waldfeeThemenstarter395 Beiträge · seit 200717. Nov. 2007 · #1Ich unterstelle mal, dass in der Regel die Frauen für`s Koffer packen zuständig sind. Deshalb meine Frage an alle Frauen:
wie haltet ihr es mit dem packen?
Beispielsweise 3 Leute 3 Koffer, oder eher pro Woche einen Koffer/Reisetasche für alle 3?
Ich mache mir so meine Gedanken, was wohl am Sinnvollsten ist, denn bei 2 Nächten dort... 3 Koffer auf , wieder zu und weiter, habe ich ja mehr mit dem auf- und zuziehen der Reisverschlüsse und der Um- Aus- und Einpackerei zu tun als eigentlich dass, was ich wollte... nämlich URLAUB machen.
In Asien habe ich immer viele der ältesten Sachen mitgenommen und sie dann vor Ort gelassen in der Hoffnung, jemanden glücklich zu machen. Kann ich dass in Namibia auch? Alle Sachen meines Sohnes passen in der nächsten Saison sowieso nicht mehr.
Ich könnte also zwischendurch Ballast abwerfen.
Kann man innerhalb der Lodges/ Guestfarmen, Hotels evtl. nicht benötigte Koffer im Auto lassen, oder sollte man das unbedingt lassen?
Wenn ich an die Berichte vom Etosha denke (NWR, enge Wege zu den Unterkünften) grauelt es mir, wenn ich daran denke, einen Koffer/ Reisetasche hinter mir her zu ziehen, das Handgepäck umgeschnallt, möglichst noch die Kamera vor dem Bauch, den Sohn an der Hand, der seinen eigenen Kindertrolley hinter sich her zieht, diesen noch 3x umwirft😜 ....
hat jemand DIE IDEE, wie ich diese sorgen von mir schieben kann😐
Eine zweite Frage habe ich noch:
Ein Bekannter, der vor kurzem in Namibia war, hat uns geraten, kleine Dollarscheine, als Trinkgeld mitzunehmen. Sie würden in der Gunst wesentlich höher angesiedelt als N$. Des weiteren sagte er, das der südafrikanische rand lieber genommen wird als N$.
Stimmt das? Hier dürfen natürlich auch Männer antworten😘
liebe Grüße,
waldfee
Chrigu7'295 Beiträge · seit 200617. Nov. 2007 · #2Hallo Waldfee
ich erlaube mir jetzt doch eine Antwort, da Mirella grad am packen ist und deshalb nicht antworten kann 😉
Die Variante mit einem Koffer pro Woche finde ich gut. Speziell, weil ja ab und zu nicht alle ankommt. Dann haben alle etwas in den Koffern welche ankommen.
Vor einiger Zeit hatten wir in Namibia ein Gespräch mit einem
Rotelfahrer. Dieser hat uns erklärt, wie es während der Touren mit dem Gepäck funktioniert. Offensichtlich haben die Rotel-Touristen alle drei Tage einen Koffertag. Dann können Sie an die grossen Koffer und das Material für die nächsten drei Tage in eine kleine Tasche umpacken.
Das wäre vielleicht eine Methode um die Kofferschlepperei in der Lodge klein zu halten.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200617. Nov. 2007 · #3Die ewige Diskussion zwischen Man und Frau 😄
Wieviel Gepäck
Wir packen teilweise in der ersten Unterkunft um und lassen das Hauptgepäck in einem grösseren Koffer, den kleineren Koffer und Handgepäck nehmen wir am jeweiligen Ziel raus.
In Etosha packen wir den grossen Koffer in einen Nylon Sack für Staubschutz.....
Georg
WEwelwitch189 Beiträge · seit 200717. Nov. 2007 · #4Hallo Waldfee
ich packe am 1. Tag in Nam alles um:
die benötigten Dinge für die nächsten Tage in einen kleinen Koffer - so entfällt auch das ständige suchen und wühlen.
Nicht mehr benötigte Kleidungsstücke, sei es von Dir oder Deinem Sohn, werden überall dankbar angenommen.
Georgs Tipp mit den Plastikhüllen für das Gepäck als Staubschutz ist wichtig - ich halte es auch so.
