ALAlinaThemenstarter142 Beiträge · seit 200607. Feb. 2008 · #1Hallo, Fomis,
tja, ob ich will oder nicht, angesichts der Farm/Camping-Überfälle , drei an der Zahl, in den letzten Tagen, werde ich so langsam etwas nachdenklich. Wir bereisen Namibia und angrenzende Länder seit nunmehr 15 Jahren, oft mehrmals im Jahr. Da muß ganz schnell gegengesteuert werden, mit einem Sicherheitsdienst, wie er z.B. auf der Arebbusch-Lodge seit Jahren bestens funktioniert.Das sollte bei den Lodgepreisen
schon drin sein, ausserdem denke ich, wäre auch jeder Gast bereit, sein "Scherflein"
dazu beizutragen.
Wir fliegen morgen, ganz wohl ist mir nicht, zum ersten Mal beschleicht mich dieses Gefühl.
Güsse von einer sehr nachdenklichen Alina
holger982 Beiträge · seit 200607. Feb. 2008 · #2Es wird solange nichts passieren, bis die Touristen wegbleiben.
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http://travel-pictures.net YOYoshikawaGast07. Feb. 2008 · #3Moin zusammen,
die Qualität verschiebt sich langsam weg von der Petty Crime, wie man sie überall auf der Welt und insbesondere in armen Ländern erlebt. Gut geplant sind derartige Überfälle angesichts der Weite Namibias und des Zustands seiner Polizei und Justiz ja auch relativ risikolos. In der Rückschau dürften die jetzigen Jahre so langsam das Ende der schönen und sorglosen Zeit für Touristen in Namibia markieren.
Gruß, Michael
ALAlinaThemenstarter142 Beiträge · seit 200607. Feb. 2008 · #4Ich fürchte leider Ihr habt Recht!!!!!
PEpebble202 Beiträge · seit 200707. Feb. 2008 · #5Hallo Alina,
unser Flug geht heute abend. Leider hast du recht. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Uns hätte in USA/Kanada, Australien oder Neuseeland auch schon öfters was passieren können. Da denkt man nur nicht mehr drüber nach!!
Gruss
Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
ALAlinaThemenstarter142 Beiträge · seit 200607. Feb. 2008 · #6Liebe Fomis,
was haltet Ihr von der Idee, eine Liste zu erstellen, auf der die Gästefarmen/Lodgen
und Campingbetreibern aufgeführt sind, die einen Sicherheitsdienst anbieten? Sicherlich kein Allheilmittel, hätte bestimmt auch ein Abschreckungspotential.
Könnte mir vorstellen, daß so eine Liste,
die alle Fomis einsehen können, auch ein Anreiz für die Farmbesitzer ist, einen solchen einzurichten, da sie ja
dann nicht mehr nur nach der Lage usw. beurteilt und gebucht werden. Lieber Chrigu, da spreche ich besonders Dich an.
Welche Campingplätze bieten denn schon eine Überwachung an???
Liebe Grüsse Alina
holger982 Beiträge · seit 200607. Feb. 2008 · #7Ist das jetzt nicht ein wenig übertrieben? Okonjima hatte auch einen Sicherheitsdienst, der das Gate bewacht.
Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Ohne Zahlen zu kennen behaupte ich, dass in anderen Ländern Touris deutlich öfter Opfer von Diebstählen und Überfällen werden als in Namibia.
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http://travel-pictures.net YOYoshikawaGast07. Feb. 2008 · #8Moin Alina,
ich möchte Dir ja nicht jeglichen Mut rauben, aber ich glaube nicht, dass die Aufrüstung für mehr Sicherheit sorgen würde. Es ändert ja nichts an der Tatsache, dass sehr viele Beherbergungsbetriebe jwd sind. Die übliche Torwache würde da definitiv nicht ausreichen.
Die Gäste haben ihre Kameras und Geld dabei. Sie sind weiche, leicht zu treffende Ziele. Ich fürchte, es stünde dann eher eine Eskalation in der Gewaltanwendung bevor.
Also fahrt hin, solange es noch absolute Ausnahmefälle sind.
