Hat das vergleichbar schonmal jemand erlebt? An unserem ersten vollen Tag sind wir von Windhoek über die B1 nach Kalkrand. Etwa auf Höhe Perahomp kam uns plötzlich scheinbar ein Geisterfahrer entgegen. Es entpuppte sich als eine Kolonne aus 7 Fahrzeugen in einer 2:3:2 Anordnung, die mit rund 130kmh ohne jede Vorankündigung oder Warnhinweis auf beiden Fahrspuren Richtung Windhoek rasten. In der Mitte eine schwere schwarze Mercedes Limousine, drumherum zivile Behördenfahrzeuge mit Blaulicht (jedoch ausgeschaltet). Auch nach nun knapp 2 Wochen und ohne jede Emotion war das lebensgefährlich. Uns und vielen anderen Fahrzeugen blieb auf unserer Fahrspur nur die sofortige Vollbremsung hinein in den Randschotter. Wären wir auf der Straße geblieben, hätte es ganz übel geknallt. Es gab keinerlei Vorhut, keine Motorräder mit Blaulicht oder Absperrungen. Ist so etwas normal? Bei uns saß der Schock jedenfalls erstmal heftig, aufgrund der enormen Geschwindigkeit war auch nicht allzuviel Zeit zu reagieren....
Rasende Blaulicht Kolonne auf beiden Spuren
singita schrieb:Hat das vergleichbar schonmal jemand erlebt?Ja, vor 9 Jahren wurden wir bei Rundu ebenfalls von so einem wichtigen Blaulichtgeschwader auch von der Straße abgedrängt. 🤢
LG
Logi
.... das ist der normale Personenkult afrikanischer (und auch anderer Länder) Prägung........ 😄 😄 😄
"Häuptlingskultur" in diktatorischem Ausmass........ 😄 😄 😄
LG..................BMW
"Häuptlingskultur" in diktatorischem Ausmass........ 😄 😄 😄
LG..................BMW
Mugabe hatte das in Zimbabwe institutionalisiert. Dass es auch in Namibia passiert, zeigt nur die geistige Nähe zu solchen Figuren. Passt perfekt zu den Vorgängen gerade bei den Wahlen.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Hallo,
Ja leider schon mehrfach erlebt. Zwischen Flughafen und Windhoek ist das ein regelmäßiges Vorgehen der Staatsgewalt...
Man kann nur hoffen, dass es keine Unbeteiligten trifft und die Opfer lediglich aus den eigenen Reihen stammen.
VG
Ja leider schon mehrfach erlebt. Zwischen Flughafen und Windhoek ist das ein regelmäßiges Vorgehen der Staatsgewalt...
Man kann nur hoffen, dass es keine Unbeteiligten trifft und die Opfer lediglich aus den eigenen Reihen stammen.
VG
Ja, habe ich vor Jahren erlebt auf dem Weg von Windhoek zum Flughafen.
Zunächst wurde ich von Motorräder mit Blaulicht aggressiv und energisch von der Straße gedrängt.
Ich brachte meinen Wagen auf dem Seitenstreifen gerade noch rechtzeitig kurz vor einer Brücke zum Stehen.
Dann raste ein Trupp aus etlichen Wagen mit Blaulicht durch. Vor und hinter diesem fuhren zwei Selbstfahrlafetten (PickUps mit montierten Flag-Geschützen). In der Mitte ein schwarzer, langer Mercedes. Später erfuhr ich, das an diesem Tag der angolanische Präsident Namibia besucht hat.
Mutti wäre wohl per Hubschrauber geflogen worden.
Na ja, andere Länder, andere Sitten.
Zunächst wurde ich von Motorräder mit Blaulicht aggressiv und energisch von der Straße gedrängt.
Ich brachte meinen Wagen auf dem Seitenstreifen gerade noch rechtzeitig kurz vor einer Brücke zum Stehen.
Dann raste ein Trupp aus etlichen Wagen mit Blaulicht durch. Vor und hinter diesem fuhren zwei Selbstfahrlafetten (PickUps mit montierten Flag-Geschützen). In der Mitte ein schwarzer, langer Mercedes. Später erfuhr ich, das an diesem Tag der angolanische Präsident Namibia besucht hat.
Mutti wäre wohl per Hubschrauber geflogen worden.
Na ja, andere Länder, andere Sitten.
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben