Reisebericht

3 Monate im südlichen Afrika (SA, NAM, BWA)

von Wini · begonnen 17. Apr. 2024 · 83 Teile

Teil 4112. Juli 2024
Tag 45 / 23.03.2024 – Etosha Nationalpark Okaukuejo Campsite NAM

Um 6.00 Uhr klingelt wieder der Wecker. Wir essen gemütlich ein leckeres Frühstück, bauen unser Camp ab und machen uns um 7.30 Uhr auf den Weg zum Hauptcamp des Parks, Okaukuejo. Der Weg beträgt etwa 120 km. Wir lassen uns Zeit und halten an den einzelnen Wasserlöchern. Insbesondere das Ozonjuitji m'Bari Wasserloch bietet einen wunderschönen Anblick mit verschiedenen Tieren in grosser Anzahl. Hier lassen wir das Auto eine Weile stehen und schauen dem Treiben zu. Wir können uns nur schwer losreissen, haben aber noch etwas Strecke vor uns. Kurze Zeit später sehen wir einige Zebras nahe bei der Strasse. Wir kommen nicht viel weiter, als wir unsere ersten Elefanten im Etosha bestaunen können! Insgesamt sind es 3 Stück, 2 davon verstecken sich jedoch gekonnt hinter Büschen, sodass wir nur von einem Fotos schiessen können . Sehr glücklich über diese Sichtung fahren wir die restliche Strecke bis zum Camp. Nennenswerte Sichtungen haben wir keine mehr und so sind wir um ca. 12.00 Uhr bei der Rezeption vom Camp. Wir buchen eine Campsite für 2 Nächte, stellen das Auto ab und besuchen erstmal das Restaurant. Das Essen schmeckt besser als erwartet und so verbringen wir den restlichen Mittag zufrieden beim Pool. Ebenfalls finde ich im Curio Shop endlich eine Karte vom Park, der Tag ist also gerettet . Wir beschliessen heute nicht mehr rauszufahren, sondern später zum Wasserloch zu gehen. Es gibt ein schnelles Reisgericht zum Abendessen und um 19.00 Uhr machen wir uns mit einem Savanna in der Hand auf zum Wasserloch. Schon kurz bevor wir dort sind, sehen wir, dass ein Nashorn am Trinken ist^^. Wir sind sehr happy darüber, können noch einen freien Platz ergattern und bestaunen in Ruhe das schöne Tier . Es handelt sich um ein Spitzmaul Nashorn. Für uns beide eine Erstsichtung 😄. Was dann allerdings den restlichen Abend noch folgen sollte, werden wir wohl so schnell nicht vergessen. Insgesamt haben wir etwa 2h 30min am Wasserloch verbracht. In dieser Zeit haben +/- 10 verschiedene Nashörner das Wasserloch besucht, unter anderem zwei Mütter mit ihren Kälbern. Zwischendurch haben dann noch zwei Tüpfelhyänen Steppvisite gehalten. Das war ein wirklich sehr besonderer Abend und wir gehen überglücklich zurück zu unserem Dachzelt und schlafen zufrieden ein.

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Fohlen mit Mutter 😊

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Dickhäuter Premiere im Etosha

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Staub ist wohl ein stetiger Begleiter hier...

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An den Wasserlöchern herrscht reger Betrieb. Wie es hier wohl zur Hauptsaison aussieht?

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Welch schöner Anblick

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Man gibt sich die Klinke in die Hand

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Noch duldet man sich gegenseitig

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Gute Nacht!
Teil 4212. Juli 2024
Tag 46 / 24.02.2024 – Etosha Nationalpark Okaukuejo Campsite NAM

Leider war die Nacht dank Wodka trinkenden und lärmenden Nachbarn nicht sehr erholsam. Trotzdem klingelt auch heute der Wecker wieder um 6 Uhr und wir fahren mit Choco-Pops im Bauch pünktlich zum «Sunrise» durch das Gate. Der Mitarbeiter des Camps, welcher die Aufgabe hat, das Tor zu öffnen, lässt sich schön Zeit. Zuerst öffnet er das Einfahrtstor. Die Kolonne an wartenden Autos scheint ihn nicht aus der Ruhe zu bringen.
Kudus, Zebras, Springböcke, Impalas, Giraffen und tatsächlich auch ein einzelner trinkender Elefant kreuzen heute unseren Weg. Wow! Gegen 10 Uhr kommen wir müde, aber glücklich zurück zum Camp. Wir entscheiden uns, noch einmal kurz zum Waterhole des zu gehen, werden auf dem Weg dahin aber zum Tee eingeladen. Und zwar von Peta & Garth, dem kanadischen Paar, welchem wir das erste Map-Foto verdanken. Wir tauschen Reise-Geschichten aus, kosten leckere Sweets aus getrockneten Früchten und mampfen Shortbread. Wenn wir also einmal nach Kanada kommen sollten, hätten wir jederzeit einen «place to stay». Cute <3.
Den weiteren Nachmittag verbringen wir am Pool und im Restaurant. Die Vegi-Platte und das Chicken-Menu werden uns serviert. Tiptop! Im Shop stocken wir anschliessend unseren Getränkevorrat auf und erstehen im «Curio» Shop ein Reiseportemonnaie. Vom Aussichtsturm, welchen man besteigen kann, schauen wir uns die Aussicht über Umgebung an, durchaus empfehlenswert.
Nach einem «Braai»-Znacht geht es dann nochmals zum Wasserloch. Dort sehen wir noch einmal 2 Spitzmaulnashörner, wir Glücklichen. Auch ist es auf dem Campingplatz heute viel ruhiger, sodass wir gut schlafen können – perfetto!

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Brav in die Kamera geschaut

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Wenn er kommt, müssen die andere Tiere Platz machen

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Das Wasserloch bietet am Abend wieder ein einmaliges Schauspiel
Teil 4314. Juli 2024
Tag 47 / 25.02.2024 – Etosha Nationalpark Halali Campsite NAM

Um 6.00 Uhr stehen wir auf. Wir wollen nochmals das Wasserloch beim Camp begutachten und können Kudus, Springböcke und Zebras sehen . Das beginnt heute schon mal nicht schlecht. Danach gibt es ein gemütliches Frühstück und wir brechen dann um etwas 7.30 Uhr in Richtung Halali Camp auf. Weit kommen wir jedoch nicht, denn kurz vor dem Nebrowni Wasserloch sehen wir einige Fahrzeuge stehen. Hmm, was die wohl gesehen haben? Kurz darauf können auch wir die Verursacher entdecken. Es handelt sich um zwei Typfelhyänen welche durch die karge Landschaft spazieren und nebenbei ihre Morgentoilette verrichten . Mehrere Minuten können wir mit den Tieren mitfahren, bevor wir dann weiterziehen. Die weitere Fahrt verläuft erst einmal ruhig. Bei einer Toilette (ohne Zaun!) machen wir kurz Pause und Hannah übernimmt das Steuer.
Bei der Weiterfahrt können wir dann noch 4 Strausse beim Trinken beobachten, was lustiger ist, als es klingen mag 😄. Die Tiere senken und heben ihren Kopf wie ein Lift, bevor sie dann den Schnabel durch das Wasser pflügen.
Kurz vor Rietfontein sehen wir dann wieder viele Autos am Strassenrand. Ein uns entgegenkommendes Auto berichtet von zwei Löwinnen und einem Löwen unter einem Baum und nochmals einem Löwen 200 Meter weiter. Das Trio können wir sichten, ist aber leider durch den dichten Busch ziemlich gut geschützt und wir verzichten auf Fotos. Der einzelne Löwenmann ist dann aber gut zu sehen und wir können einige Fotos von ihm machen, bevor wir unsere Fahrt fortsetzen. In Halali angekommen gehen wir wie gewohnt zuerst zur Rezeption. Die Mitarbeiterin hinter dem Tresen ist leider nur mässig motiviert und so dauert das ganze Prozedere ewig. Wie auch immer, wir checken für 2 Nächte ein und fahren dann weiter zum Campingplatz. Dort angekommen suchen wir uns einen netten Stellplatz und machen uns dann auf, um kurz das Wasserloch abzuchecken. Als wir dort ankommen, ist leider tote Hose, wir beschliessen aber am Abend nochmals vorbeizuschauen. Da es schon Mittagszeit ist, genehmigen wir uns gleich ein Mittagessen im Restaurant. Wir nehmen beide den Garden Salad, welcher uns nicht vom Hocker haut, aber fürs Erste okay ist. Die Hitze nimmt immer weiter zu und so verbringen wir auch den heutigen Nachmittag mit Faullenzen am Pool . Gegen Abend ziehen dann dunkle Woken am Himmel auf. Zuerst macht es den Anschein, als werden wir vom Regen verschont und ich scherze noch, dass wir es wohl überstanden haben. Also beginne ich, die Nudeln zu kochen. Natürlich habe ich unrecht und kurze Zeit, nachdem wir mit dem Abendessen kochen gestartet haben, beginnt es zu regnen . Der Regen an sich ist nicht schlimm, das Timing mit dem Kochen ist aber etwas doof. Nun denn, Pasta geht ja zum Glück nicht so lange und nach ca. 15 Minuten nehmen wir den Topf vom Feuer und begeben uns unter ein Dach mit mehreren Tischen und Bänken. Diese gibt es auf der Campsite an mehreren Orten und wir sind sogleich ziemlich froh darum, denn der Regen nimmt stetig zu, begleitet von Blitz und Donner.
Glücklich darüber, im Trockenen zu sitzen, gibt es nach dem Essen noch ein Bier. Das Gewitter und der Regen dauern etwa 1 Stunde und nachdem der Spuk vorüber ist, wollen wir zum Wasserloch. Für das Wasserloch wollte ich meine Kamera mitnehmen, welche aber leider nirgends auffindbar ist. Weder in der Fahrerkabine noch im Gepäckraum ist sie zu finden…Wir versuchen uns zu erinnern, wann ich sie zuletzt bei mir hatte. Nachdem wir das Wasserloch am Mittag besucht hatten, gingen wir direkt zum Restaurant und dort habe ich die Kamera bestimmt noch bei mir gehabt. Ich muss sie dann aber dort vergessen haben…Ich bin ziemlich genervt von mir selbst und die Stimmung ist auch dementsprechend. Wir gehen also zum Restaurant und fragen nach, ob sie heute eine Kamera gefunden hätten, werden aber auf morgen vertröstet, wir sollen dann bei der Rezeption nachfragen. Ich habe dann ehrlich gesagt auch keine Lust mehr auf das Wasserloch, Hannah kann mich aber doch davon überzeugen und so machen wir uns mit ihrer Kamera auf den Weg.
Beim Wasserloch angekommen suchen wir uns einen freien Platz. Es dauert nicht lange und wir können mehrere Hyänen sehen, welche ihren Durst löschen. Nach einiger Zeit kommen dann mehrere Leute, welche leider den Drang haben, zu reden. Wir wechseln den Platz auf die linke Seite und beobachten die Szenerie. Nach einigen Minuten meint Hannah zu mir, dass sie links am Rand etwas gesehen habe. Nun, ich sehe gar nichts, aber nachdem sie mir ein Foto zeigt, können wir unser Glück kaum fassen. Da sitzt tatsächlich ein Leopard im hohen Gras und beäugt das Wasserloch ganz genau. Ganz langsam und ganz vorsichtig macht er sich dann in den nächsten Minuten auf den Weg, um zu trinken. Die ganze Sichtung dauert etwa 20 Minuten, bevor er wieder im Dickicht verschwindet, wow! Sehr glücklich über das Geschehene, machen wir uns auf den Rückweg, verpassen das Nashorn aber nicht, welches sich ebenfalls noch dem Wasserloch zugewendet hat. Was für ein schöner Abschluss des heutigen Tages – diese Sichtung konnte die schlechte Laune tatsächlich für den Moment vertreiben!

