Halali im Mai

25 Antworten · 17,0k Aufrufe · gestartet 05. Apr. 2005 von Gast
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ThemenstarterGast05. Apr. 2005 · #1
Liebe Namibia-Freunde,
es wäre nett von euch ein paar Meinungen über Halali im Mai zu hören.
Haben 2 Nächte in Okaukuejo., 1 Nacht in Halali und 1 in Namutoni gebucht und nun von Freunden die gerade dort waren gehört, dass die Unterkunft in Halali schrecklich war und auch keine Tiere zu sehen waren.
Ich weiss mit den Tieren ist es oft einfach Glück - aber vielleicht gibt es ja Tendenzen?
l.G.
Stefan
ThemenstarterGast05. Apr. 2005 · #2
Wir waren Mai 2004 dort und das Lager war sehr spärlich(!) besucht und auch nicht sehr schön. Tier , im Gegensatz zu Okau und Namu, Fehlanzeige...ist aber eben Glückssache. Wenn es noch geht würde ich lieber eine zweite Nacht in Namutoni buchen. Da habt Ihr meiner Ansicht nach mehr davon.
ThemenstarterGast05. Apr. 2005 · #3
Hallo Stefan,
das Schönste an Halali ist sicher das nur 20 km entfernte Wasserloch Goas. Wenn da wirklich nichts los ist - das kann passieren - dann sieht es in Halali tatsächlich etwas mau aus. Schön - Halali hat ein eigenes Camp-Wasserloch, an dem man auch abends sitzen kann. Aber im Mai wirds eben schon etwas kühler. Der Zustand der Bungalows ( vor einem halben Jahr ) ist schlecht - aber nicht unzumutbar; das Essen unterscheidet sich vom Prinzip her nicht von den anderen beiden Camps, das Angebot im Shop ist - wie üblich - sehr "zufällig". Trotzdem werden wir auch in diesem Jahr wieder 3 Tage in Halali verbringen - allerdings erst im September.
Gruß Joli
ThemenstarterGast05. Apr. 2005 · #4
Hallo lieber Gast und lieber Joli,
vielen Dank für eure Infos!!
Klingt so als ob ich doch lieber versuchen sollte Halali zu streichen und dafür eine weitere Nacht in Namutoni einplanen sollte.
Nochmals Grüße!!! Für weitere Meinungen wäre ich dennoch dankbar.
Stefan
ThemenstarterGast05. Apr. 2005 · #5
Habe Ende März eine Nacht in Halali verbracht. Alle Camps sind sehr vernachlässigt. Halali ist das schlechteste.
Wegen des vielen Regens waren die Wasserlöcher nicht von den Tieren aufgesucht worden.
ThemenstarterGast05. Apr. 2005 · #6
Hallo Zusammen,

die Infos über Halali waren auch für mich interessant ! Ich fliege in der nächsten Woche und habe - nun ja, fast leider muss man wohl sagen - zwei Nächte in Halali, wobei ich meine, etwas ältere Beiträge gelesen zu haben, in denen das Camp gar nicht mal so schlecht weg kam.

Obwohl meine Erwartungen eigentlich nicht so sehr hoch waren kann mich nun zumindest gar nichts mehr umhauen, aber schade ist`s natürlich schon. Werde, wenn ich zurück bin mal kurz berichten.

Als Greenhorn hätte ich noch eine mehr oder weniger knuffige Frage :
nehmt Ihr von hier aus Insektenspray mit ? Ich hatte Bedenken wegen der Sprayflasche...

Alles Gute an das Forum

Herzliche Grüße

Orkide :?
ThemenstarterGast06. Apr. 2005 · #7
Halali ist eines der ergiebigsten Wasserlöcher und Tierbeobachtungsorte der Etosha Pfanne. Es hilft ein wenig, Jahreszeiten und Uhrzeiten zu beachten. Mai ist Tierbrunftzeit insbesondere der Antilopen. Das führt - u.a. - zu einem erhöhten Trinkbedarf und das man häufig zwei Tiere gleichzeitig auf ein Photo bekommt.
Die Zeit von 45 Minuten vor Sonnenuntergang bis ca. 22:30 Uhr ist die interessanteste. Um die Vollmondnächte auch länger.
Mehrere Spitzmaulnashörner, ein Löwenrudel und zwei Elefantenherden sind regelmäßig in der Gegend. 17 Minuten nach Sonnenuntergang passiert nur an diesem Wasserloch ein besonderes Naturschauspiel.
Eine African Wildcat treibt sich zumeist währendessen rechts unten herum.
Zwischen 20:30 und 21:30 Uhr häufig ein einzelner Leopard von links hinten kommend.

