Tag 65 / 14.03.2024 – Chobe Nationalpark Savuti Campsite BO
Um 6.15 Uhr klingelt der Wecker und bereits um 6.40 Uhr sind wir schon wieder unterwegs. Zuerst fahren wir in Richtung Norden, um das Gebiet um die Harvey’s Pans abzuchecken. Tatsächlich können wir 2 Löffelhunde (leider keine Fotos), viele Mangusten, Zebras und natürlich Impalas sehen. Danach wollen wir unser Glück nochmals beim Leopard Rock versuchen. Dort angekommen, können wir tatsächlich nochmals ein einzelnes Löwenmännchen entdecken und viele Giraffen beobachten . Die Strassen sind zum Teil sehr sandig und so benötigen wir einige Male den L4 Antrieb. Auf diese Weise packt James jede Hürde und wir schaffen es ohne weitere Probleme zu unserem Platz zurück. Da mein Vater heute Geburtstag hat, werden die Glückwünsche mittels Satellitentelefon verschickt, hoffentlich klappt das…Danach planen wir die weitere Route, waschen unsere dreckige Wäsche und checken den Tuck- bzw. Curio Shop aus. Wir kaufen zur Sicherheit weitere 2 Wasserkanister und einige Souvenirs für zu Hause. Anschliessend spielen wir wieder Brändi Dog und ich kann mich wiedermal durchsetzen. So führe ich in der Gesamtabrechnung 8:5 😄. Während des Nachmittagsdrives sehen wir sehr wenig und die Wege sind mühsam befahrbar (Sand + dichte Büsche). Ausserdem sind wir irgendwie nicht in Game Drive Stimmung. Da das alles so wenig Spass macht, brechen wir den Drive ab und machen uns ans Abendessen. Das aufziehende Gewitter scheint uns nur zu streifen - trotzdem beginnt es zu regnen, als wir mit dem Kochen anfangen. Egal, das Thai Curry schmeckt super und so ziehen wir uns bald ins Dachzelt zurück. Unsere Camp Nachbarn scheinen die ganze Situation mit dem Eindunkeln anders einzuschätzen als wir. Ihre Kinder dürfen wild frei herumrennen und so ist es noch eine ganze Weile etwas lauter, was uns aber nicht stört.
Ein Tsessebe haben wir noch gesehen. Viel mehr Bilder haben wir an diesem Tag gar nicht gemacht.
Tag 66 / 15.03.2024 – Moremi Game Reserve Khwai Campsite BO
Heute heisst es Abschied nehmen von Savuti und vom Chobe Nationalpark. Wir sind bereits um kurz nach 6.15 Uhr wach, nehmen den Morgen aber sehr gemütlich in Angriff. Erst nach leckerem Frühstück brechen wir unsere Zelte ab und machen uns um ca. 8.00 Uhr auf den Weg. Bei den Pitsi Pans drehen wir noch eine Runde und sehen einen schlammigen Büffel sowie einen trinkenden Eli. Wir verweilen nicht allzu lange und fahren auf der Sand Ridge Road (ca. 56 km) bis zum Mababe Gate. Aufgrund des leichten Regens ist der Sand zunächst sehr kompakt und gut befahrbar. Leider ändert sich dies aber nach etwa 10 km und wir kommen nicht mehr ganz so schnell voran. Auf dem Weg haben wir keine speziellen Sichtungen. Als wir beim Mababe Gate ankommen, werden wir herzlich begrüsst und auf Wildhunde in ca. 3 km Entfernung aufmerksam gemacht. Leider können wir die Tiere nirgends ausfindig machen. Die Piste ist hier auch sehr kurvig, sandig und buschig. Gott sei Dank kommen wir dann aber nach 7 km auf die Hauptpiste - ab hier kommen wir auch wieder deutlich besser voran. Kurz nach der Sable Aley Bridge biegen wir zu einem Lookout ab und können viele Hippos im Wasser beobachten, es herrscht eine sehr schöne und friedliche Stimmung <3. Kurz vor dem North Gate dürfen wir dann eine spannende Holzbrücke überqueren, was aber kein grösseres Problem darstellt. So kommen wir um etwa 12.30 Uhr beim Gate an, tragen uns ein und erhalten die Campsite MK6. Die Campsite liegt nahe beim Ablution Block und nicht direkt am nächsten Campingplatz. Die Mitarbeiterin von SKL hat uns eindringlich auf die vielen Tiere aufmerksam gemacht und geraten, die Campsite auf keinen Fall zu Fuss zu verlassen. Nun gut, wir hatten auch nicht vor, herumzuwandern - aber so lassen wir nochmals extra Vorsicht walten! Das Mittagessen können wir in Ruhe geniessen und anschliessend auch noch etwas chillen (bevor mein Reiseführer Opfer eines Vogelangriffes wird…). Kurz darauf hören wir ein Knacken der Bäume und sehen einen friedlich grasenden Elefanten in etwa 150 Meter 😄. Der Elefant geniesst sein Essen in der Nähe unserer Campsite und lässt sich dabei ordentlich Zeit. Na gut, dann werden die 20 m zum Ablution Block also im Auto zurückgelegt. Heute ist es sehr heiss, so beschliessen wir bereits um 15.00 Uhr nochmals ins Auto zu steigen und eine Runde zu drehen. Wir fahren in Richtung Khwai River / Khwai Plains, sehen zunächst sehr wenige Tiere und verfahren uns ein bisschen. Dank unserem Navi und dem Karten Material kommen wir aber wieder auf die gewünschte Piste zurück. Auf dem Rückweg können wir dann doch noch einige Elis, Impalas, Zebras sowie Lechwes und Wasserböcke sehen. Bereits gegen 17.00 Uhr sind wir bei unserer Campsite zurück und mögen auch nicht mehr weiterfahren. Ebenso beschliessen wir, morgen mal keinen Wecker zu stellen, sondern auszuschlafen…Der restliche Nachmittag wird mit Chips, Bier und Martini verbracht 😛, bis wir schliesslich um 19.00 Uhr im Dachzelt chillen. Nur kurze Zeit später statten uns dann etwa 5 Elefanten (und irgendwo schleicht noch eine Hyäne herum) einen Besuch ab. Einer der Dickhäuter kommt unserem Auto sehr nahe. Sowohl Hannah als auch ich, machen keinen Mucks und beobachten das Schauspiel gespannt und auch etwas nervös. Der Elefant hat aber überhaupt kein Interesse an unserem Fahrzeug und frisst sich weiter in Richtung Ablution Block durch. Wow, was für ein wunderbarer Moment <3! Bevor wir einschlafen, können wir noch weitere Elis, einige Hippos und irgendwo ganz in der Nähe, einen Wildhund hören. Was für ein schönes Abendkonzert.
Der Büffel kommt von seinem Morgenbad...
...und mustert uns eindringlich. Zum Glück hält er uns für keine Gefahr und zieht weiter.
Natürlich sehen wir auch heute wieder Giraffen.
Die Hippos sind auch gechillt drauf und interessieren sich nicht sonderlich für uns.
