Reisebericht

Kruger im März – grüner Busch, kaum Strassen offen

von JP K · begonnen 03. Apr. 2026 · 14 Teile

Teil 103. Apr. 2026
Wir sind vor wenigen Tagen zurück von unserer ersten Südafrika-Reise. Wir hatten ausschliesslich Kruger und Panorama-Route im Programm, für alles andere hatte ich zu grosse Vorbehalte aufgrund der vergleichsweise sehr hohen Kriminalitätsrate im Lande. Ja ich weiss, ich bin ein Schisshase, denn viele Forumsmitglieder sind regelmässig dort unterwegs und nie ist etwas passiert, die haun sich doch nur selber untereinander die Köppe ein, die Touristen bekommen davon nichts mit, usw usw. Mag so sein, aber trotzdem hatte ich Vorbehalte. Letztendlich sind wir unversehrt wieder zu Hause angekommen.

Falls Ihr nichts dagegen habt, würde ich hier einen kurzen Reisebericht schreiben über die letzten 3 1/2 Wochen und dabei der Einfachheit halber die Photos verwenden, die ich in meinem täglichen WhatsApp-Status auf der Reise verwendet hatte. Die Photos sind also zumeist im 16:9 Format beschnitten quer wie längs und enthalten zumeist extreme Close-Up-Porträts der gesichteten Tiere ohne viel Context-Gedöns.
Teil 203. Apr. 2026
Ich gehe davon aus, dass schon sehr viele Forummitglieder im Kruger waren, für die wird es wohl nichts neues geben. Einzig die Auswirkungen der Unwetter im Januar diesen Jahres sind hier noch nicht so häufig beschrieben. Die Kenner unter Euch werden wissen, ob die Januar-Unwetter aussergewöhnlich stark waren oder ob es jedes Jahr so etwas gibt. Im Shingwedzi Camp gibt es eine Markierung an einem Baum beim Restaurant, wie hoch das Wasser in 2013 stand, so hoch kam es wohl dieses Jahr bei weitem nicht.
Da wir keine Camper und keine Selbstversorger sind, haben wir im Kruger Park die Camps ausgesucht, die ein Restaurant haben. Gebucht habe ich etwa 1 Monat vor Reiseantritt, was ausreichend war, allerdings war das Lower Sabie Camp ausgebucht. Shingwedzi und Olifants waren zum Buchungszeitpunkt wegen der Unwetter im Januar geschlossen, es gab aber dazu keinen Hinweis bei der Buchungsprozedur online, ich bin erst ein paar Tage später darauf aufmerksam geworden. Letztendlich ging alles gut, die beiden Camps wurden für Übernachtungsgäste rechtzeitig jeweils einen Tag vor unserer Ankunft wieder geöffnet. Nervös war ich deswegen allerdings schon! Die Brücke hinter dem Letaba Camp blieb gesperrt, so dass wir von Olifants aus aus dem Park rausfahren und über Punda Maria wieder einfahren mussten, um zum Shingwedzi Camp zu kommen. Hier erst einmal unsere Stationen:
Skukuza Camp 4 Nächte
Olifants Camp 4 Nächte
Shingwedzi Camp 4 Nächte
Punda Maria Camp 3 Nächte
Kambaku River Lodge 4 Nächte
Blyde River Canyon Lodge 3 Nächte
Langa Langa Tented Camp 3 Nächte

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Es ergab sich dann gegenüber meinem kalkulierten Reisebudget noch eine Einsparung, denn beim Zahlen der Park-Eintrittsgebühr im Skukuza Camp (wir sind mit dem Flieger bis Skukuza geflogen und waren damit schon am Flughafen im Park) hatte man uns gesagt, eine Wild Card sei allemal günstiger in unserem Fall. Damit hatten wir mehr als die Hälfte meiner kalkulierten Kosten gespart und wir können theoretisch noch elf Monate in alle Nationalparks des Landes einfahren.

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Die Preise für die Unterkünfte kann man als echt billig bezeichnen im Vergleich zu den Luxusunterkünften in den Private Reserves, es ist ein sehr günstiger Safari-Urlaub hier möglich. Allerdings: you get what you paid for – man sollte sich auf sehr einfache Einrichtung gefasst machen. Wenn man aber bedenkt, dass die hohen Preise der Private Reserve Lodges All-inclusive abdecken, dann relativieren sich die Preise wieder bei deutlich angenehmerer Unterbringung.

