D3708 befahrbar?

18 Antworten · 4'347 Aufrufe · gestartet 09. Mai 2005 von Gast
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ThemenstarterGast09. Mai 2005 · #1
Hallo 😄

Weiss jemand bescheid ob die D.3708,die die C.43 mit der C35 verbindet
befahrbar ist? Möchte sie gerne anfang Juni fahren, damit ich nicht die
gleiche Strecke von Sesfontein nach Palmwag zurück muss um nach
Hobatere zu kommen.

Danke für Infos
ThemenstarterGast12. Mai 2005 · #2
Hallo Gast!

Warst Du schonmal in Nam oder ist es Dein erstes Mal?
Mich erinnert die Frage verdammt an eine von mir, die ich vor einem guten Jahr VOR unserer ersten Nam-Reise gestellt habe. Ich wollte auch nicht die selbe Strecke wieder zurück fahren. Finde nur leider gerade meine Karte nicht....
Ich gucke aber nochmal in Ruhe.

Aber generell: Es gibt Pads, die muss man als Neuling nicht unbedingt fahren, aber da kommt man nach ein paar Tagen in Nam von ganz alleine drauf.
Wir haben die Erfahrung auch gemacht, nachdem ich vorher arg enttäuscht war, im chat bei meiner Frage nach der Befahrbarkeit einer kleinen Pad so abgebügelt zu werden. Hab gedacht, was wollen die denn - eine in der Karte eingezeichnete Strecke wird wohl auch befahrbar sein - schließlich haben wir einen 4x4... Im Nachhinein bin ich heilfroh, dass wir es nie ausprobiert haben, schon gar nicht, weil wir alleine unterwegs waren.
Das nächste Mal mit mehreren Fahrzeugen gerne, aber so möchte ich die Chance nutzen, mich nochmal ganz herzlich bei den Chatties zu bedanken, dass sie mir damals so den Kopf gewaschen haben. Ne, CB? *gg*

Viele Grüße
Engelchen

P.S.: Ich guck aber nochmal in der Karte, vielleicht ist Deine Strecke ja auch ganz harmlos.
ThemenstarterGast12. Mai 2005 · #3
Hallo Engelchen

Danke für deine Antwort. wir fahren tatsächlich das erste Mal
nach Namibia.Muss man Angst haben auf manchen Strassen alleine
zu sein?Oder ist es nur wegen der Strasse an sich?Grad im Moment
hört man sowieso viel von Überfällen.

Gruss Gast
ThemenstarterGast12. Mai 2005 · #4
Hallo Gast,
ich kenne die D3708 nicht - von der Klassifizierung her sollte sie eigentlich befahrbar sein - aber sie ist in meiner Karte als "Allradstrecke" ausgewiesen - und das würde ich ernst nehmen. Im Juni muss man zwar nicht mit witterungsbedingten Problemen rechnen, aber Sand z.B. kann einen auch ganz schön in Schwierigkeiten bringen - um so mehr dann, wenn man sich in einer so abgelegenen Gegend befindet. Und habt keine Angst davor, eine Strecke 2x zu befahren - es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Besonders das Damaraland/Kaokoveld ist landschaftlich so reizvoll - da kann man ruhig ein paar Mal den gleichen Weg nehmen. Ansonsten sind die Straßen in Namibia eigentlich sehr gut - wenn man sich an ein paar Regeln hält. Natürlich gibt es auch Pads, die man wirklich nur mit Allrad, Allraderfahrung und auch dann nur mit 2 Fahrzeugen befahren sollte, aber als Erstbesucher muss man sich das nicht antun. Es ist schon sehr außergewöhnlich, dass Ihr Euch als Erstbesucher diese Ecke als Ziel ausgesucht habt - die kennen selbst viele Namibier nicht. Ihr werdet also vergleichsweise allein sein ( obwohl sich die Strecke Palmwag-Opuwo, nachdem der Joubert-Pass geteert ist, immer mehr zur Rennstrecke zu entwickeln scheint ). Allein sein heißt in Namibia heutzutage, es kommt nicht jede Stunde ein anderes Auto ( vor Jahren bedeutete das noch, es kommt nicht jeden Tag ein anderes Auto ). Überfälle - ja, sie können überall vorkommen, sind dort oben aber sehr unwahrscheinlich. Lasst Euch von den Meldungen der letzten Wochen nicht verunsichern - Namibia ist immer noch ein sicheres Reiseland - im Vergleich zu Deutschland.
Gruß Joli
ThemenstarterGast12. Mai 2005 · #5
Hi aus München,
notfalls im Fort Sees nachfragen, aber im allgemeinen ist um die Zeit in der Gegend kein Regen, meist auch sonst nicht. Also sollte die Straße mit einem NAM üblichen Fahrzeug, kein Toyota, Opel usw für Newbies befahrbar sein.
Auf die Frage nach der Sichheit weise ich immer auf die regelmäßig in der Sommerzeit vorkommenden Überfälle auf Nachtgäste auf Rastplätzen aufmerksam, pro Jahr so 40-60.
Axel
ThemenstarterGast12. Mai 2005 · #6
Ach ja,
diese Überfälle geschehen in der BRD, A3 ,A7 , A8.
Axel
ThemenstarterGast12. Mai 2005 · #7
Hallo
Vielen Dank für eure Antworten.Was meint ihr allgemein zu unserer
Planung als Namibiaeinsteiger?
Windhoek-Melrose Farm oder Oanob Damm-Tsauchab River-Sosusvlei-
Swakopmund-Ameib-Brandberg-über Vingerklip zum Xaragu Camp-
Palmwag oder Sesfontein Fort-Hobatere Lodge-Ethosa Park-Rundu-Mahango Game Park-Rundu-Grootfontein-Waterberg-Okapuka Ranch oder Düsternbrook-Windhoek.
Zeit 22 Tage. Etwas erfahrung mit Pisten haben wir von 3 Australienreisen.

