Reisebericht

Selbstfahrerreise durch Uganda zum 3. Mal

von tiggi · begonnen 01. Nov. 2024 · 20 Teile

Teil 101. Nov. 2024
Leider zeigt mir das Forum beim Hochladen der Bilder immer "Ein schwerwiegender Fehler ist aufgetreten" an!!! Nur wenn ich Fotos dabei habe!

Woran liegt es ? Ich habe schon mehrfach den Text hochgeladen, doch sobald ich ein Foto (4 MB) hochlade , bricht das System zusammen!!!


Biggi
Teil 201. Nov. 2024
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so flogen wir nach Uganda!!!! 😮

Liebes Forum,
Nachdem Beatnick ihre tolle Ugandareise hier mit sehr schönen Bildern dargestellt hat, möchte ich nur kurz von unserer Selbstfahrer-Tour durch Uganda berichten. Viele Orte und Fotos ähneln sich doch, nur die Jahreszeit ist eine andere.

Uganda 2024 - Freude und Traurigkeit
3. - 19.Oktober. 2024

Vorab: Unsere dritte Ugandareise war ein voller Erfolg und wieder sehr schön.
Selbstfahrerreise mit einem Toyota Hilux von Roadtrip Uganda!


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Hier eine Kurzfassung:
Flug mit Brussels Air; sehr preisgünstig, pünktlich, aber schlechter Service.
Wie sind die Male davor mit Turkish Airlines und mit Emirates geflogen, würde ich immer
wieder machen!
Ankunft im Papyrus Guesthouse (2 Nächte) in Entebbe, sehr freundlich, Abholung vom Airport und gutes Frühstück, aber die Zimmer extrem klein und sehr einfache Ausstattung, aber zum Ankommen völlig ausreichend.

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Eine Shoebill-Tour haben sie auf Wunsch für uns organisiert, mit dem Guide „Wilson“. Das war rundherum sehr gut!

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Natürlich gab es noch viele andere Vögel zu sehen, Wilson scheint sehr qualifiziert zu sein und hat uns mehrere Stunden durch den Sumpf geführt.

Biggi
Teil 302. Nov. 2024
@CUF - schön, dass auch ihr vorbeischaut!

@ Hanne, schön, dass du dabei bist! Es wird aber nur eine Kurzversion der Reise geben.
Ja, Kronau, das war immer schön. 😘 Jetzt gibt es Büsnau, aber das Treffen findet leider immer statt, wenn wir in den Ferien
sind! Bele hat dann natürlich viel Zeit.
@ Picco, erwarte nicht zu viel. Ich möchte keinen ausführlichen Bericht schreiben, aber auf der Rückbank ist natürlich Platz für dich!
Aber anschnallen... 🤩

Nach dem etwas humpeligen Start hier im Forum, soll es nun zu den Rhinos gehen.

Biggi
Teil 402. Nov. 2024
Zum Ziwa Rhino Sanctuary

Fahrt zum Ziwa Rhino Sanctuary über den Expressway (ca. 30 Km, Kosten 0,50€)

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sehr netter Mensch am Kassenhäuschen!

Wir gelangen nach Kampala bzw. dran vorbei (!) und dann durch kleine Städte zum Sanctuary nach Mukerenge. Gesamtstrecke ca. 200 Km.

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Dort 3-stündiger Rhino Walk mit einem Ranger, sehr schön, wir haben viele Rhinos gesehen und waren ihnen sehr nahe.

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Wir hatten das große Glück und trafen auf eine Mutter mit ihrem 2 Wochen alten Kalb.

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Seit einer Rücken OP trägt mein Mann zum Laufen eine Orthese, die er aber schnell ablegt, wenn er nicht mehr große Strecken zurücklegen muss.
Ü: Amuka Lodge, war sehr schön, großer Bungalow, Essen durchschnittlich, aber das nächste Mal würde ich direkt an der Rangerstation übernachten, dort gibt es auch kleinere Unterkünfte. Das ist sicherlich deutlich einfacher, aber auch preiswerter!

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Rangerstation
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Im Sanctuary leben natürlich auch noch andere Tiere...

Biggi
Teil 503. Nov. 2024
Murchison Nationalpark
Wir verlassen ganz entspannt nach dem Frühstück das Sanctuary, ca. 160 Km liegen vor uns durch eine sehr schöne Waldlandschaft, den Budongo Forest. Allerdings bewegt sich dort viel LKW Verkehr. Die Straße über Gulu nach Norden ist gesperrt und nun muss der gesamte LKW Verkehr nach Pakwach oder in den Norden Ugandas durch den Murchison Park verlaufen. Das ist extrem traurig zu sehen!
Tanken mussten wir in Masindi, leider hatte die Shell keinen Diesel, also ein bisschen zurückfahren und an der Total Tanke etwas gegen Durst unseres Autos tun. Es gibt noch eine kleine Tankstelle vor dem Park, ansonsten kann man erst in Pakwach eine Tankstelle finden.
Manchmal bekommt man etwas Diesel an der eigenen Tankstelle der Paraa Lodge. Beim letzten Besuch gab es dort nichts, dieses Jahr konnten wir 20 L tanken.

Vom Vermieter wurden wir darauf hingewiesen nur bei Shell oder Total zu tanken, da alle anderen Tankstelle minderwertigen Sprit verkaufen. Er soll mit Wasser versetzt sein.

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Er wartete an der Straße auf uns 😈

Die Straße in den Park ist inzwischen in einem sehr guten Zustand und durchgehend geteert.
Am Gate entrichtet man 85 US$ pro Tag zgl. 10 US$, wenn man mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist. So das wir 95 US$/tgl, Parkfees zahlen mussten.
Kurz vor der neuen Brücke (vor 2 Jahren durften wir die Baustellenbehelfsbrücke nutzen), führt eine Straße zu dem "Top oft the Falls". Von einem Parkplatz aus erreicht man zu Fuß den oberen Teil des Murchison Wasserfalls. Leider muss man jetzt auch hier noch einmal 10 US$ zahlen. Der Besuch ist nicht einmal in der hohen Parkgebühr inkludiert.

Ü: Pakuba Lodge im Murchison Nationalpark (3 Nächte), wir waren bereits zum 3. Mal hier und sind nach wie vor sehr begeistert.

