ETEteThemenstarter7 Beiträge · seit 200728. Feb. 2007 · #1Hallo Leute,
ich bin durch Karin auf dieses tolle Forum aufmerksam geworden.
Ihr habt es wieder einmal mit einem Namibia-Neuling zu tun. Ich war im November für zwei Wochen in Namibia und habe mir einen ersten Eindruck verschafft. Es war so toll, daß ich jetzt wieder hin will und den Rest des Nordens sehen will, den ich beim letzten mal noch nicht gesehen habe. Ich will mitte März oder Anfang April hinfliegen. Die Entscheidung fällt nächste Woche. Ich habe mir folgende Route überlegt:
Von Windhoek über Outjo nach Khorixas und dann entweder über die C39 und C43 hoch nach Opuwo oder über die C35 direkt hoch nach Ruacana an die Grenze nach Angola.
Zu diesem Streckenabschnitt erstmal die Frage, ob und wenn ja, wo es die sehenswertesten Orte im Kunene und Oshana gibt?Zweite Frage ist, ob man für diesen Abschnitt (eventuell im März) einen 4x4 braucht, oder ob z.B. ein Toyota Condor reicht?
Dann soll es weiter gehen nach Rundu und von dort natürlich durch den ganzen Strip bis letztendlich zu den Victoria Fall.
Ich weiß, daß es von Rundu bis zu den Falls vieles Sehenswertes gibt, aber hat jemand etwas, was er besonders empfehlen könnte, wie z.B. Kanufahrten, Game Drives, Campsites, etc.[/color]
Von den Falls möchte ich runter über Maun und über Gobabis zurück nach Windhoek.
Gibt es auf dem Weg von den Victoria Falls bis nach Gobabis Sachen oder Orte, die man gesehen haben sollte? Ich würde gerne von der Kalahari sehen.
Last but not least, wie lange braucht man Eurer Meinung nach für diese Tour?
Wann ich wo bin, oder welche Strecke ich tatsächlich fahre, ist egal, da ich nichts gebucht habe und somit sehr flexibel bin.
Im voraus danke ich allen für Ihre Tips.
Grüsse
Erich
KAkarinnamibiaGast28. Feb. 2007 · #2🤪 hallo ete,willkommen hier im forum, freut mich das du jetzt auch dabei bist, du wirst sehen, es geht hier wie am laufenden band, ih hatte auch sehr viel hilfe, um mit dem forum zurecht zu kommen, aber es geht ganz schnell. vorallem sind diese ganzen beiträge so interessant, das man eigentlich nur am lesen ist, viel spass dabei.
gruss karin
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200628. Feb. 2007 · #3karin,
den Condor kannst du in Botswana und den tollen Parks im Caprivi schnell vergessen. Ist kein 4x4 und ohne den kommst du zu dieser Jahreszeit moeglicherweise schnell in Not.
Die Faelle wuerde ich von einer Lodge in Kasane aus organisiert machen. Ist billiger als mit dem eigenen Auto. Nach Maun kannst du mit dem Condor eigentlich nur die Teerstrasse ueber Nata fahren. In Nata gibt es das Bird Sanctuary welches zum verweilen einlaedt.
Wenn du nicht zu sher hetzen willst wuerde ich 4 Wochen fuer ratsam halten.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
KAkarinnamibiaGast28. Feb. 2007 · #4hallo andreas
hab den bericht nicht geschrieben, sondern " ete". ist seit heut frisch im forum.
gruss karin😂
HEhejo101 Beiträge · seit 200628. Feb. 2007 · #5Hallo Ete,
erst einmal ein herzliches Willkommen im Kreise der Afrika-Verrückten hier 🙂
Wir sind diesen Januar, in entgegengesetzter Richtung gefahren und wwaren so sehr von der Caprivi-region begeistert, dass wir noch einmal hion fahren werden! 🙂
Die Strecke geht auch im Condor, wenn Ihr auf den B+C Pads bleibt. Also insbesondere von Kasane über Nata nach Maun und nicht quer durch den Moremi. Das ist ohne 4x4 unmöglich. Wir haben es auch mit 4x4 nicht geschafft. Die Strecke durch den Caprivi ist durchgängig befestigt und auch der Tripp zu den Victoria-Fällen ist geteert. Es hängt also davon ab, was Ihr Euch am Wegesrand so anschauen wollt.
