WOwolferlThemenstarter4 Beiträge · seit 200701. Aug. 2007 · #1Hallo,
vielleicht eine ungewöhnliche Frage:
Aber gibt es einen Grund warum 95% aller Namibia Rundreisen mit den "klassischen" Highlights IM Uhrzeigersinn angeboten und absolviert werden? Also zuerst von Windhuk nach Süden/Westen und dann nach Norden/Etosha und wieder retour nach WH?
Hätte nämlich genau die Gegenrichtung geplant und frage mich nun ob da irgendetwas dagegenspricht?
Danke
Wolferl
ELEli54 Beiträge · seit 200701. Aug. 2007 · #2Hallo wolferl
Ich denke, es spricht überhaupt nichts dagegen. Wir haben unsere Tour im letzten Okt/Nov. auch gegen den Uhrzeigersinn gemacht und sind somit zuert in Richtung Etosha, Epupa, Swakop, Sesriem und retour nach Windhoek. Im Norden haben wir mehr Tiere gesehen als Richtung süden.
Viele Grüsse
Eli
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200601. Aug. 2007 · #3Hi Wolferl,
nach Westen hätte ich wegen der Pässe (Spreetshoogte, Bosuah,....) gesagt, da Du von oben (Windhoek liegt ja auf der Hochebene) auf die Wüste runterschauen kannst, was wirklich noch schöner ist, als andersrum. Beim Rest weiß ich keine Gründe.
LG Jens
Oshivambo1'159 Beiträge · seit 200701. Aug. 2007 · #4Hallo,
ich glaube, viele sehen Etosha als "Highlight". Dies am Anfang einer Tour zu machen wäre, die o.a. Annahme vorausgesetzt, keine gute Choreographie einer angebotenen, geplanten Reise.
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
Hiluchs527 Beiträge · seit 200601. Aug. 2007 · #5Aber gibt es einen Grund warum 95% aller Namibia Rundreisen mit den "klassischen" Highlights IM Uhrzeigersinn
War mir noch gar nicht aufgefallen.
Mir fallen eigentlich keine besonderen Gründe ein und wir sind auch zunächst nach Norden gefahren und dann entgegen dem Uhrzeigersinn weiter. Macht es, wie Ihr möchtet. Vielleicht gibt es ja ein Ziel auf das Ihr besonders "heiß" seid. Dann wäre das ein Entscheidungskriterium. 😎
lormon169 Beiträge · seit 200701. Aug. 2007 · #6Aus meiner Sicht sollte man mit dem Uhrzeigersinn fahren. Grund: der Etosha ist ein absolutes Highlight und soooo tierreich, dass man danach Tierbeobachtungen z.B. auf Farmen etc. nicht mehr besonders interessant findet.
Viele Grüße
Jürgen
WOwolferlThemenstarter4 Beiträge · seit 200701. Aug. 2007 · #7Danke an alle!
Unglaublich wie schnell hier die Antworten kommen!!!:)
kobra2409 Beiträge · seit 200701. Aug. 2007 · #8Hallo Wolferl,
es spricht nichts gegen eine Tour entgegengesetzt.
Die meisten sehen Etosha als Highlight und möchten dieses am Schluß der Rundtour haben. Der Süden hat halt eben mehr Landschaft als Tiere zu bieten und so kann man (wenn man wg. der Tiere nach NAM reist) besser die Vorfreude steigern..
Solltest du dir am Ende im Norden noch eine Malaria einfangen so kannst du die dann besser zu Hause auskurieren..(Hoffe aber du bleibst verschont)
Viel Spaß noch beim Planen.B) 😎
Gruß
Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
WOwolferlThemenstarter4 Beiträge · seit 200701. Aug. 2007 · #9Danke für den Tipp!
Aber die Malaria lass ich lieber in Namibia's Norden...;-)
margotzi198 Beiträge · seit 200601. Aug. 2007 · #10Hallo!
Wir haben die Route auch gegen den Uhrzeigersinn gemacht. Meine Überlegungen betrafen die Jahreszeit. Das heisst, wir waren im September dort und dann herrscht noch Trockenheit - keine Moskitos! Und wenn es keine Moskitos hat, gibt es auch keine Malaria wo man unterwegs zum Arzt müsste.Da man nie weiss wann der Regen kommt ( Okt./Nov. oder eher?) so waren wir damit meiner Meinung nach auf der sicheren Seite. Auch war es angenehm warm und je südlicher wir kamen, desto kühler (kälter) wurde es, vor allem nachts. Die kälteste Nacht hatten wir in Klein Aus Vista.
Da es für mich mehrere ( oder nur ) Highlights gibt in Namibia kommt es auf die Reihenfolge eigentlich nicht an. Das nächste Mal würde ich vielleicht noch die Mondphase miteinbeziehen, denn der Sternenhimmel in der Wüste mit Vollmond ist nicht so das Wahre. Es ist schön, aber eben etwas zu hell.
Gruss
Margot
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200601. Aug. 2007 · #11ein weiterer Grund sind die Strassen. Von etosha nach Sueden ist alles Teer und fuehrt durch grosse Stadte. Man kann also einigermassen sicher und entspannt gen Windhoek und Ende fahren. Zudem ist man so flexibler im Aufholen . . . .
Armin2'346 Beiträge · seit 200601. Aug. 2007 · #12Hallo "wolferl",
ich denke auch, dass der Hauptgrund für die "übliche" Routenführung das Setzen von Etosha als Schluss-/Höhepunkt ist. Aber das ist nun wirklich Ansichtssache. Die Sache mit der Malariagefahr kurz vor der Heimreise ist für uns bei unserer ersten Namibia-Reise auch mal ein Mitgrund gewesen, spielt für uns heute aber eigentlich keine Rolle mehr.
Wo wir jetzt schon mehrfach in Namibia waren, hat sich die Sache mit dem Uhrzeigersinn natürlich völlig verändert. Oft fahren wir bewusst bereits gefahrene Strecken beim nächsten Mal anders herum, da dadurch ja immer völlig neue Eindrücke und fahrerische Herausforderungen (Passfahrten) entstehen. Aus unserer letzten und auch der nächsten Reise sind seltsamerweise "Achten" geworden, d. h. irgendwann und -wo wechseln wir den "Uhrzeigersinn" und kreuzen unsere zuvor befahrene Strecke. Die Gründe dafür waren/sind unterschiedlicher Art.
Viel Spaß
Armin
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200701. Aug. 2007 · #13Hallo Alle zusammen,
auch wir sind unsere Touren mit und gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Gegen den Uhrzeigersinn fahren wir auch im Oktober- wir haben es so gewählt, damit wir unsere gebuchten Camps in Botswanas N.P. am Anfang haben. Wir glauben, dass so die Wahrscheinlichkeit für eine verspätete Ankunft geringer ist.
Für uns ist jeder Tag, den wir in Afrika verbringen - seit Jahren speziell im südlichen Afrika- sowieso ein Highlight. Sogar die längeren und langen Fahrstrecken sind doch immer wieder ein Erlebnis für sich und wir genießen die Touren bis zum letzten Tag.
Grüße
Jambotessy
🙂 😉
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)