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Seit 1 Jahr gibt es ein neues Gebäude mit Café und Restaurant und einem tollen Blick über den Nil, direkt am Pool gebaut.
Im Café gibt es super leckeren Cappuccino, Savanna Dry und gute südafrikanische Weine, aber auch immer viele Tiere. Vögel, sowie Marabus direkt am Wasserloch, abends kommen die Waterbucks zum Schlafen auf die Wiese, morgens trifft man Warthogs oder Baboons, mittags ziehen die Elefanten durch die Büsche vor dem Restaurant.

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Blick vom Restaurant 😉
Von der Lodge aus, bieten sich Gamedrive Tracks in diesen Teil des Parks an, allerdings, und das gefiel uns gar nicht: Die neue Prachtstraße durch den Parks hat zu viel LKW Verkehr:
Die Höchstgeschwindigkeit von 40 Km/h wird scharf kontrolliert durch Blitzgeräte und die Polizei.
In unmittelbarer Umgebung zum Pakuba Airport sind Wege gesperrt, da hier gebaut wird. Alle Gravelroads werden verbreitert und mit neuem festem Geröll befestigt und mitten drin steht dann plötzlich ein roter Turm!!!! Hier wird wohl irgendwann nach Öl gebohrt. Der Park verliert so an Attraktivität.

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Nicht alle Tracks sind in gutem Zustand! 🤩 und auch den erfahrenen Guides passiert es , stecken zu bleiben!

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Die Pakuba Lodge befindet sich in der Nähe der alten Idi Amin Ruinen. Vor drei Jahren konnten wir noch herumfahren, sahen einen Leoparden mit Nachwuchs, jetzt ist alles so zugebuscht, dass man nicht mehr durchkommt und nur die Baboons saßen auf den Steinen.
Der Pakuba Track ist bereits fast fertig ausgebaut, eine neue Brücke wird gerade fertiggestellt und viele LKWs fahren dort entlang, mitten im Park!

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Auch die Löwen nutzen die neuen Wege 😘 🤩
An einem weiteren Tag trafen wir auf einen Verkehrsstau und was dort zu sehen war....ist wohl schwer zu erraten,

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Weit entfernt, aber für manche Touristen die einzige Löwensichtung!
Und ansonsten haben wir bis auf einen Leo alle Tiere entdecken können, die es im Park gibt. Mit den Vögel haben wir so unsere Probleme, aber auch sie zeigten sich uns wenigstens ...

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Mit dem Boot haben wir die Fahrt zu den Murchison Falls unternommen. Dieses Mal schien die Sonne und es war eine sehr schöne Tour, bis auf eine Gruppe lautstarker Spanier an Bord! Viele Vögel im und am Wasser gab es zu sehen.
Kosten 30 US$/pP.

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Diese Musiker saßen vor zwei Jahren noch am Anleger der Paraa Lodge, jetzt musizieren am Südufer.

Fazit zum MP: Insgesamt hatten wir gute Sichtungen, bis auf den Leo und die Nachttiere zeigten sich alle Tiere. Enttäuscht waren wir vom Umgang mit der Natur, d.h. Baustellen und LKW Verkehr!

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Biggi
Teil 604. Nov. 2024
Auf dem Weg nach Fort Portal


Wir verlassen den National Park über den Ort Ngwedo in Richtung Bulisa und am Lake Albert entlang. Die Tickets im Park sind immer genau 24 Stunden gültig. So wird auch die Uhrzeit der Einreise am Gate kontrolliert.

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Eine wunderbare Straße erwartet uns auch hier, nur die vielen Bodenwellen (Humps) sind sehr nervig. An einem View Point halten wir und können bis in den Kongo über den See blicken.

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Heute ist Independence Day, an der Straße wird häufig Fleisch verkauft und es wird goldgelb und weiß geschmückt. (Leider habe ich das kaum fotografiert)

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Einfache Hütten an der Straße!

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Kirchen im Bau!
Mancherorts sehen wir gar nichts, in anderen Orten strömen die Menschen hübsch gekleidet in die Kirchen. Insgesamt ist die Region nicht so stark bewohnt, wie die Gebiete südlich von Hoima.
In Uganda ist es kaum möglich am Straßenrand für eine Pause zu halten, es gibt keine Seitenstreifen, überall sind Gräben oder viele Menschen unterwegs. An der River Falls Lodge in Ngusi bot sich dann doch eine Möglichkeit. Ich bin ein bisschen umher gelaufen und traf auf eine Gruppe Boda Boda Fahrer, die ihre Motorräder alle im Fluss wuschen. Ein kleines Mädchen musste Wasser zum Kochen holen. Sie sprach mich in sehr gutem Englisch an, woher ich komme. Am Ende sagte sie mir, dass das Verhalten der Fahrer ein schlechtes sei, weil sie mich um Geld anbettelten. Das Mädchen war sehr gut erzogen. Ich schenkte ihr ein türkisches Perlenarmband.

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Das Wasser war hier alles andere als sauber. Öl- und Seifenreste der Boda Bodas schwammen im Wasser.

Hier wachsen neben den vielen Bananen und Matoke (Kochbananen) auch Kaffeepflanzen.

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Kurz vor Fort Portal dehnen sich endlos lange Teefelder aus.

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Viel Gewusel an der Straße in den Dörfern!

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Immer wieder faszinierend, was und wieviel auf einem Motorrad transportiert wird.

Wir sind auf dem Weg nach Fort Portal zu Kluges Gästefarm. In der Stadt befindet sich auch das Kinderhaus, welches wir wieder besuchen wollen.

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Die Zufahrt zur Farm

Ü: Kluges Guestfarm in Fort Portal (3 Nächte) - in Fort Portal besuchen wir immer das
Toro Babies Home. Mit vielen Windeln, Erstlingsmilch, Kleidung und viel frischem Obst unterstützen wir das Kinderhaus.

Weiter demnächst
Biggi

PS: Jetzt habe ich doch wieder so viele Bilder eingestellt, ich wollte nur eine kurze Kurzfassung schreiben 🤪
Teil 710. Nov. 2024
Fort Portal
Kluges Guestfarm

Mit Stefan Kluge und Mariam sind wir seit unserer ersten Ugandareise befreundet und deshalb erwartet uns wieder ein sehr herzlicher Empfang und ein gemeinsames Abendessen. Das Essen ist hier immer besonders, sehr gesund, da alles Gemüse aus dem eigenen Garten stammt, viel zu reichhaltig und dazu ausgesprochen schmackhaft. 😘 Besonders die morgendlichen Brötchen oder die selbstgemachten Marmeladen!