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friedliche Stimmung am frühen Morgen

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Wenn man muss, dann muss man 😗

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Hyänen haben leider nicht den besten Ruf, ich mag die Tiere aber sehr

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müder Löwenmann

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Hier ahnen wir noch nicht, was wir bald sehen werden

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Der Leo beobachtet geduldig das Wasserloch

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Jeder Schritt ist wohlüberlegt

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Endlich kann der Durst gelöscht werden

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Was für ein schönes Tier 😊 Bitte entschuldigt die Fotoflut
Teil 4418. Juli 2024
Tag 48 / 26.02.2024 – Etosha Nationalpark Halali Campsite NAM

Um möglichst bei Sonnenaufgang bei der Rezeption zu sein, stehen wir wieder früh auf. Nach einem schnellen Kaffee hören wir, dass die Kamera die Nacht tatsächlich im sicheren Safe der Rezeption verbracht hat Zum Glück! Die Rezeptionistin erhält ein Trinkgeld und wir verlassen das Camp super happy – mit 2 Kameras in der Fahrerkabine!
Beim «Goas Waterhole» können wir einen männlichen Löwen direkt neben der Strasse bestaunen. Gemütlich liegt er im Schatten eines toten Baumes und blickt über die mit Zebras und Antilopen gefüllte Lichtung. Er scheint aber nicht an einer Jagd interessiert zu sein. Das merken vermutlich auch die vielen Herdentiere. Dennoch halten sie alle gebührenden Abstand zu dem sich sonnenden Raubtier. Wir fahren noch etwas weiter zum Aussichtspunkt, von welchem man das Treiben entspannt geniessen kann. Als wir uns wieder aufmachen wollen, passiert erst einmal gar nichts! Der Motor springt nicht an – oh je!
"Don't leave your vehicle!"
Überall wird man darauf aufmerksam gemacht, nicht das Fahrzeug zu verlassen und das auch zu Recht. In der Fahrerkabine ist die Stimmung natürlich etwas angespannt...Was sollen wir tun? Vor uns ist noch ein weiteres Fahrzeug am stehen. Wir machen mit Lichthupen und Winken auf uns aufmerksam, bis sich das Fahrzeug neben uns gesellt und wir ihnen unsere Situation schildern können. Schlussendlich machen wir es so, dass ich das Überbrückungskabel im hinteren Bereich von unserem Fahrzeug hole (danach war das Kabel stets in Griffweite der Fahrerkabine), und die anderen Wache stehen. So konnten immerhin fünf Personen die Gegend scannen, während ich ums Auto rumhetze. Das Überbrücken selbst ist dann schnell erledigt. Wir bedanken uns natürlich überschwänglich und machen uns weiter auf die Fahrt. Natürlich ist jetzt jedes Anfahren etwas schwieriger wie im Normalfall...

Die restliche Fahrt können wir natürlich nur noch begrenzt geniessen und wir fahren mehr oder weniger direkt wieder zurück zum Camp. Auf dem Rückweg haben wir bei einem Wasserloch aber noch eine schöne Sichtung. Ein Kadaver wird gerade von sehr vielen Geiern und Falken gerupft, als wir in die Nähe des Wasserloches kommen. Es ist ein richtiges Gemetzel und jedes kleine Bisschen des Tieres (vermutlich ein Impala) wandert in die Mägen der hungrigen Meute. Ein sehr spannendes Gewusel! Kurz vor dem Ende des Drives können wir noch 2 Päärchen Paradieskraniche sichten, sehr schön!

Zurück im Camp wird Wäsche aufgehangen, welche wir während der Fahrt in einem Kanister durchgeschüttelt haben. Es gibt wieder einen Pool-Nachmittag mit Eis und Zmittag im Restaurant. Dort treffen wir mal wieder auf Peta und Garth, unsere kanadischen Freunde Wir laden sie für einen Apéro zu unserem Camp ein. 17.30 Uhr kommen sie zu uns und wir sitzen in der kühlen Brise. Die Gewitterwolken, welche wieder am Himmel auftauchen, bleiben heute aber tatsächlich ruhig. Gegen 19.15 Uhr hören wir ein Tröten direkt hinter dem Zaun. Elefanten auf dem Weg zum Wasserloch? Nichts wie hin! Und tatsächlich können wir ca. 20 – 30 Elefanten mit Jungtieren beim Trinken beobachten. Die Geräusche, die das verursacht, sind sehr lustig. Eine Elefantendame fühlt sich dann scheinbar von uns Zuschauern etwas gestört. Sie kommt direkt zum Zaun und beginnt, Büsche mit ihrem Rüssel abzureissen. Wir entscheiden uns, ein paar Schritte zurückzuweichen und tatsächlich entspannt sich das Tier dann langsam wieder. Wow – so nahe waren wir den Dickhäutern auf dieser Reise noch nie. Als sich Peta und Garth bereits verabschiedet haben, kommen tatsächlich 3 Nashörner, ebenfalls mit einem Jungtier, dazu. Sie warten aber geduldig ab, bis die Elefanten fertig geschlürft haben. Auch die Hyänen sind wieder mit von der Partie, halten sich aber sicherheitshalber im Hintergrund. Wieder ein wunderschöner Abschluss des Tages am Wasserloch – die Camp-Wasserlöcher sind echt der Hammer und sehr zu empfehlen!

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Zum Glück war der Kerl nicht sonderlich aktiv...

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Auto abgestellt, erstmal eine Hyäne sichten und dann gemütlich weiterrollen...das war hier noch der Plan

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Das Wasserloch bot auch so einiges...Kuhantilopen, Gnus, Impalas und Zebras in grosser Zahl!

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Als wir wieder fahren konnten, kam die nächste Hyäne ans Wasserloch

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Man streitet sich um die Reste

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Immer mehr Geier versammeln sich beim Kadaver...

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...und dieser Ohrengeier scheint der Chef zu sein!

