crisscrossThemenstarter236 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · Hallo zusammen,
da wir vorgestern aus Namibia zurückgekehrt sind, leider, und nachdem wir im Vorfeld unserer Reise ein paar wirklich wertvolle Tipps hier im Forum bekommen haben, möchten wir nun unsere Erfahrungen, wenn sie denn gefragt sind, 😉 gerne weitergeben.
Als erstes: Unsere Reise war wirklich ein Traum und wir sind sehr traurig darüber, dass wir wieder in Deutchland sind!!!
Unsere Route war folgende:
Windhoek (Vondelhof)
Okonjima Lodge (Bush Camp - sind vom Main Camp upgegradet worden)
Etosha (Mokuti Lodge)
Etosha (Vreudge Guestfarm)
Vingerclip (Vingerclip Lodge)
Twyvelfontain (Xaragu Camp)
Erongo Gebirge (Erongo Wilderness Lodge)
Swakopmund (Secret Garden Lodge)
Sossusvlei (Sossusvlei Lodge)
Naukluft (Büllsport)
Windhoek
Wir waren mit einem Nissan X-Trail unterwegs, der einen automatisch zuschaltbaren 4x4 hatte und wir hatten zum Glück keinen Reifenschaden. Nach Abschluss der Reise waren wir uns einig, dass trotz der zahlreichen Pad Fahrten kein 4x4 erfoderlich gewesen wäre und dass ein normaler PKW ausgereicht hätte. Auch die höhere Sitzposition war zur Zeit in Etosha nicht nötig.
Noch vorab 2 "Kommentare" zur Mokuti und Sossusvlei Lodge:
Es sind beides Lodges, wo sehr viele Bustouristen einquatiert werden. Wir würden in beiden Lodges aus diesem Grund nicht mehr übernachten, obwohl beide direkt an den Gates liegen.
Bei Mokuti hatten wir wirklich Pech, weil 4 große Reisebusse mit deutschen und französischen Touristen am ersten Tag dort auch übernachtet haben. Dementsprechend war es sehr laut und das Büffet am Abend war eher ein Truppenübungsplatz mit Ellenbogeneinsatz als ein romantischer Ort, sein Dinner einzunehmen und den Tag in Ruhe Revue passieren zu lassen... 😐
Zur Sossusvlei Lodge nur soviel:
Lage super - Hauszelt OK - Service eher bescheiden.
Für über 200 EUR erwarten wir, dass uns die Koffer ins (Haus-)Zelt gebracht werden und dass wir nicht im Dunkeln mit Gepäck unsere Hausnummer selber suchen müssen - was aufgrund der nicht gerade gut beleuchten Nummern und der verstreuten Häuser auch nicht so leicht ist...
An der Rezeption herrschte immer Chaos hinsichtlich Abschlussrechungen und wo jetzt gerade die Hausschlüssel sind.
Hinzu kommt das unsere Kleidung für die Laundry schlichtweg vergessen wurde - ok, dass kann vorkommen!
Warme Kleidung ist absolut dringend zu empfehlen, weil alle Gäste abends auf der Terrasse ihr Essen einnehmen. Wir persönlich fanden das Büffet abends eher durchschnittlich (die Grillköche hatten nie einen Überblick, welches Fleisch wie lange und wie durch ist, was zur Folge hatte, dass das Fleisch meistens zäh war) morgens das Büffet war jedoch echt super - der Frühstückskorb zum Mitnehmen auch!
Trotzdem war es uns dort auch abends schlichtweg zu laut und zu hektisch!
Die anderen Lodges bzw. Guestfarms können wir uneingeschränkt empfehlen. Näheres gerne auch auf Nachfrage! 😎
Also wenn es Fragen bzgl. Routen, Pads, Lodges oder sonstiges gibt - jederzeit gerne!
Liebe Grüße
Chris
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika
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Sanne2'462 Beiträge · seit 200625. Mai 2007 · Hallo Chris,
vielen Dank für die aktuellen Infos. Ich bin froh zu hören, dass Erongo weiterhin toll ist. Wir fahren Anfang Oktober wieder hin und freuen uns bereits sehr darauf. Letztes Jahr im Juni waren wir total begeistert und offenbar konnten sie das Niveau halten.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
crisscrossThemenstarter236 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · Hi Sanne,
ja, Erongo war def. eines unserer Highlights, nicht nur die Lodge ist supergeil, sondern wir waren in erster Linie von der Landschaft begeistert. Auch die frühmorgentlichen Wanderungen sind sehr informativ und die Guides sehr auskunftsfreudig!