Wir fühlen uns hier immer sehr wohl und mögen nur ungern diese Oase verlassen.. Hinzu kommt der wunderbare Garten mit dem schönen Blick auf die Ruwenzori Berge, in den Bäumen toben die Colobus Affen oder die Vögel und hinter dem Pool beginnt der Forest Walk.

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Auf dem Weg zum Forest Walk entdeckt man neben vielen Blüten auch den ein oder anderen Vogel! 😘 🙂


Biggi
Teil 810. Nov. 2024
Liebe Fomis,
schön, dass es doch Mitreisende gibt. 😉 🙂
Inzwischen bin ich wieder so in meine Bilder und die Erinnerungen eingetaucht, dass es natürlich entgegen meines ursprünglichen Vorhabens, nur ein paar Infos zu schreiben, es wieder viel zu viele Bilder geworden sind.

@Sabine, es gibt immer mal wieder ein paar Übergriffe durch Rebellengruppen aus dem Kongo, aber derzeit ist es ruhig. Nicht nur durch Stefan, auch durch einen General an der Grenze haben wir direkte Infos erhalten. Als Tourist müsst ihr euch im Moment keine Gedanken machen. Letzten Endes kann auch in Hamburg oder München ein Anschlag passieren.
Fahrt nach Uganda und genießt es! Das Land ist so vielfältig und hat eine Menge abwechslungsreicher Landschaften zu bieten.

@Doro, ja Uganda hat in den vergangenen Jahren ganz massiv die Preise erhöht. Auch im Queen Elizabeth Park gelten die gleichen Gebühren. im Lake Mburo Nationalpark ebenso.
Uganda ist insgesamt kein Low Budget Reiseland. Ob es die Automiete ist oder die Unterkünfte, man kann aber sehr günstig campen.
Dazu sollte man allerdings lieber die Sommermonate wählen, dann ist es trockener. Je nach Anspruch gibt es natürlich auch günstige Unterkünfte . Es müssen nicht immer die teuren Lodges sein.

Liebe Grüße
Biggi
Teil 910. Nov. 2024
TORO BABIES HOME

Mit vielen Windeln, Erstlingsmilch, Kleidung und viel frischem Obst unterstützen wir das Kinderhaus. Die Windeln und das Milchpulver kaufen wir größtenteils in Fort Portal, dieses Jahr haben wir ein paar Höschen aus Entebbe mitgebracht. Manches ist dort günstiger.

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Die Kinder freuen sich über jeden Besuch, da sie doch gerne geknuddelt werden und es eine Abwechslung in ihrem Alltag ist.
Eine Mutti betreut ca. 8-10 Kinder, derzeit gibt es noch zwei Langzeit-Volontäre aus Deutschland und etwas Unterstützung aus von zwei Spanierinnen.
Neben der vielen Wäsche und den alltäglichen Dingen, wie waschen, wickeln, Arztbesuche und füttern, wollen die Kinder auch spielen.

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Die älteren Kinder (3-4 Jahre) besuchen einen Tageskindergarten bzw. hier "Schule" genannt.


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Heute dürfen sie mal Gummibärchen probieren! 😘

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Eindrücke aus dem Heim! Den Kinder geht es hier wirklich gut. 😘 😘
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Für die Kleinen gibt es mittags Brei.

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Aber gefüttert zu werden ermüdet halt!

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Obst wird auch gerne genommen. so haben wir am nächsten Tag etwas mitgebracht.

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Natürlich ist so eine Einrichtung immer auf Spenden und Unterstützung angewiesen. Wir waren in den letzten 5 Jahren dreimal dort zu Besuch und es ist immer wieder sehr bewegend. So viele Schicksale, die aber alle das Glück haben, hier ein zuhause gefunden zu haben.
Marina Meger ist inzwischen regelmäßig vor Ort und hat die gesamte Organisation übernommen.
Vielen Dank, liebe Marina für dein Engagement!

Biggi
Teil 1023. Nov. 2024
Ausflug in den Semliki Nationalpark ????

In den Bergen steht ein kleiner Laden. Wir haben hier viel Obst gekauft und offensichtlich eine Familie glücklich gemacht. Nachdem ich bezahlt hatte, schloss die Frau den Laden für den Tag. Der Umsatz war ausreichend für die ganze Woche!! 😘

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Am Vormittag waren wir erneut im Babies Home und haben noch Obst vorbeigebracht, gegen Nachmittag wollten wir in den Semliki Park fahren und zu den heißen Quellen wandern. Eigentlich reicht ein Nachmittag dafür. Man benötigt auf der guten Straße ca, 1,5 Stunden, aber bei uns kam es anders....

Die Strecke über die Berge ist traumhaft schön. Es gibt verschiedene View Points, die auch Einblicke in die Dörfer ermöglichen.

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Als wir an der anderen Seite ankamen, wollte Manfred mal einen Busch als Pipiplatz nutzen und ich sah ein Dorf aus Lehmhütten und mit Grasdächern in der Ferne. Da dachte ich mir, das kann man fotografieren. Leider ein fataler Fehler. 🤩
Jemand hat mich beobachtet, kam laut schimpfend auf mich zu und wollte mir die Kamera wegreißen. Ich verstand kein Wort. Erst als ein Soldat mit vorgehaltener Waffe kam und uns erklärte wir hätten ein militärisches Gebiet fotografiert und betreten, wurde uns klar, dass wir etwas falsch gemacht haben. Ich löschte vor seinen Augen die Fotos.
Wir suchten nach Hinweisschildern. Es gab aber keine.
Diese Hütten sind sogenannte „Baracks“, eine Kaserne. Der aufgebrachte Soldat zwang uns sofort zum Mitkommen. Wir sollten dem Major als böse Spione vorgeführt werden.
Am Schlagbaum warteten wir.
Der Major entpuppte sich aber als neugieriger Deutschfreund und erzählte viel von seiner Familie. Am Ende durfte ich sogar fotografieren. Ich sollte Esel auf dem Platz aufnehmen (er meint, wir kennen keine Esel!). Als ich ihm sagte, dass dann auch Bilder der Kaserne zusehen seien, war das kein Problem mehr. Wir sind ja Freunde und das nächste Mal sollen wir gleich durch den Schlagbaum fahren und wenn wir fragen, können wir alles fotografieren. 🤩 😘
Für den Fall, dass wir erneut in eine Notlage geraten, gab er uns noch seine Telefonnummer.