Die Hütte im Skukuza Camp war die abgerockteste der vier gebuchten Unterkünfte im Park, gefolgt von Punda Maria. Im Shingwedzi Camp hatten wir andererseits das größte und best-gepflegte Haus (Doppelhaushälfte). Alle Hütten bzw. Häuser hatten eine Aussenküche (bis auf Punda Maria), die wir aber nicht genutzt haben.

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Ausserdem haben wir einen Klein-Pkw gebucht. Die Strassen im Park, sofern sie denn geöffnet sind, sind alle problemlos ohne 4WD zu befahren. Die niedrigere Sitzposition gegenüber einem SUV oder einem Safari-Fahrzeug hat natürlich Nachteile, das sehr hohe Gras verhindert die Weitsicht bei der Tiersuche. So schlimm war es allerdings auch nicht, denn Katzen und Hunde entdeckt man auch ohne Weitsicht, man muss nur dorthin fahren, wo schon viele Autos stehen, und Elefanten und Antilopen gibt’s so viele am Fahrbahnrand, dass man aufpassen muss sie nicht anzurempeln. Andererseits hat ein Klein-Pkw unbestritten den fotografischen Vorteil, dass die Linse sich eher auf Augenhöhe der Tiere befindet (Stichwort walking lions), was nicht zu so unschönen von-oben-herab-Fotos führt.

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Der Park führte zu unserer Besuchszeit ein unfassbar üppiges Grün, das Gras wuchs hoch, die Büsche waren blickdicht beblättert. Die Vegetation war kein Vergleich zum Süden Namibias zur gleichen Zeit. Die Tiersuche führte natürlich zu sehr frustrierend ernüchternden Ergebnissen, aber wie schon erwähnt, die Lösung lag dann doch jeweils so nahe.

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ich kann mir immer nicht merken, welche Augen zu welchem Geschlecht beim Sattelstorch gehören... Weibchen gelb, Männlein braun.
Teil 303. Apr. 2026
Skukuza
Die gesperrten Strassen im Park lassen sich gar nicht aufzählen, man kommt weiter, wenn man die geöffneten Strassen aufzählt. Im Grunde kann man sagen, alle Teerstrassen waren geöffnet, und mit einigen wenigen Ausnahmen waren alle Gravel Roads gesperrt aufgrund der Zerstörung, die das Januar-Unwetter angerichtet hatte. Gut, dass die S114 geöffnet war, sonst wäre dieser Löwe unentdeckt geblieben.
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Das Wetter zeigte sich jahreszeitenangepasst regnerisch. Dass es dazu dann auch recht kühl war, erstaunte mich. Wir hatten in unseren Aufenthalten in Skukuza und Olifants häufiger lange Hosen und Pullover an als erwartet in der ersten Woche, danach wurde es wärmer und die wärmende Kleidung blieb im Koffer.

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Strassensperren waren nicht nur wasserverursacht, sondern auch die Tiere beteiligten sich daran aktiv.

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Die Wildhunde waren übrigens sehr kooperativ den Touristen gegenüber, sie rannten immer wieder zwischen den Autos herum und blieben mindestens eine Stunde auf der Strasse, jedenfalls verliessen wir dann diese Szene, die sich unweit des Skukuza Camps abspielte. Ausgiebig wurde uns Paparazzi die Gelegenheit erteilt, Fotos zu schiessen. Es waren zuerst etwa 30 Painted Dogs, dann zerteilte sich das Rudel, etwa 20 blieben an der Strasse zurück.

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Teil 405. Apr. 2026
Hier mal die Aussicht vom Mathekeyane, einem größeren Felsen, der einen Wegzugang hat und auf dem man das Auto verlassen darf. Kein dichter Wald, aber schon starke grüne Vegetation prägt die Landschaft.