Auf der anschließenden Fahrt nach Swakop haben wir einen Abstecher zur Ameib Ranch inkl. Wanderung und anschließend zur Spitzkoppe gemacht! Beides auch sehr empfehlendswert!
Nur übernachten würde ich nicht unbedingt auf der Ameib Ranch - wir und auch noch ein anderes Pärchen hatten den Eindruck, dass dort eine komische, leicht depressive Stimmung herrscht. Aber das ist natürlich nur rein subjektiv! 😗
Gruss
Chris
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trauch483 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · Hallo crisscross
wie lange ward ihr für diese Tour unterwegs?
Gruss, Thomas
crisscrossThemenstarter236 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · Hi Thomas,
wir hatten 16 Übernachtungen! In nur 3 Lodges waren wir nur eine Nacht, weil wir keinen Stress wollten.
Gruss
Chris
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https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/ KAKanzler573 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · Hallo crisscross,
mit größeren Reisegruppen muss man bei Loges, die das von der Bettenkapazität hergeben, rechnen. Das muss nicht immer hektisch werden, kann aber, wenn die im Rudel zum Essen kommen. Dass du deine Koffer selbst tragen musstest, tut mir leid, hat aber noch keinem Europäer geschadet. Vielleicht hängt das aber auch mit dem schlechter werdenden Ruf der Deutschen als missrabele Trinkgeldgeber zusammen. Und wer sich in Afrikas Weiten zu orientieren versteht, sollte keine Schwierigkeiten haben, in einer recht überschaubaren Lodge, wie der Sossusvlei, sein Zelt zu finden, zumal es beim Check in einen Plan gibt, auf dem alle Hauszelte eingezeichnet sind.
Viele Grüße, Kanzler
TITiburon31 Beiträge · seit 200625. Mai 2007 · Hallo Chris,
kann man auf Büllsport mit einem 4x4 im Dachzelt übernachten?
Gruß
Tiburon
crisscrossThemenstarter236 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · Kanzler schrieb:Hallo crisscross,
mit größeren Reisegruppen muss man bei Loges, die das von der Bettenkapazität hergeben, rechnen. Das muss nicht immer hektisch werden, kann aber, wenn die im Rudel zum Essen kommen. Dass du deine Koffer selbst tragen musstest, tut mir leid, hat aber noch keinem Europäer geschadet. Vielleicht hängt das aber auch mit dem schlechter werdenden Ruf der Deutschen als missrabele Trinkgeldgeber zusammen. Und wer sich in Afrikas Weiten zu orientieren versteht, sollte keine Schwierigkeiten haben, in einer recht überschaubaren Lodge, wie der Sossusvlei, sein Zelt zu finden, zumal es beim Check in einen Plan gibt, auf dem alle Hauszelte eingezeichnet sind.
Viele Grüße, Kanzler
Hi,
😎 ich hab schon mit so einer Reaktion gerechnet... zur Not trage ich auch unser Zeug durch die Wüste, bezahle dafür aber keine 200 EUR extra... 😎
Wenn Sie uns einen Plan beim Check-In gegeben hätten, würde ich auch nicht den Mund aufmachen!
ABER: Wir waren nicht die Ausnahme! Jedes Mal wenn ich an der Rezeption war oder vorbeischaute kam es dort zu "Irritationen" mit Urlaubern, denen entweder kein Schlüssel ausgehändigt werden konnte, weil er schlichtweg nicht aufzufinden war oder die Schlussrechnungen stimmten nicht! Die Rezeption war definitiv mit ihren Aufgaben überfodert! Aufgrund unseren gemachten Erfahrungen würden wir einfach in eine andere Lodge oder Camp gehen! Über das Essen habe ich mich ja schon ausgelassen.
Es ist uns auch egal, ob ich in Afrika, Asien oder sonst wo auf der Welt bin! Wenn wir so viel Geld zahlen für zwei Übernachtungen (über 400 EUR), dann erwarten wir auch eine dementsprechende Gegenleistung und Service!!! Und ein Forum ist dazu da, auch kritische Meinungen zu veröffentlichen!
@ Tiburon
Wir haben keinen Zeltplatz auf Büllsport gesehen - die Parkplätze waren auch größtenteils mit Zelten überdacht.