Teil 6213. Aug. 2024
Tag 67 / 16.03.2024 – Moremi Game Reserve Xakanaxa Campsite BO
Die Nacht verläuft wiederum etwas unruhig. Im Dachzelt wurde es, trotz starkem Wind, sehr heiss und auch Elefanten statteten unserer Campsite immer wieder einen Besuch ab. Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir erst um etwa. 9.15 Uhr auf. Die Piste bis Xakanaxa ist zum Teil abenteuerlich. Auf der Fahrt können wir die üblichen Verdächtigen sichten. Das Highlight war sicherlich ein zuckersüsses Meerkatzen Jungtier <3. Zwischendurch stinkt es fürchterlich. Wir vermuten, dass der Duft von einem Kadaver kommen könnte, sehen trotz langsamer Fahrt jedoch nichts. Gegen 12.30 Uhr kommen wir in Xakanaxa an. Beim Gate angekommen stellen wir unseren Wagen ab und sind erstaunt, dass wir uns nirgends eintragen müssen. Der Kwalate Mitarbeiter ist auch nur mässig an uns interessiert und wir sollen einfach weiterfahren…also gut. Unsere eigentlich reservierte Campsite XA8 hat kaum Schatten, also wechseln wir für den Tag auf die XA7 (solange die noch leer ist), welche schöne, Schatten spendende Bäume aufweist. Kurz nachdem wir mit unserem Mittagessen fertig sind, spaziert ein mächtiger Elefant über unsere Campsite. Zum Glück hat Hannah ihn vorher gehört, so konnten wir ihn beobachten und frühzeitig ins Auto. Um ca. 15.00 Uhr fahren wir zur Bootsstation, da wir gerne noch eine Bootstour machen würden. Eine Stunde kostet 80 Euro oder 100 Dollar und man kann natürlich nur in Cash bezahlen…Aus irgendeinem Grund hatten wir dies überhaupt nicht auf dem Schirm und natürlich nicht so viel Cash bei uns (in Pula könnte man auch bezahlen). Ärgerlich, das haben wir verpennt! Nun denn, so hoffen wir halt auf umso schönere Sichtungen auf unseren Drives . Um 16.00 brechen wir für unseren Nachmittagsdrive in Richtung Paradise Pools auf. Wir können wieder Lechwes, Elefanten, Baboons und einige Vögel beobachten, jedoch fehlt von Raubtieren jede Spur. So machen wir uns auf den Rückweg, damit wir um 18.00 Uhr zurück auf unserer Campsite sind (diesmal XA8). Heute gibt es ein schnelles Pasta Gericht mit Savanna und kurz nach 19.00 Uhr, sind wir schon in unserem Dachzelt und können Hippos beim Rasenmähen beobachten 😄. Gleich neben unserem Auto stellt ein Tier noch den Dünger an:D. Wow, nach den Elefanten gestern begleiten uns heute Hippos in den Schlaf.
Der Tag startet mit Elefanten.
Goliathreiher
In diesen kleinen Kerl haben wir uns schockverliebt 😊
Süss
Landschaftlich war die Gegend um die Paradies Pools top!
Zurück im Camp wird dann zügig das Abendessen vorbereitet.
Die untergehende Sonne taucht die Landschaft in wunderschönes Licht ein.
Teil 6313. Aug. 2024
Tag 68 / 17.03.2024 – Moremi Game Reserve Xakanaxa Campsite BO
Um 6.15 Uhr klingelt unser Wecker. Die vergangene Nacht war relativ kühl und so haben wir auch gut geschlafen. Unser heutiges Ziel ist es, die Gegend um Jesses Pool zu erkunden. Die Landschaft ist schon mal wunderschön. Wir können einige Hippos im Wasser beobachten, gefolgt von Lechwes, Meerkatzen und einem Schreiseeadler. Wir stellen unser Auto an einem schönen Lookout Punkt ab und beobachten die Szenerie. Auch wenn wir wiederum keine Raubtiere sehen, so hat sich die Fahrt nur schon für die schöne Landschaft gelohnt. Obwohl wir gemütlich unterwegs sind, kommen wir um etwa 9.00 Uhr wieder bei unserem Platz an. Nach einem ausgiebigen Frühstück wird zuerst der Abwasch erledigt und danach eine weitere Runde Brändi Dog gespielt. Heute sind die Runden umkämpft, mit dem bessern Ende für mich 😄. So steht es in der Gesamtabrechnung 10:6 für mich. Später am Tag treffen wir dann auf ein holländisches Paar, mit denen wir ins Gespräch kommen. Tatsächlich leihen uns die beiden (von sich aus) 50 Euro, damit wir noch eine Bootstour machen können. Wow, das ist mega lieb und wir sind den beiden sehr dankbar dafür <3. Nach einer erfrischenden Dusche gehen wir nochmals auf einen Drive (auf unserer Campsite ist es fast nicht auszuhalten, so heiss ist es). Ziel sind die Sitshi Pools. Natürlich sehen wir nicht allzu viele Tiere in der Hitze, die üblichen Verdächtigen zeigen sich aber trotzdem. Zurück am Platz erhalten wir wieder Eli Besuch. Als der Kollege vorbeigezogen ist, müssen wir uns auch schon in Richtung Boot Anlegestelle aufmachen. Um 17.00 Uhr startet unsere 1-stündige Tour. Durch mehrere Kanäle fahren wir bis zu einer grossen Lagune. Die Stimmung ist herrlich, wir geniessen die Fahrt sehr. Neben der tollen Landschaft können wir noch mehrere Vögel und Hippos sehen und erhalten von unserem Guide einige Infos über die lokale Bevölkerung. Die Fahrt hat sich total gelohnt und so kommen wir kurz nach 18.00 Uhr zufrieden bei der Anlegestelle an. Nach einem schnellen «Znacht» geht es bei Zeiten wieder ins Dachzelt und schlafen begleitet von schmatzenden Hippos ein.
Wasserbock
Die Gegend um Jesses Pool.
Wir tippen auf Grautoko?
Eine der sehr wenigen Wasserdurchfahrten, die wir hatten.
Und los geht unsere Bootstour!
Lesser Jacana auf Englisch, oder?
Blaustirn-Blatthühnchen
Die Tour hat uns super gefallen!
Teil 6414. Aug. 2024
Tag 69 / 18.03.2024 – Moremi Game Reserve South Gate Camp BO
Der letzte ganze Tag im Moremi Game Reserve steht an. Wir gönnen uns ein ausgiebiges Frühstück und machen uns dann entspannt auf den Weg in Richtung South Gate. Wir wollen die Strecke via Audi Pools fahren und so noch bei der Xini Lagoon vorbeischauen. Leider ist die Strasse bereits kurz nach den Sitshi Pools überschwemmt. Da wir das Ende der Wasserdurchfahrt nicht sehen können, beschliessen wir, umzudrehen und vom Xakanaxa Gate die schnellere Verbindungsstrasse zum South Gate zu nehmen. Wir können unterwegs noch einige Tiere sehen, darunter wieder Elis, Hornraben und einige Wasserböcke. Um etwa 11.00 Uhr kommen wir schon beim Gate an. Von hier aus bis nach Maun dauert es wohl nur etwas mehr als 2 Stunden, also könnte man sich eine Übernachtung hier durchaus sparen, wenn man nicht genügend Zeit hätte. Nach dem Mittagessen gibt’s nochmal zwei Partien Brändi Dog (11:7 für mich), bevor wir uns um 15.00 Uhr in Richtung Xini Lagoons aufmachen. Zuerst sehen wir lange gar nichts, also so richtig gar keine Tiere. Wir buchen den Drive schon als Pleite ab, da zeigen sich doch noch einige Giraffen, Kudus und Elis, immerhin . Zurück beim Camp gibt es wieder ein schnelles Abendessen mit Bier und Martini, bevor es wiederum frühzeitig ins Dachzelt geht. Zum Abschied schaut auch heute ein Eli auf unserer Campsite vorbei.
