlechtes Gewissen, belasse es aber meist dabei. Leichtes Abbremsen geht, auf 40 ist aber unrealistisch. Macht übrigens auch kein Einheimischer, egal welcher Coleur. Nimms also hin wie ein echter Cowboy😳
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