Meinungen zur Route unserer 1. Namibiareise 08.

13 Antworten · 3'302 Aufrufe · gestartet 23. Nov. 2007 von sasch
Antworten
Themenstarter32 Beiträge · seit 200723. Nov. 2007 ·
Wir werden August/September 08 während 6 Wochen Namibia bereisen. Im Forum haben wir sehr viele Tipps und Anregungen erhalten. Es interessiert uns, was ihr zu unsrer Routenplanung meint. Wir möchten ja keinen Stress, sind keine Kilometerfresser, bleiben gern an einem Ort, zum Wandern oder einfach so.

1. Windhoek
2.-4. Waterberg
5. Roys-Camp
6.-9.Tsumkwe
10.-12.Drotky
13.-15.Ngepi
16.+17. Unterwegs nach Etosha über Outjo
18.+19. Okaukueio
20. Halali
21.+22. Namutoni
23.+24. Kunene River Lodge
25.+26. Epupa
27.-30. Unterwegs (Opuwo, Seisfontein,...?)
31.+32. Spitzkoppe
33.-36. Swakopmund
37.+38. Naukluft
39.-41. Sesriem
42. Windhoek
594 Beiträge · seit 200623. Nov. 2007 ·
Hallo Sasch,

da habt Ihr eine Genießer-Tour zusammengestellt, um die ich Euch richtig beneide.;)

Während der Tage 27-30 würde sich ein Aufenthalt auf der Grootberg Lodge (2ÜN) anbieten. Waren zwar selbst noch nicht dort, doch nach allem was wir darüber gehört und Fotos gesehen haben, würde das bei uns während einer Tour in den Norden ganz oben auf der Wunschliste stehen.
Zum Campen fanden wir die Plätze am Ongongo-Wasserfall bei Sesfontein und auch bei der Khowarib-Schlucht sehr schön, auch auf Palmwag haben wir uns wohlgefühlt.

Falls Tag 42 bereits der Abflugtag ist, würde ich eher einen Tag in Swakopmund streichen und schon einen Tag früher nach Windhoek fahren oder doch zumindest auf halber Strecke zwischen Sesriem u. Windhoek nochmal eine Übernachtung einlegen.

Namutoni - Kunene River Lodge ist schon eine etwas längere Tagesstrecke, aber machbar wenn Ihr früh aus Namutoni rausfahrt.
Reisebericht April 2008
zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2007
935 Beiträge · seit 200623. Nov. 2007 ·
Hallo Sasch,
eure Tour hört sich recht erholsam an.

Mich irritieren nur die Tage:
13.-15.Ngepi
16.+17. Unterwegs nach Etosha über Outjo
18.+19. Okaukueio
20. Halali
21.+22. Namutoni
23.+24. Kunene River Lodge

Warum fahrt ihr von Ngepi erst den langen Weg nach Okaukuejo und dann in der Etosha wieder zurück Richtung Namutoni?
Ich würde es genau umgekehrt machen. Ngepi, z.b. Tsumeb, Namutoni, Halali, Okaukuejo.
359 Beiträge · seit 200623. Nov. 2007 ·
Hallo Sasch, das ist wirklich eine Geniesser-Tour, da Ihr Euch viel Zeit lasst. Zum Tourverlauf würde ich gleich vom Waterberg in den Etosha fahren, mit Okaukuejo anfangen, dann bei Namutoni wieder raus, um dann Ngepi und dann Kunene River Lodge, Epupa usw. weiterzufahren. Habt Ihr Euch mit Absicht Sesrim als südlichsten Punkt ausgesucht. Ich würde die eventuell eingesparten Tage dann noch nutzen um die Tiras Gegend oder das Erongo Gebirge zu erkunden oder einen Abstecher zu den Ugab Terassen (Vingerklip) odr Tweifelfontein zu machen.
Gruss Thomas
2'732 Beiträge · seit 200623. Nov. 2007 ·
1. Windhoek
2.-4. Waterberg
5. Roys-Camp
6.-9.Tsumkwe
10.-12.Drotky
13.-15.Ngepi
16.+17. Unterwegs nach Etosha über Outjo
18.+19. Okaukueio
20. Halali
21.+22. Namutoni
23.+24. Kunene River Lodge
25.+26. Epupa
27.-30. Unterwegs (Opuwo, Seisfontein,...?)
31.+32. Spitzkoppe
33.-36. Swakopmund
37.+38. Naukluft
39.-41. Sesriem
42. Windhoek
Ist aber - fuer dass ihr keine "Kilometerfresser" seid in machen Bereichen doch recht unstrukturiert.