Scharlachspint
Natürlich wurden wir noch von Giraffen verabschiedet <3
Ein junger Toko
Tag 70 / 19.03.2024 – Maun Luxury Oasis, Maun BO
Gegen 8.00 Uhr fahren wir durch das Gate (mit Resteverwerter Frühstück im Bauch). Das Moremi Game Reserve war für uns sichtungstechnisch nicht überragend. Wir haben in den Tagen leider keine Katzen oder Wildhunde beobachten können. Die dichte Vegetation hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen und ich bin mir sicher, andere Reisende haben in der selben Anzahl Tage wesentlich mehr vorzuweisen. Nichts destotrotz war es eine schöne, manchmal auch etwas nervenaufreibende Zeit in dieser Wildnis. Beim Veterinärzaun angelangt, werden die Schuhe desinfiziert und nach rohem Fleisch im Gepäck gefragt. Da wir fast gar keine Bestände mehr haben, können wir die Frage verneinen und dürfen dann weiterfahren. Die restliche Strecke führt an vielen Eseln, Ziegen, Kühen mit dessen Bauern und Verkaufsständen (v.a. für Feuerholz) vorbei. Gegen 10.15 Uhr erreichen wir Maun und steuern direkt das «Dusty Donkey» Café an, wo wir uns nach einer Woche mal wieder mit der Aussenwelt in Verbindung setzen können. Hannah hat noch einige Geburtstagsglückwünsche erhalten, welche sie beantwortet und so verbringen wir einige Zeit schweigend im Café 😄. Wir dehnen den Café etwas und genehmigen uns gleich noch ein leckeres Mittagessen, buchen unsere Unterkunft für Maun und surfen ein wenig im Internet . In unserer Unterkunft können wir um 14.00 Uhr einchecken. Die Einrichtung ist zweckmässig, mehr aber auch nicht. Der Pool ist ganz nett, so richtig willkommen fühlen wir uns aber leider nicht. Für das Abendessen fahren wir dann später noch kurz bis zum «Tandurei Indian». Das Essen schmeckt gut und so machen wir uns anschliessend (zum ersten Mal im Dunkeln) auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft. Wir wollten noch den Abschluss unserer Reise besprechen und buchen. Wir waren uns eine Zeit lang unsicher, ob wir nochmals Safari machen wollen (im Kruger) oder evtl. doch noch den weiten Weg nach Kapstadt auf uns nehmen. Schlussendlich entscheiden wir uns aber für den Kruger, wollen die Campsites gleich buchen, aber aus irgendeinem Grund funktioniert der Buchungsabschluss nicht. Wir sind beide müde und etwas genervt, also entscheiden wir uns das ganze morgen nochmals anzuschauen. Gute Nacht!
1 - 2 Schlaglöcher hatte es auf der Strecke.
Die Vorboten der Zivilisation.
Tag 71 / 20.03.2024 – Maun Luxury Oasis, Maun BO
Wir konnten beide gut schlafen. Da es uns gestern im Dusty Donkey so gut gefallen hat, gehen wir zum Frühstück gleich nochmals dort hin. Der Kaffee schmeckt wieder hervorragend und auch das Essen ist super! Hier versuchen wir dann auch nochmals die Camps zu buchen und tatsächlich es klappt. Wir müssen zwar einige Änderungen vornehmen, da in der Zwischenzeit einige Nächte schon voll sind, aber die Route im Kruger ist ziemlich rund und passt so. Wahrscheinlich war der Sicherheitsstandard des WLAN in unserer Unterkunft nicht ausreichend, weshalb wir die Zahlung nicht abschliessen konnten. Nach unserem Frühstück geht es mal wieder zu Bushlore 😄. Unser ABS Lämpchen leuchtet auf und wir würden das gerne machen lassen, bevor wir weiterreisen. Tatsächlich hat sich ein fetter Ast in unserem Unterboden verankert und scheint der Grund für die Warnleuchte zu sein. Zum Glück können die Mitarbeiter das Problem aber lösen und so düsen wir um kurz nach 11.00 Uhr vom Hof in Richtung Spar. Dort angekommen treffen wir auf ein holländisches Päärchen, welches im Etosha unsere Camp Nachbarn waren. Zufälle gibt es. Das Mittagessen wollen wir im «Planet Culture Café» einnehmen. Wir bekommen einen Mix aus traditionellem Essen, unter anderem Pap, Vollkornmehlbrei, Bohnenpflanzen-Gemüse, Linsen und einiges an Fleisch. Es ist viel zu viel und trifft zum Teil leider auch nicht unseren Geschmack. Nun so benötigen wir wahrscheinlich kein Abendessen mehr. Der Rest des Tages wird in der klimatisierten Unterkunft (Draussen ist es wieder 39 Grad) verbracht, bevor wir dann versuchen einzuschlafen.
Strassenbild von Maun
Teil 6514. Aug. 2024
Tag 72 / 21.03.2024 – Palm Afrique Lodge, Ghanzi BO
Wir sind froh, können wir heute auschecken. Die Unterkunft hat uns leider nicht abgeholt und wir kamen uns immer wieder wie ein Störfaktor vor. Zum Frühstück geht es, ihr könnt es euch denken, zum «Dusty Donkey». Nach unserem Flat White und leckeren Quesadilla schauen wir uns noch kurz im Woolworth um finden tatsächlich zum ersten Mal Halloumi! Da können wir nicht wiederstehen und nehmen den gleich mit. Danach geht es auf über 200 km Teerstrasse nach Ghanzi. Google Maps führt uns dann etwas umständlich zur «Palm Afrique Lodge». Dort angekommen finden wir einen wunderbaren, grünen Campingplatz vor. Ebenfalls gibt es 2 Pools, eine Bar und mehrere feste Unterkünfte. Zur Lodge gehören noch zwei kleine, süsse Hunde welche unser immer wieder besuchen <3. So verbringen wir den Rest des Tages am Pool, bis es wieder Zeit fürs Abendessen ist. Wir geniessen es, heute wieder draussen sitzen zu können, ohne «ständige Angst» vor Raubtieren. Gemütlich lassen wir so den Abend ausklingen!
Das Dusty Donkey Café. Wir fanden es top!
Der Café war einer der besten auf unserer Reise <3.
Als Zwischenhalt ist die Palm Afrique Lodge super!
Tag 73 / 22.03.2024 – Nkisi Guesthouse, Kang BO
Was für eine angenehme, ruhige und kühle Nacht. Erholt wachen wir langsam auf und machen uns ans Frühstück. Leider scheint die Milch nicht mehr gut zu sein, also entscheiden wir uns im Spar mit einer Kleinigkeit einzudecken. Nachdem wir zusätzlich noch etwas Bargeld gezogen haben, geht es weiter in Richtung Kang. Dort treffen wir uns morgen mit Hannahs Onkel. Die ca. 3-stündige Fahrt bringen wir mit Podcasts, Musik und Fahrerwechsel hinter uns. Gegen 12.00 Uhr kommen wir dann bei unserer Unterkunft an. Das Mittagessen können wir dann noch auf der Terrasse einnehmen (sehr lecker), bevor sich der Himmel öffnet und es den ganzen Nachmittag wie aus Kübeln regnet. Froh, bei diesen Bedingungen nicht zu Campen, verbringen wir den restlichen Tag auf unserem Zimmer, bis es wieder Zeit fürs Abendessen ist und es anschliessend auch schon wieder ins Bett geht.
Falls sich jemand noch für den Innenraum des LandCruisers interessiert.
Die Matratze war bequem und die Schlafsäcke + Kopfkissen sind von Bushlore.
Der Wagen hat auch genügend Stauraum.
Der Nachmittag in Kang war dann komplett verregnet.
