Reisebericht

Picco in Costa Rica 2026

von picco · begonnen 01. Apr. 2026 · 46 Teile

Teil 4112. Mai 2026
Auf dem Rückweg kommen wir wieder an einem Busch vorbei wo wir schon auf dem Hinweg kurz einen Kolibri gesehen haben.
Und jetzt sehen wir wieder einen!
Was heisst einen, mindestens fünf Kolibris schwirren hier herum!
Ich schnapp mir die Kamera und schiess drauf los!
...dummerweise erfolglos...
Also erinnere ich mich daran dass meine Freundin auf unserer ersten Reise mit ihrem alten iPhone einen Kolibri erwischte, während
ich mit meiner Kamera keinen einzigen erwischt habe...
....also schnapp ich mein Handy und siehe da:



Oben: Mit dem Handy klappts, wohl weil das mit seiner eigentlich schlechten Blende einen viel grösseren Schärfebereich hat!



Oben: Klar ist nicht jedes Bild perfekt... (Das dürfte eine Braunschwanzamazilie (Amazilia tzacatl) sein)



Oben: ...aber die Vögelchen sind zu erkennen!



Oben: Hier behaupte ich mal dass das eine Schwarzschopfelfe (Lophornis helenae) ist!



Oben: Das dürfte nochmals eine Braunschwanzamazilie (Amazilia tzacatl) sein, diesmal von hinten!

Die Kolibri-Fotos feiern wir bei einem Smoothie in der Caffee- und Smoothie-Bar der Anlage.
Die Smoothies schmecken uns zwar gar nicht, weil sie irgendwie nach Pommes-Frittes riechen und etwas ölig sind, aber wir freuen
uns trotzdem über die Vögelchen!
Nach den schlechten Smoothies gehen wir noch kurz in die kleine Ausstellung im Nebenraum und lesen da viel Interessantes, einige
der Infos habe ich sogar fotografiert um sie hier zu zeigen:



Oben: Auf diesem 3d-Relief sieht man schön wie Costa Rica aufgebaut ist und wo die Berge und Vulkane zu finden sind.



Oben: Hier die Karte der Wanderwege da oben am Arenal



Oben und Unten: Die Eulen Costa Ricas





Oben: Typische Vögel Costa Ricas...aber bei weitem nicht alle!
Teil 4213. Mai 2026


Oben: Eine beeindruckende Übersicht der geschützten Zonen dieses Landes!

Dann besetzen wir wieder unseren kleinen Hopser und fahren heimwärts.
Dort schmeissen wir uns erstmals in den kleinen Pool auf der Terrasse und bleiben nicht lange alleine!



Oben: So siehts aus dem Pool aus...

So sitzen meine Freundin und ich im Pool, spielen etwas mit den Wasserdüsen und der Luftbeimischung rum und plötzlich fühlen wir uns beobachtet, als wären wir nicht mehr allein!
Ein Spanner, ein Einbrecher, die CIA???
Ich nehm das Handy, starte die Videokamera und erblicke den Eindringling bald!

Bei YouTube ansehen ↗



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Oben: Zum Schluss noch ein Foto vom Eindringling!

Schon schön wenn man im Pool sitzend beblubbert wird und gleichzeitig noch Wildlife filmen kann!
Hat man nicht überall!
Nach vielleicht einer halben Stunde dem Eindringling zuschauen beschliessen wir Hunger nicht nur zu bekommen sondern auch abzuwehren, indem wir Esswaren in uns reinstopfen!
Um das zu machen entsteigen wir dem Pool, lassen den Eindringling allein und fahren zum 'Restaurante Ross' (10°24'33.3"N 84°35'59.4"W) nahe des Ortes Chachagua.
Eigentlich eine Terrasse mit Dach, Küche und Toilette, aber es hat gute Bewertungen.
Wir werden gleich vom Betreiber empfangen und bekommen von ihm einige Tische vorgeschlagen.
Auch wenn das parlieren etwas schwer fällt da er kaum englisch spricht und wir noch weniger spanisch sprechen schaffen wir es
eine Speisekarte zu bekommen und etwas zu bestellen.
Und das alles sehr angenehm, er ist ein wirklich zuvorkommender Gastgeber, so gut es die Sprachbarriere erlaubt.
Schon bald nach der Bestellung kommt die Vorspeise mitsamt den Getränken daher, än Guätä!