In Khorixas solltet Ihr die Tankstellen meiden! Ihr werdet dort heuschreckenartig von Nussschnitzern "überfallen"! Das fanden wir sehr unangenehm.
Wir können Euch auf der Route den Campground "Popa Falls" empfehlen. Wir standen in einem subtropischen Garten unter Bäumen, umgeben von blühenden Pflanzen und direkt am Fluss ... Toll!!! Neben dem Campground sind auch Buschhütten. (ohne 4x4 zu erreichen)
Auch auf der Route und ein ganz besonderes Highlight: die Lianshulu Lodge
http://www.lianshulu.com.na/ am Kwando-River. Ein absoluter Traum!!!! 🙂 Toller Service, Gamedrives an Land und auf dem Wasser (sehr viele Flusspferde und Krokodile) ... und nach dem nächtlichen Gamedrive war das Badewasser schon eingelassen und die ganze Hütte mit kerzen beleuchtet ... ach war das schön 😘 (auch ohne 4x4 zu erreichen)
Wir haben immer wieder angehalten und uns mit den Familien an Straßenrand unterhalten ... das war sehr, sehr schön! Wir hatten 8 Fußbälle und ein paar Süßigkeiten für die Kids dabei ... ihr findet "Freunde fürs Leben"
In Maun sind wir mit Kavango Air über den Delta gelogen. 140 EUR für zwei Personen und sehr, sehr beeindruckend!
An den Victoria Fällen haben wir beide Seiten besucht. Uns hat die Seite im Zimbabwe wesentlich besser gefallen. Die Fahrt durch Zimbabwe war gar kein Problem, die Strasse gut, viel Polizei unterwegs ... aber der Tripp kostete 150,00 EUR
Billiger geht es ab Kasane. Die Lodges bietetn Fahrten an. Wir waren auf der Chobe Safari Lodge. Der Campground ist nicht zu empfehlen! Nach einem "Unglücksfall" mit einem Korokodil sind die Plätze am Wasser gesperrt. Die Lodge ist aber toll. Denke Ihr wollt eh nicht campen?
Denke das reicht für den Anfang!? 🙂
Lieber Gruß von der Manuela
PS: Wenn Ihr fliegt müßt Ihr Karin Biltong mitbringen!!!!! 😛
KAkarinnamibiaGast28. Feb. 2007 · #6manuela....du bist toll....
also bitte........an alle..........nicht vergessen.........BILTONG!!!!!😃 🤩 🤩
AfricanDreams594 Beiträge · seit 200628. Feb. 2007 · #7Hallo Ete,
erstmal ein herzliches Willkommen im Forum der Namibiaverrückten:-)
Wenn Ihr schon ins Kaokoveld fahrt, dann auf jeden Fall auch zu den Epupa Fällen ganz oben am Kunene. Die Landschaft und die Epupa Fälle sind um vieles interessanter als die Ruacanafälle. Von dort könnt Ihr weiter zur Kunene River Lodge. Aber ja nicht die "Strasse" entlang am Kunene nehmen, dafür braucht man selbst in der Trockenzeit mindestens einen ganzen Tag. Während der Regenzeit ist es zudem viel zu gefährlich, da Ihr wegen Matsch oder Überschwemmung leicht in den Fluß abrutschen könntet. Über Okangwati - Epembe - Swaartbooisdrift nach Ruacana ist machbar.