Teil 6614. Aug. 2024
Tag 74 / 23.03.2024 – iTowers appartments, Gaborone BO
Heute steht eine längere Etappe bevor. Bevor wir uns aber auf den Weg in die botsuanische Hauptstadt machen, gehen wir zum Matsha Longlife Learning Centre, wo wir uns mit Hannahs Onkel treffen. Nach einer kurzen Führung durch den Campus gehen wir gemeinsam Mittagessen. Nach diesem schönen Austausch geht es für uns aber zeitig weiter. Über 400 km müssen wir noch zurücklegen. Tatsächlich kommen wir aber gut voran und erreichen Gaborone um etwa 16.45 Uhr. Da wir vom vielen Fahren ziemlich k.o. sind, beschliessen wir in unserer Unterkunft Gnocchi zu kochen und erst morgen die Stadt zu erkunden.
Der Campus vom Matsha Longlife Learning Centre
Ausblick auf Gaborone von unserem Apartment.
Tag 75 / 24.03.2024 – iTowers appartments, Gaborone BO
Als erstes machen wir uns auf die Suche nach einem Frühstück. In der Nähe gibt es eine Mall mit diversen Läden und Cafés. Im «Doppio Zero» gibt es leckeren Kaffee, O-Saft und ziemlich mastiger «Zmorgä». Mit vollem Bauch machen wir dann einen Rundgang durch Gaborone. Viele Häuser sehen eher neu aus, mit viel Glas, aber alle ein bisschen in einem anderen Stil…Bestimmt auch nicht die sehenswerteste Stadt, aber wir fühlen uns sicher und wohl. Der Bahnhof ist sehr klein, dafür ist der Busbahnhof in vollem Betrieb. Tatsächlich gibt es auch immer wieder sehr gute Fahrradweg-Abschnitte, unterbrochen von Sandpisten 😄. Wir kommen am Regierungsgebäude, mehreren Malls und dem Monument of the three tribe chiefs vorbei. Zurück im Apartment wird dann zuerst gechillt, eine Kleinigkeit gegessen, Haushalt gemacht und Brändi Dog (13:8 für mich) gespielt. Abendessen nehmen wir bei Nando’s ein und verbringen den restlichen Abend wiederum in unserem schönen Apartment.
Der Busbahnhof
Gut ausgebauter Fuss-/ Fahhradweg...
...nicht mehr ganz so gut ausgebauter Fuss-/ Fahrradweg.
Das Monument
Cooles Geländer
Teil 6724. Aug. 2024
Tag 76 / 25.03.2024 – Thakadu River Camp (Madikwe) ZA
Nach dem Checkout essen wir im «Daily Grind» leckeres Frühstück (mit super Flat White!). Anschliessend machen wir uns auf den Weg Richtung Grenze, reisen aus Botsuana aus und in Südafrika ein. Das Thakadu River Camp haben wir relativ spontan am 20.03.2024 zu einem guten Preis buchen können. Zum gebotenen gehören Vollpension + 2 Game Drives pro Tag. Um etwa 13.15 Uhr kommen wir bei der Lodge an und man kümmert sich sofort um uns und wir können auch noch das Mittagessen einnehmen. Dabei wird Hannah auch das erste Mal von einer Meerkatze beklaut 🤪 . Unser Zelt ist etwas weiter hinten, so haben wir immerhin ein wenig Bewegung in den nächsten Tagen. Der Blick auf den Fluss ist herrlich und auch sonst macht die Einrichtung einen tollen Eindruck. Nach einer kurzen Pause geht es um etwa 15.45 Uhr auf den Abenddrive. Wir können viele Tiere sehen, darunter eine Löwenfamilie mit Jungtier, mehrere Breitmaulnashörner (ebenfalls mit Jungtier), Büffel, Elefanten, Hyänen und so weiter. Unsere Mitfahrer sind sehr angenehm und der Sundowner inmitten der Natur herrlich! Nach dem Drive gibt es noch ein 3-Gang Dinner mit Rotwein, auch hier alles ausgezeichnet! Danach machen wir uns aber zügig auf den Weg in Richtung Zelt und fallen dort müde und zufrieden ins Bett.
Blick von der Terrasse
Zwischendurch etwas Luxus, bevor es wieder ins Dachzelt geht 😉
Alles war tiptop sauber und gepflegt!
Unsere ersten Breitmäuler
😊
Die Löwen scheinen relaxt zu sein.
Papa ist wohl nicht in Spiellaune 😁
😊
Gute Nacht!
Teil 6824. Aug. 2024
Tag 77 / 26.03.2024 – Thakadu River Camp (Madikwe) ZA
Die Nacht war kurz und unruhig. Wir werden um 5.15 Uhr für den Morning Drive geweckt. «Tiamo», unser Fahrer und Guide wartet schon auf uns. Bevor es los geht, gibt es noch eine Tasse Kaffee oder Tee. Wir starten noch im Dunkeln und der Fahrtwind sorgt für kühle Temperaturen. Wir sind froh um unsere Merino Shirts, nehmen die Decken von «Tiamo» aber trotzdem gerne an . Wir sehen keine Katzen oder Hunde, dafür aber einige Schakale Elis, Zebras, Kudus und so weiter. Nach dem Coffee Break fahren wir langsam zurück zur Lodge, wo bereits das Frühstück auf uns wartet. Man muss hier definitiv keine Angst haben, zu verhungern…Anschliessend versuchen wir nochmals ein wenig zu schlafen, was bei mir ganz gut klappt, Hannah aber bleibt wach und beobachtet ein wenig die Meerkatzen von der Terrasse aus. Ausserdem zeigen sich noch einige Kudus auf der gegenüberliegenden Flussseite. Gegen 12.00 Uhr raffen wir uns auf und kundschaften noch ein wenig das Lodgegelände aus. Mit einem Malawi Shandy in der Hand machen wir uns auf zu den Liegen, welche direkt am Fluss stehen (mit Zaun davor). Wir geniessen es sehr, hier sein zu dürfen! Nach dem leckeren Mittagessen machen wir uns auf den Weg zu unserem Zelt und gönnen uns eine wohltuende Dusche! Auf den Poolbesuch verzichten wir für einmal, wir wollen lieber noch ein wenig unsere Terrasse geniessen <3. Allzulange haben wir aber auch dafür keine Zeit, denn schon bald müssen wir uns wieder auf den Weg Richtung Hauptgebäude machen, damit wir den Nachmittag Drive nicht verpassen. Auf diesem sehen wir Nashörner mit Jungtier, 2 männliche Löwen, einen Graufischer sowie einen hübschen Fish Eagle. Auf dem Rückweg zur Lodge können wir sogar noch eine Eule (evtl. Blassuhu) entdecken. Das Abendessen wird heute draussen, in Form eines grossen Braai, serviert. Während wir auf das Essen warten, kommt das letzte Safari Fahrzeug zurück. Da am Fluss gerade viele Elefanten, mitsamt Jungtieren, trinken, ist der Weg erstmal blockiert. Die Elis scheinen auch nicht sonderlich entspannt drauf zu sein. Es folgen mehrere Minuten wilder Getröte, bis das Fahrzeug den Fluss passieren und zur Lodge weiterfahren kann. Zum Glück ist alles gut gegangen! Nach dem leckeren Abendessen gehen wir ziemlich zügig ins Bett und freuen uns auf den letzten Drive morgen früh.
Die Sonne kämpft sich langsam hoch und das erste Licht trifft auf die Elefanten.
Morgenstimmung <3
Giraffe + Morgensonne + Mond = 😊
Hier lässt es sich gut leben!
Strassensperre im Busch...
Die zwei dösen vor sich hin.
Graufischer
Leider haben wir nur dieses bescheidene Bild unseres mutmasslichen Blassuhus.
