La LeonaThemenstarter2’780 Beiträge · seit 200707. Jan. 2008 ·
liebe Fomis heute gelange ich mit unserer geplanten Route in den Kaudom Game Park an die Kenner. Es handelt sich um eine kurze Reise und ist ein Anschlussprogramm welches mein Mann und ich nach unserer zweieinhalb-wöchigen Lodge Tour mit Freunden alleine machen wollen. Denn wir können nicht ohne etwas Bushfeeling, Rauchgeruch und Braaiflecken nach Hause gehen. Die Kalahari lieben wir und haben eben genau diesen Park noch nie besucht. Reisezeit Mitte Sep08
so siehts aus:
Tag 1, Sa p.m. wir verabschieden uns von unseren Freunden in WDH und nehmen dort den Wagen vom Vermieter in Empfang. Auto und Ausrüstung kontrollieren ca 1,5 Std. Danach Fahrt bis zur Frans Indongo Lodge. Ü, Abendessen + F in der lodge.
Tag 2, So Fahrt auf der B1 nach Grootfontein. Einkaufen für 3-4 Tage Selbstversorgung. Weiter auf der C44 Richtung Tsumkwe. 1 übernachtung in der Nyae Nyae Lodge falls schon offen (Namibia Country lodges) oder eine schöne camping Gelegenheit im bush (bitte nicht auf dem Rasen neben einer Lodge!)
Tag 3-5, Mo-Mi im Kaudom Game Park. Gibt es ausser den Sikereti und Kaudom Campsites noch andere offizielle campsites, oder darf man auch "wild" campen? Ich nehme an es sind keine Reservationen notwenig.
Tag 6, Do Rückfahrt nach Tsumkwe. An der C44 soll es verschiedene Bushmanprojekte geben, auch eine Serie von Dünen. Was wäre ein lohnenswerter Stop?
Tag 7, Fr Puffertag kann irgendwo noch eingesetzt werden
Tag 8, Sa Strecke von max 400km Rückfahrt nach Windhoek, Auto abgeben und Abflug um 1840h.
Unser Schwergewicht ist der Kaudom, der Puffertag am Ende würde uns falls alles gutgeht noch erlauben einen halben Tag in der Waterberg Region zu verbringen oder einen Besuch beim CCF zu machen...oder?
Hallo La Leona! Nach !Khaudum solltet Ihr Euch in Grootfontein auf Tigerquelle bestens entstauben und verwoehnen lassen. Klasse Campingplatz, aber auch Zimmer, Toller grosser Swimmingpool und first Class Essen. Einfach super empfehlenswert
La LeonaThemenstarter2’780 Beiträge · seit 200707. Jan. 2008 ·
so far, vielen Dank für euere Antworten.
Daniel: ich kenne Leute welche schon mehrmals alleine in den Kaudom gefahren sind. Habe keine info bez. dieser Auflage, ist das neu? Bei Grashoek fahren wir ja auf dem Hinweg vorbei und können anhalten, anschauen, evtl etwas vereinbaren. Mich würde interessieren ob dies das einzige Projekt ist. Joerg: Danke, auch Potijes in Otavi soll eine gute Wiederbelebungsanlage sein! Gforce: Weisst du wieviele Stellplätze an den beiden offiziellen campsites voranden sind?
Daniel: ich kenne Leute welche schon mehrmals alleine in den Kaudom gefahren sind. Habe keine info bez. dieser Auflage, ist das neu? Bei Grashoek fahren wir ja auf dem Hinweg vorbei und können anhalten, anschauen, evtl etwas vereinbaren. Mich würde interessieren ob dies das einzige Projekt ist.
Hier noch ein paar Antorten auf Deine Fragen: "Only four-wheel drive vehicles can negotiate the roads in the park and tourists should travel in groups of two vehicles - for their own security. The two unfenced camps, Khaudum and Sikereti, are neglected: the facilities are not functional and visitors should be self sufficient, except for firewood, which is still supplied. Even water is not always available and the nearest fuel stations are at Divundu, Rundu and Grootfontein. No advanced bookings can be made for the camps and no camping fees are charged. Permits are issued and entrance fees are charged at the camp offices." (http://www.tsumkwel.iway.na/KhaudumNP.htm)
Es ist wohl so, dass es sehr empfohlen wird, mit zwei Autos reinzufahren, es steht aber keiner da und lässt dich nicht rein, wenn Du allein bist. Andere Projekte außer Grashoek kenne ich leider nicht.
linksfahrer435 Beiträge · seit 200707. Jan. 2008 ·
Ihr könnt am Tag 2 evtl. bei den San vom Nyae Nyae Projekt Campen(Nhoma Camp)(Abzweig ca.30Km vor Tsumkwe nach Norden) über Schleichwege kann mann von dort aus wohl auch nach Sikereti gelangen. Info gibt es über die HP der Tsumkwe Lodge(http://www.tsumkwel.iway.na). Hier gibt es auch eine Map der Region und Infos zum Khaudom. Letztes Jahr waren die Campsites im Khaudom von den Elefanten völlig zerstört worden, ob und wie weit die wieder Aufgebaut sind weiß ich nicht. Nach den Infos der Tsumkwe-Lodge-HP müßt Ihr davon ausgehen, das Ihr im ganzen Park kein Wasser kriegt. Da es teils sehr Tiefsandig ist wird die Fahrt mit 2 Autos empfohlen. Die Lodge bietet allerdings auch eine Begleitung an, Kostet natürlich. Reservierung ist für den Park nicht erforderlich. MfG Thomas D.