Das Ovamboland fanden wir dann nicht so toll, viel Verkehr auf der Straße die durch flaches Land führt. Wenn Ihr von der Kunene River Lodge aus zeitig losfahrt, könnt Ihr es einschließlich Besichtigung der Ruacana Fälle bis zum Nordeingang der Etosha schaffen (falls Ihr da überhaupt hingeht). Ansonsten bietet sich ein Übernachtungsstopp im Nakambale Restcamp bei Ondangwa an.
Im Caprivi gibt es viele schöne Camps/Lodges sowohl im Mahango NP und auch im Mudumu NP. Wir kennen die Mahango Safari Lodge und das Camp Kwando, beides zu empfehlen.
Auch in Kasane gibt es einige schöne Camps/Lodges, gib mal in der Suchfunktion " Kasane" ein, da wirst Du einiges finden.
4x4 ist zu der Reisezeit erforderlich. Der Mudumu NP kann selbst in der Trockenzeit nur mit 4x4 befahren werden. Der Mahango NP kann teilweise mit 2x4 befahren werden, für einige Strecken ist aber 4x4 nötig.
LG
AfricanDreams
sammy1'009 Beiträge · seit 200728. Feb. 2007 · #8Hallo Ete,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Für den Caprivi Streifen sollte man sich wirklich ein bischen Zeit nehmen.
Schön fanden wir es im Ngepi Camp am Okavango.
http://www.ngepi.com/Am Kwando liegt das Camp Kwando sehr schön, die bieten auch Bootstouren an.
http://www.campkwando.com/In Kasane gibt es die Kubu Lodge, die Campsite ist nicht so schön aber die Lodge selbst war sehr idyllisch angelegt.
http://www.kubulodge.net/Die bieten auch Tagestouren zu den Vic Falls an und auch sehr schöne Bootstouren auf dem Chobe. (viele Elefanten)
Was das richtige Fahrzeug angeht würde ich lieber ein 4x4 anmieten. Die sind einfach robuster und man sitzt höher und für das Kaokofeld ist wohl auch am besten.
liebe Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit
unsere Website:
SAMMY FAMILY ETEteThemenstarter7 Beiträge · seit 200728. Feb. 2007 · #9Hallo Leute,
vielen Dank erstmal für Eure Hilfe soweit.
Also, fest steht, daß es ein 4x4 werden wird. Biltong für Karin ist gebongt (obwohl mir noch nicht ganz klar ist, was das ist). Nur werde ich höchstens drei Wochen Zeit haben und keine vier. Mal sehen, wo ich schneller durchrauschen kann.
Wenn einer noch ein Tip hat, ich bin für alles dankbar.
Ete
ETEteThemenstarter7 Beiträge · seit 200702. März 2007 · #10Hallo Namibia-Fans,
wie ich aus den lieben Beiträgen bis jetzt gesehen habe, ist der Caprivi Strip, wie ich es mir schon gedacht habe, der interessanteste Teil auf meiner Route in Namibia (einschliesslich Victoria Falls).
Leider weiß ich garnichts von Botswana. Kann mir einer einen Tip geben, welche die interessanteste Strecke von den Falls nach Gobabis ist (wahrscheinlich gibt es da nicht viel Möglichkeiten)?
Danke im voraus
Ete
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200602. März 2007 · #11Die interessanteste Strecke ist mit Sicherheit Kasane -> Kachikau -> Savuti (Campingplatz) -> Maun (Campingplatz) -> Ghanzi -> Gobabis.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
ETEteThemenstarter7 Beiträge · seit 200702. März 2007 · #12Hallo Andreas,
ich nehme an das Kachikau und Savuti abseits der asphaltierten Hauptstrecke liegt, da ich diese Orte niergens finden kann?
Gibt es irgendwelche interessante Ziele auf dieser Strecke, die man nicht verpassen sollte?
