Was offenbar niemand hier gelesen hat, ist das unsägliche Urteil des südafrikanischen Verfassungsgerichtes, wodurch sich Malema offenbar ermutigt fühlt. Man hätte gesetzliche Maßnahmen gegen die Hetze einführen können, aber da ist Ramaphosa anscheinend zu feige, oder er jubiliert insgeheim. Mugabe sitzt tief in deren Köpfen.
Ich denke, dass die gefährdeten und Familien der ermordeten Farmer ihr Anliegen um Empathie und Unterstützung aus dem Ausland schädigen, wenn sie sich bei internationalen Informationskampagnen darüber rechtsextremer Organisationen und Meinungsbildner bedienen, wie das z. B. die Suidlanders bei deren US-Kampagne gemacht haben. Das produziert zwar Erfolge bei Trump, sabotiert aber die Meinungsbildung bei allen nicht derart Gestrickten. Wer sich nämlich dagegen verwehrt, als geistige und politische Nachfolger der Afrikaner-Hardliner aus der Apartheidzeit gesehen zu werden, verliert jegliche Glaubwürdigkeit, wenn man sich mit Alt-Rights und White Supremacists bis KKK sozialisiert und sich Influencern, wie Hopkins (Hinweis von OceanView) und Lauren Southern*), bedient
wie das bei der Suidlander Kampagne 2017 in USA praktiziert wurde. Sie kam bei Trump-1 bestens an und war das Unterfutter für Trump-2.
Damals gab es noch das "White Nation Network" mit niedriger Zugangsschwelle für Nicht-Registrierte und das reichte (mir) zum Fürchten. Alle, die sich für Südafrika interessieren, haben Wissen über die „plaasmoorde“ und es gibt seriöse Medien dazu. Alle, die das noch nicht haben, sollten ihre Meinungsbildung nicht nur darauf (PS gemeint die Supremacists udgl.) stützen … aber sich das durchaus unter dem Aspekt politischer Bildung anschauen. mM und noch zum eigentlichen (ständig sabotierten) Thema, weil manchmal von „Asyl“, im Sinne von dauerhaftem Aufenthalt, gesprochen wird. MW kommen die Ausgeflogenen in ein Resettlement-Programm, kriegen, wenn nötig, Startgeld für den täglichen Unterhalt und Unterkunft, Mentoren und derartige Unterstützung und haben ein Jahr Zeit für die Erlangung der Green Card. Wie dann weiter wissen wir in einem Jahr.
*) Wer das nicht kennt, bitte „it’s OK to be white“ gxxgeln
Alles im Rahmen der German Disease in Links und Rechts zu unterteilen zu wollen (wer hat denn die Beurteilungshoheit was "Links" und "Rechts" sein soll?) ?. Was soll das bringen? Und dieses Mal sind die Mörder "links" nach Ziehvater Mugabe?
Bei einer so kleinen Volksgruppe wie die der Afrikaaner kann man bei mehr als 4.000 bestialisch ermordeten Personen inklusive vieler Kinder durchaus auch von einem Genozid reden. Übrigens der Zweite nach 1899/1901 durch die Briten.
Es wäre mir neu, der BR wäre als "links-grün-versifft" bekannt..
Ein amerikanischer Bekannter bezeichnet die deutsche Reaktion als "deutsches Geseire immer um Nebenschauplätze", aber nie zielführend. Es geht darum Menschenleben zu retten, was wichtiger ist als die Rechthaberei. Genauso wie die Sabotage der Friedensbemühungen um die Ukraine. Also bringt diese Diskussion hier rein garnichts. Beenden wir sie.
Die Bemühung von Statistiken, ob die Farmmorde „White Genocide“ sind ober nicht, geht mE völlig an Trumps Agenda und Anliegen vorbei, weil es schon unter Trump 1 genauso ablief. Was jetzt im Vorfeld stattfand, ist eine Wiederholung der Kampagne von Suidlanders udgl. in 2017/18/ Trump 1, nur war Trump jetzt besser vorbereitet und hat Nägel mit Köpfen gemacht.
“White genocide” bedeutet in Politikspeak in USA etwas ganz was anderes als in diesem Kontext hier. Und zwar: white extinction/white replacement, vulgo: Großer Austausch, Umvolkung. Das lässt sich durch gxxxle noch überprüfen, weil sich das durch den jetzigen Aufreger bald ändern könnte. Wenn OceanView nicht will, dass das Thema in diese Richtung abgleitet, soll er halt deren Proponenten nicht verlinken. Trump hat große Anhängerschaft und Unterstützung aus diesem Eck, hat aber in seiner ersten Amtszeit ein paar Mal Rückzieher machen müssen, weil sie sogar ihm zu wild waren. Die Aktion mit den südafrikanischen Farmern gibt ihm die Gelegenheit, ständig „white genocide“ hinauszuposaunen, ohne die, deren Agenda das im US-amerikanischen Kontext ist, direkt anzusprechen. Sie werden es ihm sicher danken.
Dass das den Südafrikanern, die nun eine Chance auf Auswanderung kriegen, völlig egal ist und diese ergreifen, wie sie sich bietet, versteht jederfraumann. Man kann ihnen nur gratulieren und viel Glück wünschen.
