Hallo zusammen,
da wir in diesem Forum unglaublich viele sehr hilfreiche Informationen für unsere Reise gefunden haben, möchten wir unsere Erfahrungen unserer diesjährigen Reise nach Botswana gerne teilen.
Wer sind wir eigentlich?
Wir (Jana, 35 & Michi, 29) haben uns nach unserer ersten Reise 2023 nach Tansania ein bisschen in Afrika verliebt. Ursprünglich sind wir dorhin gefahren, um den Kilimandscharo zu besteigen. Gleichzeitig dachten wir uns: "Wenn wir schon nach Afrika reisen, muss man eigentlich auch eine Safari machen." Gedacht, getan, also haben wir an die Besteigung des höchsten Berges Afrikas noch drei Tage Safari in Tarangire, Lake Manyara und dem Ngorongoro Krater angehangen. Danach waren wir restlos begeistert, sodass wir bereits ein paar Wochen später schon die nächste Reise geplant haben. Diesmal Süfafrika (Kapstadt, Gardenroute, Addo, Timbavati und Krüger im Januar). Südafrika hat uns auch sehr gut gefallen, allerdings hat uns die Safari dort nicht so zugesagt und ich denke in den Krüger würden wir heute nicht nochmal fahren. Wir haben aber auch die Erfahrung gemacht, dass wir geführte Safaris nicht so gerne mögen und lieber selebr fahren. Die großen Menschenmenge im Krüger hat uns auch gar nicht gefallen, sodass wir nach einem ruhigeren Ziel gesucht haben. Wieder nur ein paar Wochen nach der Reise nach Südafrika haben wir uns für eine weitere, diesmal aber vorerst letzte Reise nach Afrika entschieden. Schnell wurden Namibia und Botswana in die nähere Auswahl genommen und augrund unseres gewünschten Schwerpunktes auf Tiere ist es dann Botswana geworden. Die genaue Reiseroute findet ihr weiter unten.
Generell sind wir eher die Abenteuerurlauber, sind früher (seitdem wir einen Hund haben eigentlich gar nicht mehr) viel in Skandinavien und den Alpen Campen gewesen und lieben es unseren Urlaub in der Natur zu verbringen. Luxus und vor allem das Rundum-Paket Hotel benötigen wir nicht und finden es manchmal sogar unangenehm und anstrengend.
Planung der Reise:
Gestartet haben wir unsere Reiseplanung durch Anfrage bei verschiedenen Reisebüros. Am Ende haben wir mit Namibia Click & Travel gebucht und sind restlos zufrieden. Wir haben die vorgeschlagene Reise allerdings mit den Infos aus diesem Forum anpassen lassen.
Genauer Reiseverlauf:
Wir haben eine One-Way-Reise von Maun nach Victoria Falls gebucht. Dabei sind wir die Strecke von Maun nach Kasane selbst gefahren und haben einen Transfer nach Victoria Falls gebucht und sind von dort aus zurück geflogen.
Der genaue Reiseverlauf sieht so aus:
19.08.25 - Flug München - Maun
20.08.25 - Crocodile Safari Camp & Spa
21.08.25 - Moremi South Gate Campsite
22.08.25 - Third Bridge Tented Camp
23.08.25 - Third Bridge Tented Camp
24.08.25 - Khwai Magotho Campsite
25.08.25 - Khwai Mbudi Campsite
26.08.25 - Khwai Mbudi Campsite
27.08.25 - Savuti Campsite
28.08.25 - Savuti Campsite
29.08.25 - Ihaha Campsite
30.08.25 - Ihaha Campsite
31.08.25 - Senyati Safari Campsites
01.09.25 - Pioneers Lodge
02.09.25 - Pioneers Lodge
03.09.25 - Rückflug Victoria Falls - München
Mietwagen:
Gebucht haben wir einen Toyota Hilux von Bushlore (HilC2). Wir hatten vorher keine Erfahrungen mit 4x4 Fahrzeugen oder mit sandigen Off-Road Strecken und hatten auf der gesamten Strecke absolut gar keine Probleme. Echt unglaublich, was so ein Hilux alles kann und wie robust ein solches im Vergleich zu unseren "herkömmlichen" Autos ist.