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Beim Wasserloch versammelten sich dann immer mehr Elefanten
Teil 4518. Juli 2024
Tag 49 / 27.02.2024 – Etosha Nationalpark Namutoni Campsite NAM

Heute gönnen wir uns einen etwas längeren Schlaf. Als wir dann wach sind, haben wir keine Eile, genehmigen uns ein leckeres Frühstück und machen uns langsam abfahrbereit. Als wir James starten wollen, geschieht wieder nichts…das gibt’s doch nicht! Wir haben Glück und ein anderes Fahrzeug, welches ebenfalls startklar ist, kann uns wieder überbrücken. Das müssen wir definitiv in einer Garage anschauen lassen. Leider ist so die Fahrt bis nach Namutoni nicht wirklich zu geniessen. Wir fahren zwar einige Wasserlöcher ab, aber mit laufendem Motor so dazustehen, ist nicht wirklich angenehm und deshalb wird dies eine eher zügige Fahrt. Wir können aber trotzdem noch einige Tiere sehen, darunter Giraffen, eine Hyäne, zwei Elefanten, Gabelracken und einen europäischen Bienenfresser . In Namutoni angekommen, checken wir wieder für zwei Nächte ein, suchen uns eine hübsche Campsite und gehen danach ins Restaurant. Hannah bestellt die übliche vegetarische Option, nämlich Tomaten – Cheese Toast und ich bestelle…(Trommelwirbel)…Spaghetti Bolognese. Und was soll ich sagen, ich hätte es besser wissen müssen 😄. Wenn ihr in Namutoni im Restaurant seid und Lust auf Pasta habt, dann bestellt trotzdem keine Spaghetti Bolo. Nach dem Essen gehen wir nochmals zur Rezeption. Da James etwas am Rumzicken ist, wollen wir ihn lieber stehen lassen und einen geführten Drive morgen früh machen. Der Rest des Tages ist dann fürs Nichtstun reserviert.
Nach einem leckeren Abendessen (Vegi Thai Curry), gehen wir zum Wasserloch. Auf dem Weg dorthin sehen wir nochmals Garth und Peta, welche heute ihren letzten Abend im Park haben. Sie gehen etwas im Restaurant essen und wir wollen später dazustossen, um ein letztes Mal zusammen anzustossen.
Da das Wasserloch heute ziemlich verwaist ist, bleiben wir nicht allzu lange dort und verbringen den Rest des Abends mit Peta und Garth. Eine sehr nette Bekanntschaft - hoffentlich, sieht man sich mal wieder!

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Gabelracke

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Europäischer Bienenfresser

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Kurz vor Namutoni sehen wir nochmals einige Tiere am Wasserloch
Teil 4618. Juli 2024
Tag 50 / 28.02.2024 – Etosha Nationalpark Namutoni Campsite NAM

Der Wecker klingelt heute um 5.20 Uhr. Frühstück fällt um diese Zeit aus. Wir packen nur unsere Sachen für den Drive zusammen und machen uns auf den Weg zum Treffpunkt. Unser Guide (leider haben wir seinen Namen nicht notiert ) macht zu Beginn einen etwas unmotivierten Eindruck. Jedoch taut er danach ein wenig auf und wir verstehen uns durchaus. Sehr schnell sehen wir einige Zebras und kurz darauf sehr viele Giraffen bei Sonnenaufgang, bestimmt 10 – 15 Stück, das fängt also schon mal nicht schlecht an. Wir fahren weiter in Richtung Wasserloch Klein Namutoni und können eine Hyäne ausfindig machen. Unser Guide fährt an eine Gruppe Impalas ran, macht uns dann aber auf drei Löwen (2 Männchen & 1 Weibchen) aufmerksam. Die Löwen sind circa 200 Meter von uns entfernt und deshalb sind die Fotos dementsprechend, trotzdem eine weitere tolle Sichtung . Wir warten einen Augenblick, ob sich die Katzen bewegen, entscheiden uns aber nach 10 Minuten zur Weiterfahrt. Wir fahren am Camp vorbei und weiter Richtung Norden zum Klein Okevi Wasserloch. Auf dem Weg dorthin sehen wir viele Flamingos im Wasser, wow! Beim Wasserloch selbst finden wir nichts, also geht es weiter zum Gross Okevi Wasserloch und auf dem Weg überquert plötzlich ein Spitzmaulnashorn die Strasse ^^. Sehr glücklich darüber, eines dieser Tiere bei Tag zu sehen, fahren wir weiter und können beim Wasserloch Giraffen beim Trinken beobachten. Langsam, aber sicher machen wir uns dann auf den Rückweg, werden aber von einer grösseren Gruppe Gnus aufgehalten, welche bei den Flamingos ihren Durst löschen wollen. Wir beobachten das Treiben und geniessen die wunderschöne Landschaft. Sehr zufrieden kehren wir anschliessend ins Camp zurück, der Drive hat sich für uns sehr gelohnt.
Da es erst 9.00 Uhr ist, gibt es anschliessend ein leckeres Frühstück, bevor es dann wiederum in Richtung Pool geht . Der Rest des Tages wird wieder gefaulenzt. Es ziehen jedoch vermehrt dichte Wolken auf und der Wind nimmt zu…ob es heute vielleicht nochmals regnet? Um etwa 16.00 Uhr verlassen wir den Pool in Richtung Campsite, machen aber noch einen Schlenker zum Wasserloch. Dort sehen wir dann unsere ersten Marabus. Also schnell zurück zum Camp, Kameras holen und hoffen, dass die Vögel noch da sind. Wir haben Glück und die Tiere sind noch näher zum Hide gekommen. Wir schiessen einige Fotos und spazieren danach entspannt zurück zu James. Eigentlich würden wir gerne nochmals rausfahren, lassen es aber dann. Es ist einfach zu unentspannt, wenn man den Motor nicht abstellen kann, da man Angst haben muss, stehen zu bleiben. Trotzdem versuchen wir den Abend zu geniessen, gönnen uns einen Apéro im Restaurant während es tatsächlich beginnt zu regnen. Nach unserem Bier geht es ans Abendessen. Heute gibt es Gnocchi mit Tomatensauce, einfach aber lecker. Da wir uns in nächster Zeit im Malaria-Gebiet aufhalten werden, starten wir heute mit der Malaria-Profylaxe (Malorone-Tabletten). Wir sind beide müde und so gehen wir bald danach ins Dachzelt, dabei werden wir von Löwengebrüll begleitet.

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Die Morgenstimmung in Afrika ist einfach auf einem anderen Level!

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Die Löwengang wird langsam wach

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Junggnus

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Mehrere Flamingos durchstreifen das Wasser...

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...und stecken den Kopf ins Wasser 😄

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Die treusten Begleiter unserer Reise <3

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Unser erstes Nashorn bei Tageslicht

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Schnell ist es im Dickicht verschwunden

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Schwalbenschwanzspint

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Auf dem Rückweg können wir dann sehen, wie die Gnus das Wasser queren

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Der ehemalige Bademeister im Freibad von unserem Heimatort hatte eine ähnliche Körperhaltung

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Diesen Kollegen hätte ich euch beinahe vorenthalten
Teil 4721. Juli 2024
Tag 51 / 29.02.2024 – Hakusembe River Lodge NAM

Ein langer Fahrtag nach Rundu liegt heute vor uns. Der Wecker klingelt um 7 Uhr und um ca. 8.30 Uhr sind wir startklar. Leider springt James auch heute nicht von selbst an, weshalb wir eine südafrikanische Caravan-Clique um Hilfe bitten. Dank eines weiteren «Jump-Starts» können wir dann doch zeitnah aufbrechen. Beim Von Lindeqvist Gate bringen wir den Reifendruck wieder auf 3 Bar, damit wir die Teerstrasse nach Rundu zügig befahren können. Der Weg zieht sich und ist eher eintönig. Dennoch spazieren immer wieder Kühe, Ziegen oder Esel am Strassenrand entlang. Auch fallen uns die vielen winkenden Kinder auf, welche alle sehr zufrieden aussehen und Schuluniformen tragen.
In Rundu angekommen, nach ca. 5 Stunden Fahrt inklusive Podcast-Unterhaltung und Fahrerwechsel, fahren wir direkt zur Toyota Garage. Gegen 14 Uhr warten wir im Service Centre auf die sich noch in der Mittagspause befindenden Mitarbeiter. Auch wenn die Organisation etwas chaotisch wirkt, werden wir bald bedient. Unsere Batterie zeige zu wenig Volt an, weshalb sich der Motor nicht starten liesse. An sich sei die Batterie und auch der Anlasser aber in Ordnung – man müsse lediglich die Batterie laden. Dies kann in der Garage direkt gemacht werden, dauere aber ca. 2 Stunden. Kein Problem! Wir entscheiden uns, in der Zwischenzeit durch Rundu zu schlendern, eine Mall zu besuchen und im «Hungry Lion» lokalen Fastfood zu testen. War gar nicht mal so schlecht.

Gegen 16 Uhr können wir mit James dann weiterfahren und müssen für das Aufladen der Batterie samt Check nicht einmal bezahlen. Auch Trinkgeld werde von den Mitarbeitern nicht angenommen. Wow! Mega dankbar fahren wir die ca. 25 Minuten zur Hakusembe River Lodge, welche direkt am Kavango liegt. Mit einem leckeren Willkommensdrink werden wir freundlich empfangen und zu unserem Häuschen direkt am Flussufer geführt. Hier können wir es uns gut gehen lassen und wieder einmal in einem richtigen Bett schlafen, herrlich! Die ganze Anlage wirkt sehr gepflegt, grün und sauber. Der Pool bietet uns vor dem Buffet-Znacht eine schöne Abkühlung. Frisch geduscht und rasiert machen wir uns zur Feier des Tages mal wieder etwas schicker. Mit Salatbuffet, Oryx-Steak, Calamari und leckeren Vegi-Optionen lassen wir uns verwöhnen. Um mit Hannah’s Eltern zu telefonieren, gehen wir anschliessend mit Cheesecake-Dessert im Bauch auf die Terrasse des Restaurants. So schön, sich mal wieder upzudaten
Sehr glücklich und stolz auf uns legen wir uns nach diesem gelungenen, langen Tag ins grosse, mit Mückennetz umgebene Bett!