Oben: Die Vorspeise für uns beide und...



Oben: ...die Hauptspeisen, sehr lecker und zart, ein Lob an den Koch!

Dieses Restaurant kann ich definitiv empfehlen!
Gut, lokal, günstig und authentisch!
Doch irgendwann sind wir satt und müde, so machen wir uns wieder auf den Heimweg, schauen da noch kurz nach unserem Eindringling, den wir im Dunkeln aber nicht entdecken und kriechen ins Bett.
Buenas Noches!
Teil 4314. Mai 2026
Tag 16: Warme Bäder und respektlose Influenzer

Und auch unser letzter Tag den wir komplett in Costa Rica verbringen beginnt, schon fast traditionell, mit dem auf die Nacht folgenden Morgen!
Heute heissts 'pack die Badehose ein', denn wir haben eine Reservierung in den 'Tabacon Hot Springs' (10°29'18.8"N 84°43'23.9"W) und freuen uns schon darauf!
Klar könnte man auch in einer frei zugänglichen Ecke eines heissen Flusses, von denen es hier mehrere gibt, baden.
Aber da herrscht Gedränge der Einheimischen und einiger Touristen, Parkplätze hats nicht, Restaurants hats nicht usw.
Aber erst wird gefrühstückt und davor Ausschau nach unserem Faultier gehalten.
Leider jedoch erfolglos, er ist entweder verfault oder weitergezogen, hu nous...
Da ich das kaum glauben kann geh ich noch kurz auf die Pirsch, wobei mir wieder mal klar wird wie schön in der Natur unser Häuschen liegt!



Oben: Blick von der Eingangstüre die Treppe runter, alles so schön grün hier, umwerfend!



Oben: Hinter dem fast sinnlosen Fenster neben der Kleinküche seh ich plötzlich etwas rumhuschen, schau genau und seh eine Krabbe!
Obwohl hier kein See und kein Meer ist!




Oben: Während des Frühstücks entdecke ich noch diesen Specht unweit von uns, er lässt sich nicht stören.



Oben: Unser Frühstückstisch im Pflanzenmantel...

Da die 'Tabacon Hot Springs' erst um 10:00 öffnen und wir bis dahin nichts mehr zu tun haben machen wir einen Zwischenstop im riesigen Souvenierladen am Ortsausgang von La Fortuna an der Hauptstrasse in Richtung Arenal.



Oben: Von links nach rechts: Schaukelpferd für unser Enkelkind, Vespa für deren Mutter und Motorrad für den Vater...
Leider hatten wir nicht genug Platz im Gepäck...




Oben: Das ist nicht mal die Hälfte des Ladens!



Oben: Was es nicht alles gibt in Costa Rica...



Oben: Für diejenigen, die die Gegend nicht kennen: So sieht sie aus!
Gleich links des Rauches vom Arenal-Vulkan sind die 'Tabacon Hot Springs' zu sehen.


