Axel1'130 Beiträge · seit 200627. Feb. 2007 · StefanBorg schrieb:Hallo Axel,
in der "Touristenkarte" ist nur die Strecke C35 auf die D2319 bis Sorris Sorris und wieder in Richtung C35 ummalt, sozusagen eine "Abkürzung" der C35, und nicht die Strecke weiter Richtung Westen von Sorris Sorris aus.
Aber ich werde sie nun nicht fahren.
Gruss
Stefan
Hi Stefan,
vor Sorris kreuzt der Ugab, manchmal mit, manchmal ohne Wasser.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
MSmschwirkGast27. Feb. 2007 · Hallo,
ich möchte auch ähnlich wie Viva fahren. Von Palmwag kommend C39 , über C35 zur Spitzkoppe. Geplant hatte ich an Twyvelfontein vorbei über D2612 und D 2319 zu fahren. Die 2319 lasse ich nun vielleicht weg, wie sieht es mit den Wegen zwischen Twyvelfontein und C35 aus ? Wir fahren mit 4x4 und wenn wir es heil geschafft haben bis dahin schon etwas Übung, da wir vorher Chobe, Savuti und Moremi fahren.
Wir würden ungern den ganzen Weg über Khoriax fahren. Ist die Strecke von Palmwag bis Spitzkoppte in einem Tag machbar?
Viele Grüsse
Martina
Chrigu7'325 Beiträge · seit 200627. Feb. 2007 · Hallo Martina
Dieses Gebiet scheint wegen einiger Postings recht viele zu verunsichern.
Die D2319 ist nach meiner Ansicht keine 4x4 Strecke. Das einzige Problem besteht bei der Durchfahrt des Ugab bzw. wenn man innerhalb des Ugabs eine Weile fahren will. Wer ein 4x4 Fahrzeug hat und vorher die Sandpassagen im Savuti gemeistert hat für den stellt diese Strecke gar kein Problem dar (solange kein Wasser fliesst!).
Herzliche Grüsse
Chrigu
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christian852 Beiträge · seit 200627. Feb. 2007 · Hallo Martina!
Wir sind vor zirka einem Jahr eine Teilstrecke der D 2612 gefahren.
Landschaftlich schön und einsam. Seinerzeit viel Wellblech, da fahren wir immer sehr langsam. Eine Allradstrecke ist das aber nicht....als Abkürzung würde ich solche Strecken nicht verstehen, im Gegenteil. Auf der C35 kann mit 80kmh gefahren werden...leichtsinnige fahren über 100 😕
Wer es eilig hat nimmt diese Strecken eher nicht auch wenn es wie eine Abkürzung aussieht.
gruß Christian
AfricanDreams594 Beiträge · seit 200627. Feb. 2007 · mschwirk schrieb:Hallo,
Geplant hatte ich an Twyvelfontein vorbei über D2612 und D 2319 zu fahren. Die 2319 lasse ich nun vielleicht weg, wie sieht es mit den Wegen zwischen Twyvelfontein und C35 aus ?
Hallo Martina,
auch wir sind die D2612 und D2319 von Uis kommend in Richtung Palmwag gefahren. Wie Christian schon sagte, eine Abkürzung ist es nicht, landschaftlich jedoch sehr reizvoll und für uns eine willkommene Alternative zur Strecke über Khorixas. Manche Stellen waren etwas sandig, andere Wellblech, doch insgesamt hat es uns sehr viel Freude gemacht die beiden Nebenstrecken zu fahren, auch ohne vorherige große 4x4 Erfahrungen kamen wir sehr gut durch. Die Ugab und Huab Riviere waren zu der Zeit trocken. Das sollte auch Vorraussetzung sein, wenn man diese Nebensstrecken ohne Begleitfahrzeug fahren möchte.
Allerdings hatten auch wir an der D2319 mal kurz eine falsche Abzweigung genommen. Haben den Fehler jedoch schon nach wenigen hundert Metern bemerkt, da wir plötzlich wieder in Richtung Brandberg unterwegs waren. Von da an haben wir dem GPS ein bißchen mehr Aufmerksamkeit geschenkt, und kamen ohne weiteren Probleme da an wo wir hin wollten.
LG
AfricanDreams
MSmschwirkGast28. Feb. 2007 · Hallo,
@ christian und AfricanDreams vielen Dank für die Info.
Dann hoffen wir mal,daß es im Mai schon trocken ist. Wir werden nach unserer Rückkehr berichten.
Viele Grüsse
Martina
Carsten Möhle1'287 Beiträge · seit 200628. Feb. 2007 · Ein nettes Buch von Namibia - Hasardeuren, die sich für Abenteurer halten ist folgendes:
VERSCHOLLEN IM LAND DER AHNENGEISTER
Im Mai 2003 verdurstete im wüstenhaften Damaraland in Namibia ein Niederländer. Seine Frau konnte in letzter Minute gerettet werden.
