LandRobertThemenstarter351 Beiträge · seit 200824. Jan. 2008 · #1
Hallo,
während unseres Namibia-Aufenthalts im März möchten wir uns auch gerne einen Eindruck von der Einsamkeit und dem Reiz der Skelett-Küste machen, die ja auch einen, wenn auch ganz konträren Teil Namibia's darstellt. Welche Route ist zu empfehlen? Lohnt es sich dort mehr als einen Tag für die Durchfahrt einzuplanen? Campen ist laut Forums-Berichten wegen mangelnder Möglichkeiten und Ausstattung nicht empfehlenswert.
Freue mich schon auf konkrete Tips Robert
Niemals aufgeben !
PEPete_Lwt48 Beiträge · seit 200825. Jan. 2008 · #2
Wir sind letztes Jahr Ende Juli von Swakopmund entlang der Skelettküste nach Twyfelfontein gefahren. Waren ziemlich viele Kilometer, aber man hat trotz (oder wegen?) eines Sandsturms einen recht guten Eindruck von der Gegend bekommen. Bei Sonnenschein wäre die Küste natürlich noch etwas netter gewesen. Die Strecke ließ sich sehr gut fahren, wir waren mit einem Golf I unterwegs.
Kommt drauf an, wo Du danach hin willst. Viele fahren von Swakopmund nach Torra Bay und dann wieder landeinwärts Richtung Twyfelfontein/Palmwag (ca. 350km). Zwischendurch wird dann gern an Cape Cross oder dem ein oder anderen Schiffswrack gehalten. Das nötige Permit für den Skeleton Coast National Park (etwa ab Ugab-Müdung) kannst Du direkt am Tor kaufen. Bei uns wurden 170 NAD dafür verlangt.
Lohnt es sich dort mehr als einen Tag für die Durchfahrt einzuplanen?
Wenn man früh morgens los fährt, ist das an einem Tag gut zu schaffen. Die Piste (meist aus Salz) ist in gutem Zustand. Je nach Witterung muss man gucken, ob es rutschig ist. Von Torra Bay landeinwärts und um Palmwag herum ist der Schotter teilweise recht grob. Laut unserer Autovermietung gehen da sehr viele Reifen kaputt. Uns hat es auch erwischt.
wir haben einmal Terrace Bay besucht, ein Fehler, da man dort außer Angeln nicht tun kann. Die Fahrt entlang der Küste ist aus unserer Sicht öde und langweilig. Die einzigen Lebewesen waren zwei Schakale und mehrere Oryxe in der Nähe der Ugab-"Mündung". Landschaftlich schön wird es auf der 3245 erst, wenn man den Park schon längst verlassen hat. Fazit: Nur um Durchzufahren, würde ich mir das nicht antun.
Hallo Robert, der frei zugängliche, also südliche Teil der Skelettküste bis etwa Torrabay scheint mir auch etwas eintönig zu sein - zumindest im Vergleich zu dem, was danach Richtung Norden kommt. Aber das ist dann alles Konzessionsgebiet, d.h. Du kommst nur mit einem zugelassenen Tour-Unternehmen dort hinein. Und dann auch nicht mit eigenem Auto, sondern per Kleinflugzeug. Wir haben das mal vor vielen Jahren für 5 Tage mit den Schoeman-Brüdern gemacht - ein unvergessliches Erlebnis.Ich weiß nicht, wer inzwischen Konzessionsinhaber ist, aber geh mal ruhig davon aus, dass eine solche Tour heutzutage bestimmt um die 1.000 € pro Tag kostet. Soll ich angesichts dieser Hürde jetzt noch vom Aufenthalt an der Skelettküste schwärmen ??😁 Gruß Joli
kann man eigentlich auch quer zur Skeleton Coast rüber. Wir werden von dem Kaokoveld kommen, welches wir in verschiedene Richtungen erkunden wollen (Ende September - auch dort sind wir dankbar über Infos. Wir kommen vom Norden - Epupa Falls und wollen gerne zum Marienfluss, wenn es geht nicht über den Van Zyl Pass, und dann weiter Richtung Süden. So früh als möglich würden wir dann gerne zur Skeleton Coast fahren. Wo kann ich da möglichst nördlich passieren?
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #7
Hallo Annette,
der SCP ist bis auf ganz wenige Strecken im Süden (die C34 bis Terrace Bay und die D3245 zum Springbok Gate) Konzessionsgebiet für 2 Unternehmen für Fly-In Safaris. Diese wollen Ihren Kunden etwas Exklusivität bieten, d.h. nicht jede Menge andere Touris mit Geländewagen sehen. Dies wird auch kontrolliert! Bis auf die oben genannten Strecken KEIN Permit. Wer dort rein will, muß viel Geld ausgeben und bei den beiden Unternehmen buchen. Somit nördlichste Einfahrt: Springbok Gate! LG Jens
welche Rolle spielst du bei der ganzen Geschichte?