Flüge:
Nachdem wir die Flüge eine ganze Zeit im Auge behalten haben, haben wir uns schlussendlich für Flüge mit Ethiopian Airlines entschieden. Die viele Zwischenstopps sind zwar blöd (München - Rom - Addis - Maun & Victoria Falls - Gaborone - Addis - Rom - München), aber man wusste ja schon vorher worauf man sich einlässt. Alle Flüge waren pünktlich, das Gepäck war da und das Essen
war genießbar. Wir würden also nochmal mit Ethiopian Airlines fliegen. Die Flüge haben für 2 Personen in Economy Class 2.300€ gekostet. Ich habe zwischendurch nochmal geschaut und es scheint aktuell so zu sein, dass man für ca. 1.800€ mit Air France über Johannesburg fliegen kann - sicher eine gute Alternative.
Navigation:
Über dieses Thema haben wir uns viel Gedanken gemacht. Wir haben die Tinkers Karten vom Chobe und vom Moremi, Maps.me (nicht vergessen die Karten für Botswana runterzuladen) und Tracks4Africa mit detaillierten Karten von Botswana auf dem Handy. Vorab habe vor allem ich mir schon die Frage gestellt, ob es nicht besser wäre ein Garmin Navigationsgerät mit Tracks4Afrika zu haben und öfter überlegt eins zu kaufen. Am Ende haben wir das aber nicht und waren mit den oben genannten Materialien unterwegs. In Tracks4Africa habe ich dann noch eine Route erstellt, in der alle unsere Campsites inkludiert sind. Diese Route wird dann auch auf dem Handy in lila/pink angezeigt. Tracks4Africa auf dem Handy kann nicht navigieren! Oder zumindest habe ich diese Funktion nicht gefunden. Ich denke diese Info ist für einige interessant.
Vor Ort haben wir zu 95% Tracks4Africa auf dem Handy verwendet. Eine Navigation ist zwar möglich, aber man sieht die meisten vorhandenen Strecken und man sieht, wo man sich selbst gerade befindet. Besonders im Moremi war es sehr viel hilfreicher eine Übersicht aller Strecken zu haben, als eine Navigation, weil man in vielen Bereichen aufgrund des hohen Wasserstands nicht genau wusste, welche Strecke eine Dead-End hat, oder nicht. Wir sind so wirklich super rumgekommen und hatten nie ein Problem. Maps.me fand ich ziemlich unübersichtlich und habe es deswegen nicht verwendet. Hervorzuheben ist hier allerdings, dass tatsächlich mehr Strecken auf maps.me eingezeichnet sind, als auf Tracks4Africa. Maps.me haben wir nur in Kasane zur tatsächlichen Navigation verwendet.
Da das Thema Strecke zu Third Bridge hier immer wieder fleißig diskutiert wird, hier noch unsere Einschätzung und Beschreibung der Route. Hier nochmals der Hinweis: wir hatten vor diesem Urlaub keine Erfahrung mit 4x4 und sind zuvor keine wirkliche Wasserdurchfahrt gefahren.
Die First Bridge ist intakt, aber unmittelbar an die Brücke hat zu unserer Reisezeit eine Wasserdurchfahrt angeschlossen. Diese Wasserdurchfahrt war für uns problemlos zu fahren. Auf der Rückfahrt würde die Durchfahrt als schwieriger einschätzen. Insgesamt die schwierigere der beiden notwendigen Wasserdurchfahrten.
An der Second Bridge empfehlen wir die hier schon oft beschrieben Umgehungsstrecke an der Boga Campsite zu fahren: Fahrt direkt bis vor die Brücke, dann rechts bis zur Boga Campsite fahren und dort das Wasser queren. Auf der rechten Seite der Querung ist das Wasser zu unserer Reisezeit nicht tief und auch nicht schlammig gewesen. Auf der anderen Seite (vorsicht Tiefsand direkt bei der ersten Kreuzung) links abbiegen und die Wasserquerung durch den Wald umfahren.
Auf dem Hinweg haben wir die Waldumfahrung nicht gefunden und sind nach der alternativen Wasserquerung an der Second Bridge rechts gefahren. Dort folgt nach einiger Zeit eine andere Wasserquerung, die wir dann genommen & geschafft haben.
Wir hatten uns vor dem Urlaub vorgenommen keine Wasserquerungen zu benutzen - das hat zwar nicht geklappt, aber uns sind die Stellen wirklich leicht gefallen undThird Bridge war bei unseren Bedingungen gut zu erreichen.