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Tägliches Ritual, erstmal gemütlich Kaffee machen!

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In Rundu herrscht verhätlnismässig reger Betrieb

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Die Wartezeit konnten wir gut überbrücken

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Die Lodge hat uns gut gefallen

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Den Pool hatten wir quasi für uns alleine

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Terrasse direkt über dem Kavango, kann man machen 😉
Teil 4821. Juli 2024
Tag 52 / 01.03.2024 – Hakusembe River Lodge NAM

Als wir heute gegen 8 Uhr aufstehen und zum Frühstück aufbrechen wollen (im Preis inklusive), werden wir mit einer Kanne Kaffee samt Keksen auf unserer Terrasse überrascht. Diese wird nach dem sehr leckeren und vielseitigen Frühstück dann auch geleert. Erst später merken wir, dass das wohl ein bisschen zu viel Koffein war…
Während Andy das Tagebuch weiterführt und Fotos sichtet, telefoniert Hannah mit ihrer Chefin in Zürich. Mögliche Anstellungen für August 2024 werden besprochen – mit vielversprechenden Optionen. Sehr happy und zufrieden wird der weitere Tag gemütlich am Pool verbracht. Um der dreckigen Wäsche Herr zu werden, wird der Laundry Service der Lodge in Anspruch genommen. Sehr praktisch .
Wir geniessen die Stunden am Pool, sind wir doch die einzigen Gäste der Lodge. Einzig die vielen Tauben beteiligen sich noch an unseren Gesprächen, wir taufen sie aufgrund ihres rhythmischen Gurrens auf den Namen «Techno-Tauben» 😄 . Später können wir noch einen Waran am Ufer beobachten, bevor dieser sich ins Wasser zurückzieht.
Um 17.30 Uhr startet unsere Afternoon Bootstour auf dem Kavango. Unser Guide stellt sich als Bernard vor und wir beginnen mit unserem Ausflug. Wir können einige Vögel beobachten, darunter Giant Kingfisher und einen mächtigen Kampfadler, wow! Die Fahrt ist wunderschön, erinnert uns auch ein bisschen an den Rhein zu Hause . Nachdem wir kurz den Boden Angolas für eine Vogelbeobachtung betreten haben, geht es mit dem Boot flussaufwärts, von wo aus man eine schöne Sicht auf den Sonnenuntergang haben soll. Kurz davor können wir ein circa 3 Meter langes Krokodil sichten! Mit einem kühlen Getränk in der Hand und feinen Snacks auf dem Tisch, geniessen wir anschliessend das Schauspiel, welches uns präsentiert wird. Die Sonne senkt sich langsam und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, kreuzt ein Mokoro den Fluss. Dadurch entsteht eine einmalige Stimmung. Sehr zufrieden werden wir zurück zur Lodge gebracht, Bernard erhält noch die geschossenen Selfies (welche in seinem Whatsapp-Status landen) und wir begeben uns zum Abendessen. Da wir die einzigen Gäste sind, gibt es heute kein Buffet, sondern ein Menü. Und dieses fällt sehr grosszügig aus. Zuerst gibt es eine kleine Vorspeise (Fisch oder Pizza), dann eine Suppe und zum Hauptgang Eland oder Poulet. Alles schmeckt ausgesprochen gut, aber wir sind nach dem Hauptgang sehr satt und verzichten auf das Dessert (Tiramisu). Anschliessend telefonieren wir heute mit meiner Familie und gehen nach einem wunderbaren Tag happy ins Bett!

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Hübsche Seerose

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Das Restaurant der Lodge vom Fluss aus gesehen

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Giant Kingfisher

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Afrikanischer Klaftschnabel

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Der wohl grösste Unterschied zu heimischen Gewässern

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😊
Teil 4922. Juli 2024
Tag 53 / 02.03.2024 – Ngepi Camp NAM

Um halb 8 klingelt der Wecker. Da wir doch einige Sachen zusammenpacken müssen und nichts in der Lodge liegen lassen wollen, nehmen wir uns auch dementsprechend Zeit. Das Frühstück heute wird wieder als Buffet serviert und schmeckt ausgezeichnet. Wir geniessen anschliessend noch eine Tasse Kaffee auf unserer Veranda und packen dann den Rest zusammen.
Um 9.00 Uhr sind wir dann abfahrbereit. Als wir das Auto starten wollen, ertönt das für uns vertraute, aber unerwünschte Geräusch…Der Motor startet wieder nicht, na toll! Wir versuchen, uns nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und rufen erst einmal bei der Garage an, wo wir unsere Batterie aufladen konnten. Leider ist diese samstags geschlossen und macht erst am Montag wieder auf. Also rufen wir Bushlore an und schildern unser Problem. Der nette Mitarbeiter sagt, wir sollen eine neue Batterie kaufen und die Quittung aufbewahren, entweder bei Motovac oder bei Cymot. Als nächstes rufen wir dort an, um zu fragen, ob die benötigte Batterie vorhanden ist. Bei Cymot nimmt niemand ab, aber bei Motovac sind wir erfolgreich. Nach einigen Minuten haben wir dann Gewissheit, dass sie die erforderliche Batterie haben, also auf zu Motovac. Nachdem uns ein Lodge Mitarbeiter überbrückt hat, sind wir um 10.30 Uhr bei Motovac. Dort werden wir relativ schnell bedient. Wir bezahlen die Batterie und als wir nachfragen, wo wir dies nun einbauen lassen können, schaut uns der Mitarbeiter etwas überrascht an. Glücklicherweise findet er noch zwei Kollegen, welche uns bei der Batterie helfen können. Nach insgesamt etwa 30 Minuten sind wir fertig und fahren mit einer neuen Batterie zum Shoprite, um unsere Vorräte aufzustocken. Schon vor dem Laden bemerken wir, dass heute viel los ist. Es ist der erste Samstag im Monat, bestimmt haben viele Leute ihren Lohn erhalten und sind an ihrem freien Tag hier, um einen Grosseinkauf zu tätigen. Tatsächlich war dies auch der längste Einkauf, den wir bis jetzt hatten. An jeder Kasse hat es lange Schlangen, das Kartenterminal scheint auch nicht immer zu funktionieren, aber nach etwas über einer Stunde haben es dann auch wir geschafft und wir können weiterfahren, hurra!
Die Strecke von Rundu nach Divundu dauert knappe 3 Stunden. Wir nehmen es gemütlich, sind aber dennoch froh, als wir beim Ngepi Camp ankommen. Wir checken hier für 2 Nächte ein, erhalten die Campsite Nummer 3 und installieren uns dort. Die Campsite gefällt uns äusserst gut, genauso wie der Rest der Unterkunft, hier fühlen wir uns gleich wohl! Hannah springt noch in den Kavango (sicherer Pool beim Camp) und wir gönnen uns ein kühles Bier bei der Bar. Auf der anderen Uferseite liegt die Buffalo Core Area des Bwabwata Nationalpark und wir können aus der Ferne Wasserböcke, Rappenantilopen, Impalas und Warzenschweine sehen. Im Kavango selbst tummeln sich mehrere Flusspferde, welche sich auch immer wieder lautstark bemerkbar machen .
Heute werden wir nicht sehr alt, denn morgen wollen wir bereits um 6.00 Uhr aufstehen, um rechtzeitig zur Gate-Öffnung bei der Mahango Core Area zu sein.