Gruß, Michael
ALAlinaThemenstarter142 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #9Guten Morgen,
ich meinte mit Sicherheitsdienst
nicht nur die Kontrolle am Gate, sondern
eine Überwachung am Campigplatz bzw.
Lodge.
Anscheinend gibt es diese Plätze auch schon, da ich gerade in der AZ die Ankündigung von
Wild Dog Safaris gelesen habe, künftig nur noch Campingplätze anzufahren, die dies anbieten bzw. wo auch noch andere Camper zeitgleich campen (wie will man dies im Voraus wissen?)
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass von privater Seite versucht werden muß(und letzendlich auch wird!) ein Stück mehr Sicherheit zu geben, denn ich bin sehr skeptisch was Polizei und Justiz betrifft.
Natürlich werden wir unsere Reise nach der schweren Krebserkrankung meines Mannes auf jeden Fall genießen, die Erinnerung und Sehnsucht nach Namibia haben uns viel Kraft gegeben und doch.... so unbeschwert wie all die Jahre zuvor wird sie nicht sein, in Anbetracht der sich verstärkenden Vorkommnisse.
Liebe Grüsse Alina
WEwelwitch189 Beiträge · seit 200708. Feb. 2008 · #10holger schrieb:Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Ohne Zahlen zu kennen behaupte ich, dass in anderen Ländern Touris deutlich öfter Opfer von Diebstählen und Überfällen werden als in Namibia.
Wie schaut es in old germany aus?
Gewalt, Überfälle, Taschendiebstahl, Einbrüche nehmen radikal zu.
Bestimmte Gegenden und Strassen meidet man nach Einbruch der Dunkelheit.
Warum erwarten wir gerade von Namibia, dass alles so ist wie vor 50 Jahren?
Ausnahme natürlich der Standard der Lodges, Gästehäuser usw. Der muss unseren europäischen Ansprüchen entsprechen - und alles zum Sonderpreis.
Provokant, ich weiss 😎
Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern.
www.namibiakids.com
Gebt Rassismus keine Chance!
holger982 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #11Natürlich werden wir unsere Reise nach der schweren Krebserkrankung meines Mannes auf jeden Fall genießen, die Erinnerung und Sehnsucht nach Namibia haben uns viel Kraft gegeben und doch.... so unbeschwert wie all die Jahre zuvor wird sie nicht sein, in Anbetracht der sich verstärkenden Vorkommnisse.
Hallo Alina,
es ist sehr verständlich, dass du gerade bei dieser Reise den Kopf freiblasen und sie genießen willst. Dass du den Sicherheitsgedanken als Belastung empfindest, kann ich auch sehr gut nachvollziehen.
Dennoch solltest du die Verhältnismäßigkeit waren, denn die begangene Anzahl an Straftaten ist in Namibia vergleichsweise gering. Überfallen und bestohlen kannst du überall werden. Bitte mache dir da nicht zu viele Gedanken. Meiner Meinung nach ist es immer nur wichtig, nicht mit fetten Klunkern und Kameras behangen durch die Städte zu ziehen.
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http://travel-pictures.net ALAlinaThemenstarter142 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #12Hallo, Traudl, bleiben wir mal bei Deinem Vergleich mit Deutschland, also es würden hier 3 Campingplätze/Lodgen
(auf Düsterbrock waren es ja Campingplatz und Lodge in der gleichen Nacht)innerhalb weniger Tage in Deutschland überfallen werden , was würden die Betreiber wohl tun? Wie sähe die Statistik aus, wenn die Touristen nachts alleine in Windhoek und in den dunklen Ecken herumlaufen würden????
Ich halte jede Wette, daß sehr, sehr viele Leute gerne ein paar Euros für die Übernachtung mehr zahlen würden, könnten sie dafür beruhigter schlafen. Natürlich ist Afrika nicht Deutschland. Wie sicher Namibia vor 50 Jahren war weiß ich nicht, wir fahren erst seit 15 Jahren hin. Diesen Zeitraum kann ich schon beurteilen. Die Windhoeker Hotels, Pensionen usw. haben inzwischen alle einen Sicherheitsdienst aufgebaut, auch wenn der Schutz vielleicht nicht 100% ist. Aber besser als keiner.
