SUSusanThemenstarter2 Beiträge · seit 200714. Juni 2007 · Hallo,
ich möchte im nächsten Jahr gern gemeinsam mit einer Freundin zum ersten Mal Namibia bereisen. Wir haben 3 Wochen für die Reise eingeplant, würden gern viel vom Land und vor allem der Tierwelt sehen, aber gleichzeitig ungern von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen. Da wir uns das Selbstfahren nicht gleich zutrauen, wollte ich Euch einmal fragen, mit welchen Reiseanbietern Ihr gute Erfahrungen gemacht habt und was Ihr uns als absoluten Namibia-Neulingen empfehlen würdet. Dankeschön!
Viele Grüße
Susanne<br><br>Post geändert von: Susan, am: 14/06/2007 11:31
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200614. Juni 2007 · Hallo ihr 2 Willkommen im Forum
Als Erstfahrer empfiehlt sich eine klassische Route.
ZB. Kalahari, Canyon, Tiras, Sossusvlei, Swakopmund, Robben, Spitzkoppe, Fingerklip, Etosha,
Das ist schon genug für die 3 Wochen, rechnet mal mindestens 2 Ü-nachtungen pro Ziel. Etosha würde ich 4-6 Tage machen
Anbieter findest du auf meiner HP, ich selbst war mehrmals bei Karawane Ludwigsburg, komplett Selbstfahrer.
Flug, Auto, Unterkunft, Fangt früh an mit Etosha Buchungen !!! richtet den Verlauf nach Etosha freiem Platz, der Rest geht fast immer ausser in Ferienzeit Namibia und SA
Viel Spass beim Planen<br><br>Post geändert von: Georg, am: 14/06/2007 13:11
BABaliHai382 Beiträge · seit 200614. Juni 2007 · hallo susan!
Das hängt immer alles von Euren speziellen Anforderungen ab, Ich würde mich nicht zu viel auf die Meinungen anderer hören, sondern einfach Eurem Gefühl nach die bestmögliche Variante planen 😉
Ich kann zB überhaupt nicht die Meinung teilen, dass man überall zwei Nächte bleiben sollte und 4-6 Tage im Etosha wär für mich defintiv langweilig.....
Je mehr Leute Du fragst desto mehr Meinungen wirst Du hören und dadurch immer noch nicht wissen was für DICH das Richtige ist!
Ich komme daher immer mehr zum Entschluß mich nimmer des Internets für meine Reisevorbereitungen zu bedienen....<br><br>Post geändert von: BaliHai, am: 14/06/2007 13:19
KAKanzler573 Beiträge · seit 200714. Juni 2007 · Hallo Susan,
in Namibia selbst zu fahren ist nicht viel anders, als in Europa selbst zu fahren. Es ist angesichts der deutlich geringeren Verkehrsdichte nur viel entspannender. Wichtig ist nur - vor allem bei der ersten Tour - die gründliche Vorbereitung. Wir haben unsere erste Namibia-Reise ohne jede Vorbereitung unternommen, weil ich bis dahin der festen Überzeugung war, dass es völlig ausreichend ist, den Reiseführer auf dem Flughafen zu kaufen und es genügt, auf dem Hinflug zu beginnen, darin zu lesen. Trotzdem war die Tour sehr schön. Die zweite Reise haben wir gründlichst vorbereitet und geplant. Das war für meinen Geschmack schon ein bisschen zu viel der Planung. Seit einigen Jahren legen wir nur noch Eckpunkte und grobe Ziele fest und fahren dann drauf los. Gebucht werden die Flüge, das Auto - immer mit Dachzelt - die Nationalparks in Botswana und die letzte Nacht vor dem Rückflug in Windhoek, manchmal auch noch besondere Tage wie Weihnachten oder Silvester. Der Rest ergibt sich unterwegs.
Und mit einer Reisegruppe in geführter Tour würde ich auf keinen Fall fahren. Da sitzt immer einer im Bus mit drin, mit dem du nicht klar kommst. Und der Einfluss auf spontane Stopps oder Routenänderungen ist fast nicht gegeben. Andere entscheiden mit, wo es dir zu gefallen hat.
Viele Grüße, Kanzler
BABaliHai382 Beiträge · seit 200614. Juni 2007 · Kanzler schrieb:Hallo Susan,
in Namibia selbst zu fahren ist nicht viel anders, als in Europa selbst zu fahren. Es ist angesichts der deutlich geringeren Verkehrsdichte nur viel entspannender. Wichtig ist nur - vor allem bei der ersten Tour - die gründliche Vorbereitung. Wir haben unsere erste Namibia-Reise ohne jede Vorbereitung unternommen, weil ich bis dahin der festen Überzeugung war, dass es völlig ausreichend ist, den Reiseführer auf dem Flughafen zu kaufen und es genügt, auf dem Hinflug zu beginnen, darin zu lesen. Trotzdem war die Tour sehr schön. Die zweite Reise haben wir gründlichst vorbereitet und geplant. Das war für meinen Geschmack schon ein bisschen zu viel der Planung. Seit einigen Jahren legen wir nur noch Eckpunkte und grobe Ziele fest und fahren dann drauf los. Gebucht werden die Flüge, das Auto - immer mit Dachzelt - die Nationalparks in Botswana und die letzte Nacht vor dem Rückflug in Windhoek, manchmal auch noch besondere Tage wie Weihnachten oder Silvester. Der Rest ergibt sich unterwegs.
