Reisebericht

Teranga – Willkommen im Senegal

von fahrinurlaub · begonnen 09. Dez. 2024 · 16 Teile

Über diesen Reisebericht

Zu zweit sind wir drei Wochen lang auf einer selbst zusammengestellten Rundreise durch den Senegal unterwegs. Teranga, das Wolof-Wort für Gastfreundschaft und „gut miteinander leben", begegnet uns von Anfang an: Das Land gilt als eines der sichersten Westafrikas, Unterkünfte sind kaum bewacht. Wir beginnen im Süden, in Cap Skirring, wo wir bei 35 bis 40 Grad an fast menschenleeren Dünenstränden entlangwandern und mit E-Bikes über tiefsandige Pisten fahren – dabei überqueren wir unbemerkt die Grenze nach Guinea-Bissau. Fischmärkte, ein Wäldchen mit riesigen Kapokbäumen und ein Strandrestaurant gehören zu den Stationen.

Weiter geht es nach Saint-Louis, von wo aus wir eine siebentägige Flusskreuzfahrt mit der Bou El Mogdad von Podor nach Saint-Louis unternehmen. Wegen starker Regenfälle in den Nachbarländern tritt der Fluss über die Ufer: Wir sehen, wie ein Dorf seine Reisfelder mit einem Damm schützt und wie eine Nomadensiedlung dem Hochwasser hinter einen Deich ausweicht. Abends essen wir mit den Dorfbewohnern, anschließend wird getanzt.

Zurück in Dakar fahren wir mit der Fähre zur Insel Gorée mit dem ehemaligen Sklavenhaus, dann mieten wir für die letzte Woche erneut ein Auto und fahren an die Petite-Côte und ins Sine Saloum Delta. In M'Bour führt uns ein Guide über den chaotischen Fischmarkt, in Niassam übernachten wir auf einer kleinen Insel, umgeben von Baobabs und nächtlichem Hyänengeheul. Auf der Muschelinsel Île de Fadiouth stoßen wir auf das verlassene, einst mondäne Royal Lodge Hotel, in dem inzwischen jemand wohnt; eine Mangroven-Bootstour dagegen enttäuscht uns, weil der Guide zu Natur und Tieren kaum etwas beiträgt.

Reisezeitraum
kein Datum im Bericht genannt; laut Eröffnungsbeitrag vom 09.12.2024 kurz zuvor von einer dreiwöchigen Rundreise zurückgekehrt
Länder
Senegal, dazu ein kurzer, unbemerkter Grenzübertritt nach Guinea-Bissau (per E-Bike)
Gruppe
2 Personen
Reiseart
Mischform – siebentägige geführte Flusskreuzfahrt und mehrere Tagesguides, dazu selbst gemietete Autos (Flughafen-Layover, letzte Reisewoche)
Fahrzeug
Mietwagen (u.a. SIXT), dazu E-Bikes in Cap Skirring
Veranstalter
Flusskreuzfahrt mit La Compagnie du Fleuve (Schiff Bou El Mogdad), sonst individuell organisiert
Unterkunftsart
Hotels/Lodges (u.a. Oasis Club, Siki Hotel, Tama Lodge, Les Collines De Niassam), dazu 6 Nächte Kabine auf dem Kreuzfahrtschiff
Route
Dakar – Saly Portudal – Cap Skirring – Saint-Louis – Flusskreuzfahrt Podor–Saint-Louis – Dakar/Île de Gorée – Petite-Côte/M'Bour – Sine Saloum Delta (Niassam) – Île de Fadiouth – Dakar
Fahrstrecke
keine Gesamtkilometer im Bericht
Flug/Anreise
Turkish Airlines Berlin–Istanbul–Dakar, Weiterflug mit Air Senegal nach Cap Skirring (um 10 Stunden verschoben)
Besonderheit
starkes Hochwasser des Senegal-Flusses durch Regenfälle in Nachbarländern; Markierung im Forum unvollständig (14 von 40 Beiträgen, siehe Rückmeldung an den Autor/Chrigu)
Gebiete
Sine Saloum Delta · Petite-Côte · Djoudj-Nationalpark
Orte
Dakar · Cap Skirring · Saly Portudal · Saint-Louis · M'Bour · Île de Gorée · Île de Fadiouth
Unterkünfte
Oasis Club · Siki Hotel · Tama Lodge · Les Collines De Niassam · Bou El Mogdad
Reiseart
Senegal-Fluss-Kreuzfahrt · Mietwagen-Rundreise · Individuell organisierte Rundreise
Bedingungen
Überschwemmung Senegal-Fluss · Extreme Hitze · Tiefsandpisten · Unbemerkter Grenzübertritt Guinea-Bissau · Sargassum am Strand · Hohe Taxipreise
Natur
Hyänenspuren · Baobabs · Vogelbeobachtung
Teil 109. Dez. 2024
Hallo, wir sind gerade zurück von unserer dreiwöchigen Rundreise im Senegal. Die Tour haben wir selbst zusammengestellt und auch vorher Hotels, Taxis für lange Strecken, Inlandsflüge und Autoanmietung am Flughafen in Dakar vorgebucht. Auf dem Senegal River haben wir noch eine 7 Tage/6 Nächte Flußkreuzfahrt von Podor nach Saint Louis unternommen… sehr empfehlenswert. Mit dem Auto sind wir am Ende unserer Reise 6 Tage südlich von Dakar gefahren.