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Zum Schluss wurden wir noch sehr bedauert, da wir nur 2 Kinder haben. Der Major hat 5 Kinder und sein Kommander hat 18 Kinder mit zwei Frauen!!! 🤩 🤩 🤩 Wir sind doch sehr arm! 🤪
Das war mal ein besonderes Erlebnis.
Auf unsere Fragen zur Sicherheitslage, wurde uns bestätigt, dass alle Menschen friedlich zusammenleben, ob im Kongo oder in Uganda. 😉
Später erfuhren wir aber, dass es doch immer mal wieder Rebellengruppen gelingt nach Uganda einzudringen und Menschen zu überfallen. 😈
Wir mussten keine Ausweise oder persönliche Angaben machen, so reisen wir als Spione weiter.... 🤩 😈 😈
Es stellte sich heraus, dass ich vor ein paar Tagen an anderer Stelle auch solche Baracks fotografiert habe, in der Annahme, es handelt sich um ein Dorf. Erst auf der Farm erfuhren wir, dass das auch eine Kaserne ist. Diese Hütten liegen auf dem Weg zur Farm.

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An diesem Weg liegen die Baracks
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Kurz vor der Einfahrt zum Semliki Park/Quellen leben viele Moslems und immer wieder sieht man Moscheen.

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Auf unserer weiteren Tour begegneten uns Schulkinder, die offensichtlich zu Fuß aus dem Park kamen. Leider hatten sie keinen Schutz vor dem großen Regen, der nun bald niederprasselte. In Deutschland ist das undenkbar. Sie liefen die Straße entlang und kaum Aufsichtspersonen waren zu sehen. 🙁 😮

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Inzwischen zogen so dunkle Wolken auf, dass wir nur noch umkehren konnten. Einer der typischen Tropenregen ging nieder. Eine Gewitterzelle kam von rechts und eine von links. Dann rumste es ordentlich 🤩
Wieder erreichten wir die Quellen nicht . Es hätte sich nun nicht mehr gelohnt.

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Der Tag war aber auch so ganz schön aufregend. Wir fuhren nach Fort Portal zurück.

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In der Stadt erreicht uns wieder das gewohnte Chaos aus Motorradtaxis, Matatos und überladenen Fahrrädern.

Auf der Farm tritt gerade eine Tanzgruppe auf. Eine Reisegruppe aus Österreich (4 Personen) haben die engagiert. Leider habe ich nur ein Handy griffbereit und sie beim Aufräumen noch fotografiert.

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Am nächsten Tag gelingt mir endlich ein Foto vom Blauhaubenschnäpper. Ich bin immer hinter ihm gelaufen. 🤩

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Biggi
Teil 1108. Dez. 2024
Durch den Kibale Forest nach Ishasha

Am nächsten Tag sind wir durch den Kibale Forest nach Ishasha gefahren.
Ich hatte ein bisschen Sorge vor der Straße, aber auch die ist inzwischen deutlich besser als vor Jahren und wir kamen gut an.
Aus der lehmigen Rutschpiste wurde eine gute Gravelroad, die zwar hin und wieder einige Löcher hat, aber oberflächlich aus Sand besteht. Unser Ziel waren die Baumlöwen, die wir jetzt endlich gefunden haben. Die Baumlöwen sind die Hauptattraktion im Park, ansonsten ist er nicht so interessant.
Neben vielen Büffelherden, Kobs oder Topis findet man manchmal auch die Baumlöwen. Natürlich wandern die Tiere zwischen dem Kongo und Uganda und es gibt keine Garantie auf Sichtungen. Landschaftlich lohnt sich aber die Region in jedem Fall.

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Er kreuzte unseren Weg 😘

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Der Defassa Wasserbock trägt keinen Toilettendeckel! 🤩
Aber so schnell waren wir noch nicht im Ishasha Sektor, erst mussten wir noch den Äquator überqueren.

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Schulklassen waren auch unterwegs, ihnen wurde an Beispielen veranschaulicht, wie sich die Erdanziehungskraft auf Wasser auswirkt.

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Ein neuer Touristenhinweis zum QENP steht jetzt auch dort, leider war das noch so frisch, dass die Aufsteller vergessen haben den Müll, d.h. die Verpackung , mitzunehmen, Alles lag hinter der Mauer!

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An der Brücke vor dem Kazinga Chanel haben wir im „Tibs and Jungle Restaurant/Bar“, gegenüber der Shelltankstelle, eine Pause eingelegt. Sehr empfehlenswert, denn so viele gute Rastplätze gibt es nicht in Uganda!

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Sehr werbewirksam, die hübsche Ziege!! 🤩

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Nach dem Tankstopp ging es bald auf Gravelroad nach Ishasha.

Wieder einmal haben wir den hohen Eintritt für das NP Permit berappt, fuhren eine Runde durch den Park, ohne die Baumlöwen zu treffen. 🙁
Aber dieses Mal war das Glück auf unserer Seite. Die Löwen hielten sich an dem Weg auf, außerhalb des Parks, der hier ohne Zaun ist und wir fuhren direkt dran vorbei. Kaum zu fassen!! 🤩 😘 🤩 😘

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Wir hatten den Löwen ganz alleine für uns. Als das übliche Gewitter aufzog und als es in der Ferne zu grummeln begann, die ersten Blitze sich zeigten, verschwand der Löwe im hohen Gras. Der Weg ist leider sehr tief gelegen, so dass man nicht darüber schauen kann. Später erfuhren wir, dass es ein Rudel mit mehreren Tieren war, die einen Riss im Gras liegen hatten. Welch ein Glück aber für uns!!!

Wir fuhren nur wenige Kilometer weiter zur
Ü: Ishasha Pride Lodge, dort großes Cottage mit schönem Blick zum Fluss, Essen war ok!
Eine 3-jährige Lodge, die noch die Außenanlage verschönern könnte. Für eine Nacht aber ganz in Ordnung!

Ob wir die Baumlöwen am nächsten Tag noch einmal finden werden?
Biggi
Teil 1215. Jan. 2025
Ishasha bis Kishenyi

Nach einem durchschnittlichen Frühstück nehmen wir noch einmal den kurzen Weg zum Löwenbaum. Der Himmel ist blau, die Sonne lacht und vielleicht mögen die Löwen ja noch einmal den Baum zum Ausruhen aussuchen. 😘 😗 Gestern hatten sie einen Riss dort liegen.
Leider ist die Straße so tief eingegraben, dass man kaum ins Gras schauen kann.
Schon von Weitem entdecken wir einen Löwen im Baum und können unser Glück kaum fassen, dass dort tatsächlich einer hängt, wie alte Wäsche.