Gruß Gast
ThemenstarterGast12. Mai 2005 · #8
Hallo

Wir waren im April in der Gegend der 3708 und wollten diese auch benutzen. Als wir im Camp Aussicht (zwischen Sessfontain und Opuwo) übernachteten hat uns Marius Steiner klar abgeraten (wir waren übrigens mit zwei Toyota Landcruisern da). Er meinte sogar, wir würden die Pad gar nicht finden, da sie keinen richtigen Anfang habe.
Wir sind vom Camp Aussicht via Opuwo auf die C35 und dann nach Hobatere gefahren. Das lässt sich gut in einem Tag machen.

Zu Deiner Planug:
Wir waren auf den letzten beiden Reisen an vielen der genannten Orte. Wir haben immer campiert, meistens gibe es aber auch Hütten/Bungalows/Zimmer o.ä. zu mieten.

Tsauchab River ist genial, Melrose nach meiner Ansicht OK, würde ich aber als zweite Wahl anschauen
Ameib ist sehr schön, Ihr müsst aber unbedingt genügend Zeit zum Wandern und zum Geniessen der Lanschaft einplanen
Xaragu Camp ist ganz nett, wird aber zum Teil überbewertet
Palmwag ist fürs Campieren unverschänt teuer, als Alternative kann ich das angesprochene Camp Aussicht empfehlen
Hobatere ist super (Camping oder noch besser die Baumhütte)
im April war in der Etosha in der Gegend von Namutoni am meisten zu sehen, somit würde ich mehr Zeit in dieser Gegend verbringen (andere Touristen unterwegs fragen)
Wenn Ihr in der Gegend der Popa Falls seit, ist das Ngepi Camp sehr zu empfehlen
Bei Grootfontain ist das Roy's Camp sehr gut
Auf dem Waterberg würde ich auf den Game Drive verzichten und dafür wandern
Düsternbrook ja, sehr gut! Auf Okapuka eher verzichten (gross, unpersönlich und schlechte Game Drives)

Wenn Ihr mit 4x4 und Zelt unterwegs seit, gibt es noch eine sehr schöne Variante von Swakopmund via Cape Cross in den Mesum Krater (wild campieren), dann weiter nach Uis (Brandberg).