Teil 6924. Aug. 2024
Tag 78 / 27.03.2024 – Bontle Rest Camp – Marakele Nationalpark ZA
Um 5.15 klingelt das Telefon: Wake up Call. Die meisten Sachen haben wir schon wieder zusammengepackt sodass wir nach dem Drive nicht mehr zu viel Zeit verlieren. Heute eskaliert der Funk schon ziemlich früh, etwas scheint die Guides in Aufregung versetzt zu haben und auch unser Guide «Tiamo», ist merklich fokussiert. Bei den meisten Sichtungen bleiben wir gar nicht oder nur ganz kurz stehen, denn «Tiamo» und die restlichen Guides sind auf der Suche nach etwas Bestimmten. Nach einigen Minuten stellt unser Fahrer das Fahrzeug ab und macht sich zu Fuss auf Spurensuche, wir bleiben brav im Auto und warten einige Minuten. Hmm…mittlerweile ist er aber ganz schön lange weg, denken wir just in dem Moment, als er um die Ecke zum Auto sprintet. Schnell wird der Motor gestartet und irgend ein Code per Funk weitergegeben. Nur wenige Augenblicke später, können auch wir das, bzw. die Objekte der Begierde sehen: 6 Wildhunde chillen unter Büschen! Wow, was für eine tolle Sichtung. «Tiamo» ist sichtlich erleichtert und auch die anderen Guides scheinen sich sehr darüber zu freuen. Wir sind das erste Fahrzeug vor Ort, bleiben eine kurze Weile und machen dann bald Platz für die nächsten Gäste. Natürlich sind wir alles total begeistert. Als i-Tüpfelchen sehen wir noch einen Geparden (nebst den ganzen Elis, Nashörnern etc.). Was für ein toller Drive! Zurück in der Lodge gibt es nochmals lecker Frühstück, bevor wir uns herzlich von den Mitarbeitenden verabschieden und in Richtung Marakele aufbrechen. In Thabazimbi angelangt, stocken wir unsere Vorräte auf. Von hier sind es dann auch nur noch ca. 10 Minuten bis zum Nationalpark. Dank WildCard sparen wir uns die Gebühren und auch der Campingplatz ist sehr preiswert. Es ist schön mal wieder selbst zu kochen und zu campen. Ein einfaches Pasta Gericht zum Mittagessen, sowie Thai Curry zum Abendessen. Unsere Campnachbarn laden uns dann noch zum Braai für morgen Abend ein. Wir sind zwar langsam etwas müde für neue Bekanntschaften, aber Nein sagen geht irgendwie auch nicht . Als wir uns ins Dachzelt zurückziehen wollen, merken wir dass es komisch riecht. Seit Kang haben wir das Zelt nicht mehr geöffnet und nun hat es leider angefangen zu schimmeln…Mist! Morgen steht also ein Wasch-/ Trockentag auf dem Programm. Etwas genervt versuchen wir auf der trockenen Seite des Betts zu schlafen.
Der Grund für die Aufregung.
Zum Zeitpunkt unseres Besuches gab es im Reserve insgesamt 11 Wildhunde, aufgeteilt auf zwei Rudel.
Die Freude über diese Sichtung war bei allen natürlich sehr gross.
Büffel mit externer Nasenpflege.
Elefantenfamilie beim Morgentrunk.
Und als wäre das alles nicht genug, sehen wir noch einen Geparden.
Unsere Zeit in Madikwe haben wir sehr genossen, nun geht es aber weiter mit Camping!
Teil 7030. Aug. 2024
Tag 79 / 28.03.2024 – Bontle Rest Camp – Marakele Nationalpark ZA
Heute gibt es keinen Morgendrive, sondern eine Wäsche für unsere Matratze und den Innenraum des Zeltes. So verbringen wir den gesamten Vormittag auf dem Zeltplatz und erfreuen uns hier über tierische Besucher. Eine unserer Hauptbeschäftigungen heute Morgen, neben dem Waschen, ist es, die Meerkatzen vom Zelt unserer Nachbarn fernzuhalten. Es ist aber ein aussichtsloser Kampf. Erstens sind wir zu spät, die cleveren Tiere haben den Reissverschluss bereits geöffnet und im Innenraum für Unordnung gesorgt, und zweitens kehren sie natürlich immer wieder zum Zelt zurück, sobald wir den Platz verlassen. Zum Glück hilft uns später noch ein überaus freundlicher Mitarbeiter bei der Affenabwehr. Beim Aufhängen der Wäsche tritt Hannah dann noch beinahe auf eine Snouted Night Adder (Schnauzennachtotter?), bemerkt das Tier aber zum Glück noch rechtzeitig. Die Schlange ist nur ca. 20 cm lang und wir können einige Fotos schiessen. Andere Camper kommen ebenfalls noch kurz vorbei um das Tier zu sehen. Ausserdem zeigen sich noch einige Warzenschweine, Strausse und eine Giraffe, so haben wir Safari auf dem Campingplatz . Später machen wir uns noch auf den Weg zum sehr sauberen Pool, bevor es dann Mittagessen gibt. Der anschliessende Drive fällt dann sehr Tier arm aus, dafür aber besticht der Park durch seine Landschaft. Immerhin können wir einige Klipspringer, Dassies, Zebras und Impalas entdecken. Die Strassen sind gesäumt von dickem Buschwerk und auch das Wegnetz ist nicht wahnsinnig gross, trotzdem haben wir die Fahrt sehr genossen . Zurück im Camp wird dann mit unseren Nachbarn ein leckeres Grillabendessen gezaubert. Es ist immer spannend, mit Locals ins Gespräch zu kommen und deren Sicht der Dinge zu hören. Zum Abschluss gibt es noch einen leckeren Whiskey und anschliessend geht es für uns ab ins trockenen Dachzelt!
Einmal alles waschen.
Die Schlange wirkt etwas flachgedrückt. Gemäss unserem Fachbuch ist das Tier durchaus giftig, wenn auch nicht lebensbedrohlich.
Safari Besuch auf unserer Campsite.
Eine unserer wenigen Sichtungen auf dem Drive.
Landschaftlich hat uns der Park sehr gefallen.
Wenn man hier herkommt, um die Big 5 zu sehen, wird man höchst wahrscheinlich enttäuscht werden. Wenn man sich dem aber bewusst ist, kann man hier eine wunderbare Zeit haben.
Teil 7101. Sept. 2024
Tag 80 / 29.03.2024 – Rustique Boutique, Middelburg ZA
Fahrtag. Trotzdem gönnen wir uns ein gemütliches Frühstück mit Blick auf Kudus, Strausse & Vervet Monkeys. Man merkt nun deutlich, dass es Herbst wird: kühlere Nächte, die Tage nicht mehr ganz so heiss und die Wälder erhalten auch langsam ich neues Gewand . Wir planen nochmals einen kurzen Stopp beim Thabazimbi Square ein und besorgen nochmals einige Sachen. Heute ist Good Friday (Karfreitag), die Lebensmittelläden sind zwar offen, unser Vodacom Guthaben können wir aber nicht auffüllen, aber das ist auch kein Problem. Danach brechen wir auf in Richtung Middelburg, unserem heutigen Tagesziel. Zwischen Pretoria und Johannesburg hat es etwas Mehrverkehr aufgrund der Feiertage, aber wir kommen doch ziemlich gut durch, so sind wir schon gegen 13.00 Uhr bei unserer Unterkunft. Die Unterkunft gefällt uns recht gut (wir werden unsere letzte Nacht vor dem Rückflug auch hier verbringen). Wir gönnen uns ein leckeres Mittagessen im Restaurant, spazieren um den Teich und verbringen einen sehr gemütlichen Nachmittag in unserer Haushälfte. Morgen geht es dann weiter in Richtung Blyde River Canyon, also werden wir heute nicht allzu alt!