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Danach fahren wir noch eine kurze Runde in Richtung der Grenze des Kongos durch den Park, denn unser Permit hat eine Gültigkeit von 24 Stunden. Wir treffen auf Büffel, Kobs und Topis, besondere Sichtungen bleiben aus.

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Auf dem Weg zurück begegnen uns immer wieder Elefanten, an einem kleinen Tümpel sehen wir viele Vögel und Hippos.
Der Tümpel ist uns auf dem Hinweg gar nicht aufgefallen. Wir stoppen kurz.

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Im Moment hat Kluges Guestfarm keine Gäste und so hat Stefan seine Crew zu einem Ausflug eingeladen. Wir haben uns in dem Fischerdorf Kishenyi verabredet und wollen dort einen Teil seiner Angestellten treffen. Stefan meint, wir müssten auch Mal den weißen Strand und das Dörfchen kennenlernen. 😘 Es liegt auf unserem Weg und so passt es gut, den Fischern einen Besuch abzustatten.
Alle werden in dem einfachen Lake View Retreat übernachten. Diese Anlage hat nur sehr selten Gäste, ohne Anmeldung bekommt man dort kein Essen. Stefan hat vorgesorgt und lässt seine Leute grillen und kochen. Alle Dinge incl. des Fleisches hat er dabei.

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Im Dorf und am Strand:
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Die Männer versuchen diese Fäden zu Netzen zusammenzufügen - es soll tatsächlich funktionieren 😈
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Hier werden Netze geflickt, der Fisch ausgenommen und zubereitet und die nächste Fahrt vorbereitet.

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Ein Hippopool grenzt an die Boote, offensichtlich versteht man sich hier 🤩 🤩


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Die Menschen begegnen uns sehr freundlich und offen, sie laden uns ein, durch ihr Dorf zu laufen,
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Auch Kinder lernen früh diese harte Arbeit kennen.

Leider ist dieses Dorf alles andere als sauber, auch der weiße Strand erfreut sich am Müll!

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Die kleine Krankenstation möchte man lieber nicht besuchen!

Es ist sehr interessant Kontakt zu diesen Menschen zu bekommen. Sie erzählen von ihrer schweren Arbeit und berichten, dass auch hier die Fischbestände deutlich abnehmen.

Biggi
Teil 1331. Jan. 2025


[]Vom Kazinga Chanel über Mbarara zur Mihingo Lodge[/]


Wir sind wieder an der Mbarara Verbindungsstraße nach Süden angelangt, wollen allerdings noch einmal den Kazinga Chanel genießen.

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Vom Lake View Retreat bis zum Chanel ist es eine kurze unspektakuläre Strecke.
Kurz überlegen wir zur Mweya Lodge zu fahren, um eine Bootstour zu buchen, doch dann beschließen wir erst einmal in die QE (Nature) Bush Lodge einzuchecken, die zur niederländischen Nature-Lodge-Kette gehört. Wir haben im Kidepo NP und auch nördlich des Murchison NP bereits in Lodges dieser Kette genächtigt und waren jedes mal sehr begeistert. Bevor wir allerdings die Lodge erreichen, stoppen wir noch an der Buffalo Lodge auf einen Cappuccino. Von der Terrasse aus, sehen wir Elefanten durch den Busch kommen.
Dann geht es die wenigen Kilometer zur Natur Bush Lodge. Schon der Empfang ist so nett, dass wir spontan beschließen den Nachmittag hier zu verbringen. Die Bootstour haben wir bereits gemacht und so würden wir dieses Jahr nichts verpassen.
Ein Gewitter zieht am Nachmittag auf, über dem Chanel grummelt es ordentlich und wir genießen unser Zelt mit Blick auf den Chanel, Elefanten laufen später durchs Camp, unter uns grunzen die Hippos und viel Spaß haben wir mit den Zebramangusten. Die Zelte sind umgeben von einem Rundweg, direkt am Südufer des Chanels. Es ist traumhaft schön hier.

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ganz nach unserem Geschmack ist die Außendusche 😉

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Nach dem Gewitter, von dem wir viele Blitze sahen, aber kaum Regentropfen abbekamen, zeigte sich die Sonne wieder.

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Zum Abend traf man sich mit einer Gruppe sehr christlicher Amerikaner und 4 französischen Frauen am Feuer und danach zum Essen.
Ein reichhaltiges und sehr schmackhaftes 4-Gänge Dinner gab es zum Abend, hier nur ein paar Bilder vom Handy:

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Zum Frühstück folgte ein Büffet mit allem, was das Herz am Morgen benötigt. 😘
Der Koch dieser Lodge wurde ebenfalls von Stefan Kluge ausgebildet, wie viele Köche in unterschiedlichen Lodges.

Ü: Queen Elizabeth Nature Lodge, eine fantastische Unterkunft, direkt am Kazinga Chanel. Ausgezeichnetes Essen, Dinner und Frühstück, sehr zu empfehlen!

Biggi
Teil 1406. Feb. 2025
Teil I



[]Vom Kazinga Chanel bis zum Lake Mburo Nationalpark[/]


Es fällt uns sehr schwer die Nature Bush Lodge zu verlassen, aber wo sich eine Tür schließt, öffnet sich etwas Neues!
Und noch ahnen wir nicht, womit wir überrascht werden. 🤩
Es geht auf der Mbarara Road weiter gen Süden. Nach dem Queen Elizabeth Nationalpark folgt die Escarpment Road in Serpentinen bergauf.
Nicht jedes Fahrzeug hat die richtige Geschwindigkeit dafür: Oje, Schreck!

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Wunderbare Ausblicke und kleine Touristenfallen erwarten uns auf der Spitze.

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Der Blick über den QENP!
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Aber auch Vulkanseen und immergrüne Büsche, Bäume und ,,,,

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Moscheen werden auffallend häufig gebaut.
In Mbarara fahren wir kurz in die Stadt zum Tanken und um Geld zu ziehen.

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Die Strecke lässt sich gut fahren und wir erreichen alsbald die Mihingo Lodge, die hoch auf dem Berg über dem Nationalpark thront.

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Teil 1517. Feb. 2025
Teil II
Mihingo Lodge und zurück über den Äquator
Wir fahren durch den Park zur Lodge, am Gate entrichten wir die übliche Gebühr von 95 US$.
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Die Mihingo Lodge gefiel uns sehr gut, Architektur interessant, das Essen war sehr gut, auch das Personal war auffallend freundlich, es gibt aber ein ABER... Leider gab es aber etwas, was uns noch heute sehr verärgert!! 😈


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Schon von Weitem leuchtet die Lodge am Berg!
In einigen Kurven über eine Sandpiste erreichen wir das Ziel.