Und genau zu den 'Tabacon Hot Springs' fahren wir anschliessend!
Nur wer eine Reservierung hat darf da überhaupt aufs Gelände fahren und als wir ankommen staut es sich bereits bis auf die Hauptstrasse!
Um den Verkehr nicht unnötig aufzuhalten fahr ich dran vorbei und drehe dann um, so dass ich nicht alle anderen Autofahrer behindere.
Während ich da so vor mich hinfahre und umdrehe löst sich der Stau soweit auf dass ich zumindest auf das Grundstück fahren kann und nur noch fünf Autos vor mit auf Einlass warten.
Penibel wird jeder kontrolliert, einige müssen wieder umdrehen, aber irgendwann sind auch wir dran!
Nur...
...unsere Reservation wird im Computer nicht gefunden!
Also rechts zur Seite fahren und warten bis sie unsere Reservation nach langer Telefoniererei doch noch finden.
Dann heisst es das Auto an einen Bediensteten übergeben, zusammen den Check nach Beulen und Kratzern machen und zu unterzeichnen dass alles aufgeschrieben wurde.
Was bei unserem Auto dank einiger Beulen und Risse etwas dauert.
Wobei nicht ein Riss und auch keine Beule von mir stammt sondern alle schon waren.
Weder der Hund noch die Piste haben Spuren hinterlassen.
Dann endlich gehen wir rein und werden mit einem Melonenglace und einem Fruchtdrink sowie heissen feuchten Tüchern empfangen.
Dann bekommen wir je einen Badge um im Restaurant und an der Bar zu bezahlen und zuletzt noch einen Gutschein für ein Badetuch.
Dann wird uns die Anlage noch erklärt und dabei gesagt dass Fotografieren und Filmen erlaubt ist solange keine Menschen auf den Bildern zu sehen sind.
Wir bestätigen dass wir uns dran halten und somit können wir endlich rein.
Es hat nebst 'normalen' Pools vor allem Bäche mit Becken, in denen man sich aufhalten kann, und das alles wunderschön in die
Natur eingebettet.
Erst spazieren wir durch die Anlage und machen einige Bilder.



Oben: Im Hintergrund der Saunabereich, den wir jedoch nicht betreten, denn es hat genügend andere Bereiche um sich zu entspannen.



Oben: Hier ist der Bach etwas wild, aber auch hier darf man baden gehen.
Teil 4415. Mai 2026


Oben: Überall hats Wege, Liegen und Badestellen, sehr schön gemacht.



Oben: Hier ein 'normaler' Pool mit Barbetrieb, wo wir uns erst eine Piña Colada in einer Ananass und Stunden später einen
Coco Loco in einer Kokosnuss genehmigen, während wir im warmen Wasser auf Bänken sitzen.




Oben: Die Liegen sind leider nach unserem Spaziergang schon weg, aber etwas abseits finden wir noch welche.



Oben: Hier einer der grösseren Naturpools mit Kiesboden.



Oben: Auch hier kann man sich herrlich das Wasser auf die Schultern prasseln lassen...



Oben: ...oder sich über die Abbruchkante legen und das Wasser über den Rücken fliessen lassen.



Oben: Einfach schön wenn man durchs Wasser zum nächsten Pool geht.



Oben: Wären nicht die Wege und hier die Lampe würde man meinen man ist in der Natur, nur dass es hier aufgrund der beschränkten Anzahl Gäste viel weniger Leute hat als in den frei zugänglichen Naturpools.



Oben: Ausblick von einer Liege aus zum Wasser.



Oben: Bei uns im Garten und dort in der Natur...der kurze Regen zwischendurch schadet der Pflanze genausowenig wie der Besuch eines Kronenhokko-Männchens (Crax rubra),
den wir neben der Sauna kurz sehen dürfen.




Oben: Nach vielen Stunden Entspannung wirds auch hier mal Abend und die Stimmung wechselt von schön zu sehr schön.

Sehr schön wars!
Einzig ein Paar, die wohl so was wie Influenzer sind, haben genervt.
Die recht mollige junge Frau hat sich ohne Rücksicht auf Andere an den schönsten Orten geräkelt, während ihr Typ sie gefilmt hat.
Ich hab die schon früh gesehen und viele haben sich über die zwei genervt, aber keiner hat was dagegen unternommen.
Als sie dann bei uns in der Nähe waren und er sie in meine Richtung filmen wollte habe ich meine Missgunst in Wort und Gestik ausgedrückt und er hats sofort verstanden und aufgehört zu filmen.
Sie hingegen hat beleidigte Blicke zu mir geworfen, die ich mit einem kopfschüttelnden Lächeln abgewehrt habe.
Ab da haben sie ihre Filmchen wenigstens nicht mehr bei uns in der Nähe gedreht.
Ansonsten haben sich alle recht rücksichtsvoll verhalten, wobei gewisse Kulturkreise halt einfach lauter sind als Andere.
Muss man akzeptieren, zumindest in gewissen Grenzen.
Irgendwann sind wir dann auch mal an die Trockenbar und haben uns ein Abendessen = zwei Pizzen bestellt und gemampft.
Anschliessend ins Auto und heimwärts, wobei sich wieder mal jemand mit offenbarer Todessehnsucht auf die Piste zu unserem Hüttlein gelegt hat...und erst im letzten Moment geflohen ist!
Zum Glück, denn die Situation hatten wir schon dreimal und diesmal hab ichs wenigstens geschafft mit dem Handy ein (schlechtes) Bildchen zu schiessen...