Viel Spass beim packen, ich bin auch schon am vorsortieren, überall liegen Bündel, die eingepackt werden wollen;)
Liebe Grüsse vom Bodensee
Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern.
www.namibiakids.com
Gebt Rassismus keine Chance!
CAcassiopaia84 Beiträge · seit 200717. Nov. 2007 · #5bei unserer letzten rundreise haben wir es so gemacht:
jeder 1 reisetasche. jeder packt selbst.(frau ihrs-mann seins :-)so wars für mich stressfrei... ) die kids sind für ihre reisetaschen selbst verantwortlich, die eltern helfen bei bedarf. staubige wechselschuhe alle in 1 plastiktüte.im vorfeld hatte ich dies als größtes problem angesehen mit kids jeden tag zu packen, es ging aber immer problemlos und easy !!! mach dir da im vorfeld nicht so nen kopf, es war widererwartens kein drama...nehmt nicht zu viel mit, weil immer wieder unterwegs die möglichkeit besteht seine wäsche "sauber" zu kriegen. 😉 ps.:N$ sind als trinkgeld genau so gerne gesehen wie südafr.rand (darf man bei "trinkgeldern" ansprüche stellen??!)
ENeningu114 Beiträge · seit 200717. Nov. 2007 · #6Hallo Waldfee
Auch ich bin schon in den Reisevorbereitungen und habe bereits das Handgepäck parat. Wir nehmen das Wichtigste und soviel wie möglich ins Handgepäck, so dass wir rein theoretisch fast mit dem Handgepäck unsere Ferien verbringen könnten. Weiter schauen wir darauf, dass wir unsere Lieblingskleider bereits auf der Reise anziehen, da leider oft das Gepäck nicht oder mit Verspätung am Zielflughafen ankommt. Wie Chrigu bereits gesagt hat, ist es aus diesem Grund empfehlenswert gemischte Koffer oder Reisetaschen zu packen. Da wir nur zu zweit sind, packe ich in Afrika wieder alles um, damit jeder seine eigene Reisetasche hat. Bei euch sieht das vielleicht etwas anders aus. Und denke daran, man braucht wirklich nicht viele Kleider und Schuhe in Afrika. Du kannst die Kleider in Lodges auch immer wieder problemlos waschen lassen.
Wir nehmen immer Kleider, Schuhe, Frottéwäsche etc. mit, die wir dann unterwegs verschenken oder gegen etwas eintauschen (was oft viel Spass macht und sehr interessant werden kann, wenn z. B. plötzlich das halbe Dorf da steht ....). In Lodges ist es manchmal besser, wenn man die Sachen dem Besitzer oder Manager zur weiteren und gerechten Verteilung gibt.
Liebe Grüsse und noch viel Spass beim Packen
Eningu
BikeAfrica7'299 Beiträge · seit 200617. Nov. 2007 · #7waldfee schrieb:Ich unterstelle mal, dass in der Regel die Frauen für`s Koffer packen zuständig sind.
... das halsen sie sich häufig selber auf, weil sie es den Männern nicht zutrauen oder langsam nervös werden, wenn der Mann nicht schon eine Woche vor Reisebeginn alles gepackt bzw. bereitgelegt hat ... 😉
wie haltet ihr es mit dem packen?
Beispielsweise 3 Leute 3 Koffer, oder eher pro Woche einen Koffer/Reisetasche für alle 3?
... hat alles Vor- und Nachteile. Dinge, die man seltener braucht (Regenklamotten, Sachen für kalte Temperaturen), sind dann wieder schwerer auffindbar, weil man nicht weiß, in welchem Koffer die sich gerade befinden.
Für den Flug würde ich es aber auch so halten, daß die Sachen der einzelnen Familienmitglieder auf die Koffer verteilt werden. Wie Chrigu schon sagte, steht man nicht so dumm da, wenn einer der Koffer nicht ankommt.
Eine zweite Frage habe ich noch:
Ein Bekannter, der vor kurzem in Namibia war, hat uns geraten, kleine Dollarscheine, als Trinkgeld mitzunehmen. Sie würden in der Gunst wesentlich höher angesiedelt als N$.
... das liegt wahrscheinlich daran, daß selbst der kleinste Dollarschein mehr wert ist als das, was man in den meisten Fällen als Trinkgeld gibt.
