Camping für Selbstfahrer in/am South Luangwa NP

9 Antworten · 1’506 Aufrufe · gestartet 27. Feb. 2025 von maddien
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Themenstarter5 Beiträge · seit 202527. Feb. 2025 ·
Hallo zusammen

Wir sind anfang August als Selbstfahrer mit Dachzelten als 4köpfige Familie im South Luangwa Nationalpark unterwegs und orientieren uns nun.

Es scheint viele Campsites zu geben, vor allem südlich vom Park und ausserhalb des Parks. Nun haben wir einige Fragen:

F1: Gibt es Tips zu bestimmten (empfehlenswerten) Campsites? (den Wildlife Campsite haben wir gerade reserviert 🙂 )

F2: Gibt es für Selbstfahrer auch innerhalb des Parks Campsites?

F3: Kennt jemand die Strecke zurück nach Lusaka über den Nordausgang des Parks (bei Muchinga durch)? Empfehlenswert?

Besten Dank für eure Antworten schon jetzt.
LG, Martin
447 Beiträge · seit 201127. Feb. 2025 ·
Hallo Martin,
das Wildlife Camp ist schon mal eine sehr gute Wahl. Alternativ könnte ich noch das "Croc Valley Camp" empfehlen. Camping ist nur außerhalb des Parks möglich. Zur Strecke über den Nordausgang kann ich nichts sagen.
Gruß NamiBilly
58 Beiträge · seit 201927. Feb. 2025 ·
Hallo Martin,
wir sind vor 2 Jahren vom Norden her in der South Luangwa NP gefahren.
Das war recht anspruchsvoll aber für erfahrene 4x4 Fahrer okay.
Hier ging es aber mehr oder weniger "bergab".
Bergauf ist es meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll!!
Es steht auch eine Flußdurchquerung an, hier ist die Frage des Wasserstands....
Das von dir gebuchte Camp ist sehr schön und häufig kam man hier schon viel Wild sehen.
Bei uns jagden Wildhunde ein Impala mitten durch den Campground! Ein Traum!!
Beste Grüße Michael
2’240 Beiträge · seit 201128. Feb. 2025 ·
Hallo,
das Wildlife Camp / wenn man einen Platz vorne am Fluss ergattert/ ist für uns eine der schönsten Campsites im südlichen Afrika 😘 .
Die Strecke sind wir bergab auch gefahren. Würde mich vor Ort schlau machen, wie der Zustand ist. Bergab wäre mir auch lieber...
Gruss Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
1’558 Beiträge · seit 201128. Feb. 2025 ·
Hallo,
wir waren mehrfach im Wildlife Camp und haben uns auch für Juli 25 wieder dort eingebucht.
Der Blick über den Fluss und die Tierwelt in der Umgebung ist schon so, als wäre man im Park. Vor zwei Jahren hatten wir in der Nähe ein Rudel Wilddogs mit Jungen, im nahen Pool leben Hippos, eine große Herde Büffel kam zum Trinken entlang und im Mopane Wäldchen sind neben den Elefanten immer auch Giraffen zu beobachten.
Meines Erachtens muss man nicht täglich die 75 US$ Parkfees zahlen. Wildlife findet auch immer im und um dem Camp statt.
Ein weiteres Camp wäre noch das Zikoma Camp. Es liegt auf dem Weg zum Nsefu Sektor. Leider konnten wir vorletztes Jahr nicht zum Camp, da es zwei Wasserquerungen gibt und der eine Fluss war zwar auf dem Hinweg zu befahren gewesen wäre, aber zurück hätte man direkt sehr steil aus dem Wasser auf Lehm fahren müssen. Das war nicht zu schaffen.
Je nach Wasserstand ist dieses Camp aber eine weitere Alternative.