Oben: Wohl eine Weissschwanz-Nachtschwalbe...gute Tarnung schützt nicht vor Autoreifen...darum zum Glück rechtzeitig geflohen!

Zuhause trinken wir noch eine Flasche Bier und wärmen danach das Bett unter vollem Körpereinsatz indem wir unter die Decke kriechen.
Buenas Noches!
Teil 4516. Mai 2026
Tag 17: Fahrt zum Flughafen

Direkt nach dem Schlafen erwachen wir beide und beginnen uns reisefertig zu machen, denn heute fahren wir zurück nach Alejuela und geben das Auto ab.
Anschliessend gehts zum Flughafen und von da mit einem für uns ausstiegslosen Zwischenstop in Liberia nach Zürich-Kloten, wo wir am nächsten Tag ankommen.
Aber erst noch frühstücken was da ist und natürlich die Körper hygienisieren, nicht dass der Pilot wegen uns in Ohnmacht fällt.
Anschliessend darf der starke Mann, und da ich der einzige bin muss das wohl entgegen meinen Wünschen ich sein, alle Koffer über
die Treppe und den steilen Abstieg runter zum Auto tragen.



Oben: Hier mal ein Bild des An/Abstieges, je nachdem woher man kommt. Rollkoffer nützen hier nichts...



Oben: Beim wieder hinaufgehen um das nächste Gepäckstück zu holen mach ich kurz Pause für Fotos der wuchernden Natur.



Oben: Fotos habe ich geschrieben, also Mehrzahl...

Um 07:27 Uhr fahren wir los, zum letzten Mal ins Tal hinunter und auf der anderen Seite wieder rauf und über den Feldweg in Richtung La Fortuna, wobei wir vor der Stadt rechts abbiegen.
Doch diese Strasse ist eher eine der schlechteren des Landes, was meine Freundin wieder mal an meinem Navi zweifeln lässt.
Also schaut sie auf Google Maps nach und das sagt was Anderes als mein Navi...
Klar, denn wir haben uns nicht für die kürzeste Strecke mit vielen Baustellen und einem aktuellen Unfall entschieden sondern für
die fast ohne Baustellen, aber mehr Kilometern.
Nach kurzer Diskussion akzeptiert sie dass wir nach meinem Navi fahren, das ich ja im Blickfeld habe, was auf unbekannten Strecken
ein klarer Vorteil ist und damit für den Fahrer unnötigen Stress vermeidet, den ich immer habe wenn sie auf ihrem Handy navigiert,
da ich das nicht sehe sondern bestenfalls höre.
Und Stress kann ich heute wirklich nicht gebrauchen.
Nach einigen Nebenstrassen und Pisten erreichen wir die Hauptstrasse, wo wir rechts nach Süden abbiegen.
Auf der Strasse kamen wir schon von der Karibik her zu unserem Hüttchen, die lässt sich sehr gut fahren, kein Stau, kein Unfall, nichts!
So fahren wir bis nach 'Pital' und biegen dann rechts in Richtung 'Santa Rita' ab.
Auf der schmalen, eher nicht so guten Strasse bleiben wir bis wir in 'Rio Cuarto' nach links auf eine breitere, bessere Strasse
abbiegen, die uns nach 'San Miguel' führt, wo wir rechts abbiegen.
Diese kurvenreiche und teilweise steile Strecke führt uns zur einzigen Baustelle der ganzen Strecke, wo wir rund 15 Minuten stehen bleiben.
Kurz darauf erreichen wir einen Wasserfall und halten kurz an, die einzige freiwillige Pause der Fahrt.