Deshalb müßten die Lodgebetreiber, meiner Meinung nach, landesweit diesem Beispiel folgen.
So, jetzt verabschiede ich mich in den Urlaub und werde dort gut zuhören beim pro und contra der Einheimischen zu diesem Thema. Tschüss Alina
Axel1'130 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #13Woher wissen wir eigentlich, dass in NAM Plätze überfallen wurden? Weil das so interessant ist, dass es in der Presse steht, die wir uns regelmäßig zu Gemüte führen.
" Wenn in Deutschland 3 Campingplätze..." würden wir es gar nicht erfahren, außer es ist in unserer Umgebung und gerade nichts anderes los.
Wir haben im Sommer pro Jahr über 50 Aufbrüche von geparkten Wohnmobilen mit schlafenden Insassen entlang der A7,A3/A9, Tendenz steigend, in Dänemark wurden deshalb schon Warnungen an Touris verteilt, wir haben jedes Jahr eine dreistellige Zahl von Überfällen entlang italienischer, spanischer und französischer Autobahnen, steht so als Randnotiz in der Sommerpresse und beim ADAC.
Bei der Vielzahl an Plätzen in NAM ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass gerade der Platz, auf dem ich bin an diesem Tag zu der Stunde überfallen wird.
Diese Wahrscheinlichkeit scheint mit der Nähe zur "Stadt" zu wachsen, also empfehle ich den "Ängstlichen" sofort nach Ankunft direkt ins Kaokeveldt zu fahren und sich dort mittig auf einer Hochfläche zu plazieren.B)
Im Ernst, die Wahrscheinlichkeit überfallen zu werden halte ich für NAM trotz der extremen Gegensätze zwischen Arm und Reich für deutlich geringer als in vielen anderen Urlaubsländern (incl. Mallorca), die wir Deutsche gerne besuchen.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
GUgunther.schmied59 Beiträge · seit 200618. Feb. 2008 · #14Hallo Forumsteilnehmer,
ein Wachmann auf einer gutgehenden Lodge mit Campingplatz in der Nähe von Rundu erhält pro Nachtschicht 10 Namdollar (ca 1 Euro)
....nur so mal nebenbei.
Grüße Gunther
CLClaudio65 Beiträge · seit 200818. Feb. 2008 · #15holger schrieb:Es wird solange nichts passieren, bis die Touristen wegbleiben.
Holger: Du sprichst mir aus der Seele. Jeder 4. Kunde erkundigt sich nach der Sicherheit in Namibia und Südafrika. Muss gestehen seit 5 Jahren ist bei unseren Kunden in Namibia 2 Autoeinbrüche und in Südafrika eine Körperverletzung und 2 Autoeinbrüche gemeldet worden. Wir senden tausende Gäste runter, d.h. das Risiko ist gering.
Respekt sollte man immer haben, aber Angst ist fehl am Platz. Und: Es gibt KEIN Land auf dieser Erde, wo Touristen noch nie zu Schaden gekommen sind (auch in der Schweiz nicht...
😏 )
Afrikanischer Gruss
Claudio
Nichts ist auf der Welt gerechter verteilt als der Verstand. Jeder glaubt er haette genug davon!
michael281 Beiträge · seit 200618. Feb. 2008 · #16Die teilweise Verharmlosung von Kriminalität im südlichen Afrika und der Vergleich mit anderen Destinationen hinkt in vielerlei Hinsicht. Ich möchte hier nicht mit Statistiken usw. herumargumentieren. Nur eine Frage sollte sich mal jeder Besucher z. B. von Windhoek oder Swakopmund selbst beantworten: Wieso sind Geschäfte und private Häuser zu einem Höchstmaß gesichert (Mauern Stacheldraht, Alarmsysteme?...
CAcanadafan79 Beiträge · seit 200818. Feb. 2008 · #17Welches Land der Erde ist sicher??? - Einmal sind es Terroristen, die das Reisen (in sog. "sichere Länder")unsicher machen, dann wieder Überfälle auf Straßen, Parkplätzen, Campingplätzen, usw.
Statistiken und oftmals auch Übertreibungen und auch Vorurteile trgen oftmals zur Verängstigung zu.