Mesum Krater, anklicken zum Vergrössern

Liebe Grüsse und viel Vorfreude
Chrigu
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #9
Hallo Gast,
nachdem Ihr nur 3 Wochen Zeit habt, würde ich Rundu und den Mahango Game Park lieber auslassen. Von Etosha aus sind das 2 Tage Hinfahrt und dann wieder 2 Tage Fahrt zum Waterberg. Ich persönlich bin der Meinung, das lohnt sich nicht. Lieber würde ich einen oder zwei Tage mehr in Etosha oder Hobatere bleiben. Der Hobatere-Campingplatz liegt überigens unwahrscheinlich schön.
Viele Grüsse
Beate
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #10
Hallo Chrigu,
Dein Panorama-Foto vom Krater - wirklich ein Traum. Ich könnte die Koffer packen - so schön. Danke.
Gruß Joli
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #11
Hallo Chrigu

Freue mich riesig über deine Tips und die wirklich tollen Bilder.
Bin nun schon ganz aufgeregt. In 14 Tagen gehts los. Wir fahren
mit einem 4x4 Auto mit Dachzelt. Haben aber nirgends reserviert
hoffe es klappt trotzdem alles.Wie war es denn mit den Mücken?
Sollte man z.B. Malarone nehmen oder reicht einreiben mit Autan?

Viele Grüße am alle Danke
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #12
Autan hilft nur, wenn du mit der Flasche die Mücke gut triffst.
Tabard ist bewährt.
Zu Malarone & Co wurde hier schon viel geschrieben (Suchfunktion).

Thomas
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #13
Hallo

Ich hoffe Ihr habt gute Schlafsäcke dabei. Nachts wird es richtig kalt und die Nacht dauert lange! Ansonsten ist camping in Namibia richtig genial. Es gibt viele sehr schöne Campingplätze und der Nachthimmel ist in Namibia riesig gross (wer es erlebt hat weiss was ich meine 🙂
Reservieren wird nicht nötig sein, in dieser Jaherszeit hat es eh nicht viele camper.

Gruss und viel Vergnügen
Chrigu
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #14
Hallo Chrigu

Sollte man deiner Meinung nach Schlafsäcke selber mitbringen?
Ich war der Meinung , die sind bei der Campermiete schon dabei.

Grüßle
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #15
Ich würde auf jeden Fall eigene Schlafsäcke mitnehmen, dann weisst Du was Du hast. Zudem würde ich warme Kleider für die Nacht mitnehmen. Thermounterwäsche und auch eine Kappe sind um diese Jahreszeit nicht verkehrt! Tagsüber wird es immer sehr schön warm (25-30 Grad), Nachts wirst Du wahrscheinlich nie mehr als 10 Grad haben, es kann auch Frost geben. Im Zelt ist das kalt.
Melrose war übrigens der einzige Ort, an dem wir letzten September vom Zelt ins Zimmer gewechselt haben, weil es so kalt war das das Wasser in einem Becken gefroren ist. Melrose liegt hoch, dadurch wird es so kalt, aber auch Windhoek liegt schon bei 1700m.

LG Chrigu

P.S. Erzäle uns unbedingt wie es war, wenn Ihr zurück seit. Denn im Juni waren wir noch nie in Namibia.
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #16
Hallo
Noch eine dumme Frage. Wir fliegen mit Air Namibia und müssen
unseren Heimflug rückbestätigen lassen. Wie habt ihr das gemacht?
Ich glaube das verlangt ja jede Fluggesellschaft. Wenn man im Camper
unterwegs ist kann man ja nicht immer telefonieren. Aüserdem ist
unser Englisch bescheiden.

Gruß vom Dauergast Rose
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #17

Richtig kalt im August, anklicken zum vergrössern

Als es am kältesten war benutzten wir zum schlafen je

- 1 Schlafsack
- 1 Fliseschlafsack
- Thermounterwäsche
- Trainer aus dickem Flies
- Socken
- Kappe

Es war trotzdem schön 🙂
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #18
Beim letzten Mal haben wir schlicht vergessen den Flug rückzubestätigen. Auf den Campingplätzen oder Gästefarmen, werdet Ihr aber sicher jemanden finden der Euch hilft.

Chrigu
ThemenstarterGast13. Mai 2005 · #19
Hallo "Dauergast" Rose,

um die Rückbestätigung der Flüge kommst du normalerweise wohl nicht drumherum. Das "Zauberwort" heißt "Re-Confirmation". Richte dich dann darauf ein, dass du die Flugnummer, das Flugdatum und die Namen der Fluggäste nennen musst. Das solltest du schon in Englisch hinbekommen. Auch in Englisch buchstabieren können ist sehr nützlich. Musste in diesem Jahr das NATO-Alphabet bemühen (danke, liebe Bundeswehr - wenn´s auch über 30 Jahre zurückliegt), bis man meinen Namen in der Liste gefunden hatte.

Gutes Gelingen
Armin
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