Etosha

29 Antworten · 6'059 Aufrufe · gestartet 02. Juni 2005 von Gast
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ThemenstarterGast02. Juni 2005 · #1
Hallo,

ich bin beim Planen der ersten Namibia Reise.

Mich würde interessieren, wie lange ihr durchschnittlich bei einer 28 Tage Reise durch Namibia, die sicher lange Zeit die einzige bleiben wird,
im Ethosha Nationalpark einplanen würdet.
Ich möchte erst nächstes Jahr fahren, also habe ich wohl noch die Auswahl.

Viele Grüsse
ThemenstarterGast02. Juni 2005 · #2
Hallo Gast,

28 Tage sind ja schon eine ganze Menge. Da würde ich 2 Tage Restcamp Okaukuejo, 1 Tag Restcamp Halali und 2 Tage Restcamp Namutoni einplanen.

Gruß
Armin
ThemenstarterGast03. Juni 2005 · #3
Hallo Gast

Wann möchtest Du denn gehen? Die Planung für die Aufenthalte im Park hängen eindeutig von der Jahreszeit ab.
Warum gehst Du nach Namiba? Wenn es hauptsächlich um Tiere geht, solltest Du natürlich länger in der Etosha bleiben oder zusätzliche Parks mit einem guten Tierangebot einplanen.

Ich würde bei 28 Tagen eine Woche (6 Übernachtungen) Etosha machen.

Chrigu
ThemenstarterGast03. Juni 2005 · #4
Guten Morgen,
danke für Eure Antworten,
wir möchen nächstes Jahr im September fahren, da wir es nicht mehr ganz so heiß mögen.

WIr haben 4 Wochen ink. Flug.

In den pauschalen Reisen sind immer nur 1-2 Aufenthalte im Etosha NP geplant, deshalb entstand meine Frage.
Jetzt habe ich hier aber schon einige Routenvorschläge gefunden, ein tolles Forum, sehr hilfreich.

6 Tage, das würde bedeuten 5 volle Tage selbst auf Pirsch zu sein, gibt es in den Camps noch andere Abwechslung?

Noch einmal Danke

Gast
ThemenstarterGast03. Juni 2005 · #5
Wenn Ihr im September unterwegs seit, würde ich mehr Zeit in der Gegend um Okaukuejo und Halali einsetzen, aber sicher auch die Fisher-Pan bei Namutoni befahren.
Am besten ist es, einen frühen Morgendrive (ab Toröffnung 3-4 Stunden) und einen Nachmittagsdrive (3-4 Stunden vor Einnachtung) zu machen. In dieser Zeit sind die Temperaturen erträglich, das Licht gut und die Tiere aktiv. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch irgendwo ausruhen.
Wenn Ihr keine Lust habt immer auf Pirschfahrt zu sein und stundenlang im Auto am Wasserloch zu hocken, könnt Ihr auch mal den Pool in den Camps nutzen, ein schönes Stück Fleich grillieren, ein Buch lesen oder mit einem kalten Getränk bei den Camp Wasserlöcher sitzen. Viel mehr Möglichkeiten gibt es nicht, sind meinens Erachtens aber auch nicht nötig.

Chrigu
ThemenstarterGast03. Juni 2005 · #6
Hallo Gast,

chrigu hat Recht. Viel mehr Abwechslung gibt es in den Camps nicht. Wir haben die ganz netten Pools immer als willkommene Abwechslung und Erfrischung empfunden. In Okaukuejo dürfte das besonders attraktive Wasserloch direkt am Camp im September auch tagsüber genügend Tiererlebnisse bieten (sogar mit Schattenplatz auf der Tribüne!). In Namutoni gibt es ein kleines Geschichtsmuseum im Turm des Forts. Das bietet durchaus auch ein wenig Abwechslung für eine halbe Stunde. Am Pool von Namutoni wird´s dann am Spätnachmittag lebendig, wenn plötzlich die Mungos zu Dutzenden aus ihren Löchern kommen und den Touristen streitend und Nahrung suchend über die Füße laufen. Neuerdings gesellen sich zeitweise auch noch Warzenschweine dazu, die durch den Zaun aus der Etosha ins Camp eindringen.

Viel Spaß
Armin
ThemenstarterGast03. Juni 2005 · #7
...nicht zu vergessen die Schabracken-Schakale die hinundwieder versuchen den einen oder anderen Grillbelag zu klauen...
ThemenstarterGast03. Juni 2005 · #8
Hallo Gast,
wir sind nun mal bekennende Etosha-Freaks - das muss ich einfach vorausschicken. Etosha ist unbestritten und zu Recht die Hauptattraktion von Namibia. Deshalb verstehe ich einfach nicht, weshalb sich die Reiseveranstalter bei ihren Pauschalangeboten regelmäßig mit 3 Tagen Etosha begnügen - das ist zu wenig !!! Und allemal, wenn man sogar 4 Wochen im Land sein kann. Wir waren noch nie weniger als 9 Tage in Etosha ( selbst bei einem 14-Tage-Kurztrip) - und haben es auch noch nie bereut. Daher empfehle ich Dir mindestens 6 Tage. Und bring Geduld mit.
Gruß Joli
ThemenstarterGast03. Juni 2005 · #9
die Schakale klauen nicht nur Grillfleisch. Sie haben es wohl auch auf Schuhe abgesehen. Meinem Göttergatten fehlten am nächsten Morgen jeweils der rechte Badelatschen und der rechte Birkenstock 😄
Selbst Schuld, wenn man die Schuhe nicht mit ins Zelt nimmt...
Ich denke mal, beim nächsten Etoschabesuch ist er schlauer... 😉