Gruss
Chris
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Bazi2'721 Beiträge · seit 200625. Mai 2007 · Kanzler schrieb:Hallo crisscross,
mit größeren Reisegruppen muss man bei Loges, die das von der Bettenkapazität hergeben, rechnen. Das muss nicht immer hektisch werden, kann aber, wenn die im Rudel zum Essen kommen. Dass du deine Koffer selbst tragen musstest, tut mir leid, hat aber noch keinem Europäer geschadet. Vielleicht hängt das aber auch mit dem schlechter werdenden Ruf der Deutschen als missrabele Trinkgeldgeber zusammen. Und wer sich in Afrikas Weiten zu orientieren versteht, sollte keine Schwierigkeiten haben, in einer recht überschaubaren Lodge, wie der Sossusvlei, sein Zelt zu finden, zumal es beim Check in einen Plan gibt, auf dem alle Hauszelte eingezeichnet sind.
Viele Grüße, Kanzler
Hallo Kanzler
Ich muss Dir recht geben, wenn ich in einer etwas grösseren Lodge mit grosser Bettenkapazität absteige muss ich schon mit gewissen Einschränkungen rechnen.
In einem Punkt gehe ich aber mit Chris einig: Ab einem gewissen Niveau (wie dies ja scheinbar bei der Soussuvvlei Lodge der Fall sein soll) und auch Preisgrenze erwarte ich schon etwas Service, selbst wenn wir Europäer sicher in der Lage sind unsere Koffer selbst zu tragen. Das mit dem Trinkgeld ist wieder ein anderes Problem. Ich denke, die Angestellten werden nicht übermässig bezahlt und sind teilweise noch auf Trinkgeld angewiesen. Da stehen sie aber nicht alleine da. Auch bei uns gibt es Berufsgruppen die darauf angewiesen sind wie z.B. die Servicekräfte in unseren Restaurants u.a.m.
Gisela
KAKanzler573 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · Das mit dem Trinkgeld ist in der Tat ein Problem. In Deutschland werden die Servicekräfte im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ großzügig bezahlt. Da ist Trinkgeld eine Zugabe. Das ist in vielen anderen Ländern etwas anders. Da ist das Tringeld ein echter Faktor, um nicht zu sagen der größte Teil der Einnahme. Die US-Amerikaner beispielsweise wissen das und geben auch in Namibia eben die üblichen fünfzehn Prozent. Bei deutschsprachigen Touristen habe ich hin und wieder beobachtet dass "großzügig" aufgerundet wurde, mit einem Blick, der dem Kellner signalisierte: "Jetzt ist aber ein dickes Dankeschön fällig".
Gruß, Kanzler
MAMartinL503 Beiträge · seit 200625. Mai 2007 · Hallo alle,
ich war im März in der Sossusvleilodge und habe keine 200.- Euro für das Koffertragen extra bezahlt. Der Schlüssel steckte in einem Briefumschlag mit einer Wegbeschreibung zu allen Häusern, von daher war es leicht zu finden. Das Buffet fand ich grandios und man konnte jedem "Griller" genau sagen, wann er denn das Fleisch vom Grill nehmen sollte.
Es tut mir leid, Chris, dass Du gerade dort so schlechte Erfahrungen gemacht hast, aber ich war inzwischen zum vierten Mal dort und kann auch über den Service nichts Negatives berichten. Persönlich halte ich die Lodge für die beste, die einem in der Region begegnen kann.
Gruß
Martin
crisscrossThemenstarter236 Beiträge · seit 200725. Mai 2007 · Hi Martin,
ja, so macht eben jeder seine eigenen Erfahrungen... und das ist auch gut so!! 😎 Wir hatten ja auch das Glück, die Vleis in Regenwolken inkl. Nieselregen zu erleben! 😵
Deswegen mag ich ja auch das Forum (und weniger FAQs), weil hier unterschiedliche Meinungen erörtert werden können!
Gruss
Chris
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https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/ MAMartinL503 Beiträge · seit 200626. Mai 2007 · Hallo Chris,
das sehe ich genauso. ich hatte auch das Glück, zwar nicht das Vlei, aber die Berge auf der anderen Seite im Regen zu sehen. War ein einmaliges Erlebnis, das alle positiven und auch negativen Erfahrungen bei weitem toppt.