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Und sind sogleich von unserem Bungalow begeistert, aber erst mussten wir unseren leckeren Lunch einnehmen.

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Toller Blick aus dem Restaurant


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Unser Zuhause für diese Nacht!


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Toll!

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Und weil es uns so gut gefällt, faulenzen wir den ganzen Nachmittag hier.

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Und genießen den tollen Blick auf die Umgebung.

Ich habe die Lodge im Voraus bezahlt, muss man! Leider sind Überweisungen nach Uganda manchmal kompliziert. So habe ich mit Wise überwiesen, aber leider keine Bestätigung erhalten. Nach einigen Wochen war ich der Meinung, das ganze klappte nicht. Die Lodge teilte mir mit, kein Geld erhalten zu haben. Also habe ich es per Pay Pal probiert.
Es stellte sich dann aber heraus, dass beide Zahlungen erfolgten. Ich schrieb die Lodge an, bekam aber keine Antwort.
Natürlich habe ich beide Nachweise ausgedruckt und mitgenommen. Im Office habe ich zur Klärung die Papiere vorgelegt.
Der Angestellte wollte die Sache überprüfen und am Tage unserer Abreise teilte er mir mit, dass er die Unterlagen kopiert habe und seinem Chef zugesandt. Der hält sich in Kampala auf. Er würde sich melden. Nachdem wir wieder in Deutschland waren, habe ich die Lodge erneut zweimal angeschrieben und um Klärung gebeten. Ich habe bis heute keine Antwort erhalten! Natürlich bin ich verärgert darüber. Es mag mein Fehler gewesen sein, dass es nicht gleich klappte, aber das ist kein Grund, das Geld doppelt einzukassieren. Ich hätte nicht einmal eine Erstattung erwartet, ein Gutschein oder wenigstens eine Rückmeldung wären nett gewesen.
Schließlich ist diese Lodge mit über 350 € keine Low-Budget-Unterkunft. 😈 😈 😈
Im Urlaub ärgert man sich nicht...

Am nächsten Morgen sind wir durch den Park zurück in Richtung Kampala gefahren. Unser nächstes Ziel war Jinja!
Ich habe nur wenig fotografiert....hier ein paar Eindrücke.
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Es sollen die einzigen Impalas in ganz Uganda sein! Man trifft die Tiere nur hier im Park an.

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Zebras waren reichlich und in großen Herden anzutreffen, aber auch Büffel und Vögel

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Und da hier keine Raubtiere vorkommen, grasen die Ankole Rinder friedlich neben den Wildtieren. Mit ihren mächtigen Hörnern geben sie ein tolles Bild ab.

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Es geht weiter...
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Wir folgen dann der Mainroad nach Kampala und stoppen wie immer an dieser Route beim Äquator auf einen Cappuccino und Muffin.

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Interessanter Hinweis!

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Uganda baut Kaffee an und der Cappuccino schmeckt hier ganz ausgezeichnet. Die Bohnen sollen aus ökologischem Anbau stammen. Wir kaufen gleich 2 Kg Kaffee.

Der weitere Weg nach Kampala führt durch ein Feuchtgebiet. Anwohner bieten Fisch in allen Formen an, getrocknet oder frisch.
Kurz vor Kampala platzt der Himmel und wir quälen uns durch den Wolkenbruch, aber schon kurz hinter Kampala ist es wieder trocken und wir erreichen auf einer neunen, gut ausgebauten Straße Jinja!

Biggi
Teil 1626. Feb. 2025
Jinja
The source of the Nile

Nachdem wir Kampala erfolgreich umfahren haben und nicht im chaotischen Verkehr stecken geblieben sind, haben wir Jinja über eine neue und sehr gut befahrbare Straße erreicht. Nach Jinja führt uns eine relativ neue Brücke.

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Wir sind im Jinja Nile Resort eingebucht. Dort bewohnen wir einen sehr großzügigen Bungalow mit allerlei Annehmlichkeiten.
Außer uns residiert die GIZ (Deutsche Gesellschaft für international Zusammenarbeit) gerade hier und hat eine Konferenz zum Thema Landwirtschaft und Versorgung in Uganda. Projekte um die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen zu steigern und damit die Versorgung der Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Produkten, stehen zur Diskussion. Leider kommt das Thema Umweltverschmutzung nicht auf die Agenda. Uganda hat definitiv ein Problem mit der Müllentsorgung. Hin und wieder sehen wir gesammelte Plastikflaschen, die zur Weiterverarbeitung stehen, aber der meiste Plastikmüll verdorrt an den Wegen.
Wir staunen immer wieder mit was für neuen und modernen Toyota Landcruisern die Leute der GIZ fahren. Aufgrund sehr hoher Einfuhrzölle gibt es in Uganda nur wenig neue Fahrzeuge. Das hat doch jemand ziemlich viel Geld investiert!

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Auch ein großer Pool gehört zur Anlage.
Wir genießen die Ruhe, am Abend und morgens werden wir jeweils mit einem reichhaltigen Bufett verwöhnt.
Am nächsten Tag besuchen wir den Jinja Sailing Club. Das ist offensichtlich weltweit der einzige Segelclub ohne Segelboote 🤩

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Wir mieten ein Boot (40 US$) und wollen zur eigentlichen Quelle des Nils fahren. Mit unserem "Kapitän" haben wir sehr viel Glück und so erleben wir eine tolle Birdingtour entlang des Küstenstreifens ...

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Natürlich sind die Schwimmwesten Pflicht!! 😈
Unterwegs gab es dann so allerlei Federvieh zu bestaunen, aber auch eine Kobra schlängelte sich durch die Büsche, Warane und Otter im Wasser begrüßten uns!

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Hier sieht man die Verschmutzung durch Plastikflaschen, leider liegen sie überall 🤢
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Warane sind hier zahlreich vorhanden 😛

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Die Kobra hatte eine Maus im Visier, die sich aber blitzschnell auf den Boden fallen ließ. So schnell war die Schlange nicht.

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Klaffschnabel, Schlangenhalsvögel, Reiher oder unterschiedliche Kingfisher leben hier
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Auf dem Nil sind viele Fischer unterwegs. Es ist eine mühselige und harte Arbeit die Fische mit einem "Faden" zu angeln. Hier ist Geduld gefragt und ein Touristenboot eine kleine Abwechslung .