Die hübsch angelegte Unterkunft.
Tag 81 / 30.03.2024 – Blyde River Canyon Resort ZA
Nach einer entspannten Nacht gönnen wir uns ein leckeres Frühstück im Resti der Unterkunft. Um ca. 10.00 Uhr brechen wir dann langsam auf und steuern die i’Langa Mall in Mbombela an. Hier laden wir nochmals unser Vodacom Guthaben auf, kaufen eine Kleinigkeit im Woolworths und essen in Pavarottis «italienisch». Auf dem Weg von Middelburg nach Mbombela wurden wir noch von einem südafrikanischem Polizisten angehalten, weil wir angeblich zu schnell gefahren sind (96 anstatt 80). Die Busse dafür beträgt 1'500 ZAR. Wir sagen dem Polizisten nett, dass wir nicht so viel Cash dabei haben und wir ihn gerne auf die nächste Station begleiten würden um dort mit Karte bezahlen zu können. Der Beamte berät sich kurz mit seinem Arbeitskollegen und als er zurück kommt meint er, dass er uns nicht so lange aufhalten will und es deshalb 50% Rabatt gibt (vielleicht Osterrabatt 😄?). Nun gut, wir bezahlen also die 750 ZAR und fragen nach einer Quittung. Diese komme dann per E-Mail (ich habe bis heute keine Quittung erhalten). Naja, sei’s drum. Während unserer gesamten Reise war das die einzige derartige Begegnung. Nach dem Mittagessen fahren wir dann die restliche Strecke in Richtung Blyde River Canyon. Die Landschaft ähnelt ein bisschen dem Schwarzwald, auch wenn es sich wohl um künstlich angelegte Wälder handelt. Um ca. 16.30 Uhr kommen wir beim Resort an. Nachdem wir uns einen Stellplatz ausgesucht haben, machen wir noch einen Spaziergang zum «Lower Lookout» um die Three Rondavels zu fotografieren. Der Lookout selbst ist nicht sehenswert, auf dem Weg dorthin hat es jedoch mehrere tolle Blicke auf die Bekannten Felsen. Auf dem Hin-/ und Rückweg treffen wir auf mehrere Baboons, welche uns aber in Ruhe lassen. Der Spaziergang dauert etwa 50 Minuten und als wir zurück sind, gibt es leckeres Piccata Milanese zum Abendessen.
Was für ein schönes Panorama!
Ich bin mir sicher, die Affen wissen ihr zu Hause genauso zu schätzen 😉.
Teil 7201. Sept. 2024
Tag 82 / 31.03.2024 – Blyde River Canyon Resort ZA
Es ist Ostern! Nach einem leckeren Frühstück begeben wir uns auf eine Wanderung, welche ca. 3.5 Stunden dauert. Wir laufen zum Upper Lookout, wo der Trail beginnt und folgen von nun an dem Leopard Trail. Auf dem Weg gibt es immer wieder wunderbare Blicke auf den Canyon. Ausserdem sehen wir einige Dassies, Eidechsen und Spinnen. Der Abstieg ins Tal ist zum Teil ziemlich steil und man muss schon aufpassen, wo man hintritt. Bei einer Weggabelung entscheiden wir uns, von nun an dem Guinea Fowl Trail zu folgen bis zur Kruezung zum Loerie Trail. So sollten wir noch einen Teil der Strecke am Kadishi Strom absolvieren. Insgesamt war es eine sehr abwechslungsreiche Wanderung, die insbesondere auf dem Loerie Abschnitt einige klettrige Passagen hatte und die Füsse schon mal nass wurden. Der Trail endet beim Lower Lookout, von wo wir in Richtung Restaurant marschieren, um uns ein Mittagessen zu gönnen. Danach begeben wir uns mit unseren Badesachen zum grossen und sauberen Pool und kühlen uns ab. Tatsächlich ist das Wasser hier wirklich eine Abkühlung. Der Rest vom Tag ist schnell erzählt: Wir spielen wieder Brändi Dog (14:10 für Andy), es gibt leckere Wraps zum Abendessen (mit Faserpelz, da es auf 800 MüM durchaus kalt ist) und danach ziehen wir uns auch schon ins Dachzelt zurück!
Ja doch, ziemlich nett hier.
Die Wanderung hat sich definitiv gelohnt.
Der Weg führt immer wieder am Wasser entlang...
...oder direkt hindurch.
Teil 7306. Sept. 2024
Tag 83 / 01.04.2024 – Kruger Nationalpark, Berg-en-Dal ZA
Heute bricht gefühlt der ganze Campingplatz auf. Da die Südafrikaner in der Regel über ein äusserst umfangreiches Camping Equipment verfügen, sind wir aber vor allen anderen auf der Strasse. Auf dem Weg halten wir noch bei den Bourke’s Luck Potholes. Wir bezahlen den Eintritt (150 ZAR pro Person) und begeben uns auf den Rundweg. Das Wasser hat hier über Jahre sehr tolle Formationen in den Fels geschnitten und wir finden, für diesen kleinen Preis lohnt sich der Zwischenstopp hier allemal. Anschliessend fahren wir weiter in Richtung Mbombela, wo wir nochmals einige Dinge für die nächsten Tage im Kruger kaufen wollen. Beim Parkplatz angelangt, dürfen wir zuerst noch einem Einheimischen mit der Überbrückung helfen. Auf unsere Antwort, woher wir den kommen, antwortet er mit: Mhmm, lekker! Im Mugg & Bean essen wir eine Kleinigkeit zu Mittag, bevor wir dann im «Woolies» und «Tops» noch unsere Einkäufe erledigen. Alles geht ziemlich zügig und so sind wir bald wieder auf der Strasse in Richtung Malelane Gate. 55 Minuten später kommen wir dort bereits an und sehen schon auf der Brücke mehrere Elefanten und Hippos im und am Wasser. Plötzlich scheinen die Elefanten nervös zu werden und jagen etwas im Busch hinterher oder versuchen es zu verscheuchen. Wir können nicht sehen, was es war, halten aber noch ein bisschen die Augen offen. Das Einchecken im Park und dann auch beim Camp geht zügig vonstatten, so dass wir uns schon bald auf einem tollen Campingplatz breit gemacht haben. Im Shop gibt es dann noch eine hübsche Tinkers Map für den Park und zurück beim Camp, können wir am Zaun dann Hyänen und Elefanten beobachten. Die Hyänen scheinen regelmässig hier vorbei zu kommen (höchst wahrscheinlich wurden sie von Touristen angefüttert…) und laufen langsam den Campzaun entlang. Unsere Nachbarn, wohnhaft in Johannesburg, sind äusserst freundlich und erzählen uns dann auch einige Geschichten von ihrer Heimat und erfreuen sich über Touristen, welche trotz steigender Kriminalität nach Südafrika reisen. Anschliessend gehen wir zurück zu unserem Platz und dann auch bald ins Bett.
Kann man gut mitnehmen.
Der Weg ist gut ausgebaut.
Das Empfangskomitee beim Malelane Gate.
Der Crocodile River bildet hier im Süden die Grenze vom Park.
