Reiseplanung 19.1.-3.2.2008

15 Antworten · 3'707 Aufrufe · gestartet 30. Nov. 2007 von lucasbasel
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Themenstarter127 Beiträge · seit 200730. Nov. 2007 ·
Das ist nun meine überarbeitete Reiseplanung.

Was meint ihr dazu? Sind die Distanzen zu gross und zum Teil die Strassen zu schlecht um die Entfernung in kurzer Zeit abzulegen? Wir werden mit einem DoubleCab mit Dachzelt unterwegs sein. Haben wir was "überflüssges" drinnen und dafür was tolleres/schöneres vergessen?

Könnt ihr Lodges oder Camping, die auf unsere Strecke sind empfehlen?

Wir sind vom sonntag 20.1.-3.2.08 in Namibia, also nur zwei Wochen. Wir möchten eventuell, wenn uns ein Ort besonders gut gefällt auch einen Tag länger dort bleiben können. Darum habe ich für Etosha 4 Tage und für Windhoek 2 Tage geplant...so als Reserve...


Sonntag 20.1 Windhoek Ankunft 09.30 Lebensmittel kaufen gehen und dann über Spreetshoogte Pass nach Sesriem NWR Camping
Montag 21.1 Sossusvlei
Dienstag 22.1 Sossusvlei Sesriem - Walvis Bay Pelikanen - Swakopmund
Mittwoch 23.1 Swakopmund - Spitzkoppe
Donnerstag 24.1 Spitzkoppe - Brandberg - Henties Bay
Freitag 25.1 Henties Bay - Tora Bay - Petriefied Forest - Palmweg / Sesfontein
Samstag 26.1 Sesfontein - Epupa Falls (Epupa Falls Community Camp oder Omarungu Camp?)
Sonntag 27.1 Epupa Falls - Opuwo ins Etosha entweder via C35 oder via C41 nach Ondangwa nach Oshivelo
Montag 28.1 Etosha
Dienstag 29.1 Etosha Night drives Halali
Mittwoch 30.1 Etosha Night drives Namutoni
Donnerstag 31.1 Etosha - Outjo - Otjwarongo (Waterberg Plateu Park?)
Freitag 1.2 Otjiwarongo Chetah Park - Windhoek
Samstag 2.2 Windhoek
Sonntag 3.2 Windhoek Abflug 20.45


Herzlichen Dank
Lucas:(
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zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2007
Gast01. Dez. 2007 ·
Hallo Lucas,

Du wirst für die Tour in diesem Forum vermutlich relativ wenig Verständnis ernten. Die meisten bevorzugen eine wesentliche ruhigere Gangart mit weniger Kilometerfresserei. Aber das muss jeder selbst wissen. Die Tour ist machbar. Unsere war ähnlich (Reisebericht siehe Signatur).

lucasbasel schrieb:
Donnerstag 24.1 Spitzkoppe - Brandberg - Henties Bay
Freitag 25.1 Henties Bay - Tora Bay - Petriefied Forest - Palmweg / Sesfontein
Der Freitag würde sehr hart werden. Insbesondere falls Ihr auch noch an Cape Cross stoppen wollt. Ich würde von Swakopmund aus entweder die Route über Spitzkoppe/Brandberg nach Palmwag nehmen oder die Skeleton Coast hoch fahren. Du versuchst beides zu verbinden. Henties Bay ist auch nicht das Highlight, bei dem man unbedingt mal übernachtet haben muss. Eventuell den zusätzlichen Windhuk-Tag wegfallen lassen und in diesem Abschnitt einbauen.
Sonntag 27.1 Epupa Falls - Opuwo ins Etosha entweder via C35 oder via C41 nach Ondangwa nach Oshivelo
Das sind - egal welche Route - knapp 700 km. Ab Opuwo ist es zwar überwiegend Asphalt, aber viel schief gehen darf an dem Tag dann nicht. Ich würde Etosha einen Tag kürzen und dafür einen Zwischenstop einlegen, zb. auf der Cheetahfarm Otjitotongwe bei Kamanjab. Dann reduziert sich die Strecke für den Tag um ca. 250 km. Und wenn man nur 14 Tage da ist, sind 3 Tage Etosha meines Erachtens völlig ausreichend.
Donnerstag 31.1 Etosha - Outjo - Otjwarongo (Waterberg Plateu Park?)
Freitag 1.2 Otjiwarongo Chetah Park - Windhoek
Samstag 2.2 Windhoek
Sonntag 3.2 Windhoek Abflug 20.45
Es ist nicht ganz klar, welchen Cheetah Park Du meinst, CCF oder Okonjima? Das wird sich eventuell nicht nebenbei auf der Durchreise mitnehmen lassen. Da Ihr am Sonntag erst abends fliegt, würde ich in jedem Fall den zusätzlichen Windhuk-Tag am Sonnabend wegfallen lassen. 2 tage Windhuk bei insgesamt nur 14 Tagen sind meines Erachtens reine Verschwendung. Soviel gibt es in Windhuk nicht zu sehen. Man reist doch eigentlich wegen Landschaft, Flora und Fauna nach Namibia. Dementsprechend würde ich den Tag investieren.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2007
982 Beiträge · seit 200601. Dez. 2007 ·
lucasbasel schrieb:
Darum habe ich für Etosha 4 Tage und für Windhoek 2 Tage geplant...so als Reserve...
Das mit der Reserve ist grundsätzlich eine gute Idee. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die letztlich doch nicht nutzt, denn es warten schließlich immer noch weitere tolle Dinge auf einer Reise. 🙂
Sonntag 20.1 Windhoek Ankunft 09.30 Lebensmittel kaufen gehen und dann über Spreetshoogte Pass nach Sesriem NWR Camping
ist machbar, ihr kommt dann zum Sonnenuntergang im Seserim an
Montag 21.1 Sossusvlei
Dienstag 22.1 Sossusvlei Sesriem - Walvis Bay Pelikanen - Swakopmund
Das halte ich für ein wenig knapp bemessen, denn das bedeutet, dass ihr nur einmal in die Sossusvlei fahrt und euch zwischen Dünenbesteigung und Dead Vlei am Morgen entscheiden müsst.
Wenn ihr eine Bootstour machen wollt, um Pelikane zu sehen, kommt hier der Showstopper, denn die Touren fahren meines Wissens nach morgens gegen 8.30h los.
Mittwoch 23.1 Swakopmund - Spitzkoppe
Donnerstag 24.1 Spitzkoppe - Brandberg - Henties Bay
Freitag 25.1 Henties Bay - Tora Bay - Petriefied Forest - Palmweg / Sesfontein
das verstehe ich nicht. Du bist in Swakop bereits an der Küste, fährst ins Landesinnere, um später wieder zur Küste zurückzufahren?