Des weiteren sagte er, das der südafrikanische rand lieber genommen wird als N$.
Stimmt das?
... ich kann mich nicht erinnern, daß irgendwo mal jemand einen Unterschied zwischen Rand und N$ gemacht hätte. Ich kann mir auch keinen Grund konstruieren, warum jemand lieber Rand als N$ nehmen sollte.
Vielleicht hat Dein Bekannter den Eindruck gewonnen, weil bei Preisen statt N$ eben meist Rand gesagt wird.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'299 Beiträge · seit 200617. Nov. 2007 · #8eningu schrieb:Wir nehmen immer Kleider, Schuhe, Frottéwäsche etc. mit, die wir dann unterwegs verschenken oder gegen etwas eintauschen (was oft viel Spass macht und sehr interessant werden kann, wenn z. B. plötzlich das halbe Dorf da steht ....).
... ihr habt aber noch nicht daran gedacht, daß ihr da vielleicht etwas falsch macht und was ihr damit evtl. anrichtet? Ich kann über sowas nur den Kopf schütteln ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
ENeningu114 Beiträge · seit 200717. Nov. 2007 · #9@Wolfgang
Doch, wir haben uns viel Gedanken darüber gemacht und auch öfters mit Leuten die in Afrika leben darüber diskutiert! Ich finde es nach wie vor gut etwas einzutauschen oder etwas als Dankeschön zu schenken. Wie bei allem gibt es auch hier verschiedene Meinungen und Ansichten. Ich glaube es bringt nichts, wenn es nun zu einer Grundsatzdiskussion kommt und so soll jeder es handhaben, wie er es für richtig hält. Wenn du den Kopf darüber schütteln willst, dann ist auch dies deine Sache.
Gruss
Eningu
Armin2'346 Beiträge · seit 200617. Nov. 2007 · #10Hallo "Waldfee",
meine Frau und ich haben grundsätzlich je ein Stück Handgepäck und zwar immer Rücksäcke, bei denen man die Hände frei hat. Dann haben wir auch immer je eine Reisetasche mit Rollen. Ende.
Für den Flug mischen wir die Reisetaschen wegen eventuellem Gepäckverlust. Am Ziel wird dann sofort wieder sortiert und jeder hat seine eigenen Tasche, in der er sich dann spätestens am zweiten Tag mehr oder weniger perfekt auskennt. Ausgepackt wird sowieso nur sehr selten. Der - häufig wechselnde - Tagesbedarf kommt dann jeweils in die teils ausgeräumten Rucksäcke und ist dann quasi immer dabei. Das klappt 100%ig.
Die Sache mit den "Wochen-Taschen" halte ich für ziemlich unpraktikabel, denn so genau weiß man doch gar nicht, was man pro Woche braucht. Das hängt doch zu einem großen Teil davon ab, was man unternimmt, wie das Wetter ist usw. Das kann man nicht immer vorplanen.
Die Sache mit den US-Dollar-Noten halte ich auch für völlig unsinnig. Haben wir bei unseren ersten beiden Afrika-Reisen auch so gemacht und die Scheine komplett wieder mit nach Hause gebracht. Wie schon geschrieben, ist 1 US-$ für ein kleines Trinkgeld meist zuviel. Und noch dazu können Privatpersonen angeblich in Banken überhaupt keine Auslandswährung einwechseln. Wenn das wirklich so ist, hättest du dem Empfänger einen Bärendienst erwiesen. Wir nehmen uns von unseren Reisen immer ein paar Münzen und kleinere Scheine mit nach Hause, die wir dann für den nächsten Urlaub schon mal als Grundstock für alle Fälle haben.
Viel Spaß
Armin
P. S.:
Wenn du willst, kann ich dir für eure bevorstehende Reise mit etwas Kleingeld in ZAR/N$ aushelfen. Burbach und Freudenberg liegen ja nicht so weit auseinander.
BikeAfrica7'299 Beiträge · seit 200617. Nov. 2007 · #11eningu schrieb:@Wolfgang
Doch, wir haben uns viel Gedanken darüber gemacht und auch öfters mit Leuten die in Afrika leben darüber diskutiert! Ich finde es nach wie vor gut etwas einzutauschen
... das ist ja auch ok. Leistung und Gegenleistung ...
oder etwas als Dankeschön zu schenken.