Teil 7406. Sept. 2024
Tag 84 / 02.04.2024 – Kruger Nationalpark, Berg-en-Dal ZA
Um 5.30 Uhr klingelt der Wecker für den Morning-Drive. Wir können einige Rhinos, Elefanten, Zebras, Warzenschweine und noch mehr sehen . Am Afsaal-Picknickplatz gönnen wir uns ein Frühstück, wobei Hannah ein Missgeschick unterläuft. Mit kochendem Wasser in der Hand stürzt sie und zieht sich einen tieferen Schnitt im Knie zu. Zum Glück konnte sie das heisse Wasser von sich fernhalten. Nachdem die Wunde versorgt ist, machen wir uns ans Essen und beschliessen dann, direkt zum Camp zurückzufahren. Dort angekommen schauen wir uns nochmals die Wunde an und entspannen dann noch in der Hängematte. Das Mittagessen nehmen wir dann im Camp Restaurant ein. Alles schmeckt wunderbar und der kurze Spaziergang vom Camp zum Resti und retour zu auch gut. Gegen 15.30 Uhr fahren wir nochmals los für den Abenddrive. Wieder können wir mehrere Nashörner, Elefanten und einen Büffel sehen. Zufrieden mit unserer Ausbeute rollen wir um 17.50 Uhr durchs Gate und beschliessen den Tag mit einem leckeren Braai!
Hier ist erst einmal Geduld angesagt.
Eine nette Warzenschwein Familie 🙂.
Ein mächtiger Kudu Bulle!
Eingeschlammter Elefant, hübsche Bergkulisse 😊.
Frisch aus der Badewanne 😉.
Tokos schauen immer so, als hätten sie etwas geplant 😁.
Diese kleinen Racker haben sich ihren Schlafplatz bereits gesichert.
Er dagegen wird die Nacht wohl durchmachen...
Teil 7506. Sept. 2024
Tag 85 / 03.04.2024 – Kruger Nationalpark, Skukuza ZA
Heute brechen wir unsere Zelte um 6.05 Uhr ab und machen uns auf den Weg nach Skukuza. Zu Beginn verläuft alles sehr ruhig, bis wir auf 3 Nashörner treffen, welche ziemlich nahe an der Strasse stehen. Glücklich über diese Sichtung, fahren wir weiter zum bekannten Afsaal-Picknickplatz und genehmigen uns ein kleines Frühstück (heute zum Glück ohne Unfall). Danach geht’s weiter in Richtung Skukuza. Wir können einige Büffel in der Ferne sehen, eine Hyäne und eine sehr grosse Elefantenherde (ca. 50 Stück) bei den Wasserlöchern «Kwaggaspan». Um 11.00 Uhr kommen wir dann zufrieden beim Camp an, steuern zunächst die Tankstelle an bevor wir bei der Rezeption einchecken. Alles geht sehr zügig voran und so stehen wir schon bald auf unserem Campingplatz und essen eine Kleinigkeit. Danach wird erstmal gechillt (ich penne in der Hängematte ein).
Gabelracke
2 der 3 Nashörner, welche direkt neben der Strasse waren.
Die Elefanten grasen friedlich.
Die Gruppe(n) verteilte sich auf beiden Seiten der Strasse.
Gelbsteissbülbül?
Halsband-Bartvogel mit Beute
Fortsetzung folgt...
Teil 7609. Sept. 2024
Fortsetzung Tag 85 / 03.04.2024 – Kruger Nationalpark, Skukuza ZA
Da wir nicht komplett verpennt auf die Abendtour wollen, erkundigen wir vorher noch einmal das grosse Camp und gönnen uns einen leckeren Milkshake bzw. einen Iced Coffee sehr lekker! Anschliessend checken wir den Shop aus und duschen mal wieder, bevor wir wieder rausfahren. Büffel und Hippos sehen wir im Flussbett, Impalas, Giraffen und Elis am Wegesrand…gegen halb 6 wollen wir langsam wieder zurück Richtung Camp. Das mit den Katzen hat bisher noch nicht so gut geklappt, denken wir just in dem Moment, als ein Leopard direkt vor uns auf der Strasse auftaucht! Wow, was für ein Glück! Er markiert das Revier, schnuppert an den Büschen und legt sich dann direkt vor uns auf die Strasse, sein Blick stets auf uns gerichtet. Tatsächlich merken wir dann, dass hinter uns eine Hyäne aufgetaucht ist. Die Tiere interessieren sich aber nicht sonderlich füreinander und gehen bald jeweils ihrer Wege. Sehr Happy über diese glückliche Sichtung machen wir uns auf den Rückweg und sind um 17.50 Uhr zurück und stossen auf diesen tollen Tag an. Mit leckeren Wraps im Bauch gehen wir dann sehr satt ins Bett.
Eine Nyala Antilope haben wir auch noch gesehen.
😊
Was für ein Riesenglück!
Wir können das Tier einen Moment ganz alleine beobachten, halten jedoch eine gewisse Distanz (man will das Tier dann ja auch nicht gleich wegscheuchen).
Teil 7709. Sept. 2024
Tag 86 / 04.04.2024 – Kruger Nationalpark, Skukuza ZA
Um 5.30 Uhr sind wir bereits wieder wach (vor dem Wecker, nicht alle Campnachbarn versuchen leise zu sein). So rollen wir kurz nach 6.00 Uhr bereits wieder los und schauen mal, was uns heute so erwartet. Kudus, Giraffen, Impalas, Hyänen und Büffel können wir wieder beobachten. Und tatsächlich nochmals einen Leo. Allerdings hat die heutige Sichtung nicht viel mit der gestrigen zu tun. Heute eskaliert das ganze in einem veritablen Verkehrschaos, man ist mehr mit bremsen, kurven und versuchen nirgends dagegen zu fahren beschäftigt, als mit Tierbeobachtung. So gelingt uns dann auch nur ein äusserst unwürdiges Bild. Seis drum, wir versuchen dem Tier nicht weiter zu folgen sondern aus diesem Chaos zu entfliehen! Auf dem weiteren Weg sehen wir dann noch ein Krokodil, bevor wir wieder zurück beim Camp sind. Dort angekommen, wird erst einmal ordentlich gefrühstückt: Eier, Bohnen, Toast und Cornflakes, das volle Programm (in UK wären sie stolz auf uns). Danach müssen wir uns natürlich von diesem Fressgelage in der Hängematte entspannen, bevor Souvenirs im Curio Shop gekauft werden. Bereits um 14.30 Uhr fahren wir dann schon wieder los. Wir wollen einen 80km Loop in Richtung Westen fahren: Paul Kruger Gate, am Sabie Fluss entlang in Richtung Phabeni Gate & zurück. Der Hinweg verläuft äusserst sichtungsarm, auf dem Rückweg gibt es dann wieder eine lange Autokolonne und alle gucken in die Ferne. Was hier denn so los sei, fragen wir ein anderes Auto. Nun, irgendwo sei wohl noch ein Leopard versteckt, allerdings rühre sich dieser nicht. Wir versuchen beide das gefragte Tier zu entdecken, jedoch ohne Erfolge. Bestimmt 5 mal blicke ich durch den Sucher und bin der Meinung, dass ich ihn nun aber sicher gesehen habe, nur um dann festzustellen, dass es wohl doch nur ein Stein im Blättergewand war…Wir entschliessen uns, weiterzufahren und werden dafür mit einer Hyänenmutter und zwei Jungtieren belohnt <3. Dafür verpassen wir aber scheinbar 8 Wildhunde, die etwas weiter vorne gechillt hätten. Zur rechten Zeit, am rechten Ort, diese Fahrt hat es mal wieder eindrücklich bewiesen. Zurück im Camp geht es in das coole Kruger-Station Restaurant. Ich bestelle mir eine Pizza und bin absolut positiv überrascht davon. Für Hannah gibt es ein feines indisches Curry und so geht es kurz darauf zufrieden in die Federn!