Tierreich ist auch das 16km entfernte Rietfontein oder das 14 km entfernte Goas. Hilfreich ist in das an der Rezeption ausliegende Besucherbuch zu schauen, in dem Laienbeobachtungen festgehalten sind, die helfen, den ( nächsten ) Tag zu strukturieren, welche Wasserlöcher zur Zeit Besonderes bieten.

Die Unterkünfte gehören in der Tat nicht zu den renoviertesten, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt in meinen Augen dennoch.

Als mechanischen Moskitoschutz das in Namibia erhältliche Tabard als Spray oder Emulsion einkaufen. Mit dem deutschen Autan muß man die Moskiten schon direkt einreiben, um eine vergleichbare Wirkung zu erzielen.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
ThemenstarterGast06. Apr. 2005 · #8
Wie geht es euch??
Wenn man vorher/nachher in den tollen Lodges, den liebevoll betriebenen Gästefarmen oder Pensionen war und dann in die Rastlager (Okau/Halali/Namu/Bernabe)kommt ,ist das (für mich) immer sehr ernüchternd. (habe versch Kategorien kennengelernt)
Warum hat man kein Interesse, den Renovierungsstau bei diesen (guten)Einnahmequellen zu beseitigen.( weil die Touris so oder so kommen?!?) Was mit den Einnahmen der vielen Besucher wohl geschieht..???
Ich habe schon Leute kennengelernt, die übernachten lieber (unter Verzicht auf die abendlichen Wasserlöcher) außerhalb. Was will man aber machen, wenn man nah dran sein will.....
Die Unterbringung ist vergleichsweise "günstig"(Preis-Lage-Verhältnis). Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Anbetracht des Zustandes fragwürdig.
Speziell hier denkeich, das ich wegen den Tieren und des Parks da bin und nicht wegen den Unterkünften, aber.......
ThemenstarterGast06. Apr. 2005 · #9
Danke Carsten Möhle für die "gefleckte Katze von links" 😄 😄

So bleibt mir meine Vorfreude auf Halali doch noch !

Gruß

Orkide
ThemenstarterGast07. Apr. 2005 · #10
Hallo, ich war auch Ende März im Park:

Okaukuejo ist schön. Halali recht verlassen, auch wenig los, weil es in der Mitte des Parks liegt. Aber wie meine Vorredner schon gesagt haben, Halali ist am heruntergekommensten. Kann ich nur von abraten. Namutoni ist auch ziemlich schön. In Namutoni hatten wir auch die meisten Tiere. Viele Giraffen, einen Elefanten, Kudus, Zebraherden, etc.
Tortz des vielen Regens war tiermäßig Namutoni für uns am erfolgreichsten Um Halali gibt es z.B. am Rhino Drive sehr viele Bäume und Buschland, so dass man nicht weit gucken kann und fast nichts zu sehen bekommt.
Also lieber eine Nacht mehr in Namutoni statt Halali!

Hoffe das hilft, Gruß, Phil
ThemenstarterGast07. Apr. 2005 · #11
Eins spricht in meinen Augen für Halali: man kann sich Zeit lassen vom ersten "Randcamp" aus, man muss nicht ständig auf die Uhr schauen, ob es wirklich noch reicht bis ans andere Ende des Parks.
Wir haben in jedem Camp einmal übernachtet (Camping), in Halali war wirklich wenig los, aber ich habe es genossen, ohne Hetze zu sein.

LG Irene
ThemenstarterGast08. Apr. 2005 · #12
Hallo,

sieht aus als müßte ich eine "Lanze" für "Halali" brechen !
Die ist eigendlich mein Lieblingscamp und man kann sagen
das die Tierbeobachtung am Tag eher schlecht ausfällt aber
wenn es dunkel wird um so spektakulärer, dies betrifft nur
das Wasserloch am Camp.
Ums Camp herum ist, wie Casten es beschreibt, die Wilddichte
von der Jahreszeit abhängig !