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Unser erster Leopard im Krüger, morgens früh um kurz nach 5:30 Uhr nicht weit vom Camp. Die Autos rangierten ständig für die beste Sicht. Einerseits finden wir mit unserem Kleinwagen leicht eine Lücke, andererseits ist die tiefe Sitzposition ein Nachteil bei viel Busch an der Strasse. Es ist so früh am morgen, dass noch nicht ausreichend Licht vorhanden ist für das Fotografieren, das normalerweise prächtig glänzende Fell des Leoparden wirkt stumpf und farblos. Als wir wieder zurückkommen, hängt der Impala alleine am Baum.

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Wir fahren weiter Richtung Pretoriuskop Camp und nehmen dort unser Frühstück ein, allerdings wird das Restaurant dort von Whimpy`s geführt, nicht grade eine tolle Atmosphäre.

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Diese kleinen Zwergmangusten waren possierlich anzuschauen, wir haben uns bei ihnen einige Minuten aufgehalten.

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An einem der vielen kleinen Seen liegt ein stattliches Krokodil.

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Paradise Widah kurz vorm Lake Panic Bird Hide.

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Skukuza Camp hat zwei Restaurants, den Cattle Baron fanden wir nicht so gut, dafür die Kruger Station um so cooler. Zum Frühstück hatten wir immer das Müsli mit Greek Yoghurt und Obst, auch in den anderen Camps.

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Bushbock
Teil 505. Apr. 2026
Vielen Dank Silvia und Andrea für Euer Lob. Dann mach ich mal weiter ohne viel Worte.

Olifants

Für die etwa 150km Fahrt von Skukuza bis Olifants Rest Camp hatte ich grob 5 Stunden eingeplant, es wurden dann erheblich mehr, was aber auch nicht schlimm war, denn wir waren ja sowieso auf Safari.

Das grosse Fressen

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der Leo hatte auch seine Beute im Baum. Wir wurden von einem freundlichen Südafrikaner auf diesen Baum-Leo hingewiesen, als wir einen der wenigen offenen Loops fuhren, wir sind an dem Baum schon vorbeigefahren, als noch kein Leo im Baum war, oder wir haben ihn übersehen. Jetzt jedenfalls war er nicht zu übersehen, da etwa 10 Autos versammelt waren.

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Das Chamäleon hatte ich im Vorbeifahren mit 50km/h aus dem Augenwinkel gesehen, als es die Strasse überquerte. Sofort gewendet und das Auto fotoadäquat positioniert. Es hat geschüttet, und während ich fotografierte, wurde das ganze Wageninnere und meine Kamera und ich selber nass. Bei diesem Schietwetter war kein anderer Safaritourist unterwegs. Insgesamt hatte ich, trotzdem so viele Strassen gesparrt waren, nicht den Eindruck, dass er Park überlaufen war. Regenzeit eben, shoulder season.

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Unsere Rundhütte hier war etwas größer als die in Skukuza und auch besser in Schuss, der Aufenthalt war dementsprechend angenehmer.

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Wir haben hier zwei Nacht-Gamedrives gebucht, um mal zu sehen, was die Tiere so nachts treiben, während die Menschen schlafen- also gut, die Zeit war 20 bis 22 Uhr. Viel zu sehen gab es nicht, aber wir hatten u.a. Hippos, die vor dem Licht schnell geflohen sind, eine Ginsterkatze und dieser Springhase. Ferner hat der Guide uns noch auf ein Chamäleon im Baum hingewiesen. Ansonsten hats geregnet.

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Wir haben mit dem Auto sehr viele Kilometer abgefahren, ich war mit schnellen 40 – 50 km/h unterwegs, weit sehen konnte man sowieso nicht mit dem hohen Gras, der dichten Bebuschung und der niedrigen Sitzposition, da waren wir angewiesen auf das, was sich so an der Strasse abspielte und was andere Autos sahen.

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Gaukler (Bateleur)

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Das Wetter war bescheiden. Das Camp hatte einen schönen Standort mit Blick über den Olifants River, aber das Wetter spielte nicht mit, es war jeden Tag regnerisch, windig und kalt, so dass wir sowohl morgens als auch abends lieber drinnen im Restaurant gesessen hatten als auf der Terrasse.