Nur wenige Wochen später verirren sich Dirk Schäfer und 3 weitere Touristen in derselben Region. Was zu Beginn nach einer harmlosen Irrfahrt aussieht, wird bald zu einer lebensbedrohlichen Situation. Der Wasservorrat schwindet schnell. Das Fahrzeug bleibt immer häufiger im Sand stecken und kann nur mit Mühe befreit werden. Irgendwann gelingt auch dies nicht mehr und einer von ihnen trifft eine schicksalhafte Entscheidung…
Eine wahre Geschichte. Niedergeschrieben von Dirk Schäfer.
Autor: Dirk Schäfer
Seitenzahl: 160 Format: 21x14,8 cm Taschenbuch
Abbildungen: 52 s/w
ISBN: 978-3-938882-21-4
Preis: 9,95 Euro
Mit sonnigen Grüßen aus Leingarten
Carsten Möhle
MSmschwirkGast01. März 2007 · Hallo,
von den Niederländern habe ich auch gelesen.
Wie man hier im Forum lesen kann, soll es aber auch Leute geben, die die von mir avisierte Strecke lebend überstanden haben.
Wir haben SAT-Telefon und 2 !!! GPS Empfänger dabei, min. 80l Wasser, 20 l Bier und diverse Notfallnahrung. Das GPS bedienen können wir auch (z.B. haben wir damit mehrere Andenüberquerung mit Enduros hinter uns.) Da gibt es auch mal 300 km nichts und beim Endurofahren haben wir nicht einmal 20 l Bier dabei.
Weil wir diesmal aber Auto fahren und somit kein Zweitfahrzeug haben, nehmen wir sogar ein SAT-Telefon mit.
Von Hasadeuren kann man da wohl kaum reden, eher ziemlich vorsichtig, oder ?
@ Carsten: Bist Du die Strecke schon mal gefahren?
Viele Grüsse
Martina
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200601. März 2007 · mschwirk schrieb:Hallo,
von den Niederländern habe ich auch gelesen.
Wie man hier im Forum lesen kann, soll es aber auch Leute geben, die die von mir avisierte Strecke lebend überstanden haben.
Wir haben SAT-Telefon und 2 !!! GPS Empfänger dabei, min. 80l Wasser, 20 l Bier und diverse Notfallnahrung. Das GPS bedienen können wir auch (z.B. haben wir damit mehrere Andenüberquerung mit Enduros hinter uns.) Da gibt es auch mal 300 km nichts und beim Endurofahren haben wir nicht einmal 20 l Bier dabei.
Weil wir diesmal aber Auto fahren und somit kein Zweitfahrzeug haben, nehmen wir sogar ein SAT-Telefon mit.
Von Hasadeuren kann man da wohl kaum reden, eher ziemlich vorsichtig, oder ?
@ Carsten: Bist Du die Strecke schon mal gefahren?
Viele Grüsse
Martina
Hallo Martina,
ich denke das ihr mehr als gut vorbereitet seid!
Ein Restrisiko gib's ja immer - aber was mich sehr bedenklich stimmt das ihr sehr wenig Getränke an Bord habt - 200 Liter Bier sollten es im Notfall schon sein 😄 😄 😄 😄
Gruss und viel Spass, VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Chrigu7'325 Beiträge · seit 200601. März 2007 · Hallo Martina
Eure Ausrüstung sieht schon mal nicht schlecht aus. Meldet Euch irgendwo ab (z.B. zu Hause), wenn Ihr in das Gebiet reinfahrt und wieder zurück, wenn Ihr draussen seid. Vergesst nicht Telefonnummern dabei zu haben von Leuten die Euch wirklich helfen können.
Ich denke nicht dass der Beitrag von Carsten direkt an Euch war, sondern eher Informativ für alle die interessiert an dieser Gegend sind. Es ist wichtig, dass einem bewusst ist auf was man sich einlässt. Schau Dir auch mal Carstens Seite an:
http://www.bwana.deHerzliche Grüsse
Chrigu
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
MSmschwirkGast01. März 2007 · Hallo,
danke für die Tips. Das mit dem Bier werden wir auf jeden Fall beherzigen. Ab-und Anmelden ist eine gute Idee. (Wir haben eine Kontaktadresse in Namibia und zuhause hinterlassen wir Infos für den Notfallplan)
Natürlich soll man das Risiko nicht unterschätzen. Ich denke aber, das tut hier im Forum sowieso keiner. Jeder, der hier fragt und liest, sollte doch anschließend gut informiert sein.
Problem sind meiner Meinung nach eher die von den großen Reiseveranstaltern angebotenen Selbstfahrertouren. 10 Tage im PKW von Lodge zu Lodge und Deutsch spricht man auch, was kann da noch passieren. Für die Teilnehmer ist alles geplant, sie müssen sich nicht mehr informieren und dann finden sie unterwegs auf der Tourikarte eine "Abkürzung". Kein GPS, kein Wasser, noch nie ein Rad gewechselt, kein ADAC.