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
381 Beiträge · seit 200915. März 2025 ·
Hallo,
ich kann Euch auch das Wildlife Camp ausserhalb des Parks empfehlen, oder auch das Croc Valley Camp.....
liebe Grüße
Petra
spirit-of-zambia.com
2’780 Beiträge · seit 200716. März 2025 ·
marimari schrieb:Hallo,
das Wildlife Camp / wenn man einen Platz vorne am Fluss ergattert/ ist für uns eine der schönsten Campsites im südlichen Afrika 😘 .
Die Strecke sind wir bergab auch gefahren. Würde mich vor Ort schlau machen, wie der Zustand ist. Bergab wäre mir auch lieber...
Gruss Mari
wie "ergattert" man einen Platy vorne am Fluss? Ich dachte es sei first come first serve...denn sie kosten gleich viel wie die anderen Plätze, oder gibts einen Tipp?
Gruss Leona
Themenstarter5 Beiträge · seit 202528. Apr. 2025 ·
Wir konnten tatsächlich einen konkreten Platz für die gebuchten Nächte erhalten und haben somit eine Campsite Nr auf der Reservation.
2’240 Beiträge · seit 201128. Apr. 2025 ·
La Leona schrieb:
wie "ergattert" man einen Platy vorne am Fluss? Ich dachte es sei first come first serve...denn sie kosten gleich viel wie die anderen Plätze, oder gibts einen Tipp?
Hallo, wir waren 10 Tage da, die erste Nacht standen wir hinten, am nächsten Tag sind andere von den vorderen Plätzen abgreist, dann sind wir umgezogen und standen somit 9 Tage vorne 😉 . Mein Tipp: lange bleiben.. 😉 🙂
LG

Nachtrag: wir hatten keine Buchung.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 29. Apr. 2025
300 Beiträge · seit 201829. Apr. 2025 ·
La Leona schrieb:
wie "ergattert" man einen Platy vorne am Fluss? Ich dachte es sei first come first serve...denn sie kosten gleich viel wie die anderen Plätze, oder gibts einen Tipp?
Wir haben dazumal einfach bei der Buchung geschrieben das wir uns einen Platz am Fluss wünschen.
Hat dann auch geklappt - als wir dann 2 Nächte verlängerten mussten wir für die letzte Nacht umziehen.
maddien schrieb:
F3: Kennt jemand die Strecke zurück nach Lusaka über den Nordausgang des Parks (bei Muchinga durch)? Empfehlenswert?
Besten Dank für eure Antworten schon jetzt.
LG, Martin
Hallo Martin wir sind die Escarpment Road 005 im 2018 gefahren.
Siehe auch
https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/299078-1-x-lake-tanganyika-und-wieder-zurueck.html (Seite 4)

Hierzu ist zu sagen die Strecke hat es in sich zumal sehr steil und je nach Wetterlage ausgewaschen. Bei den 2 steilsten Stellen sind zwar Betonplatten ausgelegt. 😉
Auch sollte man in solchem Gelände schon Wissen über Bergung, Sicherung am Steilhang etc. mitbringen. Einfach für den Fall eines Plattfusses in Steillage.
Und Grundwissen über 4x4 fahren vorhanden sein, dann sollte vorhergesagte auch bekannt sein 😗
Mit dann noch drei weiteren Personen im Fahrzeug (inkl. Kinder) kann das sehr spannend werden da es unter Umständen von Tsetsefliegen wimmeln kann. Auch kann es sein das auf dieser Strecke niemand vorbeikommt - als wir uns am oberen Gate eintrugen sahen wir dass das letzte Fahrzeug ein Woche vor uns das Gate passiert hat.

Mir haben sich die Nackenhaare gekräuselt als ich in meinem Reisebericht von einem anderen User folgendes las:
«Oh ja, runter möchte ich es auch nicht fahren. Ich hatte mehrere Stellen, wo unser Wagen (mit knapp 3t) mit voll durchgetreten Bremse langsam wieder nach unten gerutscht ist. War nicht lustig...»

A +O in solchem Gelände ist das bei einem Schalter NIE die Kupplung gedrückt werden sollte.
Kommt in etwa dem gleich wie wenn man bei einer Zahnradbahn im steilen Gelände das Zahnrad anhebt

Die Zufahrt bis Einstieg zum "Pass" war getrocknete Cotton Soil was dann ein vorankommen mit max. 15kmh bedeutete.
Auch war damals eine Ausfahrt aus dem Fluss sehr steil und ausgefahren.

Grüsse und viel Freude in Sambia
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
zuletzt bearbeitet 29. Apr. 2025