LandRobertThemenstarter351 Beiträge · seit 200831. Jan. 2008 · #1Hallo,
nachdem mich die einschlägige Literatur zum Thema Trinkwasser mit allgemeinen Hinweisen versorgt hat, möchte ich nun schon genauer wissen, wie es in der Praxis mit dem Trink- bzw. Leitungswasser im Norden Namibias (Damaraland, Kaokofeld, Epupa, Ruacana) aussieht. Wo kann ich noch trinkbares Wasser aus der Leitung erwarten und wo muß ich mich vorher selbst versorgen?
Schöne Grüße aus Bayern
Robert
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200631. Jan. 2008 · #2Hallo Robert,
wir haben im Kaokoveld jedes Wasser getrunken und nix ist passiert. Ich habe auf dem Brandberg auch schon Wasser mit Dassiepisse-Aroma getrunken und auch nix passiert. Manches Wasser schmeckt schlechter (z.B. Leitungswasser Windhoek), anderes besser (Wasser aus Bohrlöchern auf Farmen). Wegen etwaiger Keime habe ich mir in NAM nie gedanken gemacht. Am besten vorher probieren, gutes Wasser als Trinkwasser im großen Kanister, wenn es mal nicht so toll schmeckt als Brauchwasser.
Wasserlöcher, wo ein toter Kudu drinliegt sollte man eher meiden...
LG jens
GFGforce435 Beiträge · seit 200731. Jan. 2008 · #3Ehrenwerter Robert,
Ihre Frage behandelt ein heikles Thema hier im Forum. Darüber, wie man Wasser aus einer Leitung nutzen "darf", gibt es recht unterschiedliche Meinungen. Letztendlich muß es aber jeder selber "austrinken".
Wahrscheinlich wird es für Sie am Besten sein, weitere Fragen Ihrer Wahl hier zu stellen.
LG
LandRobertThemenstarter351 Beiträge · seit 200831. Jan. 2008 · #4Hallo Gforce,
in meiner Frage ging es nicht ums "Dürfen" sondern um brauchbare selbstgemachte Erfahrungen aus der Praxis.
Unser Forums-Kollege Jens Dietzel hat dies jedenfalls gleich erfaßt und mir seine Erfahrungen mitgeteilt. Danke Dir dafür, Jens!
Robert
GFGforce435 Beiträge · seit 200731. Jan. 2008 · #5Ehrenwerter Robert,
lesen hilft. Ich habe nicht von meiner Erfahrung geschrieben, sonder darüber, wie das Wasserthema hier gehandelt wird.
Aber, paßt scho.
LG
LandRobertThemenstarter351 Beiträge · seit 200801. Feb. 2008 · #6Hallo Gforce,
ganz einfach meine Meinung:
man nützt und hilft dem Fragenden (und den restlichen Interessierten) am Besten, wenn man ganz einfach konkret auf dessen Frage eingeht.
Plaudern kann man im Rhino-Bar oder per myPMS.
Ansonsten paßt's a scho ...
Schöne Grüße Robert
Carsten Möhle1'287 Beiträge · seit 200601. Feb. 2008 · #7Na ja.
manchmal ist auch einfach nur die Leitung zu lang.
Mit sonnigen Grüßen aus Bonstetten
von einschlägiger Literatur unversorgt
Carsten Möhle
LandRobertThemenstarter351 Beiträge · seit 200801. Feb. 2008 · #8...
und vom wirklichen Leben auch unberührt ...
DADagut349 Beiträge · seit 200601. Feb. 2008 · #9Carsten Möhle schrieb:Na ja.
manchmal ist auch einfach nur die Leitung zu lang.
Carsten Möhle
😛 Wieso, ist das Wasser aus einer zu langen Leitung evtl. schädlich?:P
@LandRobert:
Deine Frage ist schwer zu beantworten, wenn Du Erfahrungen hören willst, wirst Du unterschiedliche Erfahrungen hören, die Dir dann nichts bringen. Wenn einer aus einer Leitung getrunken hat und nix spürt, kann einer am nächsten Tag aus der selben Leitung fürchterlichen Durchfall kriegen.