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Warum sollte man eigentlich keine Bilder von den Dickhäutern hier in diesem Forum einstellen, denkt ihr etwa, die Wilderer durchstöbern alle fremdsprachigen Foren nach Hinweisen? Sind die NH festgewachsen im Busch für 4 Wochen, so dass ein Wilderer den exakten Standort anhand meines Bildes hier ausbaldowern kann? Jedenfalls sollte hier ein Bild von einem NH erscheinen, ich habs aber nicht eingestellt weil … ja weil andere hier im Forum sich auch nur in Andeutungen ergehen. Den Sinn darin sehe ich aber nicht, sofern ich nicht die Bilder live ins Netz stelle. Falls ihr es sehen wollt, kann ich es ja hinterher nochmal einstellen, falls eine Diskussion ergeben sollte, dass das alles Kokolores ist mit dem Bilder-Verstecken 4 Wochen nach Sichtung. YouTube ist voll von Clips mit den Viechern, die von professionellen Filmemachern veröffentlicht werden. Ausserdem sind die Wulste abgeschnitten, damit sie für Wilderer uninteressant werden.

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der einzige, der mE das Attribut ugly verdient hat von den ugly5

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Teil 606. Apr. 2026
Vielen Dank für die Rückmeldungen, Wolfgang und Casimodo. Dann stehe ich ja mit meiner Meinung nicht alleine. Hier kommt dann das Tier im Foto sowie noch ein paar andere Tiere während unserer Zeit im Olifants Camp.

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Was ja hier auffällig ist, dass die Tiere einen rötlichen Teint haben von dem anscheinend hier speziell vorkommenden Rotsand. Sowohl hier in Olifants als auch in Shingwedzi war der rote Sand auffällig, weniger im Süden und ganz im Norden.

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Crested Barbet

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Glossy Starling

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Steenbock

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Teil 707. Apr. 2026
Shingwedzi
Während das Olifants Camp einen Tag vor unserer Ankunft geöffnet wurde und wir damit von den ganzen Auswirkungen des Januar-Unwetters nichts mitbekommen hatten, lag die Sache bei Shingwedzi etwas anders. Auch dieses Camp wurde erst kurz vor unserer Ankunft wiedereröffnet, weil der Zaun am Fluss reparaturbedürftig war. Jedoch war und blieb die Brücke kurz hinter dem Letaba-Camp unpassierbar, so dass wir durch das Phalaborwa Gate ausfahren und oben bei Punda Maria wieder einfahren mussten. Wir machten uns gegen 8:30 Uhr morgens auf den Weg und kamen nachmittags in Shingwedzi Camp an, es gab keine Schwierigkeiten mit dem Weg. Nirgendwo Stau oder sonstige Verkehrsbehinderungen bis auf gelegentliche Kühe, Esel und Ziegen auf der Strasse. Ein paar Tage später wurde die Brücke bei Letaba wieder freigegeben.

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So sah die Strasse beim Punda Maria Camp aus, wo wir zu Mittag einkehrten.

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Ebenfalls Punda Maria, 5 Ground Hornbills im Baum, die sich ihr Gefieder nach einem Regenguss in der Sonne trockneten
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Bei der Einfahrt in die Zubringerstrasse zum Shingwedzi Camp wurden wir von dieser Verreaux Eagle Owl beäugt.
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Die letzten Momente eines Käfers
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Auf einer Sandbank am Camp dösten Krokodile.
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Am Restaurant fiel uns dieser Zwergen-Gecko auf.
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Burchell's Coucal
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Diese Giraffen waren von unserem herannahenden Auto etwas genervt und verzogen sich in den Busch
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man sieht, es hat wieder geregnet kurz vorher
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eine fette Raupe ist eine gesunde reichhaltige Mahlzeit
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diese beiden Kampfhähne buhlten um ein Frau, die etwas abseits stand und zuschaute

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Teil 809. Apr. 2026
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Diese Löwin habe ich entdeckt, als sie auf der H1-6 entlang lief, nicht weit vom Shingwedzi Camp entfernt. Es war kein anderes Auto weit und breit, und das blieb auch so bis auf einen Camp-Angestellten, der vorbei fuhr. Es war sehr wenig los in Shingwedzi, was wohl daran lag, dass die Brücke von/nach Letaba weiter gesperrt war.
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Die Löwin hängt ihren Gedanken nach. Was beschäftigt sie grade?
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Die Löwin war auf der Suche, auch wenn sie wohl-genährt aussah. Nach etwa 20 Minuten, die ich sie begleitet hatte, bog sie in den Busch Richtung Fluss ab und blieb verschwunden, so dass ich weiterfuhr.