Gruß
Anddor 😳
ThemenstarterGast08. Apr. 2005 · #13
Und wie sieht es im September aus?
ThemenstarterGast08. Apr. 2005 · #14
Hallo Thilo,
wir werden auch in diesem Jahr im September wieder 3 Tage in Halali sein, weil man von dort aus das wohl tierreichste Wasserloch von Etosha - nämlich Goas - in 20 min erreichen kann. Wir haben um diese Zeit dort schon an die 1.000 Großtiere beobachtet - danach waren uns die leider zu Recht beklagten Unterkunftsmängel völlig egal.
Gruß Joli
ThemenstarterGast13. Apr. 2005 · #15
Hallo Stefan,
wir sind gestern aus Namibia zurückgekommen (Leider!).
Zu deiner Frage kann ich sagen das das Halali-Camp ziemlich schrecklich ist.
Unser Zimmer war einigermassen sauber aber insgesamt total runtergekommen. Von anderen die dort wohne hört man auch nur schlechtes.
Das Essen ist auch nicht besser und insbesondere das Frühstück total überteuert. Einziger Vorteil ist wirklich die Lage. Wenn man andere Leute fragt dann sind die anderen beiden etwas besser aber man darf nicht zuviel erwarten. Ich würde lieber in der Mokuti oder Mushara Logde übernachten und höchsten 1 oder 2 Nächte in Halali bleiben.
Zu den Tieren kann ich sagen das es jetzt noch sehr grün ist und viel geregnet hat. Also nicht so günstig. Elefanten haben wir gesehen (Tsumcor), leider keine Löwen oder Laoparden. Aber ansonsten sehr viele andere Tiere.
Viele Grüsse Sybille
ThemenstarterGast13. Apr. 2005 · #16
Hallo Sybille,

danke für den aktuellen Bericht. Welche Kategorie der Unterkunft hattet ihr denn? Und wart ihr auch in den anderen Camps?

Grüsse Besucher
ThemenstarterGast14. Apr. 2005 · #17
Hallo Besucher,
wir hatten als "Namibianeulinge" über Meyers Weltreisen gebucht.
Im Voucher steht: Standart 2 Bed Room. Das Zimmer war recht gross, 2 Einzelbettem mit Moskiotonetz, Sitzecke und Kühlschrank. Die Klimaanlage funktioniert nur ungenügend. Es war nachts sehr warm. In den anderen Camps waren wir nicht. Wir hatten noch eine Nacht im Etoscha Garten Hotel in Outjo, ca. 110 km vor Okaukuejo. Das war sehr nett. Insgesamt kam Etoscha natürlich viel zu kurz.
Liebe Grüsse Sybille
ThemenstarterGast21. Apr. 2005 · #18
Also,von den 3 Restcamps ist Halali das Schlechteste, aber sein Wasserloch ist einfach Klasse.Schon deshalb sollte man dort einmal gewesen sein.Bei den Unterkünften mußt Du halt versuchen die Luxus-Chalets zu bekommen, die sind o.k.Das Wort Luxus darfst Du aber nicht mit unserem vergleichen.Tiere sind in Halali massig zu sehen(kommt natürlich auf die Jahreszeit an, wir waren immer im September, nur zu empfehlen (über 50 Elefanten auf einmal).
Hoffe ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen.
Gruß
Juju
ThemenstarterGast09. Mai 2005 · #19
Hallo Zusammen,

nach "Halali" im April kann ich leider nur bestätigen, dass man keine all zu großen Erwartungen an die Unterkünfte stellen darf. Mit "abgewohnt" ist das Camp schon richtig beschrieben. Dafür fand ich die Verpflegung - Büffet für 100 Dollar p.P. - gar nicht mal schlecht, wie vormals gelesen.

Der Tierreichtum im Etosha war im April schon super und am hauseigenen Wasserloch hat sich uns ein Rhino vorgestellt. 😉 !


Gruß

Orkide
ThemenstarterGast12. Mai 2005 · #20
Hallo zusammen!

Es ist zwar schon viel geschrieben worden, aber ich muss trotzdem nochmal was loswerden. Ich glaube, die ganzen Diskussionen, welches Camp bzw. Wasserloch das Beste ist, bringen rein gar nichts.
Wir waren sowohl in Halali als auch in Okaukuejo. Letzteres angeblich das Schönste - wir fanden es furchtbar. Bei uns gab es keine Tiere, sondern nur lautstarke Touri-Gruppen (Tropen-Helmuts, wie wir sie genannt haben). Und es waren auch keine Overlander, sondern deutsche Reisebusse.
In Halali dagegen hatten wir ein sehr beeindruckendes Erlebnis mit insgesamt 4 Nashörnern am Wasserloch (inkl. einem jungen).
Essen war bei beiden Camps mäßig, aber erträglich.

Was ich damit sagen will ist, dass der Eindruck damit steht und fällt, ob man Tiere sieht oder nicht und die kann man nun mal nicht buchen. Es ist also fast reine Glückssache. Die Unterkunft wird dann ganz schnell zur Nebensächlichkeit. Übernachtet am besten in jedem Camp und beurteilt danach einfach selber.

Viel Spaß!
Engelchen
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