Konkret beantworten kann das eh keiner. Wenn Du vorsichtig sein willst, trinke kein Wasser aus Leitungen, sondern kaufe es im Supermarkt, dann bist Du auf der sicheren Seite oder kannst anschließend wenigstens Nestle verklagen. Man sollte, wenn man im Norden unterwegs ist, ohnehin immer genügend Trinkwasser dabeihaben. Wenn man diesen Rat befolgt, erübrigt sich Deine Frage.
LG
Daniel
LandRobertThemenstarter351 Beiträge · seit 200801. Feb. 2008 · #10Hallo Daniel,
ich weiß, daß ich hier nur Anhaltspunkte zu diesem Thema finden kann. Und wenn sich meine Frage erübrigt hätte, dann hätte ich jetzt Deine Antwort und somit Deinen Rat nicht erhalten.
Im Prinzip erhofft man sich auch bei schwierigen Fragen wenigstens ein "das darfst Du auf keinen Fall machen". Alles weitere muß man freilich selbst einschätzen und selbst erfahren. Aber die selben Fehler wie andere Forumsmitglieder evtl. gemacht haben, das zu verhindern ist eines der Ziele dieses Forums.
Und aus diesem Grund danke ich Dir für Deine Hinweise.
In diesem Sinne ...
Schöne Grüße
Robert
niraluk159 Beiträge · seit 200701. Feb. 2008 · #11Hallo LandRobert
Wir sind im Mai das erste mal in Namibia.Letzte Woche war ich beim Arzt wegen der Malaria Frage und wegen Impfungen die mir fehlen.
Meine Ärztin hat mir unter anderem sehr zu einer Typhus Impfung geraten.Wohl auch wegen des Wassers.
Ist zwar auch keine Antwort auf das was du gefragt hast, aber vielleicht kannst du was damit anfangen.
Gruß
Niraluk
ALalmartinoGast01. Feb. 2008 · #12Hallo Robert,
wir haben bei unseren bisherigen Besuchen in NAM ( es waren drei a 3 bzw. 4 Wochen ) überall Leitungswasser getrunken ( wo es halt vorhanden war ) und hatten keinerlei Magen-/Darmerkrankungen. Und wir haben auch durch Speisen wie Salate, also Rohkost jeder Art, keinerlei Probleme bekommen. Dies gilt vom äussersten Süden ( Fisch Fluß ) bis hinauf zum Kunene. Also bei uns summa summarum immer alles okay!
Gruss
Martin
oribi818 Beiträge · seit 200701. Feb. 2008 · #13Man man man - lasst Euch nicht allen Scheiß einreden.
Wer Mittel gegen Typhus empfiehlt sollte auch was gegen Cholera, Hepatitis A und B (übrigens auch in jedem ausländischen Reiseführer wärmstens für Deutschland angeraten) anraten.
Namibia muss das wenige Wasser ständig trinkwassergerecht aufbereiten und erzielt damit eine Qualität die längst über dem deutschen Standard liegt. Damit meine ich natürlich nicht, dass ich mich trinkend an einen Wasserhahn hängen sollte, das direkt aus dem Fluss hochgepumpt wird oder von Leitungen illegal angezapft wird.
Jeden Kaffee den Du trinkst, haben schon drei andere vor Dir getrunken. 😉
niraluk159 Beiträge · seit 200701. Feb. 2008 · #14Hallo Oribi
"Jeden Kaffee den du trinkst haben schon drei andere vor dir getrunken."🤔
Igitt!! It das in Namibia so Sitte??
Übrigens Hepatitis Impfung steht bei mir auch auf der Liste.
Glaub nicht, dass ich mir da nicht schon mächtig Gedanken gemacht habe. Soll ich oder soll ich nicht.
Nachher bin ich von den vielen Impfungen so geschwächt, dass ich nicht mehr in den Urlaub kann.
Aber diese Entscheidung muß ich wohl oder übel alleine treffen.
