Etosha und Sossusvlei vorbuchen im Februar?

9 Antworten · 3'474 Aufrufe · gestartet 05. Sept. 2007 von funky
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Themenstarter82 Beiträge · seit 200705. Sept. 2007 ·
Hallo Zusammen,

ich habe die FAQ gelesen und auch im Forum gesucht, aber nicht so direkt was zum Vorbuchen zu meiner Reisezeit gefunden.

Wir werden wohl so Ende Januar im Sossusvlei sein und Mitte Februar im Etosha. Haben einen Camper mit Dachzelt. Muß ich an diesen Stellen vorbuchen und wenn ja wie früh? Die restlichen Camps kann ich wohl ansteuern ohne vorbuchen, oder? Durch das Vorbuchen geht ja ganz schön spontanität verloren. Ich weiß ja garnicht so genau wann wir wo sein werden. Ist unsere erste Namibiareise und so genaue Termine im Urlaub mag ich nicht. Aber wir wollen schon im Etosha übernachten und auch früh bei den Dünen sein.

Vielen Dank für Eure Hilfe.
Frank
573 Beiträge · seit 200705. Sept. 2007 ·
Sossusvlei würde ich nicht vorbuchen. Wir waren Ende Dezember ohne Reservierung da und haben am frühen Abend einen Platz bekommen. Die haben da so etwas wie einen Notplatz - eine große Fläche in der Mitte. Abgewiesen wirst du sicherlich nicht. Notfalls kannst du in die benachbarte Lodge gehen oder einfach wild campen. Zum Etosha kann ich nichts sagen.
Viele Grüße, Kanzler
1'455 Beiträge · seit 200605. Sept. 2007 ·
Hi Frank,
Etosha würde ich immer vorbuchen.
LG Jens
726 Beiträge · seit 200605. Sept. 2007 ·
Würde auch Sesriem vorbuchen, dann bekommst Du einen besseren ummauerten Platz mit Kameldornbaum in der Mitte zum Schatten spenden.

Die Ausweichplätze befinden sich meines Wissens direkt am Eingang, da ist Trouble ohne Ende, da dort auch der Shop und die Tankstelle sind.

Mit einer Reservierung bist Du zumindest auf der sicheren Seite.

http://www.derfreed.de/reiseberichte/namibia/Unerkuenfte/sesriemcamp.htm

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
Themenstarter82 Beiträge · seit 200706. Sept. 2007 ·
Hi,

erstmal Danke. Ich habe heute eine Namibiakarte bekommen und werde nun mal die Strecke grob planen. Dann hoffe ich abschätzen zu können wann wir in etwa in Sesriem und Etosha sein werden und dort reservieren. Muß noch rausfinden, wie ich überhaupt reservieren kann.

Viele Grüße
Frank
1'715 Beiträge · seit 200609. Okt. 2007 ·
Nachdem ich in verschiedenen Threads gelesen habe dass es schwierig ist von NWR eine Buchungsbestätigung für die Etosha zu erhalten wollte ich es selber versuchen.
Es ist erst unser zweiter Besuch in diesem Park und das letzte mal haben wir ausserhalb übernachtet (Naua-Naua).
Da wir dies mal mit einem Trax unterwegs sind, wollten wir diesmal innerhalb des Parks Übernachten. Allerdings die Meldung, dass ab November N$ 600.- für zwei Personen plus Wagen kostet hat mich zuerst abgeschreckt, aber na ja ....
Zu meinem grossen erstaunen er hielt ich beim zweiten Versuch im Internet zu buchen, bereits nach etwa 3 Tagen eine Antwort. Ich habe dann meine Kartendetails gefaxt und zwei Tage später per Mail eine Bestätigung erhalten. Der Preis ist hier aber mit "nur" N$ 400/Tag angeben.
Nun bin ich aber gespannt ob es Vorort auch bekannt ist, dass ich gebucht habe.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 09. Okt. 2007
Themenstarter82 Beiträge · seit 200709. Okt. 2007 ·
Hi,

wir haben auch sehr schnell eine Bestätigung vom NWR erhalten. Sesriem kostet 600 N$ und Etosha 400 N$ für zwei Leute und Camper. Heftige Preise aber passt schon.

Viele Grüße
Frank
3'491 Beiträge · seit 200610. Okt. 2007 ·
Hallo Funky,
Januar/Februar ist nicht nur die heißeste Zeit in Namibia, sondern u.U. auch die feuchteste. Deshalb sind diese Monate nicht so stark ausgebucht wie z.B. August bis Oktober. Dennoch gibt es Ziele, die eigentlich von jedem Namibia-Besucher angefahren werden - und dazu gehören ganz sicher Etosha und Sossusvlei - auch die Campingplätze. Von dorther ist es schon angeraten, sich rechtzeitig um die Buchung zu bemühen. Deine sonstigen Stationen kannst Du bestimmt nach Lust und Laune aussuchen, ohne groß vorzubuchen - aber dennoch: Du solltest spätestens am Morgen wissen, wo Du am Abend unterkommst, denn sonst wird die Reise u.U. recht hektisch. Dein letzter Gastgeber wird Dir bestimmt gerne bei der Auswahl des nächsten Ziels und bei der Reservierung desselben helfen. Bedenke bitte auch, dass sich Dein neuer Gastgeber auf Dich vorbreiten muss, zumal es durchaus sein kann, dass Du der einzige Gast bist.
Gruß Joli
365 Beiträge · seit 200610. Okt. 2007 ·
Hallo Frank