Mit neugierigen Grüßen Armin
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200603. Mai 2008 · #11
@ Armin
Leider keien direkte.
Das gnaze ist an meienm ehemaligen A-platz. Habe engen Kontakt-täglich und Admin Funktion.
Seit Ende März brodelt die Geschichte, di Namdeb ziert sich mit info. Zeitungen schreiben mir ständig Mails für mehr info die ich leider nicht habe
Hätte das ganze schon vor Wochen hier gepostet, doch es wäre unfair meinen Informanten gegenüber
Sie haben alle einen Maulkorb bekommen nachdem eine Zeitung aus unserem Forum berichtet hatte mit dem Hinweis ein Interview gemacht zu haben das nie stattfand
Im forum ist auch unter Ship wreck eien Menge info und Quatsch. Um die Namdeb aus der Reserve zu locken hatte ich auch ne Menge Witze gemacht mit Bildern.....LOL
Dann die Bilder die gelöscht wurden nochmals eingestellt unter meinem Namen
Jetzt geistern die gleichen Nachrichten um die Welt ohne neue Erkenntnisse LOL
Aber ich gesteh, es ist gut, dass das ganze streng bewacht its. Millionewerte schlummern dort an Gold-Münzen
Wenn Neues rauskommt und offiziell ist werde ich dort weiterposten
Interessant wird es werden, wenn das ganze Gebiet offen wird.
Es gibt bereits hochinteressante Neuigkeiten die leider auch nicht veröffentlicht werden dürfen....kommt aber noch wenn alles unter Dach und Fach ist.
Habe eben das Glück zwar weit weg, doch nah dran zu sein LOL.
Eins darf man jetzt schon sagen. Die Verbindung Alexanderbay bist Lüderitz wird, wenn alles geschlossen ist von der Mine, offen sein für Besucher. Das Gebiet wird zum Naturschutzpark ausgewiesen.
Man wird dann auf den Halden Steine suchen können, Orte wie Pamona, Elizabeth Bay und Bogenfels anfahren können und noch die Reste aus der Mine besichtigen können.
AloeVera207 Beiträge · seit 200803. Mai 2008 · #12
Hallo zusammen,
Pomona, Bogenfels etc. können jetzt auch schon besucht werden. Zwar ist der zugang nicht allgemein möglich, aber nach vorheriger Anmeldung kann man mit einem Tourguide die Gegend befahren. L E I D E R ( oder vielleicht GottseiDank!! ) darf nichts mitgenommen werden, ausser Diamonds liegen eine riesige Menge wunderschöner Steine im Sand - Achate, karneole, bergkristalle usw.
So sieht's dort aus:
LG Lilly
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GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200603. Mai 2008 · #13
@ AloeVera
Hey du Glückspilz, Diamanten liegen da rum ????
LOL LOL LOL
Ich gehe jede Wette ein, du kannst wochenlang buddeln und findest keinen Einzigen
Wenn die Mine mal offen ist, liegen dort tausende tonnen von Achaten, Jaspis und andere in kleineren Mengen, aber die meisten sind durch die Anlagen zerstört. Sie werden auf minus 17 mm im Steinbrecher zermalmt. Schade.....
Es gibt aber auch alte Halden mit ganzen Steinen. Auf und hin wenn es soweit ist......
Wir sind letztes Jahr Ende Juli von Swakopmund entlang der Skelettküste nach Twyfelfontein gefahren. Waren ziemlich viele Kilometer, aber man hat trotz (oder wegen?) eines Sandsturms einen recht guten Eindruck von der Gegend bekommen. Bei Sonnenschein wäre die Küste natürlich noch etwas netter gewesen. Die Strecke ließ sich sehr gut fahren, wir waren mit einem Golf I unterwegs.
diese Strecke, nur anders herum, habe ich mir gestern auch angesehen. Das Damaraland soll ja sehr ursprünglich sein. Wie groß sind die Chancen, Wüstenelefanten zu sehen? Hat die schon mal jemand von Euch gesehen?
Meine eigentliche Frage ist allerdings, ob sich diese Strecke lohnt oder ob wir lieber von Twyfelfontein über Brandberg nach Swakopmund fahren sollten. Was würdet Ihr mir empfehlen?
Hallo Nicky, wir sind die Strecke an der Küste mal ansatzweise selbst gefahren, den Rest haben wir überflogen. So wahnsinnig erlebnisreich sah mir das Ganze nicht aus - ganz im Gegensatz zu der C 35 über Uis. Die bietet viel schöne, eindrucksvolle Landschaft und vor allem das Ugab-Tal. Nach Regen allerdings wird es da schnell kritisch. Gruß Joli
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200606. Mai 2008 · #20
Hallo Nicky
Die Chancen auf Elefanten im Ugab stehen sehr gut. Unter http://www.big5.ch/?p=53 kannst Du einige Bilder unserer letzten Tour sehen. Da fanden wir die Elefanten am Greenpoint. Ca. 2.5 km östlich von Sorris-Sorris.
Herzliche Grüsse Chrigu
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