Diese Hyänen-Familie liess sich nicht von mir stören, sie begutachtete und beschnupperte immer wieder mein Auto. Als das Neugeborene sich in den Busch verziehen wollte, holte es die Mutter wieder auf die Strasse zurück.
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Auf der Gravelroad S144, die durchgehend geöffnet war, kam uns frühmorgens dieser stattliche Elefant entgegen. Da haben wir lieber den Rückwärtsgang eingelegt, auch wenn der Eli ganz ruhig blieb. Etwa einen Kilometer sind wir rückwärts gefahren, es war wieder kein anderes Fahrzeug auf der Strecke unterwegs, bevor der Eli in den Busch abbog.
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Dieses Gepardenpaar hatten wir an der H1-7 kurz vor dem Babalala-Rastplatz entdeckt. Sie waren recht dicht an der Strasse, aber als wir anhielten und zurücksetzten, haben sie sich von der Strasse entfernt. Glücklicherweise sind sie nicht ganz verschwunden, sondern liessen sich immer wieder im hohen Gras auffinden, sie setzten ihre Pirsch parallel zur Strasse fort.
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Und sie kamen durch kleine Lichtungen durch, an denen das Gras kürzer war und Büsche fehlten. Wir haben sie etwa 30 Minuten lang verfolgt, irgendwann mussten wir sie leider verlassen, da wir ja noch rechtzeitig zur Torschliessung um 18 Uhr im Camp zurück sein mussten, und wir hatten noch eine knappe Dreiviertelstunde zu fahren.

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sieht wie schwanger aus?
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Auf der Rückfahrt machten wir noch kurz Halt, um diesen Schakal an uns vorbei trotten zu lassen.
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Dieser Adler hat einen viel zu großen Haufen hinterlassen. Juveniler Kampfadler?
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Diese beiden Kleinen rangelten immer wieder mit ihren Rüsseln. Wie bei Menschenkindern, ein anderes Kind wollte mitspielen, aber die zwei fanden immer wieder zueinander und liessen den dritten nicht mitspielen.
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Ein Camp-Angestellter, der mit dem Saubermachen der Häuser beschäftigt war, hat mich auf diese Yellow-bellied Sand Snake aufmerksam gemacht, die auf einem ausgefransten Pfosten sich ausruhte.
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Gaukler (Bateleur). Die beiden hatten sich die ganze Zeit geputzt und nicht einmal eine adler-angemessene Pose eingenommen.

Ganz anders der nächste Adler, der völlig humorlos dreinblickt.
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Kampfadler (Martial Eagle)
Teil 911. Apr. 2026
Die Gravelroads zu den Red Rocks und dem Bateleur Camp waren offen und befahrbar.

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Noch ein paar Bilder von Kleingetier und Kleinvögel, bevor ich mich wieder der Löwin zuwende.

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Es war die gleiche Löwin, die ich wiederum auf der Main Road H1-6 antraf, wieder kein anderes Auto unterwegs, gegen 15 Uhr. Sie schlief flach vor einem Busch im Schatten liegend nicht weit von der Strasse entfernt, und ich hatte Glück, dass sie einmal kurz den Kopf hob, ansonsten wäre ich ahnungslos vorbeigefahren. Diese Uhrzeit war noch zu früh, dachte ich mir und drehte um, einem entgegenkommenden Pkw erklärte ich kurz ihren Standort.
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Als ich gegen 17:15 Uhr wieder zurückkam, standen 3 Fahrzeuge an der Strasse. Immer noch schlief die Löwin. Ich wieder los für ein paar Minuten, zurück etwa 17:40 Uhr, um zu bleiben bis zum Camp-Toresschluss um 18 Uhr. Die anderen Fahrzeuge verloren die Geduld und fuhren ab kurz nach meiner Ankunft. Als das letzte Fahrzeug ausser Sichtweite war, war es für sie Zeit aufzustehen.

