viele fragen

7 Antworten · 4'345 Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2007 von babs1
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Themenstarter2 Beiträge · seit 200711. Feb. 2007 · #1
hallo zusammen,
ich bin immer noch am planen unserer namibiareise im mai. trotz eifrigem lesen hier im forum habe ich noch offene fragen.

- gibt es eine landschaftlich attraktivere route von windhoek nach mariental (anib lodge) als die B1? ich meine mal was darüber im forum gelesen zu haben, finde den eintrag aber nicht mehr

- wir möchten im gebiet der tirasberge gerne 2 tage wandern. kann mir jemand einen tip geben, von welcher gästefarm aus, die besten möglichkeiten bestehen?

- wir haben mal eine Pässefahrt geplant: remhoogte, gamsberg, spreetshoogte pass. ich stelle mir das landschaftlich sehr eindrücklich vor. ist das so, lohnt es sich , das zu machen?

- wir haben 4 übernachtungen im etosha geplant. kann man das strategisch gut planen? habe gehört, dass um namutoni die meisten tiere zu sehen gibt, um halali sehr viel dichtes buschwerk ist (schlechte beabachtungsmöglichkeiten). wären 2 übernachtungen in okaukuejo 2 in namutoni eine gute wahl, oder sollten wir in jedem camp einmal übernachten?

- zuguterletzt habe noch eine "Frauenfrage". oft lese ich, dass es auf den zeltplätzen nichts gibt, somit auch keine wc's! geht da jeder, der mal muss irgendwo ins gebüsch, oder wie soll ich mir das vorstellen? wir sind übrigens mit einem dachzelt unterwegs.

so, jetzt bin ich mal gespannt, auf euer aller geballtes wissen!
1'455 Beiträge · seit 200611. Feb. 2007 · #2
Hi Babs,
1. Ja, Du kannst eine der Straßen östlich der B1 nehmen, schau mal auf der Karte, sind aber größere Umwege und nicht geteert!
2. Ich kann Dir die Farm Namtib http://www.namtib.com empfehlen, es gibt aber noch einige andere.
3. PässefahrtB) lohnt sich!
4. War ich zu lange nicht...
5. Das ist keine Frauenfrage. Einige Campingplätze haben sher gute Sanitäranlagen (Duschen, WCs), manche nur ein "abgeschirmtes" Plumpsklo. Das es wirklich GAR NICHTS gibt habe ich noch nicht erlebt. ansonsten verweise ich: http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=26&func=view&id=20688&catid=139
LG Jens
726 Beiträge · seit 200611. Feb. 2007 · #3
Hallo Babs,

1. Kann ich Dir leider nicht sagen, die Info hätte ich mir auch gerne vor meinem Urlaub geholt. Die B1 nach Süden ist wirklich nicht interessant.

2. Fürs Zelten kann ich die Farm Koiimasis empfehlen. Dort kann man bestimmt auch schön wandern. Unsere Faulheit hat aber nur kurze Wanderungen in der Nähe zur Farm zugelassen. Sonst aber eine tolles Camp!

3. Ich würde auf jeden Fall auf alle 3 Camps aufteilen. So hast Du auch die Möglichkeit in der Nacht die 3 verschiedenen beleuchteten Wasserlöcher genießen zu dürfen.

4. Wenn Du zum Teil mit etwas heruntergekommenen Sanitären Anlagen leben kannst ist es kein Problem. Viele Camps (z.B. Koiimasis, Klein Aus Vista) haben aber auch wirklich fast schon luxeriöse Anlagen. Selten (z.B. Spitzkoppe) gibt es aber keine sanitären Anlagen. Am besten vorher informieren. Und wie immer der Tipp: Die Seite von Thomas Richter!!! Gucke mal links bei Camping.