Wir sind sehr angetan von dem Land. Die Menschen sind freundlich und das Land ist eines der sichersten in Westafrika. Die Unterkünfte wurden fast gar nicht geschützt. Reisende sind zu über 90% aus französischsprachigen Ländern. Wir selbst sprechen kein Französisch, sind aber gut klargekommen. Es gab die üblichen afrikanischen 'Unanehmlichkeiten'… vorgebuchtes Taxi am Airport war weg, das Deposit (1.500€) für die Automiete wurde als Abbuchung getätigt, Inlandsflug kurzfristig um 10 Stunden verschoben. Aber am Ende hat sich, wie so oft in Afrika, alles zum Guten geklärt. Man muss halt flexibel und immer Pufferzeiten einplanen. Wie schon geschrieben, ein wundervolles Land und es dauert noch etwas bis ich alle Fotos gesichtet und sortiert habe.

Teranga - das ist übrigens Wolof und bedeutet soviel wie 'Gastfreundschaft' oder 'gut miteinander leben'

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Fischmarkt in Cap Skirring

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Kinder, Kinder und noch mehr Kinder

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Es ist sehr bunt im Senegal

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Tierwelt gab es auch

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Der Djoudj-NP

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Die Flußkreuzfahrt mit der Bou El Mogdad

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bunte Pirogen

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Teil 210. Dez. 2024
Wir hatten mit Turkish Airlines den Flug BER-IST-Dakar gebucht, da die Ankunftszeit in Dakar ca. 6:00 Uhr beträgt. Die meisten Maschinen aus Frankreich landen um ca 2:00 Uhr Nachts in Dakar und das wollten wir nicht. Nach 3 Stunden Wartezeit sollte es dann weitergehen mit Air Senegal nach Cap Skirring.

Kurz vor unserer Abreise teilte uns Air Senegal mit, dass der Flug nach Cap Skirring um 10 Stunden, auf 18 Uhr am gleichen Tag verschoben wurde. Zusätzlich sollte der Flug über Bissau gehen und danach in Cap Skirring landen. Das wurde dann einen Tag vor Reisebeginn nochmal geändert und die Maschine flog dann direkt nach Cap Skirring. Wir hatten somit einen ca. 9 stündigen Layover am Airport zu überbrücken. Da der beliebte Strand Saly nicht weit vom Flughafen (50 Minuten mit dem Auto) ist, lag es nah dort den Tag in einem Resort zu verbringen. Die Taxikosten sollten allerdings mit ca. 75,-€ (return) zu Buche schlagen. Das war uns natürlich viel zu hoch und so entschieden wir für ca 65,-€ einen Mietwagen am Flughafen für einen Tag auszuleihen. Die Übergabe klappte perfekt… bis auf das der Wagen nicht gereinigt war. Taxifahrten im Senegal sind extrem teuer.