1. Windhoek
2.-4. Waterberg
5. Roys-Camp
6.-9.Tsumkwe
10.-12.Drotsky
13.-15.Ngepi


Diesen Reiseteil habt ihr sehr ruhig

13.-15.Ngepi
16.+17. Unterwegs nach Etosha über Outjo
18.+19. Okaukueio
20. Halali
21.+22. Namutoni
23.+24. Kunene River Lodge
25.+26. Epupa
27.-30. Unterwegs (Opuwo, Seisfontein,...?)
31.+32. Spitzkoppe


Hier fahrt ihr aber einiges an Kilometern! Erst Richtung Sueden, dann Norden und dann wieder Sueden. Ich wuerde es eher so machen:

13.-15.Ngepi
16.+17. Unterwegs Richtung Epupa Falls (via Oshakati)
18.+19. Epupa
20.+21 Richtung Etosha (via Opuwo & Seisfontein)
21.+27. Etosha
28.+29. Spitzkoppe


31.+32. Spitzkoppe
33.-36. Swakopmund
37.+38. Naukluft
39.-41. Sesriem
42. Windhoek

Der Rest ist wieder sehr gelungen.

Wie gesagt, den Mittelteil der Route wuerde ich eher etwas umstellen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
257 Beiträge · seit 200623. Nov. 2007 ·
Hallo Sasch,
ich war zweimal Juli/August in Namutoni. Die Wasserlöcher und Rundkurse um das Camp herum schön und viele Tiere zu sehen. Das Wasserloch im Camp war allerdings tierisch leer. Daher würde ich nicht -zumindest nicht zwei Nächte in Namutoni bleiben.
Hans
Themenstarter32 Beiträge · seit 200725. Nov. 2007 ·
Hallo

Danke für die Tipps und Hinweise, das macht "gluschtig".
Danke für den Tipp.
Erst Tag 43 ist Abflugtag, wir möchten kein "Gjufu" zum Flughafen.
In dieser Region (tag 27 - 32) möchten wir bzgl. Route und Übernachtung spontan entscheiden und erst vor Ort den Ü-Platz auswählen. Müssten wir bei den genannten Camps reservieren?
Ja. So wie ich hier im Forum die Begeisterung für Nambia spüre, vermute ich, dass wir nicht nur einmal hinfliegen werden. Den Süden könnten wir auf einer späteren zweiten Reise er-fahren.
Empfehlenswertes Camp als Zwischenstopp zwischen Etosha und Kunene?

liebi grüess us em ämmitau
sasch
Themenstarter32 Beiträge · seit 200725. Nov. 2007 ·
Ok. Anfänger. Ich versuch's noch mal mit Zitaten.
lg sasch
Themenstarter32 Beiträge · seit 200725. Nov. 2007 ·
Hallo

Danke für die Tipps und Hinweise, das macht "gluschtig".
Während der Tage 27-30 würde sich ein Aufenthalt auf der Grootberg Lodge (2ÜN) anbieten.
Danke für den Tipp.
Falls Tag 42 bereits der Abflugtag ist, würde ich eher einen Tag in Swakopmund streichen und schon einen Tag früher nach Windhoek fahren
Erst Tag 43 ist Abflugtag, wir möchten kein "Gjufu" zum Flughafen.
Ich würde die eventuell eingesparten Tage dann noch nutzen um die Tiras Gegend oder das Erongo Gebirge zu erkunden oder einen Abstecher zu den Ugab Terassen (Vingerklip) odr Tweifelfontein zu machen.
Zum Campen fanden wir die Plätze am Ongongo-Wasserfall bei Sesfontein und auch bei der Khowarib-Schlucht sehr schön, auch auf Palmwag haben wir uns wohlgefühlt.
In dieser Region (Tage 27 - 32) möchten wir bzgl. Route und Übernachtung spontan entscheiden und erst vor Ort den Ü-Platz auswählen. Müssten wir bei den genannten Camps reservieren?
Habt Ihr Euch mit Absicht Sesrim als südlichsten Punkt ausgesucht.
Ja. So wie ich hier im Forum die Begeisterung für Nambia spüre, vermute ich, dass wir nicht nur einmal hinfliegen werden. Den Süden könnten wir auf einer späteren zweiten Reise er-fahren.
Daher würde ich nicht -zumindest nicht zwei Nächte in Namutoni bleiben.
Empfehlenswertes Camp als Zwischenstopp zwischen Etosha und Kunene?

liebi grüess us em ämmitau

sasch
51 Beiträge · seit 200702. Dez. 2007 ·
Hallo Sasch,

wir waren im Juni und Juli 4 Wochen in Namibia unterwegs und es war ein Traum. Da kommt wahrlich Neid auf.

Ein paar Anmerkungen zu Deiner Route aus unserer eigenen Erfahrungen.

