Ab Swakop wie weiter?

6 Antworten · 2'296 Aufrufe · gestartet 03. Feb. 2008 von Linde
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Themenstarter84 Beiträge · seit 200703. Feb. 2008 · #1
Hallo zusammen,

bin mir immer noch unklar über den Streckenabschnitt von Swakop in Richtung camp Xaragu.
Wir haben zwei Tage für die Strecke, wollen von Swakop nach Cape Cross und dann wissen wir nicht so recht wohin, habe gelesen das am oder im Ugab oder Abu Huab Elefanten sein können, ist der Ugab oder Abu Huab ein Trockenflußbett und befahrbar?
Interessieren würde uns noch der Vingerklip.
Wie würdet Ihr diesen Teil in zwei Tagen aufteilen.😮

Schöne Grüße

Linde
www.Onduzu.de
zuletzt bearbeitet 03. Feb. 2008
3'491 Beiträge · seit 200603. Feb. 2008 · #2
Hallo Linde,
von swakopmund bis zur Xaragu Lodge ist es ja nun wirklich nicht weit. Das könnt Ihr bequem an einem Tag schaffen - auch mit Zwischenstop bei Cape Cross.Der Ugab und er Huab sind Trockenflüsse, die man normalerweise mit 4x4 befahren kann. Ich würde es dennoch nicht tun, denn Ihr seid dort im Falle eins Falles doch sehr allein. Ja - es kann passieren, dass Ihr dort Elefanten begegnet. Die sollen aber inzwischen etwas "ungnädig" geworden sein - dank des Fehlverhaltens von Touristen. Nehmt besser die C 35 - die hat auch landschaftliche Reize und führt Euch schön dicht am Brandberg vorbei.
Ich weiß ja nicht, wo Ihr nach Xaragu hinwollt; die Vingerklippe liegt in Richtung Etosha. Wenn Ihr nach Norden Richtung Palmwag wollt, wäre das ein Umweg.
Solltet Ihr einen Tag über haben, ist das bestimmt das kleinste Problem; hängt ihn einfach an Swakopmund dran oder an das nächste Ziel. Die weitaus meisten Ziele in Namibia sind mindestens 2 Nächte wert.
Gruß Joli
349 Beiträge · seit 200604. Feb. 2008 · #3
Hallo Linde,

ein weiterer Vorschlag wäre das "Save the Rhino Trust"-Camp. Man erreicht es wenn man über Capa Cross bis zu Mile 108 fährt, dann nördlich in die D2303. Am "Treffpunkt" mit der D2342 sind es noch ein paar (relativ unwegsame) Kilometer bis zum Camp. Es hat sehr schöne Stellplätze, liegt direkt am Ugab-Rivier und mit ein wenig Glück sieht man Elefanten und evtl. sogar Löwen. Zudem unterstützt man mit seinem Aufenthalt dort eine gute Sache.
Die Fahrt über die D-Straßen war für mich sehr beeindruckend, es herrscht dort eine richtige Mars-Landschaft, man sieht Welwitschias, ab und zu ein Strauß oder ein Oryx, die ich weiß nicht wie dort überleben.

LG
Daniel
www.daniel-gutmann.de
435 Beiträge · seit 200704. Feb. 2008 · #4
Ab Cape Cross könnt Ihr z.B. einen Abstecher in den Messum Krater machen (offroad aber nicht sehr anspruchsvoll,nur mit GPS).
Das Ugab Rhino Camp kann ich auch empfehlen.

Der Ugab und auch der Huab sind Trockenflusstäler, deren Untergrund dem eines Flusses entspricht: Sand, teilweise sehr tiefsandig. Wenn Ihr steckenbleibt kann es sein das sehr lange keiner vorbeikommt.

Es gibt auch eine Strecke über die Berge(ab Brandberg West) und Doros Krater, die ist aber nur etwas für Euch wenn Ihr echte Offroad-Enthusiasten seid und auch zerstörte Reifen nicht scheut.(Teils gefühlte 45°Steigung und 30cm hohe Stufen, nur mit GPS).

Alternativ um den Brandberg herum nach Uis und zur White Lady.
Wenn Ihr Wüstenelefanten sehen wollt dann eher auf einer geführten Tour(ich glaub von Xaragu wird da was angeboten).

MfG Thomas D.
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2008
667 Beiträge · seit 200604. Feb. 2008 · #5
Zum Ugab: Kommt ganz auf die Jahreszeit an.
Im Dezember 07 bin ich im Rivier hochgefahren bis zur White Lady Lodge, da war alles trocken. Tiefsand, wie zuvor beschrieben. Jetzt aber hat es KRAEFTIG geregnet, Rivier kam ab! Lage vor Ort erkunden. Aufgegebene Brandberg West Mine beim Ugab Rhino Camp unbedingt besuchen.
Gruss, Helmar (Durban)
p.s. das alles zusammen ist aber wohl in zwei Tagen ab Swakop nicht zu machen.
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2008
Themenstarter84 Beiträge · seit 200704. Feb. 2008 · #6
Hallo Ihr,

ich werde so fahren wie vorgeschlagen, von Cape Cross zum Rhino Camp und dort ein wenig im Ugab rumkurven dann weiter zum Camp Xaragu fahren.
Warum liest man hier eigentlich so wenig über das "Save the Rhino Trust" Camp?

Schöne Grüße

Linde
www.Onduzu.de
435 Beiträge · seit 200705. Feb. 2008 · #7
Ist halt etwas ab vom Schuß, hat nur wenige Stellplätze und die Zufahrt ist auch nicht sonderlich gut.
Uns hat es aber gut gefallen.
MfG Thomas D.
Reisebericht Namibia/Botswana 2007