Wir verbrachten den Tag somit im Mövenpick Resort in Saly Portudal, mit faulenzen am Pool, Strandspaziergang und üppigen Mittagsbuffet. Saly oder die Petite-Côte ist die touristischste Ecke in ganz Senegal

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Der Strand bei Saly

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Ein kleines Musikprogramm in Resort gab es auch.
Teil 311. Dez. 2024
Bei Rückgabe des Mietwagens am Flughafen gab es dann noch eine kleine Überraschung. Der nette Mitarbeiter bei SIXT hatte am Morgen den Deposit von 1.500€ falsch deklariert und als Zahlung aus Versehen abgebucht. Wir konnten das vor dem Abflug nicht klären. Allerdings hatten wir nach 3 Tagen das Geld wieder auf dem Konto.

Flug klappte tadellos und angekommen in Cap Skirring sind wir für 4 Nächte im Oasis Club abgestiegen. Die Unterkunft ist direkt an der Straße nach Kabrousse gelegen aber doch sehr ruhig und total nett mit gutem Frühstück. Eine Mitarbeiterin spracht gut Englisch. Der Spaziergang zum Strand dauerte ca. 10 Minuten. Die Tage verbrachten wir mit Strandspaziergängen, Fischmarktbesuchen und Fahrradtouren bei ca. 35 bis 40 Grad.

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Der Oasis Club ist eine wirkliche Oase. Die Unterkünfte direkt am Strand haben uns nicht so zugesagt.

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Die brauchen auch eine Abkühlung bei fast 40 Grad

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Mehr Rindvieh als Touristen am Strand

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Autsch, das Hauskrokodil im Oasis Club
Teil 411. Dez. 2024
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Taxi nach Diembéring, um die 12 km am wunderschönen und völlig einsamen Strand nach Cap Skirring zu wandern. Der Taxifahrer hielt an einem kleinem Wald mit riesigen verwachsenen Kapokbäumen, die direkt aus einer Kulisse vom 'Herrn der Ringe' stammen könnte … von dort liefen wir los. Unterwegs machten wir Lunch im 'La Cabane Sauvage'… das Essen war super lecker. Am Ende unternahmen wir noch einen Abstecher über den lokalen Fischmarkt.

Die Mitarbeiter im Oasis Club waren total verwundert, dass wir bei diesen Temperaturen eine so lange Wanderung unternommen haben. Aber wir sind halt immer zur Abkühlung im 28Grad kalten Meer schwimmen gegangen.

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Das kleine Wäldchen der Kapokbäume in der Nähe des Strandes

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wunderschöne einsame Strände

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das Strandrestaurant 'La Cabane Sauvage'

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wir erreichen den Fischmarkt von Cap Skirring.
Das sind keine Flecken auf der Linse… überfall flogen Massen von so einer Art Heuschrecken(?) herum

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Die Pirogen ordentlich aufgereiht direkt an der Wasserkante

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Teil 512. Dez. 2024
Für die letzten zwei Tage haben wir uns dann E-Bikes ausgeliehen. Wir wollten zuerst einfache Mountainbikes leihen, aber wegen der Sandpisten riet man uns davon ab. Die E-Bikes, die in einem guten Zustand waren, brauchten wir auch, da die Wege zu den Stränden extreme Tiefsandpisten sind. Die meiste Zeit radelten wir an den breiten Dünenstränden in südlicher Richtung. Hier war man fast alleine. Bis auf Frauen, die den Muschelkies aus dem Meer holten und zu kleinen Haufen aufschichteten, die dann von Traktoren abgeholt wurden. Irgendwann stellten wir (bei einem zufälligen Blick auf Google-Maps) fest, dass wir uns schon in einem anderen Land befanden… in Guinea-Bissau.

Zum Lunch wollten wir wieder zu unserem Lieblingsstrand-Restaurant, das 'La Cabane Sauvage'. Diesmal war der Laden recht voll und das Essen nicht mehr ganz so gut.

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Oft war schieben angesagt

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Lagune Richtung Guinea Bissau. Im Bild oben… die kleinen 'Helikopter' die überall herumflogen.