Im vorigen Jahr war ich mit meinem Womo in den Masuren/Polen. Die erste Frage, als ich nach Hause kam, war von Bekannten:"Was ist Dir alles geklaut worden?" - Als ich antwortete, wie höflich, nett und hilfsbereit die Menschen dort waren, schaute man mich ungläubig an. Der Spruch:"Dort fährt man ja auch nicht hin!", musste also ausbleiben.
Ich verhalte mich im Ausland - egal wo - nicht anders als in "Good Old Germany". Das trifft vor allem auf Ballungsgebiete zu.
Hoffentlich bleibt es so - ich habe diesbezüglich noch keine schlimmen Erfahrungen gemacht - und bin viel in der Welt herumgereist. Kommt es nicht oftmals auf einen selbst an?
Ich bleibe jedenfalls optimistisch und freue mich auf Namibia/Südafrika im Mai 2008 - ohne die Ängste der einiger mißverstanden zu haben oder "unter den Tisch kehren" zu wollen.
Es grüßt Euch
Werner
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200618. Feb. 2008 · #18michael schrieb:Die teilweise Verharmlosung von Kriminalität im südlichen Afrika und der Vergleich mit anderen Destinationen hinkt in vielerlei Hinsicht. Ich möchte hier nicht mit Statistiken usw. herumargumentieren. Nur eine Frage sollte sich mal jeder Besucher z. B. von Windhoek oder Swakopmund selbst beantworten: Wieso sind Geschäfte und private Häuser zu einem Höchstmaß gesichert (Mauern Stacheldraht, Alarmsysteme?...
! ! ! ! genau, zu 100% ! ! ! ! Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Windhuk183 Beiträge · seit 200618. Feb. 2008 · #19Die Häuser sind deswegen gesichert, damit ihnen nicht das passiert, was bei uns (Mödling und Umgebung)Tag täglich passiert.Nur die Diskussionen bei uns in Österreich,wenn mann Security haben will- du bist ein Nazi.Man lese täglich die Zeitung und findet auch bei uns solche Meldungen über Mord und Totschlag.
Ich sAg halt so, so wie man sich gibt(ängstlich oder forsch) so wird man behandelt.
Namibian-Life- Travel,
ihr Partner im südlichen Afrika
namibian-life-travel@iway.na
Wir helfen gerne bei Anfragen und bearbeiten Routen nach Ihren Wünschen
http://www.namibian-life-travel.com
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200618. Feb. 2008 · #20Windhuk schrieb:...lese täglich die Zeitung und findet auch bei uns solche Meldungen über Mord und Totschlag.
Ist so, dass Mord und Totschalg immer häufiger wird, nur hier ist hier Überfall u. Diebstahl
Tagesgeschäft!
Nur die nicht Betroffenen, mittel oder unmittelbar, können so daher reden, davon lesen ist was anderes als es hautnah zu erleben.
Natürlich kann man froh sein damit noch nicht behelligt worden zu sein noch irgendwann später!
Ich sAg halt so, so wie man sich gibt(ängstlich oder forsch) so wird man behandelt.
Dieser Spruch hilft wohl überhaupt nicht, allenhalben die Diebe sich von lautem Rufen verscheuchen lassen würden, nur wenn der vermeindliche Verdienst so hoch ist, wird auch das nicht mehr helfen, da werden diese alles daran setzen auch die Ware zu bekommen. Dann möcht ich Deinen Spruch danach hören...
Darum wiederhole ich die Worte von Michael, es ist eine Verharmlosung der tatsächlichen Situation, zu sagen "bei uns würde auch sowas passieren". Nein nicht in diesem Ausmass und völlig anders.
Bitte missverstehe meine geäusserten Worte jetzt nicht falsch, dass ist meine gewonne Meinung dazu!
Trotzdem fahre ich wieder an den Gambsberg und kaufe was wir brauchen in Windhoek oder Swakopmund ein.
Dieses Thema kommt immer und immer wieder nach oben, weil es absolut und immer Aktuell ist, genauso ist die Diskusion immer wieder die gleiche, dass ist auch gut so und notwendig. Nicht blauäugig in ein völlig fremdes Land zu reisen um dann festzustellen, hier läuft es komplett anders als bei uns daheim...
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
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