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Geduld war gefragt, aber wir hatten ja Zeit

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Campingplatz direkt am Wasser <3

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Die Bar ist cool eingerichtet

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Hier kann man es sich gut gehen lassen
Teil 5022. Juli 2024
Tag 54 / 03.03.2024 – Ngepi Camp NAM

Als der Wecker klingelt, sind wir beide noch etwas müde. Wir reissen uns aber zusammen, machen James abfahrbereit und brechen um etwa 6.40 Uhr auf. Der Weg bis zum Gate dauert ziemlich genau 20 Minuten - so sind wir kurz nach 7.00 Uhr dort und melden uns an. Wir bezahlen den Eintritt und los geht’s! Wirklich viele Strassen gibt es nicht in diesem Teil. Wir fahren zuerst der Scenic Road entlang und können schon bald die ersten Tiere sehen. Mehrere Lechwes, viele Warzenschweine, Impalas und einen schönen Schreiseeadler können wir sichten. Später zeigen sich auch Zebras, Kudus und Giraffen. Auf dem Rückweg fahren wir einen Teil des 4x4 Trails bis zum angegebenen Wasserloch. Hier hat es leider nicht so viel Wild, dafür aber unsere ersten Tsessebe Antilopen . Wir kehren beim Wasserloch um und machen uns auf den Rückweg. Für circa 3 Stunden waren wir im Park und für uns hat es sich gelohnt, auch wenn wir keine grossen Räuber oder Elefanten gesehen haben.
Zurück beim Camp chillen wir kurz, bevor es eine Kleinigkeit im Camp Restaurant zu essen gibt. Wieder bei unserem Stellplatz angelangt, werden Fotos gesichert und Tagebuch geschrieben. Als Hannah dann kurz auf Toilette muss, wird es nochmals spannend. Nachdem sie fertig ist, ruft sie mich, sie hätte eine Schlange gesehen. Leider ist die Kamera im Wagen und deshalb bin ich nur mit meinem Handy bewaffnet. Circa in 5 Meter Entfernung kann ich die Schlange dann auch noch sehen und schiesse ein sehr schlechtes Bild mit meiner Handykamera. Sie ist circa 80 cm gross, gräulich und hat einige Flecken auf der Unterseite beim Kopf. Wir wollen später jemandem vom Camp fragen, ob er die Schlange trotz des schlechten Bilds, erkennen kann.
Also geht es am Nachmittag nochmals zum Haupthaus. Hannah badet nochmals im Kavango, wir gönnen uns einen sehr leckeren Malawi Shandy und der nette Campmitarbeiter meint, dass es sich bei der Schlange um eine Speikobra handelt, cool! Es erinnert uns aber auch daran, nicht nachsichtig zu werden und die Augen offen zu behalten.
Wir diskutieren die nächsten Tage durch und kommen zum Schluss, dass wir hier gerne eine Nacht verlängern würden. Bei der Rezeption erhalten wir Bescheid, dass dies kein Problem sei und wir gerne noch eine Nacht länger auf der «3» bleiben dürfen. Happy geht es anschliessend zu unserer Campsite, wo wir uns langsam, aber sicher um unser Abendessen kümmern. Als es eindunkelt, machen wir uns auf den Weg ins Dachzelt und schlafen wieder früh ein.

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Sehr schön posiert

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Die Zebras widmen sich derweil ihrer Haut

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Die Landschaft hat uns sehr gut gefallen

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Erwachsener Schreiseeadler

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Wahrscheinlich ein noch nicht ausgewachsener Schreiseeadler

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Warzenschweine haben wir immer sehr gerne beobachtet

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Scharlachspint

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Tsessebe - von denen haben wir auf unserer Reise nicht allzu viele gesehen

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Diese Kerle haben wir im Text gar nicht erwähnt, müssen aber natürlich auch noch gezeigt werden. Die Big 5 haben wir somit komplett 😄

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Wahrscheinlich Woodland Kingfisher / Senegalliest?

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Ich glaube eine Pferdeantilope

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Unsere mutmassliche Speikobra
Teil 5122. Juli 2024
Tag 55 / 04.03.2024 – Ngepi Camp NAM

Heute klingelt der Wecker schon vor 6.00 Uhr. Wir wollen in die Buffalo Core Area und der Weg vom Camp zum Gate dauert etwa 40 Minuten. Trotz der frühen Stunde sind wir schnell ready und fahren um kurz nach 6.20 Uhr in Richtung Gate. Wir bezahlen wieder die Eintrittsgebühr und machen uns auf den Weg. Der Park ist sehr dicht bewachsen und wir merken schnell, dass es schwierig wird, hier Tiere zu sehen. Nach einigen Minuten können wir einen einzelnen Elefanten in einiger Entfernung ausmachen. Dieser soll aber für lange Zeit unser einziges Highlight bleiben. Wir fahren und fahren, können aber nur sehr wenig sichten. So kommen wir schnell an die Abzweigung zur 4x4 Piste, welcher wir bis zur Delta Pan folgen können. Auch hier ist leider nicht viel Zählbares dabei. Wir kommen in einen Trott und dabei übersehen wir beinahe eine Python, welche mit ihrem Kopf auf der Strasse liegt. Wir können zum Glück ausweichen und sehen im Rückspiegel, wie sich das Tier in den Busch zurückzieht. Leider auch hier kein Foto der Schlange. Allgemein ist unsere Fotoausbeute bei Schlangen auf dieser Reise nicht sehr berauschend.
Bei der Pan angelangt müssen wir feststellen, dass auch diese nur mit Leere glänzen kann. Wir beschliessen zwar, einige Minuten dort zu warten, dies ändert jedoch nichts daran. So machen wir uns langsam, aber sicher auf den Rückweg zur Rezeption. Auf der Rückfahrt haben wir dann noch einmal Glück. Wir können eine grössere Gruppe Elefanten beobachten, wie sie die Strasse kreuzen. Da wir ungünstig stehen, um Fotos zu schiessen, geniessen wir einfach .
Bei der Rezeption angekommen, vertreten wir uns ein wenig die Beine und machen uns dann auf den Rückweg inklusive Tanken bei der Shell-Tankstelle in Divundu. Wir stellen unser Fahrzeug bei unserem Platz ab, bauen das Dachzelt sogleich auf und gehen wieder für ein einfaches Mittagessen ins Camp Restaurant. Das Essen schmeckt gut, wird jedoch durch einen mit Lautsprecher telefonierenden Nachbarn etwas gestört. Nachdem Mittagessen schauen wir unser Ziel für die nächsten zwei Nächte an. Wir wollen in der Kwando Core Area, auf der Nambwa Campsite übernachten. Wir schreiben das Camp an und fragen, ob einer der vier Plätze frei ist und erhalten später einen positiven Bescheid. Da wir gerade dabei sind, buchen wir auch schon unsere Unterkunft in Kasane. Der Rest des Mittags wird dann wieder hauptsächlich mit Chillen und im Kavango baden verbracht. Wir geniessen unsere letzten Stunden in diesem tollen Camp, kochen ein einfaches Abendessen und stossen mit Martini Bianco auf die Zeit hier an, cheers!

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Richtung Fluss hat sich die Landschaft etwas geöffnet. Leider konnten wir nicht die ganze Strecke dem Fluss folgen, da die Piste teilweise überflutet war

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Hornraben haben wir auch noch gesehen. Gerne hätte ich noch mehr Fotos gezeigt, unsere Ausbeute war an diesem Tag aber nicht besonders...
Teil 5222. Juli 2024
Tag 56 / 05.03.2024 – Nambwa Campsite NAM

Nach einem entspannten Check-out aus dem Ngepi Camp, fahren wir nach Divundu und stellen uns an der ATM-Warteschlange (neben der Shell-Tankstelle) an. Zum Glück geht es vorwärts, sodass wir das Bargeld bald in den Händen halten. Scheinbar ist dies der einzige ATM weit und breit. Wir wollen aber auf Nummer Sicher gehen, falls man beim Gate wieder nur bar bezahlen kann (Spoiler: mit Karte wäre es bei diesem Gate auch gegangen, bei den anderen Bwabwata NP Gates hingegen nicht).
Die folgenden ca. 200 km in Richtung Kongola sind dann schnurgerade und recht öde. Trotz der vielen Warnschilder, welche auf Elefanten und Wildhunde hinweisen, sehen wir leider keine Wildtiere. Gegen 12 Uhr kommen wir beim Gate der Bwabwata Kwando Area an. Wir bezahlen die Nationalparkgebühr von 500NAD bar und erhalten (mal wieder) eine schlecht lesbare Karte (die Kopie der Kopie). Nach Ablassen des Reifendrucks und Wasserlassen auf der Toilette des Gates, fahren wir dann die wieder sehr bewaldete Strecke zum Nambwa Camp. Zum Glück sind die Wegweiser hier etwas besser als in den anderen Teilen des Bwabwata Parks. Aber auch hier wäre noch Luft nach oben.
Die Rezeption des Camps befindet sich direkt bei den Campsites (und nicht bei der etwas entfernt gelegenen Lodge). In dem kleinen Stoffhäuschen wird bereits auf uns gewartet. Wir füllen diverse Formulare handschriftlich aus – trotz elektronischer Voranmeldung – bezahlen auch hier mit Karte und bekommen Feuerholz für den Abend direkt zum Camp gebracht (20NAD pro 5 Scheite). Die 4 Campsites wurden erst im April 2023 eröffnet und sind mit recyceltem Leergut gebaut bzw. verziert, uns gefällt's!
Nach einer Mittagspause machen wir uns dann auf den PM-Selfdrive. Wir fahren die sehr sandige Piste zum Horseshoe-Viewpoint und begegnen dabei einer Giraffe, vielen verschiedenen Antilopen (v.a. Impalas und Lechwes) und Hippos im «Hippo-Pool». Vom Horseshoe-Viewpoint aus können wir mit einer trinkfreudigen und etwas lauten Reisegruppe gemeinsam viele Elefanten mit Jungtieren beim Trinken und Baden beobachten. Hier im Park gibt es immer wieder fest installierte Hochstände zur Tierbeobachtung und man darf das Fahrzeug tatsächlich auch verlassen. Dennoch bleiben wir wachsam.
Zurück im Camp stossen wir dann auf Schweizer Nachbarn, welche mit ihrem eigenen Fahrzeug in Etappen bis nach Namibia gefahren sind, wow! Bei einem Lagerfeuer und Drinks tauschen wir auf ihrer Campsite Geschichten aus. Zurück bei unserer Campsite, machen wir hier ein kleines Lagerfeuer. Die Snacks, welche Andrea und Enrico uns angeboten haben, haben uns gesättigt. Znacht braucht es daher keinen mehr. Als wir dann Löwengebrüll hören (vermutlich), begeben wir uns doch lieber in unser sicheres Dachzelt.