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Kein Mensch weit und breit

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Muschelkies Sammlerinnen in Guinea Bissau

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Zuerst wird der Muschelkies direkt an der Wasserkante abgelegt und dann Richtung Dünen gebracht…

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… wo dann Traktoren den Kies verladen

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Teil 613. Dez. 2024
Nach einem Zwischenstopp in Flughafennähe von Dakar, fuhren wir am übernächsten Tag mit einem bei booking.com vorgebuchten Taxi nach Saint-Louis. Der Taxifahrer verstand kein Englisch aber mit der deepl-App konnten wir ihm Stopps etc. mitteilen. In Saint-Louis hatten wir uns für das wunderbare Siki Hotel entschieden… liegt direkt an der Waterfront mit Blick auf den Pond Faidherbe. Wegen extremer Niederschläge in den Nachbarländern - Burkina Faso, Mali, Niger und Nigeria - im Oktober, war der Senegal River übers Ufer getreten und es gab Überschwemmungen in der Sahel Zone. Wir waren gespannt wie sich das auf die Flusskreuzfahrt auswirken würde.

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Unser Zimmer im Siki Hotel

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Das Siki Hotel bei Nacht

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Hochwasser am Pont Faidherbe

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Teil 715. Dez. 2024
Wir hatten uns entschieden die Kreuzfahrt (6 Nächte/7Tage) von Podor nach Saint Louis zu unternehmen, da wir wir im Internet erfahren hatten, dass von dort weniger Personen starten als von Saint Louis. Ob das wirklich so ist, können wir nicht sagen. Auf der Tour werden einige Ortschaften besucht und wir wollten nicht in Massen dort einfallen. Das Schiff hat Platz für ca. 50 Personen. Wahrscheinlich weil erst Anfang der Saison, starteten wir mit 29, davon verließ in Robert Toll ein belgisches Paar die Kreuzfahrt vorzeitig. Die Fahrt mit den zwei Minibussen nach Podor dauerte ca. 4,5 Stunden. Das Durchschnittsalter der Gäste lag bei ca. 75 Jahren, davon bis auf einen weiteren Deutschen und eine Deutsche, die seit über 20 Jahren in Frankreich lebt, nur französischsprachige Teilnehmer. Der Guide sprach gut Englisch und übersetzte dann für uns drei.

In Podor besuchten wir das Fort und machten einen Ausflug zum lokalen Markt, der allerdings wegen den Wahlen im Senegal sehr ruhig war.

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Unser Cabin hatte aircon. Bei der Hitze auch notwendig.

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Teil 815. Dez. 2024
Gemächlich shipperten wir den Senegal River entlang. Nachmittags machten wir halt in einem kleinem Dorf. Die Kreuzfahrtcompany hat Verträge mit einigen Dörfern und Siedlungen am Fluss, damit der Tourist etwas vom Leben mitbekommt und so auch die lokale Bevölkerung unterstützt. Es wurden immer wieder kleine Donations gemacht. Uns wurde die Schule, Landwirtschaft etc gezeigt und erklärt. Sehr ausführlich für die Franzosen und im Schnelldurchlauf für uns drei Deutsche.

Am Abend, es war schon dunkel, brachte uns dann ein Beiboot wieder ins Dorf. Die Bewohner hatten ein Schaf geschlachtet und es gab Reis und Gemüse dazu. Da es schon sehr dunkel war konnten wir das Essen kaum erkennen. Das Schaf war so gar nicht nach unserem Geschmack aber es gab ja noch die Beilagen. Danach wurde etwas getanzt. Hier taten sich besonders die Kinder hervor.

Wie schon erwähnt gab es extreme Überschwemmungen im gesamten Flussgebiet. Wir haben immer wieder auf der mauretanischen Seite gesehen, wie sich die Bevölkerung mit Sandsäcken und einfachsten Mitteln, gegen das Hochwasser versuchte zu schützen. Die Reisfelder des Dorfes, welches wir besuchten, waren zum Glück durch einen kleinen Damm geschützt.

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auf dem Schiff

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Der Captain war auch schon über 70 und eigentlich mehr 'Dekoration'

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Das Hochwasser

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Die mauretanische Seite des Flusses

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Die Landwirtschaft in dem kleinen Dorf. Die Tiere wurden wegen des Hochwassers in Sicherheit gebracht.