Oben: Der 'Catarata de la Paz', wo wir eine kurze Pause einlegten um ihn zu fotografieren, maximal 5 Minuten...denn wir wollten
das Auto vor 12:00 Uhr zurückbringen!


Wir fahren weiter auf der Strecke bis 'Varablanca', wo wir links abbiegen.
Wären wir rechts abgebogen wären wir an unserer ersten Unterkunft vorbei gekommen, was ich aber erst zuhause beim Studium unserer GPS-Aufzeichnungen bemerke.
Die Strecke die wir zwischen 'Varablanca' und 'Carrizal' fahren ist zwar nicht so steil wie wenn wir rechts über Poasito gefahren
wären, aber dafür wesentlich kurviger und mit mehr Verkehr.
Hätten wirs damals schon gecheckt wäre ich über 'Poasito' gefahren.
So aber biegen wir in 'Carrizal' rechts ab und sind dann schon bald in Alajuela.
Da hats natürlich viel mehr Verkehr, aber zum Glück keinen Stau.
So sind wir um 11:14 Uhr beim Europcar-Checkout, was dasselbe ist wie Europcar-Checkin...halt da: 10°00'17.1"N 84°10'55.1"W
Schnell alles ausladen und das Auto prüfen lassen, wobei kein einziger neuer Kratzer, keine Beule und auch kein neuer Riss gefunden
wird, was mich doch etwas erstaunt.
Obwohl ich selbst auch keinen gefunden habe, aber beim Riss am Frontspoiler war ich mich unsicher ob er durch den Hund nicht etwas grösser wurde.
Schon bald sitzen wir vor dem Häuschen und warten auf den Transferbus zum Flughafen, den Europcar ohne Mehrkosten anbietet.
Auch der kommt schon bald und wir steigen nebst anderen Touristen ein und am Flughafen wieder aus.
Nun folgt was jeder Reisende kennt, Gepäck aufgeben und die Zeit totschlagen bis man boarden kann.



Oben: Zeit-Totschlagmenü am Flughafen von Alajuela/San Jose um 13:30 Uhr

Nach einigen Runden durch die DutyFreeShops und die Restaurants des Flughafens beginnt irgendwann tatsächlich das Boarding und um 15:58 startet unsere Maschine den kleinen Hoppser in Richtung Liberia, wo wir eine Stunde lang rumstehen müssen.
OK, wir dürfen sitzen, wenn wir wollen, aber der Flieger muss rumstehen.
Und aussteigen dürfen wir nicht, obwohl auch aufgetankt wird.



Oben: Der Flughafen von Liberia...im Nachhinein hätten wir besser einen Oneway-Mietwagen genommen und wären ab Liberia zurückgeflogen aber das wussten wir zum Zeitpunkt der Flugbuchung noch nicht, da wir damals noch eine andere Route im Kopf hatten.



Oben: Ein letzter Blick auf Costa Rica bevor die Sonne untergeht und uns im Flug 7 Stunden Zeit gestohlen wird...

Bald geht die Sonne unter, ich glaub wir sind noch über Costa Rica als das passiert.
Da man draussen nichts als dunkel sieht schau ich halt 'Die nackte Kanone (2025)', da ich die drei nackten Kanonen mit Leslie Nielson wirklich hammermässig geil finde!
Auch Liam Neeson gehört zu meinen Lieblingsschauspielern, aber das hier...sorry...das ist schlicht Bullshit, an Dummheit und Humor-losigkeit kaum mehr zu übertreffen!
Dazu die Tatsache dass die InEar-Kopfhörer der Airlines einfach nicht zu meinen Ohren passen und einen mehr als unterirdischen Sound hergeben.
Teilweise sind die Texte dadurch kaum zu verstehen...
Nach dem Mist entdecke ich einen Film über das Leben von Bruce Springsteen, aber auch da ist der Klang so mies dass ich es vorziehe erfolglos zu versuchen einzuschlafen.
Buenas Noches!
Teil 4617. Mai 2026
Tag 18: Landung und 'Home sweet Home'

Irgendwann in der Nacht bin ich dann doch noch eingeschlafen, aber schon lange bevor wir Europa erreichen bin ich wieder wach.
Aus dem Fenster schauen ist auf der Strecke nicht ganz so interessant wir Nasenbohren, also beschäftige ich mich mit Gähnen und Augenreiben bis die Küste zu sehen ist.
Netterweise verhüllt sich Europa jedoch unter einer Wolkendecke, wohl weil es da unten recht kalt ist.