Sikereti und Khaudom sind die einzigen offiziellen Plätze. Da sich wahrscheinlich noch nicht viel geändert hat reicht es aus wenn ihr euch in Sikereti anmeldet. Die Durchfahrt durch den Park ist teilweise sehr tiefsandig und je nach Route auch zugewachsen. Unser Auto hat einiges aushalten müssen. Wenn ich noch einmal in den Park fahren würde, würde ich nur in Sikereti bleiben und von dort aus die Umgebung erkunden.
La LeonaThemenstarter2’780 Beiträge · seit 200707. Jan. 2008 ·
Vielen Dank für die Antworten. Ich stelle wieder einmal fest wie wichtig es ist, dass generell auf den Schwierigkeitsgrad sprich Tiefsand, Wassermangel, Strapazen hingewiesen wird. Es lesen hier auch viele andere Leute mit!
Zum Glück sind diese Bedingungen für uns kein Hindernis sondern wirken wie ein Magnet!!
Jürgen: hat es sich für dich landschaftlich nicht gelohnt bis in den nördlichen Teil zu fahren oder war es zum fahren zu anstrengend?
Ich werde mich nun noch weiterbilden mit infos über Nhoma Camp und das evtl. schon bald fertiggestellte Nyae Nyae Camp und andere Activities ab Tsumkwe. Denn ich stelle mir als Einstieg einen Ausflug mit Buschmännern vor, bevor wir selber und alleine den Park durchpflügen.
apropos September soll ein sehr guter Monat sein für Tierbeobachtungen inkl. wild dogs wenn man gaaaanz grosses Glück hat.
Uns hat Kaudom Norden wie Süden gut gefallen. Eher heikel ist die Nordzufahrt, die Tiefsandig ist und starke Spurrillen von Lastwagen aufweist. Das kann mühsam sein. Wir sind die Strecke frühmorgens gefahren, da war es OK.
Zwei Fahrzeuge werden empfohlen, sind aber nicht zwingend nötig. Wir waren mit zwei Fahrzeugen drin. Haben aber während vier Tagen aber kein anderes Fahrzeug gesehen. Nichtmal die Parkangestellten verfügen über ein Fahrzeug!
Sehr schön sind die Hides die im Park gebaut worden sind, da kannst Du Dich gemütlich reinsetzen und auch mal einige Stunden zuschauen, wer sich so am Wasserloch trifft.
In der Gegend von Naye Naye sind speziell die Baobabs wunderschön. Auf Tracks4Africa findest Du eine Route die Als Baobab Trail gekentzeichnet ist und an vielen schönen Exeplaren entlangführt. In der Nähe des Hoolboom (eines riesigen hohlen Baobabs) könnt Ihr sehr schön campieren. [bild: 82941]
Herzliche Grüsse Chrigu
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eigentlich beschreibt Chirgu schon sehr gut wie es im Park aussieht. Die Hides sind wirklich toll. Leider waren zu unserer Zeit überall Buschbrände. Tiere haben wir(4 Personen mit zwei Fahrzeugen)nur sehr wenige gesehen. Sehr oft mußten wir den eigentlichen Weg verlassen, da umgefallene Bäume die Weiterfahrt versperrt hat. Bis zum Camp Khaudum kann man sich schon durchkämpfen. Dort war aber das Wasserloch ausgetrocknet, die Ranger besoffen und der ganze Sand war schwarz von der Asche. Die nördliche Ausfahrt ist sehr tiefsandig. Diese Ausfahrt würde ich nicht noch einmal fahren. Als wir am Abend in der Mahango Lodge unser Lager aufgeschlagen haben, hatte die Durchfahrt noch ein große Überaschung für uns parat. Durch das ständige Geschaukle, war da nicht mehr viel an dem Platz wo wir es am morgen verstaut hatten. Es ging auch sehr, sehr viel zu Bruch. Toll war vor allem der Inhalt der Kühlbox. Der sich darin befindliche Inhalt war sehr zäh. Die Farbe war Ok. Ein schönes Pink. Nach 2 Stunden putzen war aber alles wieder in Ordnung und wir konnten doch noch an der Ausfahrt mit den Booten teilnehmen. Mein Fazit zum Khaudum zu unserem Zeitpunkt im September 2006 ist einfach. Für die wenigen Tiere die wir gesehen haben, war der Aufwand und die Belastungen vor allen für das Auto viel zu hoch. Darum tendiere ich eher auf den Süden, denn mit ein bischen Glück kann man auch hier die gesamte Tierwelt des Khaudom entdecken. Wenn ich irgendwann mal die klassische Okavangorunde fahre, werde ich sicherlich auch wieder eine paar Tage für den Khaudum einplanen. Heuer fahre ich jedoch erstmal in den Süden von Namibia und in den KTP.