Weitere hilfreiche Informationen vorab:
- Die Tankstelle in Muchenje war in Betrieb und hat laut Aussage wirklich ALLER Ranger und Bediensteten der Camps, die wir gefragt haben, nun immer Diesel vorrätig. Uns hat man vorher gesagt, dass der 160l Tank für unsere Reise locker ausreichen würde. Dem möchten wir an dieser Stelle ein wenig wiedersprechen. Wir haben in Muchenje 148l nachtanken müssen, hätten es also nicht mehr ohne Umwege nach Kasane bis ans Ende der Reise geschafft. Sollte jemand länger als wir unterwegs sein, empfehlen wir ganz klar Diesel mitzunehmen. Während unserer Zeit in Khwai (wo uns natürlich unser Dieselproblem schon klar wurde), ab es dort leider keinen Diesel, sonst hätten wir auf der sicheren Seite sicher dort teuren Diesel gekauft. Erwähnt sei hierbei noch, dass wir stets ausgedehnte GameDrives gemacht haben und wir möglicherweise überdurchschnittlich viel Diesel benötigt haben.
- Victoria Falls: wir hatten wir oben beschrieben 2 Tage vor Ort. Für uns war das deutlich zu viel. Nochmal hin würden wir nicht so gerne und selten haben wir einen so überteuerten Ort (im globalen Vergleich) gesehen.
- Sicherheit: Der Schein kann zwar immer trügen, aber wir haben uns insbesondere im Vergleich zu Tansania und Südafrika zu jeder Zeit sehr sicher gefühlt. Natürlich muss man immer wachsam sein, aber die Sicherheitslage war sehr angenehm.
- Wir haben uns insbesondere in Botswana sehr willkommen gefühlt. Sicher auch dadurch, dass weniger Menschen auf usnerer Reiseroute unterwegs waren, war das Gemeinschaftsgefühl wirklich schön. Jeder hat sich gegrüßt und oft hat man sich mit wildfremden Menschen unterhalten - weil man auf der selben Tour unterwegs ist. Das war wirklich schön und ein Highlight im Urlaub. Wir wurden sogar mehrmals von Einwohnern Botswanas angesprochen und gefragt, wie unsere Reise denn aussieht. Danach kam ein herzliches und ernstgemeintes Danke dafür, dass wir in Botswana Urlaub machen. Für die Alteingesessenen mag das vielleicht sogar normal sein, aber für uns war es das nicht. Das haben wir so herzlich noch in keinem Land erlebt und es hat unseren Urlaub tatsächlich besser gemacht.
- Eingekauft haben wir im Checkers in der Mall Of Maun. In einem anderen Supermarkt waren wir aus Zeitgründen auch nicht, aber dieser Supermarkt schien uns ziemlich europäisch zu sein. Leider haben wir einiges nicht bekommen, das wir auf der Einkaufsliste hatten, deswegen empfehlen wir an dieser Stelle, dass man möglichst viel von Deutschland mitnimmt, das essentiell sein könnte. Wir haben z.B. nicht mal Wraps bekommen, die wir für einige Gerichte eingeplant haben.
- Die hier im Forum empfohlenen Arbeitshandschuhe empfehlen wir auch mitzunehmen.
Diese Liste ergänzen wir evtl. mit Fortschreiben des Berichtes, um eine gute Übersicht zu erhalten.
Direkt zum Einstieg haben wir auch bereits eine Frage:
Sind diese zwei Vögel wirklich dieselben und welcher ist es? Der Cape Glossy Starling?
Hier schon mal ein paar Eindrücke unserer Reise, bevor es losgeht.
Vielleicht ist für den ein oder anderen noch die Fotoausrüstung interessant. Wir sind mit zwei Kameras gereist.
Sony Alpha 6300 mit Tamron 150-500mm f5-6,7
Sony Alpha 7 iii mit Sony SEL 200-600mm F5,6-6,3 bzw. FE 24-105 mm F4








Ob wir auf dieser Reise mehr Glück auf der Safari hatten als auf unserer Reise in Südafrika erfahrt ihr (hoffentlich) in Kürze hier.
Liebe Grüße
Jana & Michi
da wir in diesem Forum unglaublich viele sehr hilfreiche Informationen für unsere Reise gefunden haben, möchten wir unsere Erfahrungen unserer diesjährigen Reise nach Botswana gerne teilen.
