Ist das nicht wahnsinnig unpraktisch? U d funktioniert das auch wirklich?
unpraktisch, ja und nein, aber aufwendig.
Wir haben einen 8 Jahre alten Engen im Auto. Der kann gefrieren und kühlen. Geregelt wird über eine stufenlosen Drehschalter. Bei Max. ist die Temperatur unten -22°C und oben -18°C bei Auto Innentemperatur von 40°C. Ich benutze ein Thermometer mit externem Fühler. Und die Anzeige vom Engen.
Wir hatten bei Fahrten von einem NP zum nächsten oder bei Campwechsel immer das Problem, dass wir den Engen nicht als Kühlschrank nutzten, wegen des Gefriergutes. Nach einigem Testen haben wir für uns die perfekte Lösung gefunden (also ohne Salmonellen):
Vor Abfahrt(also am Vorabend) wir der Engen auf Gefrieren gestellt, am Morgen kommt das Gefriergut(das gefroren ist) unten rein, bis max 20 cm Höhe. Dann kommt ein Isoliermatte 2cm dick und dann kommt das zu kühlende Gut oben drauf. Dann stelle ich den Regler auf eine bestimmte Stufe. Jetzt passiert folgendes: Die Temperatur hat oben 0°C, das ist manchmal kritisch wenn Flüssigkeit im Kühlschrank sind. Unten steigt die Temp. nach 8 Stunden Fahrt auf -6°C(länger habe ich noch nicht getestet). Das Gefriergut ist natürlich noch total durchgefroren. Getestet habe ich auch schon mit Brot, da dieses schneller auftaut als Fleisch, auch das ist nach 8 Stunden noch gefroren. Ich habe mich allerdings noch nicht informiert in Bezug auf Salmonellen oder Bakterien, bei welcher Temp. das bedenklich ist.
Unpraktisch: man muss den Kühlschrank öfter säubern bzw. trocknen. Es bildet sich viel schneller Eis und somit Wasser im Engen. Kommt natürlich auch darauf an, wie oft man ihn während der Fahrt öffnet.
Wenn man nur gefrieren will, kann man auch so vorgehen, das haben wir früher so gemacht, und jetzt wenn der Engen zu klein ist: Wir haben eine Menge Kühlpads im Auto, damit kühlen wir die zu kühlenden Sachen in Kühltaschen und legen diese in Schubladen. Der Engen ist dann nur Gefrierschrank. Und die Kühlpads kommen immer mal wieder in den Engen.
Grüße Wolfgang