Und mit einer Reisegruppe in geführter Tour würde ich auf keinen Fall fahren. Da sitzt immer einer im Bus mit drin, mit dem du nicht klar kommst. Und der Einfluss auf spontane Stopps oder Routenänderungen ist fast nicht gegeben. Andere entscheiden mit, wo es dir zu gefallen hat.
Viele Grüße, Kanzler
komisch, wir dürften immer die selbe Meinung haben - genauso sehe ich es auch 🙂
Ich denke auch, dass zu viel Planung auch nicht sein muß! Im Endeffekt ist vor Ort dann so wieso vieles anders als man es sich vorgstellt hat! Ich denke man sollte sich gut vorbereiten, Eckpunkte einplanen und den Rest einfach passieren lassen - Spannung gehört doch auch dazu beim Reisen 😎
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200614. Juni 2007 · ich plane immer hammer viel im Vorraus (Gedankenmäßig, nicht durch Vorbuchen - campe ja eh nur) und mache dann doch alles anders.
Der Vorteil: Man "reist" 2 Mal 😎
Filminfo265 Beiträge · seit 200714. Juni 2007 · Hallo Susanne,
herzlich willkommen im Forum!
Wie schon erwähnt wurde, ist eine Tour als "Selbstfahrer/in" in Namibia unproblematisch. Wenn ihr euch eine schöne Tour zusammenstellt, dann habt ihr "auf eigene Faust" vielmehr von dieser Reise.
Wie schön so eine eigene "Afrikasafari" sein kann wird in einem aktuellen Reise-Dokumentarfilm für Selbstfahrer gezeigt. Die Filmreise zeigt die klassische Namibia-Tour, wie man sie selbst erleben kann - einfach mal reinschauen, ob es interessant für Euch wäre.
Viele Grüsse vom Bodensee
Dieter
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(BESTELLUNG AUCH DIREKT BEI Stonereisefilm@aol.com)
karl406 Beiträge · seit 200614. Juni 2007 · hallo susanne !!!!
ich habe mir einenn reiseführer gekauft und zusätzlich noch einige prospekte vom reisebüro geholt. die habe ich studiert und herausgesucht was für mich interesant ist.in prospekten sind immer gute infos zu holen.
der nächste schritt war auszurechnen was in 3 wochen zu schaffen ist.
und dann kam das NAMIBIA FORUM ins spiel.
zuerst lesen und dann konktete fragen stellen und sie werden geholfen.😁
viel spaß beim planen und schmökern
@balihai
ich gebe dir recht, zu viel planung macht nur stress und kopfweh.
grüsse
karl
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200714. Juni 2007 · Hallo Susanne,
ich würde dir und deiner Freundin auch raten auf eigene Faust zu fahren. Besser könnt ihr das Land nicht kennenlernen. Als Reiseführer war uns auf der ersten Reise "Reise-Know-How - Namibia" ein guter Helfer, dazu noch die Straßenkarte von Freytag und Berndt.
Campingmöglichkeiten gibt es an allen Ecken und als Fahrzeug ist - trotz oft gegenteiliger Meinung - ein 4x4 mit Dachzelt immer empfehlenswert.
Wenn ihr mit einer Overlander Gruppe unterwegs wärt, würdet ihr euch bestimmt nicht so frei vorkommen und die Reise nicht so genießen, denn diese Gruppen - mit verlaub gesagt - sind nur nervig, laut und verdrecken die sanitären Anlagen. Wenn die irgendwo auftauchen nimmt jeder normale Camper reisaus ( wenn er denn kann).
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
SUSusanThemenstarter2 Beiträge · seit 200724. Juni 2007 · Danke für Eure Tipps!
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man das Land am besten als Selbstfahrer erkunden kann, aber wir zwei allein trauen es uns nicht zu, da wir uns bei einer Fahrzeugpanne vermutlich nicht zu helfen wüßten und man sicher nicht einfach den ADAC rufen kann. 😉
Deshalb wäre uns eine geführte Reise in einer Kleingruppe am liebsten und ich dachte, Ihr könntet uns vielleicht einen guten Anbieter empfehlen?
