holger schrieb:was an dem Bericht ist dir zu abenteuerlich??
Hallo Holger, bin zwar nicht Silvy, aber ich habe auch kurz geschluckt.
Vorab: Dein Bericht wirkt sehr authentisch, ich kann Eure/Deine Erlebnisse und Gefühle recht gut nachempfinden. Um die Wildhunde in Savuti beneide ich Euch richtig, das ist mir dort noch nie passiert. Wirklich klasse.
So, also "abenteuerlich" fand ich es schon, mit Untersetzung (und somit entsprechender Geräuschkulisse) mitten durch eine Elliherde zu fahren - noch dazu, wenn Ihr fast einen Jungelli angefahren hattet. Manchmal muß man ja durch, aber Dusel ist allemal dabei.
Und dann schreibst Du vom Sitzen auf dem Dachzelt. Das geht natürlich auch, wenn man die Umgebung gut erkundet hat. Daß je nach Bewuchs/Gelände ein Löwe auch mal 10m unentdeckt neben Dir liegen kann, ist aber auch eine Tatsache. Wir Menschlein gehören zwar nicht zur (Standar-) Speisekarte, aber daß die Tiere recht flott sind, schreibst Du ja selbst. 😛 Könnte mir denken, daß Silvy solche Erlebnisse meinte.
Zum Mboma Loop: Ihr seid um 17.00 in 3rd Bridge abgefahren. Demnach müßtet Ihr ja die Elefanten nahezu schon in der Dunkelheit getroffen haben? Oder war es noch im nördlichen Teil, da gibts ja auch etwas Wald. In der Tat, um 17.00 noch diese Tour anzutreten, ist auch "abenteuerlich". Oder seid Ihr nicht die ganze Runde gefahren?
Ach ja, wenn in 3rd Bridge und am Mboma Island kein Okavango - Feeling aufkommt, dafür aber am Kwai, kann ich das nicht ganz nachvollziehen. Ist aber natürlich subjektiv.
So, nachdem nun soviel Lob für den Reisebericht geschrieben wurde (ich warte auch gerne auf die Fortsetzung) kann ich mir eines nicht verkneifen: ähnlich wie Gforce würde ich mir eine kräftige Überarbeitung wünschen: Grammatik und Wortwahl. Alles im besten Sinne und nur zur Qualitätssicherung im www. Da lesen die Kids ja heute viel mehr als in den Zeitungen, die leider auch kaum noch als Maßstab dienen können 😉
steinbeisser