Wer sind wir eigentlich?
Wir (Jana, 35 & Michi, 29) haben uns nach unserer ersten Reise 2023 nach Tansania ein bisschen in Afrika verliebt. Ursprünglich sind wir dorhin gefahren, um den Kilimandscharo zu besteigen. Gleichzeitig dachten wir uns: "Wenn wir schon nach Afrika reisen, muss man eigentlich auch eine Safari machen." Gedacht, getan, also haben wir an die Besteigung des höchsten Berges Afrikas noch drei Tage Safari in Tarangire, Lake Manyara und dem Ngorongoro Krater angehangen. Danach waren wir restlos begeistert, sodass wir bereits ein paar Wochen später schon die nächste Reise geplant haben. Diesmal Süfafrika (Kapstadt, Gardenroute, Addo, Timbavati und Krüger im Januar). Südafrika hat uns auch sehr gut gefallen, allerdings hat uns die Safari dort nicht so zugesagt und ich denke in den Krüger würden wir heute nicht nochmal fahren. Wir haben aber auch die Erfahrung gemacht, dass wir geführte Safaris nicht so gerne mögen und lieber selebr fahren. Die großen Menschenmenge im Krüger hat uns auch gar nicht gefallen, sodass wir nach einem ruhigeren Ziel gesucht haben. Wieder nur ein paar Wochen nach der Reise nach Südafrika haben wir uns für eine weitere, diesmal aber vorerst letzte Reise nach Afrika entschieden. Schnell wurden Namibia und Botswana in die nähere Auswahl genommen und augrund unseres gewünschten Schwerpunktes auf Tiere ist es dann Botswana geworden. Die genaue Reiseroute findet ihr weiter unten.
Generell sind wir eher die Abenteuerurlauber, sind früher (seitdem wir einen Hund haben eigentlich gar nicht mehr) viel in Skandinavien und den Alpen Campen gewesen und lieben es unseren Urlaub in der Natur zu verbringen. Luxus und vor allem das Rundum-Paket Hotel benötigen wir nicht und finden es manchmal sogar unangenehm und anstrengend.
Planung der Reise:
Gestartet haben wir unsere Reiseplanung durch Anfrage bei verschiedenen Reisebüros. Am Ende haben wir mit Namibia Click & Travel gebucht und sind restlos zufrieden. Wir haben die vorgeschlagene Reise allerdings mit den Infos aus diesem Forum anpassen lassen.
Genauer Reiseverlauf:
Wir haben eine One-Way-Reise von Maun nach Victoria Falls gebucht. Dabei sind wir die Strecke von Maun nach Kasane selbst gefahren und haben einen Transfer nach Victoria Falls gebucht und sind von dort aus zurück geflogen.
Der genaue Reiseverlauf sieht so aus:
19.08.25 - Flug München - Maun
20.08.25 - Crocodile Safari Camp & Spa
21.08.25 - Moremi South Gate Campsite
22.08.25 - Third Bridge Tented Camp
23.08.25 - Third Bridge Tented Camp
24.08.25 - Khwai Magotho Campsite
25.08.25 - Khwai Mbudi Campsite
26.08.25 - Khwai Mbudi Campsite
27.08.25 - Savuti Campsite
28.08.25 - Savuti Campsite
29.08.25 - Ihaha Campsite
30.08.25 - Ihaha Campsite
31.08.25 - Senyati Safari Campsites
01.09.25 - Pioneers Lodge
02.09.25 - Pioneers Lodge
03.09.25 - Rückflug Victoria Falls - München
Mietwagen:
Gebucht haben wir einen Toyota Hilux von Bushlore (HilC2). Wir hatten vorher keine Erfahrungen mit 4x4 Fahrzeugen oder mit sandigen Off-Road Strecken und hatten auf der gesamten Strecke absolut gar keine Probleme. Echt unglaublich, was so ein Hilux alles kann und wie robust ein solches im Vergleich zu unseren "herkömmlichen" Autos ist.