Gruß
Niraluk
PIPillendreher153 Beiträge · seit 200701. Feb. 2008 · #15Typhus etc. würde ich nicht machen. Bei Hepatitis ist die Frage, ob das nicht sowieso sinnvoll ist, wenn man gern reist. Ich brauchte sie aus Jobgründen, daher brauchte ich nix extra. Sinnvoll ist bestimmt, dass man die normalen Sachen wie Tetanus nochmal checkt. Das Risiko ist wahrscheinlich größer, dass man sich mal ne kleine Schnitt - oder Schürfwunde zuzieht, als das man verseuchtes Wasser trinkt, oder?
Informieren ist bestimmt sinnvoll, Impfpass checken auch. In Bots haben wir allerdings ganz schnell unser deutsch-europäisches Sicherheitsdenken außer Acht gelassen. Haben irgendwann jedes Wasser getrunken, haben nix mehr abgespült etc, sind im Okavango Delta zu Fuß durchs Wasser...
Hatten alle kurz Montezumas Rache und dann war alles OK.:)
oribi818 Beiträge · seit 200701. Feb. 2008 · #16Was Du hast Hepatitis nicht schon längst? 😉
Ist doch für Deutschland dringendst empfohlen.
Hier gibt es Häuser, da ist schon seit der Jahrhunderwende keine neue Leitung reingelegt worden. 😉
Nein Quatsch - Du sollst Dir nur überlegen, was Du wirklich brauchst. Kaufst Du Dir Trinkwasser in Flaschen, wirst Du Dich nicht infizieren. Und das bißchen Zähneputzen hat noch keinen umgebracht (behaupte ich jetzt einfach mal).
Nein, Sitte ist der gleiche Kaffee für die dritte Person nicht, aber woher soll das Wasser für 2 Mio. Einwohner und zahlloser verschwenderischer Touris kommen ... es wird wieder aufbereitet.
😛
niraluk159 Beiträge · seit 200701. Feb. 2008 · #17Hallo Oribi
Genau das habe ich vor. Wasser aus Flaschen und campen in Camps.
Hab ich meiner Ärztin gesagt und trotzdem...
Hepatitis brauch ich von Berufs wegen sowieso.
Und da ich all die letzten Jahrzehnte geschlampert habe kommen jetzt noch diverse andere übliche Impfungen mit dazu.
Ein richtiger Impfcocktail sozusagen. Und das ist das was mich beunruhigt.
Was solls.
UUppss das mit dem Kaffee war mir gar nicht wirklich bewußt.
Gruß
niraluk
PIPillendreher153 Beiträge · seit 200701. Feb. 2008 · #18Hepatitis brauch ich von Berufs wegen sowieso.
Und da ich all die letzten Jahrzehnte geschlampert habe kommen jetzt noch diverse andere übliche Impfungen mit dazu.
Ein richtiger Impfcocktail sozusagen. Und das ist das was mich beunruhigt.
Was beunruhigt dich denn da? Außer den klassischen harmlosen Impfreaktionen wie Rötung an der Injektionsstelle, Schmerzen im Arm oder leichtes Angeschlagensein ist eigentlich bei den klassischen Sachen nix zu erwarten. Lebendimpfstoffe wie Masern, Mumps, Röteln usw. sind eventuell heftiger.
niraluk159 Beiträge · seit 200701. Feb. 2008 · #19Hallo Pillendreher
Ich dacht bei so einer Menge muß der Körper doch eventuell reagieren.
Man muß ja auch ganz fit und darf nicht krank sein um geimpft zu werden.Doch sicher nicht ohne Grund.
Wie sieht es bei Keuchhusten und Typhus mit Reaktionen aus?
Gruß
niraluk
niraluk159 Beiträge · seit 200701. Feb. 2008 · #20Hallo Pillendreher
Ich dacht bei so einer Menge muß der Körper doch eventuell reagieren.
Man muß ja auch ganz fit und darf nicht krank sein um geimpft zu werden.Doch sicher nicht ohne Grund.
Wie sieht es bei Keuchhusten und Typhus mit Reaktionen aus?
Gruß
niraluk