waren 2006 um die gleiche Zeit unterwegs. Es wurde ja schon angesprochen das es sich im Januar/Februar nicht gerade um die Hauptsaison handelt. Bin bzw. War bislang auch eher jemand der auf "sicher" geht/ging und möglichst vorher schon alles plant und regelt. 2006 hatten wir nichts reserviert und das war auch gut so! Es kann unterwegs immer etwas dazwischen kommen (Stichwort Spontanität/Flexibilität)und wenn man dann eine feste Buchung hat, gibt dies u. U. dann Probleme. Wir hatten uns vielmehr vor Ort erkundigt ob wir für Etosha vorbuchen müssten (in Swakopmund) und es hieß- so far you don´t need reservation"! Vor Ort gab es dann auch keinerlei Probleme. Von Etosha aus haben wir dann gefragt wie es mit dem camp in Sesriem aussieht und die freundliche lady vom office hat nach telefonischer Nachfrage dort ebenfalls von der Notwendigkeit einer Reservierung abgesehen...! Also auch dort keine Probleme.

Auf den meisten campgrounds hieß es eh immer: "so far you are the only ones!". Denke um diese Zeit sind die meisten eh noch sehr relaxt und geniessen die Ruhe "vor dem Sturm". Haben ähnliche Erfahrungen auch in Botswana gemacht. Würde daher jederzeit wieder zur Regenzeit fahren-auch wenn es diverse Nachteile hat! 😎
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
Gast10. Okt. 2007 ·
Hallo Frank,
wir haben auch sehr schnell eine Bestätigung vom NWR erhalten. Sesriem kostet 600 N$ und Etosha 400 N$ für zwei Leute und Camper. Heftige Preise aber passt schon.
Wir sind gerade aus Namibia zurückgekommen und waren in der Nacht vom 29./30.09. auf dem NWR-Campingplatz in Sesriem. Wir hatten eigentlich eine bezahlte Reservierung für den Vortag, die wir durch fehlendes Gepäck nicht wahrgenommen haben. Trotz Hochsaison haben wir ohne Reservierung einen Platz bekommen und mussten erstaunlicherweise nicht mal neu zahlen - dabei hatte ich das Geld schon auf den Tisch gelegt.

Der Platz war teilweise sehr tiefsandig und mehrere Fahrzeuge sind stecken geblieben. Einige Campsites werden derzeit anscheinend nur noch an Leute mit Allradfahrzeug vergeben. Wir haben letztlich unsere Campsite gegen eine mit noch tiefsandigerer Zufahrt getauscht. Deren "Besitzer" sahen keine Chance da mit seinem Caravan irgendwie hinzukommen. Da haben wir denen unsere angeboten, zu der sie nach dem ersten Freischaufeln vorgedrungen waren.

Wenn die in Sesriem ab November wirklich die neuen Preise verlangen (400/600 NS pro Nacht), wäre das eine ziemliche Frechheit. Wir waren am 30. September da - da sollten die Umbauarbeiten eigentlich abgeschlossen sein. Die sanitären Anlagen sind in einem miserablen Zustand. Außer einem halbfertigen Rohbau (neues Sanitärgebäude?) haben wir nicht viel von Renovierungsarbeiten gesehen. Im Gegensatz zu den NWR-Etosha-Camps keine Steckdose und kein Licht an den Campsites.

In Halali und Okaukuejo waren wir auch auf den Campsites. Die Umbauarbeiten sind in Halali komplett und in Okaukeujo weitestgehend abgeschlossen. An jeder Campsite gibt es Steckdose, Licht und Wasser. Die neuen Sanitärgebäude sind sehr ansprechend gestaltet. Es wurden sehr hochwertige Sanitärobjekte und Armaturen verbaut. Allerdings ist die Verarbeitung und Pflege der Sanitärgebäude gruselig. Obwohl erst wenige Wochen alt, bröckelt an einigen Stellen schon wieder der Putz. Eigentlich tolle Duschköpfe sind schon völlig verkalkt und in einigen Gebäuden roch es schon wieder eklig. In 1-2 Jahren ist das vermutlich wieder alles völlig versifft. In Halali stehen mehr Sanitärgebäude und die Wege sind deutlich kürzer. Zur kostenfreien Ausstattung vieler Campsites in Halali gehören aktuell agressive Honigdachse. In Okaukuejo gibt es Schakale kostenfrei dazu. In beiden Camps waren am Morgen fast alle Mülltonnen umgestoßen und der Müll lag überall herum. Vielleicht investieren die dort noch in besser geeignete Mülltonnen?

Guido