Flüge:
Nachdem wir die Flüge eine ganze Zeit im Auge behalten haben, haben wir uns schlussendlich für Flüge mit Ethiopian Airlines entschieden. Die viele Zwischenstopps sind zwar blöd (München - Rom - Addis - Maun & Victoria Falls - Gaborone - Addis - Rom - München), aber man wusste ja schon vorher worauf man sich einlässt. Alle Flüge waren pünktlich, das Gepäck war da und das Essen
war genießbar. Wir würden also nochmal mit Ethiopian Airlines fliegen. Die Flüge haben für 2 Personen in Economy Class 2.300€ gekostet. Ich habe zwischendurch nochmal geschaut und es scheint aktuell so zu sein, dass man für ca. 1.800€ mit Air France über Johannesburg fliegen kann - sicher eine gute Alternative.
Navigation:
Über dieses Thema haben wir uns viel Gedanken gemacht. Wir haben die Tinkers Karten vom Chobe und vom Moremi, Maps.me (nicht vergessen die Karten für Botswana runterzuladen) und Tracks4Africa mit detaillierten Karten von Botswana auf dem Handy. Vorab habe vor allem ich mir schon die Frage gestellt, ob es nicht besser wäre ein Garmin Navigationsgerät mit Tracks4Afrika zu haben und öfter überlegt eins zu kaufen. Am Ende haben wir das aber nicht und waren mit den oben genannten Materialien unterwegs. In Tracks4Africa habe ich dann noch eine Route erstellt, in der alle unsere Campsites inkludiert sind. Diese Route wird dann auch auf dem Handy in lila/pink angezeigt. Tracks4Africa auf dem Handy kann nicht navigieren! Oder zumindest habe ich diese Funktion nicht gefunden. Ich denke diese Info ist für einige interessant.
Vor Ort haben wir zu 95% Tracks4Africa auf dem Handy verwendet. Eine Navigation ist zwar möglich, aber man sieht die meisten vorhandenen Strecken und man sieht, wo man sich selbst gerade befindet. Besonders im Moremi war es sehr viel hilfreicher eine Übersicht aller Strecken zu haben, als eine Navigation, weil man in vielen Bereichen aufgrund des hohen Wasserstands nicht genau wusste, welche Strecke eine Dead-End hat, oder nicht. Wir sind so wirklich super rumgekommen und hatten nie ein Problem. Maps.me fand ich ziemlich unübersichtlich und habe es deswegen nicht verwendet. Hervorzuheben ist hier allerdings, dass tatsächlich mehr Strecken auf maps.me eingezeichnet sind, als auf Tracks4Africa. Maps.me haben wir nur in Kasane zur tatsächlichen Navigation verwendet.
Da das Thema Strecke zu Third Bridge hier immer wieder fleißig diskutiert wird, hier noch unsere Einschätzung und Beschreibung der Route. Hier nochmals der Hinweis: wir hatten vor diesem Urlaub keine Erfahrung mit 4x4 und sind zuvor keine wirkliche Wasserdurchfahrt gefahren.
Die First Bridge ist intakt, aber unmittelbar an die Brücke hat zu unserer Reisezeit eine Wasserdurchfahrt angeschlossen. Diese Wasserdurchfahrt war für uns problemlos zu fahren. Auf der Rückfahrt würde die Durchfahrt als schwieriger einschätzen. Insgesamt die schwierigere der beiden notwendigen Wasserdurchfahrten.
An der Second Bridge empfehlen wir die hier schon oft beschrieben Umgehungsstrecke an der Boga Campsite zu fahren: Fahrt direkt bis vor die Brücke, dann rechts bis zur Boga Campsite fahren und dort das Wasser queren. Auf der rechten Seite der Querung ist das Wasser zu unserer Reisezeit nicht tief und auch nicht schlammig gewesen. Auf der anderen Seite (vorsicht Tiefsand direkt bei der ersten Kreuzung) links abbiegen und die Wasserquerung durch den Wald umfahren.
Auf dem Hinweg haben wir die Waldumfahrung nicht gefunden und sind nach der alternativen Wasserquerung an der Second Bridge rechts gefahren. Dort folgt nach einiger Zeit eine andere Wasserquerung, die wir dann genommen & geschafft haben.
Wir hatten uns vor dem Urlaub vorgenommen keine Wasserquerungen zu benutzen - das hat zwar nicht geklappt, aber uns sind die Stellen wirklich leicht gefallen undThird Bridge war bei unseren Bedingungen gut zu erreichen.