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sehr muskulöse Lady

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Die Sonne schien durch die Wolken und liess ihr Fell in schönem Goldgelb erstrahlen.
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Die Giraffe im Hintergrund hatte nichts zu befürchten

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Dann wurde es auch für mich Zeit zu fahren, unter Missachtung sämtlicher Geschwindigkeitsbeschränkungen fuhr ich um 18:02 Uhr durch die Pforten des Camps.
Teil 1012. Apr. 2026
Punda Maria
Im Vorfeld, als ich mich online über die einzelnen Parkregionen online informiert hatte, habe ich den Eindruck gewonnen, der hohe Norden des Kruger Parks sei so viel anders als der Rest des Parks. Ich weiss nicht wieso, aber ich fand den Norden nicht viel anders als den Rest auch. Buschlandschaft mit gelegentlichen weiten Grasflächen, es war nicht bergiger als die anderen Gebiete. Landschaftliche Abwechslung habe ich nicht empfunden bis auf den erwähnten roten Sand in den mittleren Regionen des Parks. Vielleicht habe ich aber auch nicht richtig aufgepasst und werde noch eines besseren belehrt. Ok, im Norden gibt es stattliche Baobab-Bäume, die es weiter südlich nicht gibt.
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Das dem Namen zugehörige Camp ist nicht die Offenbarung, wir hatten einen kleinen Raum, der zu zweit recht eng war und etwas in die Jahre gekommen, der Restaurantbetreiber war die gleiche Firma wie im Shingwedzi Camp, Internetanschluss wurde vom Restaurant wie auch in Shingwedzi nicht angeboten, so dass wir insgesamt 7 Tage ohne Kontakt zur Aussenwelt waren – auch mal nicht schlecht. Es gibt im Park mehrere Restaurantbetreiber, die die Restaurants von jeweils 2 oder 3 Camps bewirtschaften, und ich fand Shingwedzi und Punda Maria die am wenigsten ansprechenden, abgesehen vom Whimpy’s in Pretoriuskop.

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Wollhalsstorch

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European Bee-eater

Als wir, wie in vorherigen Kapiteln erwähnt, über Punda Maria wieder in den Park einfuhren, standen weite Teile des Buschs unter Wasser aufgrund eines starken Regens vor ein paar Tagen. Als wir jetzt nochmals bei Punda Maria waren, ist das Wasser bereits weitgehend versickert bzw. verdunstet gewesen. Allerdings gab es dann doch ein paar flache Wasserdurchfahrten, die problemlos auch ohne großartige Unterboden-Clearance mit unserem Kleinwagen machbar waren.
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unser Auto vor unserer Unterkunft

Eine große Elefantenherde mampfte sich durch das Gebiet, morgens in Strassennähe, nachmittags einen Kilometer entfernt zu sehen in der Telegraphenmastenschneise.
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Blue Waxbill

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White fronted bee-eater

Ansonsten gibt es wenig weiteres Erhellendes über Punda Maria zu erzählen, hier kommen kommentarlos noch ein paar Bilder. Für 3 Nächte im Camp reicht dieser eine Post. Ich hatte ja schon vorher erwähnt, dass wir viele Kilometer im Park gefahren sind, weil wir immer mit 40-50mk/h unterwegs waren. Insgesamt waren wir in den 15 Tagen im Park etwa 4.000 entspannte Kilometer gefahren.
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Nimmersatt Haltungsnote 1

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yellow-bellied Sand Snake auf der Strasse. Sie hatte irgendein Problem, der hintere Teil bewegte sich, aber vorne am Kopf schien sie wie gelähmt, als wenn sie die falsche Beute erwischt hatte, die sie ausknockte

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white-winged widowbird

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ground hornbill

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road block Giraffe
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Teil 1113. Apr. 2026
Kambaku River Lodge