Oben: Europas Empfang ist eher verhüllt als offen...

So wird der Restflug auch nicht interessanter, da hilft das Frühstück auch nicht wirklich weiter.
Um 11:33 Uhr landen wir 22 Minuten zu früh in Zürich Airport, holen unser Gepäck, essen noch was und sind um 12:57 im Zug sowie um 14:30 Uhr bei meiner Freundin zuhause.

Ende der Reise!

Fazit:

-Flug: Gerne wieder mit Swiss/Edelweiss, aber wenns geht Zürich-San Jose und Liberia-Zürich, dementsprechend würd ich aktuell die nächste Costa Rica-Reise planen.
-Auto: Nächstes Mal in Costa Rica wirds ein 4x4, sonst reisst mir meine Freundin mindestens der Kopf ab...
-Poas Paradiese: Gemütliche Unterkunft mit sehr nettem Gastgeber, etwas schlechte Zufahrt und kein Restaurant, 'nur' Frühstück.
Sehr grosses Zimmer mit Gartenanschluss, schöner Garten, schöne Aussicht, gerne wieder wenn wir in der Nähe sind.
-Las Cotingas Ocean View: Schönes Zimmer, sehr nette Bedienstete, steiler und langer Aufstieg, gutes Restaurant mit günstigen Menus, schöne Aussicht vom Restaurant und vom Zimmer her, gerne wieder.
-La Casona del Cafetal: Überraschend im positiven Sinn! Schönes grosses Zimmer, schöner Garten, nette Bedienstete, schönes und gutes Restaurant, tolle Lage für Ausflüge nach Carthago oder ins Orosi-Tal. Gerne wieder, auch allenfalls als erste Übernachtung mit Flughafentransfer.
-Termales Hacienda Orosi: Sehr schöne Anlage, da würd ich gern mal baden gehen.
-Cahuita Inn: Sehr schönes, grosses Zimmer, kleiner aber ausreichender Pool, viele Schattenbäume, das Restaurant ist ausreichend, die Lage gut, der Polizeiposten als Nachbar gibt ein sicheres Gefühl. Gerne wieder, aber nächstes Mal probieren wir wohl mal was Anderes aus.
-Arenal Nest: Schönes Häuschen, leider etwas zu sehr zugewachsen und ohne Rezeption vor Ort. Schwieriges Einchecken, schwierige Komunikation, schwierige Zufahrt, etwas abseits gelegen. Nur Selbstversorgung. Eher nicht mehr.
-Costa Rica: Gerne wieder, ein sehr schönes Land mit meist freundlichen Leuten, per Direktflug von Zürich aus erreichbar.
Hohe Kosten, vergleichbar mit der Schweiz, Zeitverschiebung mag ich aber nicht wirklich, sieben Stunden merkt man lange nach der Heimkehr noch.
-Corcovado National Park: So wie wir es gemacht haben hat das mit Naturerlebnis nicht viel zu tun, würd ich nicht mehr machen.
Der Park selbst ist sicherlich sehr interessant, aber sicherlich nicht ab der 'Recepción Estación Sirena Corcovado'.
-Mangroventour Rio Sierpe: Absolut empfehlenswert! Vor allem wenn man das Glück hat dass die anderen Gäste nicht kommen und man dann so wie wir sozusagen eine Privattour hat.
-Cahuita National Park: Wunderschön, nur leider diesmal durch einen Sturm stark beschädigt. Gerne Wieder.
-Santuario de Perezosos de Costa Rica (Faultierpflegestation Cahuita): Sollte unterstützt werden, aber mehr als einmal muss man das nicht sehen.

ENDE DES REISEBERICHTES!
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