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Privates Taxi, sehr chic!

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Darf natürlich nicht fehlen

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Immer mehr Elis kommen zum Wasser um ihren Durst zu löschen...

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...und verlassen danach geordnet den Schauplatz 🙂
Teil 5323. Juli 2024
Tag 57 / 06.03.2024 – Nambwa Campsite NAM

Gegen 7 Uhr fahren wir heute von unserer Campsite los, um die River Loops abzuchecken. Hier ist es ziemlich ruhig. Gnus, Lechwes und Impalas können wir neben vielen Elefanten-Spuren entdecken. Auch viele Mistkäfer mit perfekt geformten Mistkugeln kreuzen unseren Weg. Es ist eine richtige Challenge, ihnen auszuweichen. Wir geben uns Mühe!
Nach 2 Hide-Besuchen, von welchen aus wir Antilopen beim Grasen und die bereits bekannten Hippos im Wasser beobachten können, fahren wir nochmals zum Horseshoe Viewpoint. Unterwegs können wir einen Schreiseeadler sichten. Beim Viewpoint angekommen, treffen wir auf Andrea und Enrico. Sie haben hier gerade gefrühstückt. Das müssen wir definitiv auch bald machen, um nicht «hangry» zu werden. Nur Ananas-Stückli hatten wir als Snack in die Fahrerkabine mitgenommen. Vom Viewpoint-Hide aus sehen wir Lechwe-Antilopen, Impalas, African Openbill Vögel und ein kleines Krokodil. Und dann geht’s durch die sandige Piste mit «L4-Antrieb» zurück ins Camp.
Nach einem leckeren Zmorge gibt’s einen chilligen Tag auf unserer Campsite. Wir planen die nächsten Tage, duschen, machen Yoga, putzen James, lesen und spielen Gameboy. So schön, wenn die Tage so lang sind und man so viel Zeit in der Natur verbringen darf. Heute gibt es dann sogar auch mal wieder einen kleinen Regenschauer Eine willkommene Abkühlung! Nach einem sehr leckeren Abendessen fallen wir dann aber schon bald wieder müde und zufrieden ins Bett.

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Schöne Morgenstimmung 🙂

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Die Hippos grunzen im Pool entspannt vor sich hin. Ansonsten war die tierische Ausbeute nicht überragend, aber trotzdem hat es uns hier gefallenn
Teil 5423. Juli 2024
Tag 58 / 07.03.2024 – River View Lodge BO

Heute werden wir von Pavianen geweckt. Die Gruppe ist schon sehr früh unterwegs. Die Tiere spielen miteinander, klettern auf die Überdachung unserer Campsite und scheinen definitiv schon aktiver zu sein als wir . Als sie uns zu Gesicht bekommen, nehmen die Affen aber schnell Abstand. Wir schauen dem Treiben eine ganze Weile zu und machen uns dann langsam ans Frühstück, die Paviane aber stets im Blick. Danach machen wir uns startklar, denn heute geht es für uns nach Botsuana! Wir melden uns beim sehr netten Campsite Wächter ab und fahren die holprige Strecke zum Park Gate. Auf dem Weg können wir keine Tiere mehr sichten und so kommen wir gut voran. Nachdem wir den Park verlassen haben, tanken wir unser Fahrzeug nochmals voll und erhöhen den Reifendruck wieder. Wir fahren unsere letzten Kilometer in Namibia ohne Zwischenfälle und kommen so nach circa 2 Stunden beim namibischen Grenzposten Ngoma Bridge an. Die Beschilderung ist eher mässig, also parkieren wir das Auto einfach dort, wo schon einige andere Fahrzeuge stehen. Als wir das Gebäude betreten, stören wir die Mitarbeiter wohl beim Serien schauen, werden dann auch etwas unfreundlich darauf hingewiesen, dass wir zuerst das Ausreiseformular ausfüllen müssen. Nun denn, dies ist schnell erledigt und so kriegen wir auch unseren Ausreisestempel.
Die Hälfte ist also geschafft, wir fahren über die Brücke auf die botsuanische Seite, durchqueren die desinfizierende Flüssigkeit und gehen dort ins Büro der Angestellten. Wir müssen einige Fragen beantworten, aber kein Formular ausfüllen. So geht das ganze Prozedere ziemlich zügig und wir dürfen bald weiterfahren. Die Fahrt nach Kasane verläuft durch den Chobe Nationalpark via Transitstrasse. Die darf man dann auch befahren, ohne Eintritt für den Nationalpark zahlen zu müssen (sofern man die Teerstrasse nicht verlässt). Wir tragen uns beim Gate also ins entsprechende Buch ein und fahren in Richtung Sedudu Gate. Leider können wir keine Tiere sehen, aber seis drum. Beim Sedudu Gate tragen wir uns aus und nehmen die letzten Kilometer bis zur River View Lodge in Angriff. Die Lodge liegt nicht direkt in Kasane, sondern in Richtung Kazungula. Dort angekommen, checken wir für 4 Nächte ein. Wir werden freundlich empfangen und in der Lounge weist man uns auf die diversen Aktivitäten hin. Wie schon vorgängig mitgeteilt, würden wir gerne morgen am 08.03.2024 den Trip zu den Victoriafällen machen, für heute heisst es jetzt erst mal James entladen. Da wir das Auto nicht dringend benötigen, wenn wir hier nächtigen, wollen wir unseren LandCruiser fit machen lassen für die letzte Etappe. Glücklicherweise verfügt Bushlore über eine Filiale in Kasane, so machen wir uns nachdem Entladen auf den Weg dorthin. Wir haben vorgängig keinen Termin abgemacht, so sind wir ziemlich gespannt, ob das überhaupt gemäss unseren Vorstellungen möglich ist. Bei Bushlore angekommen, werden wir nett begrüsst, schildern unseren Sachverhalt und der Mitarbeiter meint dann, das sein gar kein Problem, wow! Erleichtert über dieses unkomplizierte Verhalten, schildern wir unsere Baustellen und lassen die Schlüssel dort. Sobald der Wagen ready sei, würden sie ihn bei der Lodge abstellen.
Glücklich machen wir uns zu Fuss auf den Rückweg (Transport haben wir ausgeschlagen). Den restlichen Nachmittag wollen wir noch am Pool verbringen. Nach circa 30 Minuten sind wir zurück bei der Lodge. Wir entspannen den restlichen Nachmittag und nach dem leckeren 3-Gang Abendessen ziehen wir uns dann in unser Zimmer zurück. Morgen wird wieder ein aufregender Tag!

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Die Campsite hat uns gut gefallen. Für uns waren es die ersten Nächte in der "richtigen" Wildnis und eine gute Vorbereitung, für Botsuana

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Die Lodge ist direkt am Chobe gelegen...

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...und gefällt uns auf Anhieb!
Teil 5529. Juli 2024
Tag 59 / 08.03.2024 – River View Lodge BO

Leider haben wir nicht sehr gut geschlafen, wohl weil wir offensichtlich noch zu wenig mit der Klimaanlage vertraut sind…Trotzdem sind wir pünktlich um 7.00 Uhr beim Frühstück und essen eine Kleinigkeit. Da wir bereits um 7.30 Uhr abgeholt werden, beeilen wir uns, damit wir nicht unpünktlich sind. Unser netter Driver stellt sich als «Polin» vor. Bevor wir uns auf den Weg nach Simbabwe machen, holen wir noch ein zweites Paar bei einer anderen Lodge ab. Vollzählig machen wir uns anschliessend auf den Weg! Der Grenzposten ist keine 10 Fahrminuten entfernt. Zuerst reisen wir aus Botsuana aus und fahren anschliessen zum simbabwischen Grenzposten. Dort dauert das Prozedere etwas länger. Wir zahlen für das Tagesvisum 420 Pula pro Person (Zahlung auch in US-Dollar und Euro möglich), müssen dann einen Moment warten bis wir die Pässe zusammen mit dem Rückgeld wieder erhalten.
Nachdem alles geregelt ist, können wir weiterfahren. Von der Grenze bis zur Touristenortschaft Victoria Falls fährt man für ca. 1 Stunde durch den Zambezi National Park. Auf dem Weg können wir einige Büffel und Elefanten sehen . Nachdem wir in Victoria Falls angekommen sind, parkt unser Driver das Auto und wir machen uns auf den Weg zum Gate. Diverse Aktivitäten wie Helikopterflug, Bungee Jumping etc. haben wir abgelehnt. Wir wollen den Walk gemütlich mit seinen verschiedenen Aussichtspunkten ablaufen. Und was soll ich sagen, die Fälle sind atemberaubend! Aus zum Teil über 100 Metern Höhe fällt der Sambesi in die Schlucht herab und erzeugt so ein unglaubliches Schauspiel. Schon nach kurzer Zeit sind wir durchnässt, was leider auch zum Ausstieg meiner Kamera führt (trotz Wasserschutz). Dies trübt die Stimmung etwas, dennoch können wir den Ausflug geniessen. Für den gesamten Weg benötigen wir etwa 2.5 Stunden. Gegen Mittag machen wir uns langsam aber sicher wieder auf den Weg zum Fahrzeug. Polin hat für uns im Lookout Café reserviert - also nichts wie hin. Das Café ist sehr schön gelegen, sodass man von der Terrasse aus über die Schlucht bis zur Eisenbahnbrücke sieht, welche Simbabwe mit Sambia verbindet. Das Essen schmeckt ebenfalls ordentlich. Nach dem Mittagessen geht es langsam aber sicher wieder zurück in Richtung Botsuana, allerdings nicht, ohne vorher noch einen ca. 1'200 Jahre alten Baobab zu besichtigen. Auf dem Rückweg vereinbaren wir mit unseren Mitreisenden einen Treffpunkt, damit wir nachmittags unsere Fotos austauschen können. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Silke & Klaus! Der Rest des Nachmittags wird am Pool gechillt bevor es wiederum ein leckeres Dinner gibt. Bei der River View Lodge hockt man mit anderen Gästen am Tisch und kommt schnell ins Gespräch. So verbringen wir den heutigen, lustigen Abend mit einem deutschen und einem Schweizer Pärchen .

