GAGastThemenstarterGast27. März 2005 · Schöne Ostern,
könnt ihr mir sagen, wie die Parköffnungszeiten in der Etosha im September sind? Wann kann ich aus den Camps raus und wann muss ich spätestens wieder rein kommen?
Und wann muss ich spätestens am Anreisetag am Ankunftstor sein, um dann noch rechtzeitig in Namutoni einzuchecken? Wir starten am Waterberg.
Danke und noch schöne Tage
TRtravel-NAMIBIA.deThemenstarterGast27. März 2005 · wie immer: halbe stunde nach bzw. vor sonnenuntergang!
GAGastThemenstarterGast27. März 2005 · Danke für die sehr schnelle Antwort.
Typisch deutsch suche ich nach einer Auskunft wie im September um18.00 oder so, ist doch sonst sehr vage, wenn man auf dem letzten Drücker kommt oder?
Das wichtigste wäre mir aber wann ich spätetens rein muss um noch rechtzeitig in Namutoni anzukommen, den Rest kann ich ja dann vor Ort erfagen.
Danke nochmal
AXAxelThemenstarterGast27. März 2005 · Hi aus München,
du mußt so früh/spät rein, dass du dein Ziel vor Schließung der Tore erreichst. Durchschnitssgeschwindigkeit 30km/h. Das bedeutet, dass du vom Andoni Gate ca 1h, vom Anderson Gate ca 4h und vom Lindquist Gate ca 15 mn brauchst.
Axel
JOjoliThemenstarterGast27. März 2005 · Hallo Gast,
das Prinzip " bei Sonnenuntergang werden die Tore geschlossen, bei Sonnenaufgang wieder aufgemacht " ist ja eigentlich ganz einfach - wenn da nicht die individuelle Auslegung des Torwächters wäre - ganz besonders nach der Zeitumstellung. Da kann es schon passieren, dass das Tor überraschend früh aufgemacht oder geschlossen wird - oder umgekehrt. Versuche also am besten, es so einzurichten, dass Du um 17.30 in Namutoni bist, d.h. um 17.00 am Lindequist Gate. Dann bist Du auf der sicheren Seite.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast27. März 2005 · Mal so eine Frage für den Fall der Fälle (z.B. unerwarteter erhöhter Zeitbedarf wegen Panne/Reifenwechsel):
Was dann? Steht man dann vor dem Tor, wird nicht hereingelassen und darf draußen übernachten?
Und dabei kommt dann noch eine weitere Frage bei mir auf, die auf die hier genannte Ursache abzielt:
Was mache ich überhaupt, wenn ich mitten auf der Etoshapfanne während den Erkundungsfahrten einen Platten bekomme, obwohl man ja wohl besser nicht aussteigt?
Trotzdem aussteigen oder auf Teufel komm raus bis zum Camp weiterfahren? Ist es wirklich so gefährlich, dass ich jederzeit mit einem Angriff zu rechnen habe?
So ein Plattfuß in Etosha wird doch keine absolute Seltenheit sein, bei soooo vielen Touristen...
AXAxelThemenstarterGast27. März 2005 · Hi aus München,
normalerweise ist jeder für sich selbst verantwortlich. D.h, immer so planen, das man/frau immer heil heimkommt.
Zum Ende des Tages fahren Ranger durch die Gegend, aber natürlich nicht überall hin.
Die Tore bleiben im allgemeinen zu, jeder weiß, wann sie zu machen.
Wer draußen bleibt, schläft draußen, ist in einem Corolla oder Yazz sehr unangenehm.
Reifenschäden behebt man/frau selber, am besten an einem Platz mit Übersicht, also ggf. auf der Felge noch ein paar Meter fahren, alternativ warten, bis jemand vorbeikommt, der hilft oder einen zum nächsten Camp mitnimmt. Dann alle Wertsachen mitnehmen, nicht alle Besucher haben soviel Angst und wechseln in ein leeres Auto, um dort das Gewicht zu verringern.
Axel
( Freu mich schon auf die nächste Frage, die in keinem Feiseführer beantwortet wird)
JOjoliThemenstarterGast28. März 2005 · Hallo Michael,
wie Axel schon schreibt - man sollte immer etwas Zeit- Reserve einplanen, um auch bei solchen Pannen noch rechtzeitig im Camp sein zu können. Aber: vor dem Tor wird keiner stehengelassen - Du musst halt nur mit einer guten Entschuldigung aufwarten können - oder Du kassierst eine ernsthafte Verwarnung. Wer sonst im Park mit einem ernsthaften Schaden liegen bleibt, sollte einen Vorbeifahrenden bitten, im Camp Hilfe zu holen. Für den Reifenwechsel jedoch muss man keinen holen lassen - das macht man selber. Gut natürlich, wenn man einen Aufpasser hat. Notfalls einen Vorbeifahrenden bitten, die Sicherung zu übernehmen. Allerdings habe ich noch nie gehört, dass einem Touristen, der auf Pad liegen geblieben ist, etwas passiert wäre. Scheint sich bei den Tieren herumgesprochen zu haben, dass Touristen vom Prinzip her ungenießbar sind (*ggg)
Gruß Joli
ARArminThemenstarterGast28. März 2005 · Na ja, na ja. Habe in Etosha kurz vor "Toresschluss" an einem Wasserloch mal einem Touristen beim Radwechsel geholfen. Meine Frau "saß" im Fensterrahmen unseres Wagens "Schmiere". Bis sie in etwa 30 m Entfernung eine Löwin in Lauerstellung am Wasserloch entdeckte. Wir wurden dann unheimlich schnell. Zum Glück kam dann noch ein Overlander und wir konnten eine kleine "Wagenburg" um das Pannenfahrzeug bilden, dessen Wagenheber ohnehin zu kurz gewesen wäre, um das Auto anzuheben (scheinbar ein sehr häufiges Problem bei Geländewagen). Der vom Overlander schaffte es dann locker.
Gruß
Armin