Roy`s Camp solltest Du besser komplett ausfallen lassen. War während unserer vierwöchigen Reise das schlechteste alle Camps. Dreckig, abgewirtsachftet. Ein angepriesenes (Beton-)Wasserloch das lediglich zwei Rindviecher zum Wasser fassen diente. Ungepflegtes Gelände, keine Möglichkeit irgendwo auszuspannen. Einfach schmuddelig alles.
Für Swakop kann ich Dir das Orange House absolut enpfehlen. Anja ist eine echt liebe Gastgeberin in einem wunderschönen Gebäude und alles ist zu Fuß innerhalb von 15 Minuten zu erreichen.
Wenn Ihr in der Nähe von Seseriem was sucht so ist unser Highlight "A Little Sossus" zu empfehlen. Ca. 40 km von Sesriem entfernt. in traumhafter lagen liegen ca. 15 super ausgestattete kleine Häuser weit über ein Gelände verstreut. Die Häuser haben rießige Fenster und wenn Du abends oder morgens da rausschaust, siehst Du die schönsten Farben und diese überwältigende Weite.
Tolles Essen, sehr frenbdliche Gastgeber. Einfach super.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß, jetzt im Vorfeld der Reise bei der Planung und wenn ihr unterwegs seid erst recht.

Schöne Grüße aus Baden-Baden

Michael
298 Beiträge · seit 200702. Dez. 2007 ·
Hallo Sasch,

als Unterkunft im Norden kann ich alles empfehlen: Opuwo Country Lodge in einmalig schöner Lage außerhalb von Opuwo auf einem Hügel mit fantastischer Aussicht, das Fort Sesfontein mit großen Zimmern, nicht mehr ganz neu aber sehr schöner Innenhof mit Pool und ausgezeichnetem Service. Absolutes "highlight" war die Grootberg Lodge. Hier unbedingt 2 Nächte bleiben, damit sich die rasante Auffahrt (4 x 4) lohnt.

Gruß Silvy
3'491 Beiträge · seit 200602. Dez. 2007 ·
Hallo Sasch,
Du hast sicher an einigen Posts gemerkt, dass es nach Ngepi irgendwie unrund läuft mit Deiner Tour. Das sehe ich auch so. Der Alternativ-Vorschlag, von Ngepi erst nach Oshakati und Epupa zu fahren, löst m.E. nicht alle Probleme - und das sind elend lange Strecken. Ich würde von Ngepi in einem Rutsch bis Namutoni fahren. Das ist an einem Tag gerade noch machbar.Ich mag Namutoni inzwischen nicht mehr, daher würde ich mich als Endziel dieses Tages für Onguma, Aoba, Mushara oder Mokuti entscheiden - das sind alles Lodges der oberen Preisklasse am Ostrand von Etosha. Solltest Du Dich dem anschließen, dann aber unbedingt dort 2 Nächte einplanen, damit Du auch was davon hast. Dann je 2 Nächte Halali und Okaukuejo. Von Okaukuejo bis Khorixas ( 1 Nacht iGowati Lodge - einfach,preisgünstig, aber in Ordnung ), von Khorixas bis Kunene River Lodge ( 2 Nächte ), Kunene River Lodge bis Epupa ( 2 Nächte ). Dann Richtung Süden bis Sesfontein ( 1 Nacht reicht ), Sesfontein bis Brandberggebiet ( 1 Nacht ), Brandberggebiet bis Swakopmund ( mindest. 2 Nächte ), Swakopmund bis Sossusvlei /Sesriem ( 2 Nächte ). Danach Naukluft oder Tirasberge ( mindest 2 Nächte ) unde wieder zurück nach Windhoek in 2 Tagen. Macht zusammen bei mir 21 Reisetage für diesen Teil.Es wäre also noch genug Luft drin für Verlängerungen aller Art und das könnte einer solchen Reise bestimmt nicht schaden.
Gruß Joli
Themenstarter32 Beiträge · seit 200703. Dez. 2007 ·
hallo

Danke für die Tipps.Hab mich gleich auf die Landkarte gestürzt.


@joli
Danke für die konkreten, detaillierten Tipps.
Ich würde von Ngepi in einem Rutsch bis Namutoni fahren.Das ist an einem Tag gerade noch machbar.
Was heisst "machbar"? Tönt irgendwie nach Stress-aufkomm-Gefahr...

liebi grüess us em ämmitau
sam
3'491 Beiträge · seit 200603. Dez. 2007 ·
Hallo Sam,
ich bin hier vermutlich bekannt als der 400 km-Prediger,d.h. dass ich immer empfehle, nicht mehr als 400 km an einem Tag zu fahren. Ngepi - Namutoni ist auch mit allen Abkürzungen aber fast 500 km weit - also deutlich über meinem selbstgesetzten Limit. Ich halte diese Strecke aber dennoch für stressfrei machbar, da ein Großteil davon Teerstraße ist. Die reine Fahrzeit dürfte deshalb also bei rund 6 Std.liegen. Mehr sollte man sich aber wirklich nicht zumuten, weil sonst wirklich Stressgefahr aufkommen könnte.
Gruß Joli