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Es gibt auch Wildtiere bei den VicFalls

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Der Rundweg bietet verschiedene Ausblicke auf die imposanten Fälle

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Schon nach wenigen Minuten ist man klitschnass

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Die Gischt ist so dicht, dass man zwischendurch gar nichts mehr von den Fällen sieht

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Dagegen wirkt der Rheinfall zuhause wie ein Rheinfälleli

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Der Ausblick vom Restaurant
Teil 5629. Juli 2024
Tag 60 / 09.03.2024 – River View Lodge BO

Heute wird ausgeschlafen. Nach einem leckeren Frühstück besprechen wir, wie unsere weitere Reise aussehen soll. Gerne würden wir via Chobe Nationalpark und Moremi Game Reserve nach Maun reisen. Leider funktioniert die Buchung für die Campsites nicht so einfach, wie in den südafrikanischen Parks. Die meisten Campsites werden von privaten Firmen verwaltet und ein Online Buchungsportal gibt es nicht. Das heisst, man schreibt die Firmen einzeln an oder kontaktiert eine der vielen Agenturen. Zudem gibt es in Kasane noch die Möglichkeit, beim Sedudu Gate die Buchungen für Campsites von Kwalate Safaris (Ihaha, Xakanaxa und South Gate) und SKL Camps (Savuti und Khwai) vorzunehmen. Third Bridge wird von der Xomae Group verwaltet, das heisst diese Campsite können wir hier nicht vor Ort buchen. So ergibt sich schnell die gewünschte Route, nämlich Ihaha, Savuti, Khwai, Xakanaxa und South Gate. Da heute Samstag ist, sollte das Büro beim Gate gemäss Google geöffnet sein. Nur doof, dass James noch in der Werkstatt ist, denken wir. Just in diesem Moment sehen wir jedoch zwei nette Bushlore Mitarbeiter auf dem Lodge Gelände. Tatsächlich haben sie unseren LandCruiser abgeliefert und konnten auch alle Mängel beheben! Wirklich ein sehr toller Service. Glücklich darüber, breche ich alleine zum Gate auf, da Hannah nicht ganz fit ist. Dort angekommen muss ich feststellen, dass das Büro leider abgeschlossen ist. Auf Nachfrage bei den National Park Angestellten nebenan erfahre ich, dass die Mitarbeiterin wohl bereits nach Hause gegangen sei und auch erst wieder am Montag vor Ort ist. Nun denn, so gehe ich mit leeren Händen zurück zur Lodge, update Hannah und wir diskutieren das weitere Vorgehen. Zum Glück geht es meiner Freundin nach dem Mittagessen schon wieder besser, wollen wir doch heute um 15.00 Uhr eine Bootstour unternehmen. Wir entscheiden uns ebenfalls dafür, in der Lodge nachzufragen, ob wir noch eine Nacht anhängen können, damit wir am Montag ohne Stress die Buchungen vornehmen können und dann nicht noch am gleichen Tag bis Ihaha fahren müssen.
Gegen 15.00 Uhr wollen wir zu unserer Bootstour aufbrechen, müssen dieses Vorhaben jedoch ein bisschen nach hinten verschieben. Kurz nach Besteigen des Fahrzeuges, bittet unser Guide uns und die anderen Gäste, nochmals auszusteigen. Tatsächlich hat sich der Himmel bedrohlich verdunkelt und es schüttet wie aus Eimern. So bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten. 20 Minuten später, ist der ganze Spuk auch schon wieder vorbei und wir besteigen nochmals das Fahrzeug, mit welchem wir ca. 15 Minuten bis zur Anlegestelle fahren müssen. Dort angekommen wechseln wir den fahrbaren Untersatz. Von nun an geht es also mit einem Katamaran-Boot weiter. Für ca. 3 Stunden sind wir nun an der Chobe Riverfront unterwegs und in dieser Zeit können wir unglaublich viele Tiere beobachten. Büffel, Hippos, Krokodile, Elefanten, Schreiseeadler, Löwinnen und noch viele mehr . Ein Minuspunkt bei der Chobe Riverfront ist zweifellos die Anzahl der Touristenboote. Ich will gar nicht wissen, wie es hier während der Hochsaison aussieht. Als eine Gruppe Elefanten den Fluss queren will, fahren mehrere Boote sehr dicht an die Tiere heran und schneiden diesen zum Teil sogar den Weg ab. Zum Glück ist unser Guide zurückhaltender und hält genügend Abstand. Die Tiere schaffen es nach einiger Zeit und mehreren Richtungswechsel dann aber doch noch sicher ans andere Ufer.

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Zu Beginn der Tour regnet es nochmals heftig, aber nur kurz

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Alter, müder Büffel

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Ein Silberreiher auf einer Mission

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Immer freundlich "Hallo" sagen

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Die "Jagd" auf die Elefanten ist eröffnet

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Zum Glück schaffen es alle Tiere unbeschadet ans andere Ufer

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Das Thema "Abstand" wird unterschiedlich gehandhabt...

Fortsetzung folgt...
Teil 5729. Juli 2024
Fortsetzung Tag 60 / 09.03.2024 – River View Lodge BO

Viele der Boote zieht es danach weiter und schon bald haben wir die meisten Sichtungen wieder für uns. Unser Guide gibt uns spannende Infos zu den einzelnen Tieren und wir nehmen uns für jede Sichtung sehr viel Zeit. Als wir uns langsam auf den Rückweg machen, können wir schon von weitem eine Gruppe Rappenantilopen beobachten. Offensichtlich kommen die Tiere zum Fluss, um zu trinken - und zwar dort, wo wir vorhin noch die Löwinnen gesehen haben…Unser Guide macht sich auf den Weg, einige Boote stehen schon dort und als wir uns nähern, können wir eine der Löwinnen sehen, wie sie sich hinter den Bäumen an die Antilopen anschleicht. Die Gruppe scheint davon nichts zu bemerken, begibt sie sich doch nach dem Trinken ziemlich direkt in die Richtung der Löwin. Und so kommt es tatsächlich dazu, dass wir unseren 2. Kill auf dieser Reise miterleben können. Die Löwin sprintet hervor und die aufgescheuchten Tiere versuchen sich zu retten. Das Jungtier der Gruppe hat keine Chance - die Löwin macht kurzen Prozess mit dem Tier und zieht sich für ihr Mahl in das Dickicht zurück. Wow, was für eine Sichtung! Kurz darauf sehen wir die zweite Löwin, wie sie sich der Szenerie nähert und wohl gerne etwas vom Essen ab haben möchte. Inwieweit der Kill geteilt wird, können wir dann nicht mehr sehen, gehen dann aber natürlich trotzdem zufrieden zurück in Richtung Lodge, wo wiederum ein sehr leckeres Abendessen auf uns wartet!

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Die Krokis sehen gesättigt aus

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Uns hat es hier wahnsinnig gut gefallen. Überall wo man hinblickte, sprühte es vor Leben

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Schlangenhalsvogel

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Wir tippen auf Purpurreiher

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Das Wetter wurde immer besser




!ACHTUNG! Es folgen Bilder von der Löwin und dem Kill!





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Das Jungtier hatte keine Chance

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Das Schauspiel dauerte nur kurz...

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...zum Essen zog sich die Katze ins Gebüsch zurück
Teil 5802. Aug. 2024
Tag 61 / 10.03.2024 – River View Lodge BO

Heute ist chillen angesagt. Wir schlafen aus, entspannen am Pool, lesen und spielen mal wieder Brändi Dog. Hannah kann die Partien für sich entscheiden und es steht nun 5:4. Zum Abendessen gibt es traditional Seswaa mit Pap. Alles schmeckt wunderbar und nach einem weiteren lustigen Abendessen gehen wir zufrieden ins Bett .