Madame liebt den Luxus, daher sollte es nach den etwas rustikal einfachen Unterkünften im Park zu einer gehobenen Lodge ausserhalb des Parks gehen. Leider habe ich bei der Planung einen Ortungsfehler begangen, denn ich habe diese Lodge in der Nähe des Timbavati Reserves verortet. Tatsächlich liegt sie aber in der Nähe von Malalane, was dazu führte, dass wir vom hohen Norden in den Süden vom Park fahren mussten, um dann zum folgenden Stop wieder hoch fahren mussten. Das war blöd, zumal wir uns zwischendurch im strömenden Regen auch noch verfahren hatten und irgendwo in einem dicht besiedelten Gebiet mit extrem langsamen Verkehr feststeckten. Letztlich ging aber alles gut, wir erreichten die Lodge mit Einbruch der Dunkelheit im 18:30 Uhr, losgefahren sind wir um 10 Uhr.
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Die Lodge war wirklich schön, auch schön gelegen am Crocodile River, und am Zaun ging der Kruger Park los. Am Ufer sahen wir Elefanten, Impalas und Hippos, und die Lodge hatte einen Foto-Hide, den man mieten konnte, was ich auch getan habe zur Elefantenfotografie mit dem Fisheye. Leider war am Fotohide ansonsten nicht viel los - so ist das eben am Rand des Parks.

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mit dem Fisheye fotografiert

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Die Elefantenfamilie blieb bis Einbruch der Dunkelheit
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Im großen Garten wurde eine Nyala-Familie gehalten, die das ganze Vogelfutter wegschnabbulierte.
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Die Lodge bot auch Game Drives in den Kruger an via Malalane Gate, und einen Drive hatten wir dann auch gebucht, ansonsten blieben wir in der Lodge. Auf diesem Drive haben wir bis auf einen Leo die Big5 gesehen, und so viel Löwen wie in den 2 Wochen vorher im Park nicht.
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Bei der Ausfahrt um 18 Uhr aus dem Park kamen wir an einer Büffelherde vorbei, die von Löwen gestalkt wurde. Es ist aber zur Besuchszeit nichts weiter geschehen, die Büffel hatten diesen Tag überlebt.

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Jäger und Gejagte
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Teil 1214. Apr. 2026
Blyde River Canyon Lodge
Nach den wochenlangen Game Drives sollte es gegen Ende der Reise auch einmal die Möglichkeit geben, die Beine zu vertreten, und so hatten wir die Panorama Route mit dem Blyde River Canyon einzubauen. Also ging es ungewollt wieder vom Süden des Nationalparks von aussen zur Mitte hoch.

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Tiere gab es bis auf gelegentliche Kudus und Zebras auf dem Lodge Gelände nicht zu sehen, ein paar Hippos am Staudamm zu hören, ansonsten nur gutes Wetter und Wandermöglichkeiten, von denen ich nur die kürzeren Wege nutzte bei der Hitze und Sonnenglut. Ansonsten haben wir auf der Lodge weiterhin die Beine baumeln lassen, den Pool genutzt und Kaffee getrunken.

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Die Lodge selbst ist ansprechend in Holzoptik gehalten und wird seinen 4 Sternen gerecht. Unser Zimmer war recht klein, es gab auch größere Zimmer, aber zu zweit haben wir keine größeren Ansprüche und für den Preis wars angemessen. Wir haben dort insgesamt 3 Nächte verbracht, 2 Nächte hätten es auch getan. Die Lodge liegt auf einem eingezäunten mehreren Hektar großen Gelände mit etwas Wildtierbestand, und mit großen ausladenden Jahrhunderte alten Baumbestand, der guten Schatten spendete gegen die kräftig scheinende Sonne.

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Die Panoramaroute ist wirklich schön, allerdings fährt man recht lange durch forstwirtschaftliche „Wälder“, die Bäume alle schön in einer Reihe, und der Canyon hat einige Aussichtspunkte, die mit dem Auto anzufahren sind. Am ersten Punkt wird dafür Geld verlangt, die anderen Punkte sind nach meiner Erinnerung frei zugänglich, überall gab es Souvenirstände, die wir aber nicht weiter beachtet haben.

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Teil 1316. Apr. 2026
Langa Langa Tented Camp

Dies ist unsere letzte Station, die Fahrt ging wieder zurück über die schöne Panorama Route, 220km. Langa Langa liegt am Zaun ausserhalb des Sabi Sands Reserve. Der Grund diese Lodge zu buchen war, die Game Drives ausserhalb des Nationalparks mitzumachen, denn im Nationalpark dürfen auch die Safari-Fahrzeuge die Strassen nicht verlassen, während in einem Private Reserve keine Beschränkungen bestehen und bei Sichtung die Fahrzeuge direkt zur Sichtung hinfahren können.