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
1'450 Beiträge · seit 200611. Feb. 2007 · #4
Hallo Babs,

zu Etosha: dass in Namutoni die meisten Tiere zu sehen sind, dürfte so nicht stimmen. Wo die Tiere sind, hängt auch mit der Jahreszeit, bzw. Wasseraufkommen zusammen. Wir waren z.B. zweimal im Etosha (März und Oktober) und beide male war Namutoni das Camp mit den wenigsten Tierbeobachtungen.
Dass Halali zu viel dichtes Buschwerk hätte, kann ich nicht bestätigen.

Gruss Beate
1'490 Beiträge · seit 200611. Feb. 2007 · #5
Hallo Babs,
in den Tirasbergen kann ich dir, genau wie Carsten, die Farm Koiimasis empfehlen. Man dort auch sehr schön wandern. Direkt hinter den Campsites kann man z.B. auf einen Berg von dem man eine wunderschöne Aussicht hat. Hat zumindest mein Mann berichtet. Ich war nicht oben. Ich habe es genossen, einfach nur dazusitzen und die wunderbare Stille zu genießen.
Zum Thema WCs: Die sanitären Anlagen sind ok. Manchmal hast du nur einen Sack als Tür (an den Epupa Fällen) oder eine ummauerte Toilettenschüssel (Campsite Hippo Pool an den Ruacana Fällen). Es gibt auch Luxus wie auf Koiimasis. Es war immer alles sauber. Oft hast du abends halt irgendwelche Falter, die durch das Licht angezogen werden. Aber das ist Natur und kein Schmutz.
Auch unterwegs sich mal in die Büsche schlagen, empfand ich nicht schlimm. Du bist in Afrika und nicht in Deutschland.
Dazu fällt mir noch folgendes ein. Nach unserer Ankunft in Frankfurt musste ich dringendst auf Toilette. Ich kann dir sagen, so ein versifftes Klo (entschuldigt meine Worte) habe ich in vier Wochen Namibia nicht einmal gesehen.

Liebe Grüße
helen
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349 Beiträge · seit 200612. Feb. 2007 · #6
Zu den Etosha-Camps kann ich sagen, dass mir Okaukuejo von der Ausstattung und vom Wasserloch am besten gefallen hat. Tagsüber und nachts war dort am meisten los. In Halali sitzt man erhöht über dem Wasserloch und kann sehr schön beobachten, in Namutoni war nachts am Wasserloch am wenigstens los und die Sicht durch hohes Schilf sehr eingeschränkt. Also wenn man Spaß daran hat, abends mit einer Flasche Wein (oder mehreren) stundenlang am Wasserloch zu sitzen, kann ich Namutoni nicht empfehlen, es war wirklich öde. Die Wildbeobachtungsmöglichkeiten tagsüber waren um die Camps herum in etwa gleich, da sehe ich keine Unterschiede.
LG
Daniel
www.daniel-gutmann.de
7'296 Beiträge · seit 200612. Feb. 2007 · #7
derfreed schrieb:
4. Wenn Du zum Teil mit etwas heruntergekommenen Sanitären Anlagen leben kannst ist es kein Problem. Viele Camps (z.B. Koiimasis, Klein Aus Vista) haben aber auch wirklich fast schon luxeriöse Anlagen. Selten (z.B. Spitzkoppe) gibt es aber keine sanitären Anlagen.
... auch an der Spitzkoppe gibt es mindestens eines dieser Plumpsklos. Habe gerade keine Karte des Gebietes zur Hand, sonst könnte ich genauer beschreiben, wo es sich befindet ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
726 Beiträge · seit 200612. Feb. 2007 · #8
Hallo Wolfgang,

Du hast natürlich recht, aber es gibt dort glaube ich nur eines am Haupteingang. Und bei dem weitläufigen Areal ist es doch recht mühsam und langwierig dort hin zu kommen. Und wenn es zwickt, schafft man es definitiv nicht mehr dorthin. Außerdem glaube ich nicht, dass sich der Aufwand lohnt. Die Kosten/Leistungs Rechnung geht hier nicht auf 😉

Wir selber waren auf dem Camp 9 und da war es noch ein ganzes Stück bis zum Haupteingang (sind über den Nenbeneingang rein).

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de