LG

Pascalinah
ThemenstarterGast03. Juni 2005 · #10
tja, genau so ist das, pascalina 😄 die schuhe stellt man doch sonst nur am nikolaustag vor die tür, oder?
ob es aber wirklich schakale waren? inzwischen gibt's nämlich auch räuberische honigdachse. besonders in halali sind sie uns aufgefallen. alles, was abends an speisesresten in die mülltonnen wandert, wird nachts genüsslich verspeist. wir haben es sogar erlebt, dass so ein frecher dachs den deckel einer mülltonne runtergeschmissen hat, um an das köstliche mahl zu kommen. keine ahnung, wie der das angestellt hat :? jedenfalls war nichts essbares mehr zu sehen. aber ob die dachse auch schuhe mögen???
ThemenstarterGast03. Juni 2005 · #11
Honigdachse? Leider haben wir bisher nur einen in Südafrika gesehen. In Halali sind die bei uns nicht aufgetaucht. Dafür konnten wir in Namutoni beobachten wie zwei Schakale im Team einen Mülleimer umgeschmissen haben.

Chrigu
ThemenstarterGast04. Juni 2005 · #12
Hallo,

ja, auch wir haben in Halali einen Honigdachs gesehen, ein huebsches Kerlchen.

Gruss Karin
ThemenstarterGast09. Juni 2005 · #13
Sind gerade aus Namibia wieder da! 3 Wochen toller Erlebnisse und Begegnungen...aber mal ehrlich: Warum "muss" man eigentlich zum Etosha???

Wir fanden es schrecklich dort (biertrinkende dicke Deutsche mit Videokamera vor den Wasserlöcher am Camp, strickende Omis die Elefanten angaffen....)...wen´s reizt, der solls machen.
Ich würde besser in eine der schönen Lodges am Westrand des Parks (z.B. Hobatere). Die Tiere bekommt man dort auch zu Gesicht und zwar nicht in "Massentierhaltung" sondern in einer tollen und einzigartigen Umgebung!

Bei der nächsten Tour gehts sicher nicht mehr zum Etosha!

Nichts für ungut!

Ole.
ThemenstarterGast09. Juni 2005 · #14
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ThemenstarterGast09. Juni 2005 · #15
Hallo Ole,
um "biertrinkende dicke Deutsche oder strickende Omis" anzusehen, fahre ich auch nicht nach Etosha. Es wird auch keiner behaupten wollen, dass Etosha der einzig schöne Ort in Namibia wäre. Aber wer Tiere in freier Wildbahn beobachten möchte, kommt einfach nicht um Etosha herum - trotz aller störenden Begleitumstände, mit denen man gelegentlich leben muss - besonders am abendlichen Camp-Wasserloch. Geh´nach 24 Uhr ans Wasserloch - da bist Du ziemlich allein und hast fast "ganz Afrika" nur für Dich. Ich glaube zwar mit Dir, dass Hobatere insoweit ein unmittelbareres Erlebnis sein wird ( wir werden es im September erleben ), aber da gibt es ja auch noch einen " kleinen" Preisunterschied.
Gruß Joli
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #16
Das mit dem Preisunterschied stimmt natürlich und es kommt auch darauf an, was man sucht. Möchte man um jeden Preis "alle" Tiere sehen, dann ist man im Etosha sicherlich richtig. Wer allerdings auch nicht traurig nach Hause fährt, wenn er den Elefant nicht aus 5, sondern aus 300 Meter Entfernung gesehen hat (oder vielleicht garkeinen) und es ein wenig ruhiger und weniger "massentouristisch" mag, der kann meiner Meinung nach komplett auf Etosha verzichten!

Wenn man übrigens nicht im überlaufenen Camp Okaukuejo übernachten will, sollte man mal das Etosha Safari Camp, nur etwa 8 km. vom Eingang entfernt ausprobieren: tolle Unterkunft, super Preise, reichhaltiges Essen, auch netter Zeltplatz (nicht so ein staubiger, fast baumloser Platz wie in Okaukuejo).


Ole.
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #17
ich war ja erst einmal in etosha, und da war ich ehrlich gesagt total enttaeuscht. vorher war ich in suedafrika und zimbabwe, das war gar kein vergleich.

ich bin mal gespannt, ob es und / mir dieses jahr gefaellt.

mein mann und ich sind absolute fans von mkuzi / hluhluwe / umfolozi. ausserdem kgalagadi. krueger weniger, da ist uns zuviel rummel. auch wenn wir bislang immer nur die kleinen bushcamps hatten.

uta
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #18
Uta, bei dieser persönlichen Erwartungshaltung vergesse Etosha ! Hier ist es sehr überlaufen, Stau an den Wasserlöchern, jede Menge Traffic... Das ist die nackte Wahrheit ! Das, was Du suchst, findest Du hier nicht ! Die Camps sind sehr groß, unpersönlich, fern ab eines Afrika feelings.
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #19
Hallo Uta,

kannst Du vielleicht einmal erklären, was für Dich der Unterschied zwischen Mkuzi, Hlhluluwe, die ich auch kenne und dem Etosha war?

Was hat Dich denn so enttäuscht?

Schöne Grüsse

Gast
ThemenstarterGast10. Juni 2005 · #20
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