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Es war ein schönes großes geräumiges Zelt, sogar mit Klimaanlage und nicht bloss mit einem Ventilator, und das Zelt wurde auch gut runtergekühlt, wenn die Fenster alle zugezogen waren. Wilde Tiere gab es nicht zu befürchten, denn die fingen erst hinter dem Zaun an. Allerdings wurde uns gesagt, dass ein paar Tage zuvor ein Leopard durch die Lodge schlich, als alles schlief, am nächsten Morgen hat man seine Spuren gesehen. Aber für uns gab es keinen Anlass nachts unterwegs zu sein. Den letzten Leo der Reise gabs im Kruger zu sehen.
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am Lace Panic Bird Hide

Es war ein All-inclusive Camp, Game Drives waren inklusive, sofern es sich um Kruger Game Drives handelte. Game Drives in der Private Reserve kosteten extra, diese schlugen mit etwa 90 Euro pP zu Buche. Davon haben wir zwei gemacht, und es waren von der Tierausbeute die schlechtesten der ganzen Reise. Für die Private Reserve Game Drives bedient sich die Lodge der Ausfahrten der Umkumbe Safari Lodge, d.h. wir sind mit einem Langa Langa Shuttle zur Umkumbe Lodge gefahren und dort in die Umkumbe Safari-Fahrzeuge umgestiegen.
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in der Private Cosession wird mit Trackern gearbeitet, die aber auch nichts sinnvolles beitragen konnten
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Immerhin gingen die Ausfahrten in die Dunkelheit hinein.
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Die Tierausbeute bei den Game Drives in den Kruger Park waren wie gewohnt gut, wir hatten bei drei Ausfahrten zweimal Wildhunde und einmal Löwen.
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Die Ausfahrten mit der Umkumbe Lodge beinhalteten auch Sundowner am Nashorn bzw. Kaffeesnack
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Ein paar letzte Tierimpressionen aus dem Kruger

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Teil 1416. Apr. 2026
Fazit der Reise
Kruger muss man mal gesehen haben – so ähnlich kann mans zusammenfassen. Der Park reiht sich ein in unsere anderen Reisen: Etosha, Okawango Delta, Serengeti, jetzt Kruger. Ich hätte mit mehr Touristen gerechnet, mit mehr Verkehr, da ja viele Strassen gesperrt und alle Autos auf den Teerstrassen konzentriert waren, aber der Eindruck der Fülle kam nicht auf. Es war sehr schön grün, dafür musste man härter Arbeiten für Sichtungen – bei unserer Reisedauer war das ok, wir sind auf unsere Tier-Kosten gekommen.
Die Reise war sehr entspannt ohne große Hickups, wir reisen nun auch nicht das erste mal durch Afrika, auch bietet Südafrika genug Zivilisation, um nicht täglich improvisieren zu müssen.
Sicherheitsbedenken, meine stärksten Bedenken, spielten keine Rolle. Natürlich hätte ich gerne auch andere Teile des Landes bereist, mal schauen, vielleicht wird es ein Wiedersehen geben, ausschliessen möchte ich es nicht. Der Flug nach Skukuza direkt in den Nationalpark ist schon cool, der eignet sich im Zweifel sogar für einen Wochenkurztrip.
Zu meinen Bildern nochmal die Entschuldigung: die Bildausschnitte war sehr eng gewählt, der Zweck war wie am Anfang erwähnt der tägliche WhatsApp-Status am Smartphone während der Reise, und ich habe diese Bilder weitestgehend für diesen Bericht nun zweit-verwendet, das hat den Aufwand für die Bildauswahl schon stark reduziert. Auch wollte ich für den tausendundeinsten SA-Bericht nicht mein Herzblut verschütten, daher waren meine Ausführungen auch recht wortkarg, andere schreiben mehr. Ich bin eben ein schweigsamer Mensch.
Machts gut, bis demnächst irgendwann
JP

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