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Wir nähern uns der eigentlichen Nilquelle

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Wir legen an, alles wirkt wenig vertrauenserweckend, aber die Konstruktion hielt und wir sind trockenen Fußes wieder ins Boot gekrochen. Es hat sogar gewartet 😈 wahrscheinlich weil wir noch nicht bezahlt haben!!! 😏

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Schließlich wurden wir aufgefordert, uns zu setzen und ein obligatorisches Foto wurde gemacht 😕

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In der Hütte kann man diverse Artikel kaufen, die Touristen unbedingt benötigen, kleine Souvenirs, wie T-shirts, Bilder ....
Für uns ging die Tour weiter, auf der Suche nach weiteren Lebewesen in und am Wasser. Ein Otter zeigte sich kurz, aber es gibt nur ein Foto vom Rücken, dann sahen wir wieder Warane und einen schönen Falken.

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aber auch viele uns bekannte kleine Vögel ....

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auf einer kleinen Insel.

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die Kingfishereltern füttern den hungrigen Nachwuchs 😘

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Nach guten 2 Stunden fahren wir langsam zurück...

Ein Blick zur Brücke
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Während die einen sich im Fluss waschen und in einfachen Hütten leben, speisen wir im vornehmen Sailing Club

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Und vor der Tür, an der Straße sitzt diese Frau mit ihrer Nähmaschine und wartet auf Aufträge. Leider hatten wir keinen Auftrag, aber die Kleine bekam ein türkisches Armband von mir.

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Biggi
Teil 1727. Feb. 2025
Noch immer in Jinja
Jinja ist keine besonders sehenswerte Stadt. Es gibt kaum eine Straße ohne Schlaglöcher oder Gravel. Bei Trockenheit kann man gut fahren, bei Regen wird der Untergrund häufig rutschig.

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Fast jeder Reisende kommt zum Uhrenturm, wenn er die Brücke überquert hat.

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Ein Hindutempel ist ein Blickfang, doch leider standen wir vor verschlossenem Tor.

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Aber Palmen zieren die Wegesränder.
Außerhalb des Zentrums, sollte man die Stromschnellen zum Rafting aufsuchen wollen, kommt man an dieser schönen Wohngegend vorbei...

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Wir waren auf dem Weg zu den Bujagali Falls, nicht um Rafting zu machen, sondern um einfach zu schauen. Man gelangt in eine Zuwegung mit vielen Anbietern für Quad- oder Raftingtouren und wird alsbald vor einem Balken gestoppt. Jetzt wird eine Gebühr verlangt. Wir wollten lediglich zum Viewpoint, sind dann durchgefahren, aber ständig schwänzelte ein junger Mann um uns, der uns erklärte, er gehöre zur Community und möchte für den Blick zum Weißen Nil Geld. Leider gab es außer uns keine Touristen, so dass uns das als Abzocke vorkam. Letzten Endes haben wir nichts gezahlt und sind wieder gefahren, man sah übrigens auch nichts, da jeder Blick zugebuscht war.
Unser nächstes Ziel war die Südseite des Nils.
Wir fuhren zur "The Havens" -Lodge.
Der Weg ist schmal, eng und rutschig. Man fährt förmlich über die Gehöfte der Bewohner. Die Häuser sind mal gepflegt und hübsch, mal sehr einfach.

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The Havens ist eine nicht so günstige Unterkunft, aber mit einem traumhaften Blick zum Nil und seinen Stromschnellen.

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Hier werden die Motorradtaxis gewaschen, die Menschen fahren zum Fischen hinaus oder waschen ihre Wäsche im Fluss.
Von der Terrasse hat man einen tollen Blick auf das umliegende Geschehen.
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In den Bäumen um uns war auch immer etwas los,

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Baumkletterer 😄

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hier sogar mit dem Ausgehkleid!

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diese sehr kleinen Vögel waren schwer zu fotografieren, aber sahen interessant aus. Wir haben sie vorher noch nicht gesehen!?? 🙄

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Eindrücke!!

Biggi
Teil 1827. Feb. 2025
Jinja

Viel Spaß hatten wir mit den Rotschwanzaffen, die in den hohen Bäumen turnten und sich dort ihre Nahrung suchen. Sie stehlen nicht die Nahrung der Menschen...

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Tagsüber verstecken sich die possierlichen Tierchen wohl, wir sahen sie immer erst am Abend!
Am nächsten Morgen, der Urlaub geht zu Ende und wir müssen nach Entebbe zurück, statten wir aber erst dem Speke Monument einen Besuch ab.

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auch solche Kleintiere leben in großen Gemeinschaften zusammen,

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3 Kilometer außerhalb der Stadt, befindet sich diese Gedenkstätte. Wer nicht mit dem Boot zur Nilquelle möchte, kann zu Fuß die Gedenkstätte erreichen.

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und diesen herrlichen Blick zur Quelle im Weißen Nil bestaunen. Die Hütte, die wir mit dem Boot angefahren sind, kann man gut erkennen.
Von hier sind nur 3800 km bis zur Mündung ins Mittelmeer. 🤩
Für uns geht nun auf direktem Weg nach Entebbe. Wir nutzen die A 109. Diese Straße ist gesät mit Schlaglöchern, führt aber durch den Mabira Forest und über Lugazi direkt nach Kampala. Wenn man diese Route nutzt, sollte man nicht in Eile sein.
Darüber demnächst mehr!
Biggi
Teil 1910. März 2025
Sezibwa Wasserfälle und Education Center/Entebbe
letzte Tage


Wir verlassen die Region der Industrie- und Handelsstadt Jinja. Es geht zurück nach Entebbe.
Es war für uns das erste Mal hier, es war interessant, aber wenn man einmal hier war, sollte es auch reichen.
Uganda hat weitere viele schöne Ecken.
Die A 109 ist eine stark befahrene Straße, viele LKWs nutzen den kurzen Weg von Kampala nach Jinja, entsprechend löchrig ist der Belag.
Unterwegs besuchen wir die Sezibwa Wasserfälle, eigentlich sehen wir nur einen, aber es wird vom Plural gesprochen.
Am Schlagbaum verlangt man von uns 14 US$ Eintritt oder entsprechend Uganda Schillinge. Bisher konnten wir immer mit Karten zahlen und da wir am Ende der Reise sind, haben wir nicht genug Bargeld bei uns. Kartenzahlung ist hier nicht möglich, unser Geld reicht nicht. Wir "kratzen" alle Schillinge und $ zusammen und kommen gerade auf den Wert von 11 US$. Das Personal ist hartnäckig und möchte den vollen Betrag.
Nun müssen wir umdrehen. Das ist aber nicht so einfach. Der Weg ist sehr nass, schmal und rutschig. Wir können nur durchs Tor und dort drehen. Das sieht der Officer ein und nachdem er nun meint, wir sind sowieso schon durch, dann können wir auch bleiben und sollen ihm halt unser Restgeld geben. ??? Was für eine Einstellung?
Besonders spektakulär sind die Fälle nicht und wenn wir sie nicht gesehen hätten, wäre es auch ok gewesen.
Ein kurzer Rundgang, dann hat Manfred uns unter den Augen einiger gelangweilter Männer einen Cappuccino gekocht, während ich noch über die Felsen zum oberen Wasserlauf klettere.