Tag 62 / 11.03.2024 – River View Lodge BO

Vorbereitungstag für die nächste Etappe. Nach dem Frühstück fahren wir zuerst zu Bushlore und holen eine volle Gasflasche ab. Danach geht es weiter zum Office von SKL / Kwalate beim Sedudu Gate. Wir schildern der Mitarbeiterin unseren Plan und diese versucht, mit den einzelnen Camps Kontakt aufzunehmen. Sie möchte abklären, ob an den gewünschten Daten noch freie Plätze vorhanden sind. Zum Glück erreicht sie alle zuständigen Personen und so können wir die gewünschten Campsites buchen. Die Bezahlung ist dann leider nicht mit Karte möglich, sondern muss in Cash erfolgen. Insgesamt kostet der Spass ca. 8'000 Pula. Soviel haben wir natürlich nicht bei uns, also vereinbaren wir mit der Angestellten, dass wir das Geld holen gehen und sie in dieser Zeit die Quittungen ausstellen kann. Bei den ATM’s kann man nicht direkt 8'000 Pula abheben. Je nach Bank beträgt das Maximum 2'500 bis 4'000 Pula. Als dann auch noch ein ATM nach dem ersten Bargeldbezug aussteigt, müssen wir uns wo anders anstellen. Das ganze Prozedere dauert eine gefühlte Ewigkeit, aber genau deshalb haben wir auch diesen zusätzlichen Tag gewollt. So versuchen wir uns nicht stressen zu lassen und als wir endlich das Bargeld haben, geht es zurück zum Büro. Dort angekommen, bezahlen wir die Campsites und erhalten zwei Quittungen, einmal für die Kwalate Campsistes und einmal für die SKL Camps. Die Nationalparkgebühren sollen wir morgen beim Gate bezahlen, dies sei auch mit Karte möglich. Also gut, dann geht es jetzt weiter zum Spar, wo wir uns für die nächsten 7 Tage eindecken. Wir finden alles, was wir benötigen und machen uns danach auf den Rückweg zur Lodge. Dort angekommen, packen wir schon einiges wieder in unser Auto, verstauen die Lebensmittel an den entsprechenden Orten und können anschliessend noch etwas entspannen. Zum Abendessen gibt es heute ein Braai Buffet, welches wieder super schmeckt. Um Hannah’s Geburtstag vorzufeiern, habe ich einen separaten Zweiertisch organisiert. Da wir morgen früh raus wollen, gehen wir dann auch zeitig ins Bett!

Mit dem nächsten Kapitel kehren dann auch wieder die Fotos zurück 😉
Teil 5902. Aug. 2024
Tag 63 / 12.03.2024 – Chobe Nationalpark Ihaha Campsite BO

Wir schlafen eher mässig, aber sei’s drum. Wir bestellen zum letzten Mal leckere Omlette’s zum Frühstück, packen unsere restlichen Sachen zusammen und bezahlen die offenen Leistungen der Lodge. 5 Nächte in Kasane muss man bestimmt nicht verbringen und mit etwas besserer Planung hätten wir hier sicher auch etwas sparen können. Wenn man aber solange auf Reisen ist, dann tun solche Erholungsphasen zwischendurch sehr gut. Ausserdem kann man sich in Kasane locker einige Tage beschäftigen und auch die River View Lodge können wir gerne weiter empfehlen!
Nachdem der finanzielle Teil erledigt ist, geht es zunächst zur Tankstelle und wir füllen beide Tanks. Für die nächsten 7 Tage werden wir damit auskommen müssen. Ebenfalls reduzieren wir den Reifendruck und begeben uns anschliessend zum Sedudu Gate. Dort angekommen, werden wir von der Gate Mitarbeiterin mässig freundlich begrüsst und wir bezahlen unsere Zeche. Das ganze Prozedere dauert wieder eine Ewigkeit, aber damit muss man hier einfach leben. Die 7 Nächte kosten uns nochmals 5'080 Pula, welche wir mit der Karte bezahlen können. Danach heisst es endlich: Chobe NP wir kommen! Wir fahren dem Chobe River entlang und können viele Elefanten, Impalas, Kudus, Marabus und dergleichen sehen. Am Serondela Picnic Platz legen wir eine Pinkelpause ein und wechseln den Fahrer. Mehrere Abschnitte liegen direkt am Chobe River und die Aussicht ist herrlich. Wir kommen gut voran und so sind wir dann bereits um 12.30 Uhr beim Ihaha Campingplatz. Wir checken ein, werden von 2 freundlichen Mitarbeitern empfangen, tragen uns wieder in tolle Bücher ein und beziehen unsere Campsite. Das Camp ist wunderschön gelegen - direkt am Chobe River mit einigen Schatten spendenden Bäumen. Nach einem schnellen Mittagessen faulenzen wir eine Runde, spielen Brändi Dog und um 15.30 Uhr geht es nochmals auf eine kurze Tour zum Stretch Point Monkey Orange und zurück. Wir können wiederum einige Elis, Zebras und Giraffen in der Nachmittagssonne beobachten. Schliesslich sind wir bereits um 17.00 Uhr zurück und verspüren noch überhaupt keinen Hunger, also verschieben wir das Grillieren und essen zum Abendessen eine Packung Chips 😄. Wir haben beide WG Flashbacks, haha 😄 Sobald es eindunkelt, ziehen wir uns in unser Zelt zurück, machen unsere mobile Toilette ready und schlafen bald darauf zufrieden ein.

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Einer von vielen Marabus

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Den Vögeln scheint es hier sehr zu gefallen

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Aber nicht nur den Marabus gefällt es hier. Die Dickhäuter sind in noch grösseren Zahlen vertreten und stillen ihren Durst.

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Wir fühlen uns hier ebenfalls sehr wohl und geniessen unser bescheidenes, aber leckeres Mittagessen mit dieser tollen Aussicht.

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Am Nachmittag sehen wir dann die üblichen Verdächtigen. Mehrere Giraffen...

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...Elis...

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...und eine Kudu Familie 😊
Teil 6002. Aug. 2024
Tag 64 / 13.03.2024 – Chobe Nationalpark Savuti Campsite BO

Happy Birthday Hannah! Die Nacht war zwar etwas windig und regnerisch, trotzdem haben wir beide gut geschlafen. Nach dem Aufstehen gibt es zuerst mal ein leckeres Geburtstagsfrühstück für meine Freundin mit hübschem Ausblick auf den Chobe River . Da wir heute eine längere Strecke vor uns haben, trödeln wir aber nicht und machen uns nach dem «Zmorge» ans Abbauen und brechen um 8.00 Uhr auf. Auf dem Weg in Richtung Ngoma Gate sehen wir wieder einige Elefanten und Giraffen. Dort angekommen, tragen wir uns aus und fahren weiter zum Ghoha Gate. Bis Kachikau ist die Strasse super, nach Kachikau ist die Strasse leider nicht mehr so super. Trotzdem bringen wir auch diesen Abschnitt hinter uns und beim Ghoha Gate angekommen, tragen wir uns wieder ins heilige Buch ein 😄. Die restlichen 24 km sind dann wieder ziemlich gut befahrbar. Kurz vor dem Camp sehen wir einen einzelnen Elefanten und einen Gaukler.
Am Camp selbst werden wir freundlich empfangen und der nette Campmitarbeiter teilt uns einen anderen Campingplatz zu, da dieser mehr Schatten hätte. So machen wir es uns auf dem Platz RSV3 bequem und essen eine Kleinigkeit. Danach breiten wir die Hängematte aus, kühlen uns mit einer Eimerdusche ab und machen uns um 15.30 für einen weiteren Game Drive parat. Unser Weg führt uns zum Leopard Rock und zu den daneben liegenden Pitsi Pans. Dort angekommen, können wir zuerst 2 Löwenmännchen beim Nichtstun beobachten. Wir fahren anschliessend einige Meter weiter und können tatsächlich mehrere Elefanten, Zebras, Giraffen und ca. 15 Löwen beobachten, inklusive Jungtieren! Wow, was für eine schöne Sichtung bzw. nettes Geburtstagsgeschenk 😄. Wir können die Tiere eine ganze Weile beobachten, bevor wir zurück in Richtung Camp fahren. Dort angekommen kochen wir Poulet Piccata mit Reis und öffnen eine Flasche Fat Bastard, cheers!

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In Savuti werden wir von einem einzelnen Eli begrüsst, wie nett! 😉

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Einmal kurz den Kopf heben und abchecken, wer da so doof rumsteht 😛

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Ein Teil des Rudels chillt am Wasserloch, und behält die Dickhäuter und sonstigen Pflanzenfresser im Visier. Es folgen jetzt einige Bilder der Löwen, man möge es mir verzeihen 🙂

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Die Jungtiere bewegten sich von der einen Gruppe zur Anderen und wieder zurück.

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Wir konnten die Tiere eine ganze Zeit lang in Ruhe beobachten.

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Natürlich wurden auch Zärtlichkeiten ausgetauscht.
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