Viele Grüße
Susanne
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200624. Juni 2007 · @ Jambotessy
Hier findest du Anbieter, trotzdem kann man besser selbst fahren ist kein Problem schon gar nicht die klassischen Routen
http://tagebuch.aol.de/ageorgruf/AfrikaLinks/Grüsse Georg
heuchef911 Beiträge · seit 200724. Juni 2007 · Hallo Susann,
ich bin - mit Frau und Kind (9 J.) - vor drei Jahren auch das erste mal nach Namibia, habe alles selbst geplant und mich keiner Truppe angeschlossen. Auf dem Hinflug waren wir schrecklich aufgeregt, weil keiner einschätzen konnte, was uns wirklich erwartet und ob die Reiseführer auch aller richig beschreiben und wie so die Menschen sind.... 😕 .
Heute, kurz vor unserer dritten Tour, kann ich nur sagen: Mit etwas Vorbereitung anhand von Reiseführern (Reise know how ist sehr gut, Ivanowski ebenfalls - ich habe, glaub' ich, 9 oder 10 verschiedene Bücher 😉 ) kann es auf den klassischen Strecken kaum ernsthafte Probleme geben. Gewöhnung an Linksverkehr braucht ein paar Tage und im Notfall sollte man vielleicht ein Rad wechseln können (brauchte ich bei bisher rd. 10.000 km noch nie!). Wenn es wirklich was Ernsteres wäre, kommt auf solchen Strecken zwar nicht unbedingt stündlich, aber doch immer wieder mal jemand vorbei, der helfen kann und hilfsbereit ist.
Meine Versicherung gegen ernsthafte Probleme - wir fahren jetzt aber auch sehr abgelegene Strecken - ist ein Satellittentelephon,welches man - nicht gerade billig - mieten kann.
Die Kehrseite dieser "Mutprobe" des allein Fahrens: Ihr erlebt die beeindruckendsten aller Landschaften in absoluter Ruhe und Einsamkeit, könnt halten und bleiebn und ggfs.im Dachzelt übernachten, wo es euch gefällt usw. usw. Wer das einmal gemacht hat (und nicht gerae den Ballermann vermisst 🤢 ), will nie mehr anders in Urlaub.
Überlegt's Euch und viel Spaß, so oder so
karl406 Beiträge · seit 200624. Juni 2007 · hallo susanne!!!
ich kenne mich bei autos gut aus.
ich weiss der wagen hat 4 räder und der motor ist meistens vorne.
das öffnen der motorhaube habe ich auch drauf. aber dann???????
nehmt genug wasser und etwas zum beissen als eiserne reserve mit und du bist auf der klassischen touristenroute auf der sicheren seite.
sollte etwas passieren,innerhalb von ein paar stunden kommt sicher jemand vorbei um hilfe zu holen.
mit einen touranbieter kann ich leider nicht helfen.
ob ihr euch traut müsst ihr selbst entscheiden.
gruß
karl
joli3'491 Beiträge · seit 200624. Juni 2007 · Hallo Susanne,
ich bin auch ein absoluter Selbstfahrerfan, weil ich glaube, nur auf diese Weise dem Land wirklich näher zu kommen. Auch wenn eine Reisegruppe noch so gut zusammenpasst - wenn 10 Leute sagen "Ach, wie schön", ist die Stimmung u.U. kaputt. Aber dennoch: eine geführte Kleingruppenreise erleichert einem den Einstieg; ein Erstbesucher ist nämlich in der Gefahr, von der Fülle der Eindrücke übermannt zu werden und einem "Eindrucks-Chaos" zu erliegen - da ist ein kundiger Tourguide, der einem das Land "häppchenweise" verabreicht, schon eine Hilfe. Aber das Schwergewicht liegt auf KLEIN-Gruppe - also nicht mehr als 8 Mitreisende. Der größte Nachteil der geführten Touren ist m.E., dass in zu kurzer Zeit zu viele Ziele abge(g)rast werden. Ich wage mal einen wilden Vergleich: wer den Minuten-Walzer in 30 sec. schafft, mag zwar ein virtuoser Klavierspieler sein - nur von Musik hat er keine Ahnung. Namibia erzeugt ein eigenes Zeitgefühl und man tut gut daran, sich darauf einzulassen. Auch aus diesem Grunde halte ich intensive Vorbereitung ( nicht unbedingt Planung !!) für sehr wichtig; wenn man erst im Lande anfängt, nach der Frequenz zu suchen, auf der Namibia sendet, dann empfängt man Namibia u.U. erst am Urlaubsende - und hat sich selbst um das Schönste von Namibia betrogen. Deshalb erstmal Reiseführer und Reisekataloge durcharbeiten ( Kataloge von Fachveranstaltern !! ) und danach die Bausteine zusammentragen, aus denen man seine Reise zusammensetzen möchte. Ob man die dann selbst fährt oder sich fahren lässt, ist dann fast zweitrangig. Man muss absolut kein Kfz-Mechaniker oder Offroad-Freak sein, um selbst durchs Land zu reisen. Es genügt, wenn man die Tankuhr lesen und einen Reifenwechseln vornehmen kann.
Gruß Joli