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Die weiß schon was sie will

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Die Kinder des Dorfes machten sich einen Spaß mit der Besatzung unseres Schiffes

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Der Damm schützte die Reisfelder

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Zum Dinner gehts wieder ins Dorf

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Teil 917. Dez. 2024
Am nächsten Tag stand morgens der Besuch einer Nomadensiedlung in der Nähe von Danaga auf dem Programm. Uns wurde vorher schon gesagt, dass die Nomaden ihre Hütten wegen des Hochwassers verlassen hatten und jetzt provisorisch mit ihren vielen Tieren hinter der Straße (eine Art Deich) lebten. Mit einer Kalesche fuhren wir auf dem Deich(?) in die Siedlung, hielten kurz an den überschwemmten Hütten an, wo der Chief uns die schlimme Situation schilderte. Mir war aber nicht ganz klar wieso die Nomaden nicht dauerhaft hinter der sicheren Straße lebten… diese war nur ca. 5-10 Gehminuten von der überschwemmten entfernt. Wahrscheinlich war es in der Trockenzeit zu weit zum Wasser. Ich vergaß den Guide zu fragen.

Danach machten wir noch einen Spaziergang durch Danaga und nahmen unser Mittagessen unter einem riesigen Mangobaum ein. Anschließend wurde noch getrommelt und getanzt.

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Auf der Deichpiste fuhren wir zu den Nomaden

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Die überschwemmten Hütten

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sehr viel Rinder und Ziegen

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wieder Waschtag

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Das Mittagessen unter dem Mangobaum

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Unterhaltungsprogramm

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die tätowierte Unterlippe bedeutet… ich bin noch ledig. Aber wie sieht das nach der Heirat aus?

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Teil 1019. Dez. 2024
Den nächsten Tag wollten wir am späten Nachmittag den Djoudj Nationalpark besuchen. Außer uns war kein weiteres Touristenboot im Park unterwegs. Ich bin nicht der Vogelexperte und mein Objektiv ist auch nicht so geeignet, um Vögel zu fotografieren… zumal das Boot auch extrem wackelte. Am Ende der Tour kamen wir noch zu der Pelikaninsel, die ein echter Highlight war bevor wir dann spät Abends zum Dinner das Schiff wieder erreichten.

Die letzten zwei Tage wurde das Programm schon etwas dürftiger. Wir verbrachten bis zum Nationalpark-Ausflug die Zeit bis 15 Uhr auf dem Schiff und am nächsten Tag ging es direkt nach Saint Louis, wo wir den ganzen Tag am Pier ankerten. Hier wäre ein weiterer Ausflug in den Nationalpark ganz sinnvoll gewesen.

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Teil 1120. Dez. 2024
Wir wollten nicht den ganzen Tag auf dem Schiff verbringen, und ich unbedingt die berühmte Wendeltreppe aus dem franz. Spielfilm 'Der Saustall' von 1981 besichtigen. Deshalb machten wir uns auf den Weg in den südl. Teil der Stadt. Unterwegs schauten wir uns noch einige Foto-Exponate des 'Musée de la Photographie' an. Die Ausstellung ist über einige Gebäude der Stadt verteilt.

Am späten Nachmittag sah das abschließende Programm der Schiffscruise eine Stadtrundfahrt vor. Unter anderem besuchten auch den lokalen Fischmarkt.

Fazit der Flusskreuzfahrt: Eine wundervolle Art die Ortschaften an den Fluss zu erkunden. Einziges Manko, das etwas abgespeckte Programm der letzten zwei Tage.

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Das Gebäude der Wendeltreppe wurde gerade renoviert

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Nicht mein Foto… ein Exponat der Fotoausstellung. Aber Wrestling ist die populärste Sportart (noch vor Fußball) im Senegal

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Die Stadtrundfahrt in der Kalesche

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Besuch des Fischmarktes. Hier wird hart verhandelt.

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Teil 1220. Dez. 2024
Über das Kreuzfahrtunternehmen 'La Compagnie du Fleuve' hatten wir ein günstigeres Taxi für den nächsten Tag zurück nach Dakar gebucht als auf der Hinfahrt über Booking.com. Tags drauf fuhren wir mit der Fähre zur Insel Gorée. Obwohl wir schon sehr zeitig am Schalter waren, mussten wir doch die übernächste Fähre nehmen, wahrscheinlich weil Samstag. Die Insel wirkt trotz der schrecklichen Vergangenheit als bedeutender Ort der Sklavenverschiffung nach Amerika sehr beschaulich und einladend. Als erstes stand das Maison des Esclaves (Sklavenhaus) auf dem Programm, danach schlenderten wir durch die Gassen um dann nach dem Mittagessen wieder nach Dakar zu fahren. Nicht weit vom Fähranleger lag der Marché Kermel mit seiner schönen viktorianischen Fassade. Hier kauften wir Souvenirs.