GinaChris schrieb:@tacitus Ich denke, dass SANEF oder andere gleichgesinnte Institutionen strafrechtlich gegen Malema vorgegangen wären, wenn die Beweislage das hergegeben hätte und nicht bloß die "supporter" als anonyme Klagmasse identifizierbar waren. sie sind dagegen vorgegangen > https://www.saflii.org/za/cases/ZAEQC/2019/6.html
Danke GinaChris für den Hinweis auf das Dokument des Equality Courts …… aber meines Wissens ist dieser kein „criminal court“ ….. aber sicher besser das, als gar nichts. Betr. Malema in dem von Seyko hergestellten Kontext wird man also noch weiter suchen müssen. Grüße
OceanView schrieb:Alles im Rahmen der German Disease in Links und Rechts zu unterteilen zu wollen (wer hat denn die Beurteilungshoheit was "Links" und "Rechts" sein soll?) ?. Was soll das bringen? Und dieses Mal sind die Mörder "links" nach Ziehvater Mugabe?......
Glaubst du wirklich, dass es den bedrohten Farmern nicht schadet, wenn ihre Lobbyisten Vertreter ihrer Anliegen internationale Unterstützung unter militanten und extremistischen Rassisten übelster Sorte suchen? Z.B. wenn sich Roche auf US-Lobbyingtour mit KKK trifft oder bei der (negativ) legendären Unite the Right –Rally in Charlottesville 2017 (bitte gxxxeln) als „Beobachter“ teilnimmt usw. Das ist doch ein aufgelegter Elfer für Regierung, ANC ….. EFF sie pauschal als Nachfolger von AWB udgl. abzuhandeln. Wer solche Freunde hat……. Also tust du niemanden einen Gefallen, wenn du zu diesem Klüngel hin verlinkst. Warum zitierst du nicht AfriForum? Die machen das besser, siehe weiter oben
Interessant finde ich vor allem die Fesstellung, dass die Anzahl Weißer in Südaafrika seit Ende der Apartheid kontinuielrich angestiegen ist, wenn auch nicht steil. Und das trotz all der Auswanderer.
CarstenS schrieb:Interessant finde ich vor allem die Fesstellung, dass die Anzahl Weißer in Südaafrika seit Ende der Apartheid kontinuielrich angestiegen ist, wenn auch nicht steil.
Ist in absoluten Zahlen natürlich zutreffend, allerdings relativiert sich das stark, wenn man der im Artikel verlinkten Quelle folgend den Bevölkerungsanteil betrachtet. Von 10.9% Weißen im Jahr 1996 zu 7.2% in 2024 zeigt in meinen Augen schon einen Kontext, in dem man sich als "aussterbend" fühlen darf. In Deutschland phantasiert ja auch der eine oder andere von "Umvolkung", wenn der Bevölkerungsanteil der Deutschen von 91% in 1995 auf 85% in 2023 sinkt. Vielleicht ist genau dieses "sich aussterbend fühlen" Teil unser aller "White Privilege". 🤩
„ 22. Mai 2025 Gut jede vierte Person in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte. Im Jahr 2024 lebten in Deutschland rund 21,2 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte.“
Während der Mainstream sich über die Videos des Gespräches zwischen Trump und Ramaphosa echauffiert zur Ablenkung vom Wesentlichen, bleibt die Tatsache bestehen, daß 4 Volksgruppen Südafrikas, nämlich die Ureinwohner SAN, europäisch-Abstammende (Weiße), die Mischlinge (Coloureds), und Inder, die alle schon seit Jahrhunderten in Südafrika sind, in der ANC-Gesetzgebung nach 1993 als Nichteinheimische abqualifiziert und ausgegrenzt werden. Und da hat Trump völlig Recht. Es geht nicht nur ausschließlich um die Afrikaaner. Es sind schon abenteuerliche Theorien, die hier grassieren. Diese zeugen von einem fehlenden Wissen über die tiefgreifenden Probleme, verschlimmbessert durch den Blick durch die europäische Brille mit abenteuerlichen Theorien. Afrika ist anders und denkt anders. Alles Andere ist fernab der Realität.
OT Während der Mainstream …. Konzert gleichgeschalteter Medien….deutsches Geseire immer um Nebenschauplätze… Mugabe sitzt tief in deren Köpfen.. Hhhmmm, klingt irgendwie bekannt. 😮 HallihalloHajiHajo 😎 , Enge in der FB-Echokammer oder Platzangst? Oder 😕 ? die Hoffnung stirbt zuletzt 😁
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200801. Juni 2025 ·
Hi,
Ich finde das interessant zu diesem Thema, von einem, der seit 40 Jahren vor Ort ist und einen tiefen Einblick hat. Ich habe die Beiträge von Wolfgang Drechsler im HB immer sehr geschätzt. Auch ohne Agitation... Er"ordnet" das ganze sehr schön ein. (wie man das heute so sagt) - finde ich.
Und so mehren sich die Hinweise, dass es den US doch auch (oder eher) um „white genocide“ im US-amerikanischen Kontext geht. Also nicht hauptsächlich um die Rettung von Menschen mit Gewalterfahrungen oder akuter Bedrohungslage. Rubio hat es im Senat-Hearing auch freimütig gesagt, als er nicht beantworten konnte, warum diese, sowohl kollektiv als auch ad personam? Rubio: Die Berechtigung für die Bevorzugung der Afrikaner sei völlig egal, die US haben einfach das Recht aufzunehmen, wer immer nationale Interessen erfüllt. „Latinos“ u . a. gehören nicht dazu.
Lt. AJ-Interviews mit Antragstellern müssen für die Aufnahme in das Programm nicht zwingend konkrete Bedrohungsindizien vorgelegt oder bewiesen werden, es reicht eine gefühlte Bedrohungslage