Grundsätzlich ist das alles machbar. Bei unserer letzten Tour haben wir auch mehrere große Fahrten mit 700km oder mehr abgerissen und ich wurde hier im Forum davor gewarnt. Jedoch folgten dann immer auch Tage der Ruhe. Ich habe den Eindruck, dass du durch das Land hetzt und nicht zur Ruhe kommst. Mir fehlte bei so einer Planung die Zeit, die man braucht, um einen Ort auf sich wirken zu lassen und sich wenigstens ein wenig umzuschauen.

Um einen ersten Eindruck von dem Land zu bekommen und du öfter Richtung Afrika reisen willst, ist die Tour sicher geeignet. Wenn es eine einmalige Tour werden soll, weil es noch viele andere schöne Orte auf dieser Welt gibt, dann ist sie deutlich zu knapp und du verpasst eine Menge.

Grüße,

Holger
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3'491 Beiträge · seit 200601. Dez. 2007 ·
Hallo Lucas,
um etwas mehr Ruhe in die Tour hineinzubekommen, würde ich den Ausflug zum Kunene incl. Hentiesbay, Palmwag, Sesfontein und Opuwo einfach streichen. Die Gegend da oben ist einfach zu schön, als dass man sie nur durchfahren sollte. Man muss so etwas erleben, d.h. auf sich wirken lassen. Und dafür braucht man Zeit. Die Streichung des "Nordteils" käme dem restlichen Reiseverlauf zugute, was dem Gesamterlebnis bestimmt zuträglich wäre.Mein Vorschlag sähe danach wie folgt aus: Windhoek ( 1 Nach) - Sossusvlei ( 2 Nächte ) - Swakopmund (3 Nächte ) - Twyfelfontein oder Khorixas oder Vingerklip Lodge ( 2 Nächte )- Etosha ( Okaukuejo 1 Nacht- Halali 2 Nächte )- Otjiwarongo (Okonjima 2 Nächte ) - Windhoek.
Gruß Joli
Themenstarter127 Beiträge · seit 200701. Dez. 2007 ·
danke guido,
habe henties bay gestrichen und dafür brandberg reingenommen. wir werden dann vor ort entscheiden, ob wir über die küste nach norden oder direkter über die landroute nach norden fahren.
Etosha und Windhoek werden wir auch kürzen.
danke für die hilfe.
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Themenstarter127 Beiträge · seit 200701. Dez. 2007 ·
hallo holger,
danke für deinen hinweis.
schade, dass unsere tickets fest gebucht sind...wir könnten ganz easy noch 1 bis 2 wochen gebrauchen 🙂
die skeleton coast ist sicher reizvoll aber ein riesenumweg 🙁
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982 Beiträge · seit 200602. Dez. 2007 ·
die skeleton coast ist sicher reizvoll aber ein riesenumweg 🙁
Deswegen war ich bisher auch noch nie da, weil immer irgendetwas interessanter war. Deswegen ist sie aber nicht gestrichen, sondern wartet noch eine Weile länger, bis sie von mir entdeckt wird.
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55 Beiträge · seit 200702. Dez. 2007 ·
.... wir sind um die gleiche Zeit in Namibia - ich habe mir Gedanken gemacht, ob wirklich die Strecken nach Epupa und zum Waterberg befahrbar sind (da gibt´s ja ein Flußdurchfahrt vor Epupa, die bei viel Regen schwer passierbar ist).

