Ich zitiere mich jetzt selbst: Deshalb habe ich mich zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen. Ich werde zusätzlich ein Türchen Nummer 25 und Nummer 26 an den Start bringen. Diese beiden Türchen zeigen ausschliesslich einige Vögel. Vielleicht kann ich damit etwas bei der „fliegenden Abteilung“ wieder gut machen.
Türchen Nummer 25
Ort: Botswana, Savute NP Ich hatte so etwas irgendwann einmal in einem Magazin gesehen. Seitdem hatte ich mir gewünscht, einmal vor Ort zu sein. Und irgendwann hat es dann geklappt. Guide Obed fährt mit uns ins die Savute Marsh und siehe da! Die Objekte meiner Begierde erscheinen tatsächlich in einem unglaublich guten Abstand. Normalerweise sind die Riesentrappen zumindest in diesem Gebiet ziemlich scheu und halten Abstand, aber wir haben uns Stück für Stück herangeschlichen, so hat es dann geklappt.
Ort: Botswana, Chobe Riverfront In einem bestimmten Zeitabschnitt graben die White-Fronted-Bee Eater – genau wie ihre Verwandten, die Carmine Bee Eater - Bruthöhlen am Uferrand, um ihre Jungen aufzuziehen. Wenn man sich per Boot vorsichtig heran pirscht wird man von den flinken Vögeln akzeptiert und kann sein Glück versuchen.
Ort: Botswana, Savute NP (Savute Marsh) Irgendwie habe ich das Gefühl wir werden beobachtet ! 😗
Ort: Botswana, Chobe River Ganz klar! Auch Reiher können nicht nur fliegen sondern auch übers Wasser gehen!
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP Zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Es ist früher Morgen und wir sind auf dem Weg zu 3rd Bridge. Plötzlich bewegt sich etwas in der Ferne. Also nichts wie hin! Zum Glück lassen uns die Ground Hornbills relativ nahe herankommen ohne sich wirklich gestört zu fühlen. Ich bin mit der Kamera bereit und tatsächlich! Es hat sich für mich gelohnt.
Ort: Botswana, Kasane, Garden Lodge Es ist früh am morgen. Wir liegen noch im Bett, draussen singen aber schon die Vögel. Plötzlich höre ich eine klagende Kinderstimme. Wie kann das sein? Keiner der Gäste hat ein Baby dabei. Plötzlich habe ich eine Idee. Also raus aus den Federn, die Kamera geschnappt und nachgeschaut. Mein Gefühl hat mich nicht getrogen. Das sitzen zwei Trumpeter Hornbills im Baum und „unterhalten“ sich. Ja, klar! In Gabis Garten – direkt vor unserer Tür – sind die Mangos reif. Das ist der Grund, warum die Hornbills uns gerne einen Besuch abstatten. Darüber freue ich mich natürlich.
Ort: Botswana, Savute NP Wenn man durch das ausgetrocknete Bett des Kanals fährt findet man die Hornbills eigentlich überall. In diesem Fall ist vermutlich gerade die Brautwerbung angesagt, denn für die Fütterung eines Jungvogels erscheint mir der Partner etwas zu gross.
… Fortsetzung folgt …
Teil 226. Dez. 2025
Heute öffne ich das finale Türchen. Wie bereits geschrieben fliegen heute noch einmal die gefiederten Mitbewohnern Botswanas umher.
Türchen Nummer 26
Ort: Botswana, Chobe Riverfront Irgendwie kommt es mir so vor als hätte der Fish Eagle gerade noch ein paar Tanzschritte geübt, bevor er sich in die Lüfte schwingt 😄
Ort: Botswana, Chobe Riverfront Dazu fällt mir der Spruch (die Metapher?) ein: Der hat aber einen dicken Fisch an Land gezogen !
Ort: Botswana, Chobe Riverfront Ein Giant Kingfisher auf der Startbahn. Ready for Takeoff!
Ort: Botswana, Chobe River „DU BEKOMMST MEINEN FISCH GARANTIERT NICHT!“ Sagte der Reiher zum Yellow Billed Kite.
Ort: Botswana, Chobe River Endlich mal wieder eine – wie ich finde – gelungene Spiegelung
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP Das ist der Beweis: Auch die Black-Winged Stilts mögen sportliche Betätigung 😗
Ort: Botswana, Okavango Delta, Moremi NP Um dieses Foto zu kommentieren muss ich ein wenig in die Vergangenheit zurückspulen. Am Anfang unserer Safari-Leidenschaft wollten wir unbedingt Leoparden sehen. Es hat einige Jahre gedauert, bis unser Wunsch auf (aus fotografischer Sicht) zufriedenstellende Weise in Erfüllung ging. Danach war ich auf Wilddogs fixiert. Von diesem Moment an zeigten sich (etwas überspitzt ausgedrückt) an jeder Ecke die Leos. Das war schon seltsam. Im aktuellen Fall hörten wir, dass Gäste aus Indien extra ins Camp Moremi kamen, um die Pel´s Fishing Owl zu fotografieren. Sie hatten aber kein Glück. Wir waren zwei Wochen später da und konnten eine unten am Kanal beobachten. Es war nett, aber nicht so aufregend. Die Lichtverhältnisse am frühen Morgen waren nicht berauschend. Ein Jahr später besuchten wir das Schwestercamp Xakanaxa, nur einen Steinwurf von Camp Moremi entfernt. Und siehe da! Die kleine Familie war direkt in einem Baum neben der Main Area anzutreffen. Wir konnten sie also jeden Tag anschauen und ich hatte die Möglichkeit, auf gute Verhältnisse zu warten. Merke: Wenn deine Erwartungen eher niedrig angesetzt sind dann steigen die Chancen für ungewöhnliche Begegnungen. Oder wie Guide Obed sagt: Expect the unexpected.
So, das war es dann für dieses Jahr. Ich möchte mich noch einmal bei allen Fomis, die bei mir „vorbei geschaut“ haben und vielleicht sogar den „Danke“ Button betätigt haben, herzlichen bedanken und wünsche euch schon mal ein schönes neues Jahr mit (hoffentlich) tollen Sichtungen, falls ihr in der Region eurer (unserer) Träume unterwegs seid . Wir persönlich erwarten auf der Tour 2026 einfach gar nichts. Mal schauen, was am Ende dabei heraus kommt. Einige Impalas auf JEDEN FALL, da sind wir uns zu 100% sicher 😉