Am späten Nachmittag fuhr uns ein Taxi zum 'Monument der afrikanischen Renaissance' im Norden der Stadt. Ziemlich gewaltig und monströs und passt eher nach Nord-Korea. Aber mittlerweile doch ein Ausflugsziel für Besucher der Stadt.

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Das Maison des Esclaves (Sklavenhaus)… unten der 'point-of-no-return' hier wurden die Sklaven verschifft, oben wohnten die Profiteure

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Beschauliche Gassen auf der Insel

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Der Markt in der Nähe des Fähranlegers nach Goree

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The Wake, Bilder von der Biennale de Dakar

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Trotz 96% Muslime wird auch im Zentrum Dakars weihnachtlich dekoriert.

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Pjöngjang in Nord-Korea? Nein, Dakar, Senegal.

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Teil 1322. Dez. 2024
Für die letzte Woche unserer Reise haben wir uns am Airport in Dakar ein Auto ausgeliehen. Wir wollten Richtung Süden, an die Petite-Côte und ins Sine Saloum Delta fahren. Als erste Unterkunft hatten wir die wunderbare Tama Lodge am Stadtstrand von M'Bour gebucht. Saly Portudal war – nach unserem Tagesaufenthalt zu Anfang unserer Reise – zu touristisch. Wir wollten das pralle senegalische Leben genießen… und so wars auch. Morgens war der Strand recht ruhig und am Samstag Nachmittag dann überfüllt mit Kindern und Jugendlichen aus der Stadt, die für ein Tohuwabohu sorgten. Es machte Spaß, von der Liege aus, das Treiben am Strand zu beobachten und Fotos zu machen.

Trotz des Massenandrangs fügt sich die Tama Lodge sehr schön in die Umgebung ein. In vielen anderen Ländern Afrikas werden ähnliche Unterkünfte in dieser Lage mit hohen Mauern, Security, Kameras etc. geschützt. Hier nicht… ein Mann passte lediglich auf, das Rinder und Kinder nicht durch die drei Meter lange offene Front hineinspazierten. Ansonsten war die Lodge mit einem lockeren Zaungeflecht aus Zweigen begrenzt.

Die Eigentümerin ist übrigens Sammlerin von afrikanischer Kunst aus den Nachbarländern und diese Kunstwerke verteilt übers das Gelände und in den Bungalows der Lodge, verleihen dem ganzen ein besonderes Ambiente.

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Morgens wars noch sehr ruhig am Strand

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Samstag Nachmittag direkt neben der Lodge

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Teil 1422. Dez. 2024
Die Besitzerin der Tama Lodge empfahl uns, für die Tour durch den Fischmarkt in M'Bour einen englischsprachigen Guide zu nehmen. Das war auch eine gute Idee. Wir wanderten mit dem Guide den Strand entlang hinein in den Ort. Da er selbst in M‘Bour lebte, kannte er sehr viele Menschen und führte immer wieder einen Plausch mit ihnen. Er erklärte uns wie und wo die Pirogen gebaut bzw. repariert werden, wie die Menschen miteinander leben, die 'Schutzheiligen' der Fischer, wo sich die alten pensionierten Fischer treffen und vieles mehr.

Der Markt wirkt total chaotisch und völlig überfüllt, aber anscheinend ist alles gut organisiert und der Fisch wird schnell verkauft. Die besseren Fische gehen nach Übersee und die Haie nach Asien.

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'Schutzheilige' der Fischer

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Auch die Kaleschen müssen betankt werden? 😄

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Diese Männer gehen zu den Pirogen und tragen dann den Fisch ans Land. Die Regenjacke dient wahrscheinlich dazu, den Fischgeruch etwas abzuhalten. Eine sehr schwere Arbeit, meinte unser Guide.

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M'Bour Fischmarkt… sehr groß und bunt

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Fische für den chinesischen Markt

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Der Gemüsemarkt wurde auch noch kurz besucht.