Weitere hilfreiche Informationen vorab:
- Die Tankstelle in Muchenje war in Betrieb und hat laut Aussage wirklich ALLER Ranger und Bediensteten der Camps, die wir gefragt haben, nun immer Diesel vorrätig. Uns hat man vorher gesagt, dass der 160l Tank für unsere Reise locker ausreichen würde. Dem möchten wir an dieser Stelle ein wenig wiedersprechen. Wir haben in Muchenje 148l nachtanken müssen, hätten es also nicht mehr ohne Umwege nach Kasane bis ans Ende der Reise geschafft. Sollte jemand länger als wir unterwegs sein, empfehlen wir ganz klar Diesel mitzunehmen. Während unserer Zeit in Khwai (wo uns natürlich unser Dieselproblem schon klar wurde), ab es dort leider keinen Diesel, sonst hätten wir auf der sicheren Seite sicher dort teuren Diesel gekauft. Erwähnt sei hierbei noch, dass wir stets ausgedehnte GameDrives gemacht haben und wir möglicherweise überdurchschnittlich viel Diesel benötigt haben.
- Victoria Falls: wir hatten wir oben beschrieben 2 Tage vor Ort. Für uns war das deutlich zu viel. Nochmal hin würden wir nicht so gerne und selten haben wir einen so überteuerten Ort (im globalen Vergleich) gesehen.
- Sicherheit: Der Schein kann zwar immer trügen, aber wir haben uns insbesondere im Vergleich zu Tansania und Südafrika zu jeder Zeit sehr sicher gefühlt. Natürlich muss man immer wachsam sein, aber die Sicherheitslage war sehr angenehm.
- Wir haben uns insbesondere in Botswana sehr willkommen gefühlt. Sicher auch dadurch, dass weniger Menschen auf usnerer Reiseroute unterwegs waren, war das Gemeinschaftsgefühl wirklich schön. Jeder hat sich gegrüßt und oft hat man sich mit wildfremden Menschen unterhalten - weil man auf der selben Tour unterwegs ist. Das war wirklich schön und ein Highlight im Urlaub. Wir wurden sogar mehrmals von Einwohnern Botswanas angesprochen und gefragt, wie unsere Reise denn aussieht. Danach kam ein herzliches und ernstgemeintes Danke dafür, dass wir in Botswana Urlaub machen. Für die Alteingesessenen mag das vielleicht sogar normal sein, aber für uns war es das nicht. Das haben wir so herzlich noch in keinem Land erlebt und es hat unseren Urlaub tatsächlich besser gemacht.
- Eingekauft haben wir im Checkers in der Mall Of Maun. In einem anderen Supermarkt waren wir aus Zeitgründen auch nicht, aber dieser Supermarkt schien uns ziemlich europäisch zu sein. Leider haben wir einiges nicht bekommen, das wir auf der Einkaufsliste hatten, deswegen empfehlen wir an dieser Stelle, dass man möglichst viel von Deutschland mitnimmt, das essentiell sein könnte. Wir haben z.B. nicht mal Wraps bekommen, die wir für einige Gerichte eingeplant haben.
- Die hier im Forum empfohlenen Arbeitshandschuhe empfehlen wir auch mitzunehmen.
Diese Liste ergänzen wir evtl. mit Fortschreiben des Berichtes, um eine gute Übersicht zu erhalten.
Direkt zum Einstieg haben wir auch bereits eine Frage:
Sind diese zwei Vögel wirklich dieselben und welcher ist es? Der Cape Glossy Starling?


Vielleicht ist für den ein oder anderen noch die Fotoausrüstung interessant. Wir sind mit zwei Kameras gereist.
Sony Alpha 6300 mit Tamron 150-500mm f5-6,7
Sony Alpha 7 iii mit Sony SEL 200-600mm F5,6-6,3 bzw. FE 24-105 mm F4










Liebe Grüße
Jana & Michi































































































































































































































