Kudu mit Elefanten
Vielleicht ein Blassuhu?
Mehr lag einfach nicht drin...
Beim durchgehen der Bilder ist mir aufgefallen, dass wir am Morgen noch diese Hyäne...
...und diese Büffelherde getroffen haben 🙂.
Irgendwo hier versteckt sich wohl ein Leo 😄.
Diese Sichtung war dafür zuckersüss 😊.
Das Cool eingerichtete Restaurant
Teil 7820. Sept. 2024
Tag 87 / 05.04.2024 – Kruger Nationalpark, Satara ZA
Heute wird ausgeschlafen. Das heisst bis 6.30 Uhr 😄, dann ist es hell und auf dem Campingplatz herrscht reger Betrieb. Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir um etwa 8.00 Uhr los in Richtung Satara. Wir nehmen die meisten Wasserlöcher mit und sehen dabei die üblichen Verdächtigen. Beim Tshokwane Picknickplatz machen wir Pause und kaufen eine Kleinigkeit im Shop. Die Fahrt verläuft ansonsten ereignislos und so kommen wir zügig voran. In Satara angekommen, checken wir ein, suchen einen Campingplatz und schlemmen dann erst einmal im Restaurant. Chicken Schnitzel und Calamari Ringe gibt es für uns, sehr lecker! Heute ist es wieder richtig heiss und so suchen wir kurz darauf den Pool auf und kühlen uns dort ab. Als wir den Nachmittags-Drive starten, hat es bereits bedrohlich dunkle Wolken am Himmel. Zunächst bleibt es jedoch trocken. Wir fahren die S100 hin und zurück. Elefanten, Giraffen, Wasserböcke, Kudus und so weiter können wir sehen. Einen Löwen verpassen wir wohl nur um wenige Minuten, schade! Mit der Zeit kommt dann auch der Regen. Als wir unser Fahrzeug auf dem Campingplatz abgestellt haben und uns auf den Weg ins Resti machen, brauchen wir neben der Stirnlampe auch Schirm und Regenjacke. Wir essen im Innenbereich vom Cattle Baron (Pizza & Madagaskar Steak) und hören, wie der Regen immer stärker wird. Schlussendlich müssen wir auf dem Rückweg die trockenen Stellen auf der Pflastersteinstrasse suchen, da der Rest überflutet ist. Zum Glück haben wir unser Zelt schon vor dem Essen aufgebaut, so können wir uns direkt in das trockene Dachzelt zurückziehen!
Ein gemütlicher Start in den Tag
Gabelracke
Diese Sightings Boards stehen in allen Camps und den grösseren Picknick-Plätzen.
Wir sehen nicht allzu viele, aber doch einige Tiere.
Den Kollegen mussten wir natürlich auch noch ablichten. Er hat es zum Glück unbeschadet über die Strasse geschafft.
Teil 7920. Sept. 2024
Tag 88 / 06.04.2024 – Kruger Nationalpark, Satara ZA
Tatsächlich hat es auch die Nacht durch immer wieder geregnet und zum Teil auch gestürmt. Die Zeltblachen haben aber dank angebrachten Schnüren bestens gehalten. Unsere heutige Fahrt führt uns in zum Timbavati Rastplatz (S40 hin, S39 zurück) und ist sehr regnerisch. Wieder sehen wir die gängigen Vierbeiner. Beim Rastplatz angekommen wechseln wir noch einige Worte mit dem netten, aber heute wohl sehr einsamen Platzwart. Als einzige Unterhaltung hat er ein sehr altes Handy und ein altes Radio... Auf unserer Rückfahrt sehen wir beim Nsemani Damm noch einige Hippos, merken aber auch, dass wir beide langsam hungrig und grummelig werden. Das heisst, schnell zurück ins Camp und ein ausgiebiges Frühstück nachholen! Heute gibt es auch die ersten Abschiedsschmerz Tränen von mir. Auf der einen Seite freuen wir uns darauf, nach so langer Zeit wieder heimzukehren. Andererseits ist es schon traurig, dass die grosse Reise nun bald vorbei sein wird. Um uns auf andere Gedanken zu bringen, machen wir einen Spaziergang durch das Camp & gönnen und 1 Hot Chocolate und einen Cappucchino, mhmm! Um 15.30 Uhr starten wir den nächsten Drive auf welchem wir viele Elefanten mit zum Teil sehr frischen Jungtieren sehen, jöö<3. Auch einen Gaukler können wir entdecken und verursachen damit einen Stau auf der Hauptstrasse. Auf dem Rückweg beobachten wir dann noch eine Herde Elefanten, wie sie ein anderes Tier (vermutlich eine Hyäne) wegscheuchen, sehr spannend! Retour im Camp wird dann nicht mehr viel gemacht und so geht es schon bald wieder in die Federn.
Die Natur war sicher froh um den Regen.
Blauracke
Tiputip
Das Jungtier folgt der Mutter auf Schritt und Tritt.
Teil 8027. Sept. 2024
Tag 89 / 07.04.2024 – Kruger Nationalpark, Lower Sabie ZA
Um kurz nach 6.00 Uhr schaut Hannah das erste Mal auf die Uhr. Noch immer trommeln Regentropfen auf unser Zeltdach. Später nieselt es dann nur noch leicht und so können wir draussen relativ entspannt frühstücken. Gegen 8.00 Uhr fahren wir los via Tshokwane bis nach Lower Sabie. Der erste Teil bis zum Rastplatz verläuft ruhig, Elefanten, Giraffen und Zebras kreuzen unseren Weg. In Tshokwane angekommen können wir frische Spuren im Sand entdecken (wahrscheinlich Hyäne). Von dort aus machen wir als nächstes Halt beim Orpen Damm und Nkumbe Viewpoint. Hier wird uns dann berichtet, dass in ca. 2 km 3 Löwen gesichtet worden sind, also nichts wie hin! Zuerst glauben wir, wir hätten wieder Pech mit dem Timing gehabt, aber nach ca. 6 km sehen wir dann viele Fahrzeuge stehen und tatsächlich können wir 1 junges Löwenmännchen mit 2 Damen beobachten. Somit hätten wir die Big-5 im Kruger komplettiert . Gegen 12.00 Uhr kommen wir happy in Lower Sabie an und essen eine Kleinigkeit im Restaurant. Es gibt eine leckere Tomatensuppe mit Mozzarella Toast. Leider ist jedoch der Regen heftiger geworden & James innendrin feucht, verdammt! So wird beim Campingplatz versucht, die nassen Sachen zu trocknen. Jedoch hört es für den Rest des Tages nicht mit dem Regen auf, im Gegenteil. Zwischendurch regnet es so heftig, dass auf dem Campingplatz kleinere Bäche herabfliessen. So haben wir uns die letzten Tage in Afrika definitiv nicht vorgestellt. Nun denn, alles jammern hilft nix, wir müssen das Beste draus machen. Braai wird auf morgen verschoben und nachdem der feuchte Innenraum etwas gelüftet wurde, schauen wir «Wednesday» auf dem Tablet. Um uns etwas aufzuwärmen (es ist tatsächlich frisch), gibt es eine warme Dusche, Kaffee und eine Pasta Mahlzeit (und Savanna Dry). Hoffentlich wird der morgige Tag etwas besser!
So flauschig!
😊
Afrika wollte uns den Abschied wohl etwas leichter gestalten...
Finally! So lange musste ich im Kruger noch nie auf Löwen warten...aber das kann man sich natürlich auch nicht aussuchen.
Camping macht bei schönem Wetter definitiv mehr Spass 😄!