Bekannte von uns haben in Australien mal 3 Tage in einem Schlammloch gesteckt, weil sie eine Abkürzung gefahren sind. Zufällig kam ein Fahrzeug auf der abgelegenen Strecke vorbei und zog sie raus. Mit Glück kann es natürlich auch gehen, aber wer hat schon immer Glück........
Viele Grüsse
Martina
AfricanDreams594 Beiträge · seit 200603. März 2007 · Hallo,
nach der Lektüre von „Verschollen im Land der Ahnengeister“ möchte ich Euch kurz meine Eindrücke schildern, wie es zu der lebensbedrohenden Lage des Autors und seiner Mitreisenden kam.
1. Sie kamen erst am späten Nachmittag in Twyfelfontein an, gerade noch rechtzeitig um an der letzten Führung zu den Felszeichnungen teilnehmen zu können. Schon da war abzusehen, dass sie wohl kaum vor Einbruch der Dunkelheit die Unterkunft in Uis erreichen werden. Dennoch wollten sie nicht die Hauptstrecke über Khorixas sondern wegen der schöneren Landschaft die von der Reiseagentur empfohlene! Route über die D2612 fahren. Es wurde dann auch sehr schnell dunkel, und das Schicksal nahm seinen Lauf.
2. Der Getränkevorrat für 4 Personen bestand aus insgesamt nur 2 Liter Wasser. Außer ein paar Süßigkeiten war nichts zum Essen mit dabei. Obwohl später eine Wasserstelle gefunden wurde, nahm man nur eine viel zu kleine Menge Wasser mit, im guten Glauben schon in wenigen Stunden wieder in Twyfelfontein zu sein.
3. Die mitgeführte Karte war für den Fall, dass man sich auf einer Nebenstraße mal verfährt nicht geeignet und GPS hatten sie auch nicht. Hätten sie für ihre Route ja auch nicht gebraucht, wenn sie sich nicht verfahren hätten. Doch schon eine vernünftige Karte hätte zusammen mit dem Kompaß gereicht um den richtigen Weg zu finden.
4. Nun kam der verhängnisvollste Fehler: obwohl inzwischen klar wurde, dass sie von der richtigen Pad abgekommen waren, wurde in der Dunkelheit weitergefahren. Am nächsten Tag war die Orientierung dann vollends verloren und auch der Versuch dieselbe Strecke wieder zurückzufahren ist gescheitert, da sie bei Nacht ja nicht gesehen hatten, wo sie langgefahren waren.
5. Befanden sie sich nun unbeabsichtigt in einem Gebiet für das der Condor absolut nicht mehr geeignet war. Auch die in Twyfelfontein noch halbvolle Tankfüllung hätte nicht mehr ausgereicht, um nach den ganzen Offroad-Irrfahrten auf die nächste Hauptverkehrsstraße zu gelangen.
6. Die Verkettung der Punkte 1-5 führte schließlich in eine lebensgefährliche Situation, aus der sich die Gruppe mit eigenen Kräften nicht mehr hätte befreien können. Nach 3 Nächten in der Wildnis, ohne Nahrung und viel zu wenig Wasser, kam die Rettung durch aufmerksame Touristen, die zufällig auf die Spur des Condors gestoßen waren, gerade noch rechtzeitig.
Hoffentlich fühlt sich durch diesen Beitrag nun niemand in Angst und Schrecken versetzt, und verzichtet nun auf das Befahren von landschaftlich oftmals sehr schönen D-Straßen, oder gar überhaupt auf eine Namibiareise. Das ist nun wirklich ganz und gar nicht meine Absicht.
Namibia ist ein wunderbares Land und auch für Afrikaeinsteiger sehr gut alleine zu bereisen.
Aber es ist nun mal auch nicht mit einer Reise an den Gardasee zu vergleichen. Daher sind einige Vorsichtsmaßnahmen unverzichtbar und können hier nicht oft genug wiederholt werden:
Wasservorräte für mindestens 1-2 Tage zusätzlich zur Tagesration, an jeder Tankstelle auftanken, Notration an Nahrungsmitteln mitführen, gutes Kartenmaterial und Reiseführer, Tagesetappen so planen, dass man vor Dunkelheit das Ziel erreicht, während der Regenzeit sich vor Ort über den aktuellen Streckenzustand erkundigen, regelmäßiger Kontakt zu Freunden oder Verwandten die den Reiseplan kennen.
...und sich vorher auch schon über die geplante Route informieren, mittels Reiseführer und hier im Forum:)
LG
AfricanDreams
Werner_Ute544 Beiträge · seit 200603. März 2007 · Hallo,
diese Strecke und noch weiter... sind wir gefahren.
Die Wasservorräte sollten für mindestens eine Woche vorhanden sein.
Liebe Grüsse von
Ute und Werner
Namibia - Botswana - Zimbabwe - Südafrika - 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2014