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Eine kleine Holzbrücke führt zu einem kleinen Weg, der nach links auf Privatgrund endet und rechts den Berg hinauf führt

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Dort begegnen uns sehr nette Menschen, eine ältere Frau möchte wissen woher wir kommen und heißt uns herzlich willkommen, ein junges Mädchen spricht uns an und möchte ein Foto mit Manfred .
Weiße Männer oder auch Frauen sind Prestigeobjekte, man ist stolz wenn man sich mit ihnen zeigen kann.
Joan war sehr aufgeschlossen und schreibt uns noch heute regelmäßig.

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Während sich Manfred um unser Picknick kümmert, erklimme ich den Fall von oben

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Eine sehr rostige Brücke führt über den Fluss

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nur ein sehr schmaler Pfad und Steine zum Klettern ermöglichen den Blick von oben
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Ein ganz idyllischer Ort!
Wir verabschieden uns von den Herren und fahren weiter über die Umgehungsstraße, den Expressway um Kampala nach Entebbe zum Two Friends Beach Hotel.

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Am Wegesrand kann man den vollen Hausstand erwerben, uns führt der Weg auch am National Stadion vorbei.

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Das Two Friends Beach Hotel haben wir immer für die letzte Nacht gebucht, weil wir es auch am nächsten Tag noch bis in den Abend nutzen können und einen kostenfreien Shuttle zum Flughafen bekommen.
Am Nachmittag entspannen wir im Garten und haben unseren Spaß mit den frechen Affen.

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Unser Auto wird erst am nächsten Tag abends abgeholt, wir werden also den Tag noch zu netten Begegnungen nutzen.
Zum Hotel gehört ein Restaurant, direkt am Viktoria See gelegen. Dort verbringen wir den Abend in sehr netter Gesellschaft eines amerikanischen Ehepaares.


Biggi
Teil 2010. März 2025
Letzter Tag - Education Center

So wirklich geplant haben wir nichts und da es auch nichts Spannendes zu entdecken gibt, was wir noch nicht kennen, entscheiden wir uns für einen Spaziergang durch das Education Center.
Hier waren wir auch schon, aber das liegt einige Jahre zurück. Nachdem wir den nicht sehr günstigen Eintritt gezahlt haben (natürlich nur für non residents), sind wir sogleich sehr positiv erstaunt über die Veränderungen hier.
Neue gepflasterte Wege, neue Gehege und Anlagen. Die ganze Anlage entwickelt sich zu einem sehr schönen Zoo.

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Neben neuen Wegen, gibt es auch neue Toilettengebäude und Unterstände fürs Picknick!

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Wir werden von Isaack und seinen Freunden abgefangen.
Sie sind Volontäre, die eine Hochschulbildung absolviert haben. Sie waren auf einem College und betreuen jetzt Schulklassen.
Eine der Volontärinnen ist ebenfalls in einem Kinderhaus, wie in Fort Portal, aufgewachsen und spricht sehr begeistert von ihrer Erfahrung. Ihre Mutter lebt noch, konnte aber nicht für sie sorgen. Sie hat ihren schulischen Erfolg den Spenden aus den Niederlanden zu verdanken, die ihre Ausbildung finanzieren und das Kinderhaus unterstützen.
Hier im Center beschäftigen sich die jungen Erwachsenen mit dem Umwelt- und Tierschutz. Wir sitzen unter einem Dach auf Müllmöbeln, erstellt aus Plastikdeckeln oder Altreifen.

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Den Umgang mit Müll, speziell die Mülltrennung und deren Bedeutung geben sie an die Schüler/innen weiter. Das ist eine sehr gute Sache und dringend notwendig in Uganda.

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Ob dieser Weihnachtsbaum nun so toll ist? 🤪 Aber immerhin zeigt er, dass man mit alten Dingen etwas anderes herstellen kann, als sie auf die Straße zu werfen
Täglich kommen 60-80 Schulklassen her.

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Isaack hat eine neue Klasse zu betreuen.

Zu Isaack haben wir auch heute noch Kontakt. Er absolviert gerade eine Ausbildung zum Guide und war im Februar auf seiner ersten Tour zu den Gorillas. Regelmäßig schickt es uns Bilder!

Im Education Center werden den Kindern, ob im Kindergartenalter oder bereits in der Oberstufe, die Tiere Uganda gelehrt.

Wir haben viel Kontakt zu den Lehrern gehabt, die immer wieder fragten, ob sie ein Foto mit uns machen können. Es ist interessant gewesen, zu sehen wie sie uns als Gäste sahen. Ich glaube, wir waren auch die einzigen Ausländer.
Spannend zu erleben ist auch, wie brav die Kinder sind und auf die Lehrer hören. In Deutschland wären die Kinder bestimmt durcheinander gelaufen.

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Ein paar Eindrücke aus dem EC:

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Ich habe nur wenig Tiere fotografiert, sie sind eingesperrt. Die Menschen waren viel interessanter
Aber die Affen waren frei....

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Dieses Gehege ist noch in Arbeit und wird aber auch sehr schön.
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Diese Schülerin musste ihre Schwester betreuen und auf den Schulausflug mitbringen!!! ?

Für uns war es eine neue Erfahrung zu erleben, dass junge Menschen in Uganda sich so engagieren.
Der Vormittag war sehr gelungen und hat sich in jedem Fall gelohnt.
Später sind wir noch über den kleinen Handcraft Market gebummelt und haben im Java Cafe gegessen.
Ein sehr heftiger Regenschauer machte die Entscheidung leicht, was zu tun war.

Unsere dritte Ugandareise hat wieder viele Überraschungen bereitgehalten und war gespickt mit neuen Erlebnissen und ganz vielen tollen Menschen.
Es war einfach toll!

Kurz vor Mitternacht ging unser Flug mit Brussel Air zurück. Das war nicht das Highlight, aber günstig!

Biggi
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