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Fand die abgestimmte Farbcombi so toll

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Am Abend wieder ein schöner Sonnenuntergang in der Tama Lodge
Teil 1523. Dez. 2024
Für die letzen Tage fuhren wir ins Sine-Saloum Delta. Hier hatten wir uns für das traumhaft gelegene 'Les Collines De Niassam' entschieden. Nicht gerade günstig, aber ein wirkliches Kleinod und die beruhigende Natur der totale Gegensatz zu dem geschäftigen M'Bour. Mit dem Bungalow hatten wir auch Glück… lag er doch an der Spitze der kleinen Insel, mit direktem Blick auf Sonnenaufgang mit vorbeiziehenden Vogelschwärmen. Eigentlich hätte man hier den ganzen Tag verbringen können und nur den Ausblick auf die Lagune genießen, aber Mittags wurde es dann doch sehr heiß und auch Nachts kühlte es nicht vor 2 Uhr ab. Der Bungalow hatte keine Aircon und die großen Fensterfronten heizten die Hütte ziemlich auf. Na, ja… jammern auf hohem Niveau.

Wir unternahmen zwei Spaziergänge in der Umgebung. Bestaunten die Baobabs, beobachteten Vögel und sahen immer wieder Pfotenabdrücke von Hyänen. Auch Nachts hörte man ab und an eine Hyäne schreien. Im Salzwasser der Lagune standen immer wieder kleine Mini-Hütten auf Stelzen. Hier sicherten die Einheimischen ihre Ernte (Reis und Hirse) vor Ratten und anderen Tieren.
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Die Insel mit unserem Bungalow

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Die Mini-Lager für die Ernte

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Teil 1629. Dez. 2024
An einem Nachmittag fuhren wir zur Muschelinsel Île de Fadiouth. Gleich am Anfang der hölzernen Fußgängerbrücke erwarteten uns schon drei Guides, zum Glück sprach auch jemand Englisch. Wir spazierten kurz durch den Ort, schauten uns die Kirche an und ließen uns das Leben auf der Muschelinsel erklären. Den christlich-muslimischen Friedhof auf der anderen Seite erkundeten wir selbst. Allerdings haben wir den muslimischen Teil nicht gefunden.

Auf einem Strandspaziergang entdeckten wir das ehemalige 5-Sterne 'Royal Lodge Hotel'. Eine bizarre Umgebung… völlig verfallen… mit riesiger Poollandschaft, verrottenden Jacuzzis und schrottigen Golfcarts im Gelände und einem rieisigen Baobab am Strand mit Ausblick auf ein rostiges Schiffswrack im Meer. Mittlerweile wohnte ein Einheimischer im ehemals luxuriösesten Bungalow direkt am Strand mit Privatpool und Jacuzzi, in dem aber Müll lag. Für den Rundgang wollte er ca. einen Euro. Hier bin ich dann mit meinem Faible für Lost Places doch noch auf meine Kosten gekommen. Gerne wären wir noch im Meer schwimmen gegangen, aber wegen dem vielen übelriechendem Sargassum an den Stränden war das in der Gegend nicht möglich..

Der Tagesausflug in die Mangroven war recht enttäuschend. Wir hatten die Tour übers das Niassam organisiert. Aber unser Guide sprach kein Englisch und hatte auch überhaupt kein Interesse an Natur und Tieren. Er daddelte fast die ganze Zeit auf sein Handy und hörte sich laute Videos bei Tic-Toc oder auf Instagram an.… verrückt und auch etwas bizarr. 😄 😄 Natürlich haben wir uns in der Unterkunft beschwert und der sympathische Eigentümer meinte auf Deutsch 'Wahnsinn, Wahnsinn' 😄

Den letzten Tag wollten wir auf Nummer sicher gehen und fuhren zeitig Richtung Flughafen. Wir verbrachten einige Stunden in einem Resort in Saly in der Nähe des Flughafens und konnten so doch noch im Meer schwimmen gehen.

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Die Muschelinsel Île de Fadiouth

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Seit Jahrhunderten werden hier Muscheln abgelegt

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In den Häusern wurden die Muscheln eingebaut

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Auch hier gibts die kleinen Lager für Hirse, Reis etc… als Schutz vor Fressfeinden auf Stelzen und im Salzwasser

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Der christlich muslimische Friedhof

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Uriger Baobab am Strand

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Das verfallene 5Sterne Hotel 'Royal Lodge'

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Doch noch einen Vogel auf der Mangroven-Tour entdeckt

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Verkehr auf der Straße Richtung Saly

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