Wir waren in Eupupa vor 2 Jahren - allerdings mit einem sehr erfahrenen 4x4 Fahrer, der die Gegend sehr gut kannte.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir das ohne ihn geschafft hätten .... es war sehr schlammig und richtig viel Wasser im Fluß.

Vor dem Waterberg war es auch die reinste Schlammschlacht - dort waren wir mit dem VW-Bus ohne 4x4 unterwegs und mußten umkehren. Doch selbst mit dem 4x4 erschien es uns schwierig.

Allerdings war vor 2 Jahren diese extrem regenreiche Zeit - in Ondangwa und Oshikati stand alles unter Wasser. Das ist wohl nicht der normale Zustand dort.

Hat jemand Erfahrung, wie es normalerweise Januar/Februar da unten ist?

lg Maude
... lieber unter der Palme als auf der Palme ...
zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2007
3'491 Beiträge · seit 200602. Dez. 2007 ·
Hallo Lucas,
natürlich ist die Skeleton Coast außerordentlich reizvoll. Hier kannst Du wirklich die Namib in ihrem Ursprungszustand erleben. So einsam, wie vielleicht sonst nur noch im Diamanten-Sperrgebiet.Aber daher fehlt es eben auch an allem, was die touristische Erschließung auf eigene Faust ermöglicht. Es gibt nur wenige Unternehmen, die eine Konzession für die Skeleton Coast haben und temporäre Camps in diesem Gebiet unterhalten. Allerdings sind auch die Kosten entsprechend hoch - vermutlich dürften die inzwischen bei ca.500,-€ pP liegen.
Gruß Joli
483 Beiträge · seit 200703. Dez. 2007 ·
Hallo Lukas

Wir haben eine ähnliche Tour gemacht, aber in 3 Wochen. Bitte streiche ein paar Punkte, es lohnt sich wirklich! Der Norden ist zwar sehr schön, aber in den 2 Wochen nicht machbar, wenn du auch Sossuvlei, Swakopmund und Etosha geniessen willst.

Gruss, Thomas
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55 Beiträge · seit 200703. Dez. 2007 ·
... ich persönlich würde ja Swakopmund weglassen, wenn der Norden befahrbar ist ...

lg Maude
... lieber unter der Palme als auf der Palme ...
2'732 Beiträge · seit 200603. Dez. 2007 ·
Mittwoch 23.1 Swakopmund - Spitzkoppe
Donnerstag 24.1 Spitzkoppe - Brandberg - Henties Bay
Warum willst du wieder zurueck ans Meer? Bleibe doch lieber in "Brandberg White Lady Rest Camp" und geniesse den Tag dort.
Freitag 25.1 Henties Bay - Tora Bay - Petriefied Forest - Palmweg / Sesfontein
Landschaftlich schoener und auch weniger Kilometer ist die Strecke direkt nach "Petrified Forest". Es gibt ein paar echte offroad-Herausforderungen oder genuesslicher zur D2319 und ueber M76/C35 und D2612 zum Petrified Forest. Dann weiter nach Palmeg..
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
2'346 Beiträge · seit 200603. Dez. 2007 ·
Hallo Andreas,

welche Offroad-Herausforderungen meinst du konkret?

Gruß
Armin
Themenstarter127 Beiträge · seit 200703. Dez. 2007 ·
Es gibt ein paar echte offroad-Herausforderungen

wie sehen diese aus?
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Themenstarter127 Beiträge · seit 200704. Dez. 2007 ·
Herzlichen Dank für all eure Empfehlungen und Ueberlegungen.

ich hab ein neues Thema mit der nun definitiven (so hoffe ich) Route.
ich kann nun bald die 😎 auflegen 😁
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2'732 Beiträge · seit 200604. Dez. 2007 ·
Es gibt ein paar echte offroad-Herausforderungen
Hoppala - da kam wohl mein Post gestern aus der Arbeit nicht an 😊

Zunächst kannst du etwas im Ugab-River fahren ehe du über Pisten fast direkt nach Twyfelfontein kommst. Dort sind die Pisten allerdings dann schon wieder besser und man kann die "Rock Engravings" mit dem "Petrified Forest" gut verbinden. Meiner Meinung nach schöner als die öder Strecke am Strand entlang. Außerdem ist es von Henties Bay über "Petrified Forest' nach Palmwag doch fast 500 km. Wenn man dann noch ein paar Fotostops einlegt, wird es zeitlich wohl doch recht eng werden. Da ist die Strecke über die D2319 und ueber M76/C35 und D2612 schon schneller und man wesentlich mehr Zeit sich unterwegs aufzuhalten und was anzusehen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.