Gruß
Martin
Werner_Ute544 Beiträge · seit 200626. Mai 2007 · Hallo Tiburon,
lt. Thomas Richter Liste kann man auf Büllsport nicht campen.
Hier Originaltext:
Auf Büllsport ist absolut kein Camping möglich. Anfragen von Campern (auch mit Dachzelt) werden auch bei einbrechender Dämmerung abgewiesen. Die nächste Campmöglichkeit ist im Naukluftpark (30 km).
Liebe Grüsse von
Ute und Werner
Namibia - Botswana - Zimbabwe - Südafrika - 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2014
andy78 Beiträge · seit 200626. Mai 2007 · Hallo Chris,
da wir an der Eurer Fahrzeug- und Unterkunftsauswahl nicht ganz unschuldig waren, ein paar Anmerkungen dazu:
Ein 4 x 4 ist in Nambia auf den normalen Touristenrouten sicherlich nur für die letzten 4 Kilometer am Sossusvlei unbedingt notwendig, hat aber bei den vielen Schotterstraßen die Vorteile des hohen Radstandes und der robusteren Reifen; für Wildbeobachtung größere Fensterflächen und höhere Sitzposition. In Abwägung dieser Dinge würden wir uns in Nambia wahrscheinlich immer für einen 4x4 entscheiden. Viel billiger geht es natürlich mit einem normalen PKW (sofern man nicht dauernd die Reifen wechseln muss!).
Mokuti ist keine urgemütliche, persönliche Lodge und beim Abendessen ist es sicherlich dann schöner, wenn nicht so viele Busgruppen da sind, aber sie ist unseres Erachtens zur Zeit die beste Wahl für die Erkundung des östlichen Teils der Etoshapfanne auf eigene Faust.
Es ist eher ein recht angenehmes Hotel mit ansprechenden Zimmern (neu renoviert), super Lage zum Gate (man kann zur Mittagspause auch mal aus dem Park herausfahren) mit alle Mal besserem Essen/Unterkunft als zurzeit noch in Namutoni (in Mokuti gibt es um 6:00 Uhr Frühstück!). Der Preis ist angemessen, die sonstigen teuren und sicherlich schönen Lodges außerhalb lohnen sich unseres Erachtens nur, wenn man deren Angebote auch wahrnehmen und genießen kann. Für uns ist es jedoch am schönsten und spannendsten, Etosha auf eigene Faust zu erkunden.
Die Sossusvlei Lodge haben wir im September 2005 auch etwas anders erlebt. Neben der absolut besten Lage zum Park hatten wir ein ansprechendes Zimmer/Zelt direkt in erster Reihe, mit Gepäck wurde man zum Zimmer geführt, das Buffet war wirklich gut und obwohl es am ersten Abend auch nicht unbedingt leer war, empfanden wir die Atmosphäre als recht angenehm. Der Empfang war normal, der Preis zwar nicht gerade niedrig, aber durch Lage, Unterkunft und Essen unseres Erachtens noch im Rahmen.
Die schon oft empfohlene Desert Homestead, die wir letztes Jahr gebucht hatten, ist sicherlich eine annehmbare günstigere Alternative, aber nichts Besonderes, eher eine Touristendurchgangsstation.
Vielleicht bietet das neu entstehende Camp im Park eine Alternative.
Die Eindrücke sind halt oft sehr unterschiedlich, je nach Situation und Gegebenheiten (Management-, Personalwechsel, Jahreszeit etc.).
Wir sind gespannt, ob sich in absehbarer Zeit in den staatlichen Camps (Etosha etc.) einiges zum Besseren wenden wird. Wenn sie weiterhin halbstaatlich verwaltet werden, haben wir so unsere Zweifel. Namibia hat so viele Naturschätze und könnte so viel mehr daraus machen, auch ohne seine Ursprünglichkeit zu verlieren. Wir denken dabei, neben den Unterkünften, an ein wenig mehr Information über Flora und Fauna oder Infrastruktur in den Parks (z. B. Frühstück nicht erst um 7.00 Uhr, die Möglichkeit auch während der Lunchzeit einen Kaffee trinken zu können ohne zum Buffet gehen zu müssen etc.). Auch in puncto Service und Freundlichkeit könnte etwas „Privatisierung“ nicht schaden. Uns fallen dabei z. B. die „freundlichen, enthusiastischen“ Mitarbeiter am Parkeingang Sossusvlei ein. Südafrika ist da schon viel weiter.