Grüsse
Ete
ETEteThemenstarter7 Beiträge · seit 200708. März 2007 · #13Hallo Andreas,
meine Reise nimmt jetzt konkrete Formen an. Flug und 4x4 ist gebucht. Am 22.03.will ich in Windhoek losfahren. Den Nord-Westen werden wir in ca. 7-8 Tagen durchqueren (was meinst Du dazu?). Dann wollen wir 6-7 Tage im Caprivi verweilen und dann nach Kasane und zu den Fällen. Danach ca. am 5.-8. April von Kasane Deine empfohlene Strecke (Kachika-Savuti-Maun-Ghanzi-Gobabis) zurück nach Namibia. Wieviele km sind es ungefähr und gibt es etwas, auf das zu achten wäre?
Grüsse
Erich
Chrigu7'292 Beiträge · seit 200608. März 2007 · #14Hallo Erich
Kachika-Savuti-Maun ist wie Du bemerkt hast abseits der asphaltierten Hauptstrecke. Bevor Ihr diese fahrt solltet Ihr Euch unbedingt erkundigen in welchem Zustand die Strecke ist. Wenn es spät noch geregnet hat, ist sie praktisch nicht befahrbar.
Unterwegs kommt Ihr an einigen schönen Orten vorbei und könntet auch noch einen Abstecher in den Moremi oder zumindest entlang des Kwai machen. Die Strecke als solches ist weniger als 400 km weit. Wegen der vielen Highlight rechnen wir aber jeweils 7-10 Tage (inkl. Moremi).
Herzliche Grüsse
Chrigu
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ETEteThemenstarter7 Beiträge · seit 200708. März 2007 · #15Hallo alle,
wie vorher schon erwähnt, unsere Reiseplanung steht jetzt. Es bleibt nur eine offene Frage. Ich habe gehört, das die Unterkünfte in Namibia um diese Jahreszeit ziemlich ausgebucht sein sollen. Wir beginnen die Rundreise am 22.03. - 16.04.
Da wir uns aber zeitlich nicht auf die einzelnen Orte festlegen wollen, habe ich bis jetzt noch keine Übernachtungen gebucht, und will es auch nicht im voraus machen. Glaubt Ihr, daß es möglich ist um diese Jahreszeit freie Unterkünfte, vor allem im Caprivi, zu finden, wenn man auftaucht und vor der Tür steht?
Chrigu7'292 Beiträge · seit 200608. März 2007 · #16Hallo Erich
verstehe ich das richtig, dass Ihr nicht campiert? Dann würde ich dir Route über Savuti vergessen oder in einer der Lodges da buchen. Sonst könnt Ihr Euch auf eine unbequeme Nacht im Fahrzeug gefasst machen. Ein GPS, Wasser und Nahrung ist für diese Strecke sehr zu empfehlen. Wenn Ihr stecken bleibt, kann es im April eine Weile dauern bis der nächste vorbei kommt.
In Namibia ist in dieser Jahreszeit nicht so viel los, so dass Ihr in der Regel ein-zwei Tage zum voraus anrufen und buchen könnt.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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ETEteThemenstarter7 Beiträge · seit 200708. März 2007 · #17Hallo Chrigu,
da bin ich aber beruhigt und erleichtert. Also Savuti vergessen und Übernachtung kein Problem. Ich habe uns schon des Nachts von Lodge zu Lodge fahren sehen, ohne eine Übernachtungsmöglichkeit zu bekommen.
Danke
Erich
Chrigu7'292 Beiträge · seit 200608. März 2007 · #18Ruft am besten wegen der Übernachtungen ein paar Tage im Voraus an. Wenn Ihr in Kasane seit, gibt es zwei Wege zurück. Einer geht zurück durch den Caprivi, der andere via Nata, Maun, Ghanzi nach Windhoek. Beide sind asphaltiert und ich denke auch etwa gleich lang (Fahrzeit).
Eine Variante für den Rückweg ist auch noch via Caprivi und dann durch Botswana entlang des Panhandles (Shakawe, Sepupa, Tsau, Ghanzi) zurückzufahren.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200609. März 2007 · #19Denke das meiste ist zu euerer Strecke gesagt worden.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.