... das ist für eine Gefälligkeit o.ä. ja auch ok. Leistung und Gegenleistung ...
Wie bei allem gibt es auch hier verschiedene Meinungen und Ansichten. Ich glaube es bringt nichts, wenn es nun zu einer Grundsatzdiskussion kommt und so soll jeder es handhaben, wie er es für richtig hält. Wenn du den Kopf darüber schütteln willst, dann ist auch dies deine Sache.
Dein ursprünglicher Beitrag konnte so verstanden werden (bzw. wurde von mir so verstanden), daß Du es schön findest, wahllos etwas zu verschenken und es toll findest:
wenn z. B. plötzlich das halbe Dorf da steht ....
Darüber kann ich dann nur den Kopf schütteln, weil es im Dorf zu Neid und Mißgunst führt und zukünftige Reisende angebettelt werden und das zum Teil sehr aggressiv. Wenn das nicht so gemeint war, höre ich mit dem Kopfschütteln auch wieder auf ... 😉
Gruß
Wolfgang
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Bazi2'721 Beiträge · seit 200617. Nov. 2007 · #12Hallo Waldfee
Wir halten es im Prinzip so wie Armin.
Jeder macht vor der Reise sein Häufchen: Männlein und Weiblein.
Dann werden 2 gemischte Reisetaschen gepackt. Persönliche Gegenstände (wie Medikamente usw.) kommen ich den jeweiligen persönlichen Rucksack.
In der 1 Unterkunft wird umgepackt. Jeder bekommt seine Tasche. Sachen die man jeden Tag benötigt kommen, in einem Säckchen oder Plastikbeutel schön getrennt, ebenfalls in den Rucksack. Ich hasse es, jeden Morgen meine Tasche noch packen zu müssen.
So ist die Reisetasche immer fertig und griffbereit gepackt und alles was so rumliegt und gebraucht wird kommt schnell in den Rucksack. Bis jetzt hat das bestens funktioniert.
In Namibia versuchen wir immer alles in Rand zu bezahlen. Auch Trinkgelder geben wir in Rand. N$, die man ja als Wechselgeld bekommt, werden wieder sofort ausgegeben.
Gisela
MAMartinL503 Beiträge · seit 200617. Nov. 2007 · #13Dollarscheine scheint mir auch die dümmste Idee zu sein. Mir ist es häufiger passiert, dass mir irgendwelche Leute Euromünzen angeboten haben, mit der Bitte, sie in Namdollar zu wechseln. Ist ja auch kein Problem, aber die Zahl der USDollar-Reisenden scheint mir doch deutlich kleiner zu sein. Und einwechseln können die Einheimischen selbst nicht. Also können sie nur bei den Touris wechseln. Lange Rede, kurzer Sinn, wenn gerade kein NamMünzen zur Hand sind, tun's auch Euromünzen, die bekommen die Leute schon unter der Hand gewechselt; bei USD ist das sicherlich schwieriger.
Gruß
Martin
GFGforce435 Beiträge · seit 200717. Nov. 2007 · #14Aber natürlich können Einheimische jedes Papiergeld bei Banken tauschen.
🤪
Sie mögen halt US$ nicht so sehr. Aber das ist ein andere Punkt.
😐
LG
MAMartinL503 Beiträge · seit 200617. Nov. 2007 · #15Mag sein, dass der Devisenumgang je nach Herkunft unterschiedlich ist. Ich weiß von Bekannten in Windhoek, die noch eine deutsche Rente in Euro auf ein namibisches Konto bekommen, dass sie es nicht gerne haben, zusätzliche Euros auf das Konto zu bekommen, weil sie beim Geldwechsel in Namdollar nachweisen müssen, woher und warum das Geld auf dem Konto ist. Deswegen hatte ich diesen Fall hochgeschlossen auf den gesamten Devisenwechsel Einheimischer. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Ich weiß nur, dass unsere Sozialprojektpartner in Namibia sich ihre Waren viel lieber in Namdollar als in Euro bezahlen lassen.
Gruß
Martin
GFGforce435 Beiträge · seit 200717. Nov. 2007 · #16Hallo Martin,
es ist ganz einfach, Nam$ kann man ohne weitere Aktion sofort ausgeben!
🤪
LG