Aber vielleicht hat sich seit unserem letzten Besuch 2006 schon einiges geändert.
Gruß andy
joli3'491 Beiträge · seit 200626. Mai 2007 · Hallo Cris,
ich habe Deine Schilderung zur Sossusvlei Lodge auch nicht als allgemeinverbindlich verstanden, sondern als Teil eines Erfahrungsberichts.Wir haben uns schon ein paar Mal in der Sossusvlei Lodge aufgehalten und da gab es auch ein paar Erlebnisse, wo wir sehr froh waren, nicht zu einer größeren Reisegruppe zu gehören - und nicht Teil des Service-Personals gewesen zu sein:ca. 20 ältere Herrschaften, stundenlang im Bus durchgerüttelt, schlagskaputt und durstig stürmen die Reception; jeder hat einen anderen Wunsch, leider fehlen ein paar englische Vokablen, um den auszudrücken ( was an Sprachkenntnissen fehlt, wird durch Lautstärke wettgemacht ), jeder möchte sofort in seine Unterkunft, genauso sofort sein Gepäck dorthin gebracht haben und dazu einen kühlen Drink. - Aber auch das gibts:man wartet an der Kaffeebar, bis der Trouble vorbei ist, freut sich mit den Angestellten übers Wiedersehen, tauscht ein paar Nettigkeiten aus, bekommt einen Kräutertee extra zubereitet, weil man etwas kränkelt und wartet einfach mal 20 min, bis der Gepäckfahrer vorbeikommt. Zum Erlebnis Namibia gehört nach mM auch die Erfahrung, dass man dort einen völlig anderen Zeitbegriff hat - und der Gast tut sich keinen Gefallen damit, sich dagegen aufzulehnen oder gar zu beschweren. Allerdings muss ich mir das - bei jeder Reise von Neuem - auch immer wieder bewusst machen.
Gruß Joli<br><br>Post geändert von: joli, am: 26/05/2007 18:53
pme470 Beiträge · seit 200626. Mai 2007 · Hello all, wer es in sein Reise-Budget aufnehmen kann, der soll für Sossusvlei unbedingt mal hier nachsehen:
http://www.wilderness-safaris.com/camps/camps.jsp?map_id=2540&method=menuKulala Desert Lodge, Little Kulala und Sossusvlei Wilderness Camp, je nach Geldbeutel. Aber alles in top Qualität und mit separatem Zugang zum Nature Reserve.
Gruss
Patrick
Bazi schrieb:Kanzler schrieb:Hallo crisscross,
mit größeren Reisegruppen muss man bei Loges, die das von der Bettenkapazität hergeben, rechnen. Das muss nicht immer hektisch werden, kann aber, wenn die im Rudel zum Essen kommen. Dass du deine Koffer selbst tragen musstest, tut mir leid, hat aber noch keinem Europäer geschadet. Vielleicht hängt das aber auch mit dem schlechter werdenden Ruf der Deutschen als missrabele Trinkgeldgeber zusammen. Und wer sich in Afrikas Weiten zu orientieren versteht, sollte keine Schwierigkeiten haben, in einer recht überschaubaren Lodge, wie der Sossusvlei, sein Zelt zu finden, zumal es beim Check in einen Plan gibt, auf dem alle Hauszelte eingezeichnet sind.
Viele Grüße, Kanzler
Hallo Kanzler
Ich muss Dir recht geben, wenn ich in einer etwas grösseren Lodge mit grosser Bettenkapazität absteige muss ich schon mit gewissen Einschränkungen rechnen.
In einem Punkt gehe ich aber mit Chris einig: Ab einem gewissen Niveau (wie dies ja scheinbar bei der Soussuvvlei Lodge der Fall sein soll) und auch Preisgrenze erwarte ich schon etwas Service, selbst wenn wir Europäer sicher in der Lage sind unsere Koffer selbst zu tragen. Das mit dem Trinkgeld ist wieder ein anderes Problem. Ich denke, die Angestellten werden nicht übermässig bezahlt und sind teilweise noch auf Trinkgeld angewiesen. Da stehen sie aber nicht alleine da. Auch bei uns gibt es Berufsgruppen die darauf angewiesen sind wie z.B. die Servicekräfte in unseren Restaurants u.a.m.
Gisela