03/2024 SA + KTP + ein bisschen was drumherum

Reisebericht 157 Antworten · 15,2k Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2024 von bayern schorsch
1’625 Beiträge · seit 201504. Mai 2024 ·
Jetzt mal ganz ehrlich und unter uns. Ihr habt doch echt viel gesehen! Und ich hoffe, wenn Du Deinen Film zusammengeschnitten hast, werdet Ihr das auch so sehen.
Übrigens mein Motto ist: "wer vergleicht verliert". Und deshalb lässt man das hübsch bleiben!
Herzliche grüßt aus der fast Nachbarschaft,
Elisabeth
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Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200904. Mai 2024 ·
Grüss Euch zusammen,

lieben Dank bei der Gelegenheit auch an alle "Danke-Button-Drücker" und natürlich auch an alle "stillen" Mitleser.

@ Dandelion / Kordula:
Und überhaupt, auf unseren wiederholten Reisen ins südliche Afrika ist den Dandelions noch NIE ein Erdmännchen über den Weg gelaufen!! Kaum zu glauben, aber wahr. Diese Sichtung hätte mich persönlich jetzt SEHR erfreut.
Hallo Kordula, ja, da hast Du völlig recht. Wir hatten in SA Erdmännchen auch noch nie so nah und so schön erlebt wie in diesem Urlaub. Auch im KTP vor etlichen Jahren - "nichts", bzw. nichts Nennenswertes. Das war diesmal wirklich sehr schön.
Bei unserer Hochzeit auf der Bagatelle, da hatten wir Erdmännchen in großer Anzahl. Die sind beinah schon zahm, wir und unsere Hochzeitsgäste hatten eine große Freude. Eine Tochter von uns hat sich gar nicht mehr eingekriegt. ERDMÄNNCHEN - die absoluten Favoriten!

@ BMW:
Hi und grüss Dich, das ist schön, dass Du auch noch immer mit an Bord bist.
......auch wenn der "Oberlöwe" Claus sich noch so leise zu setzen versucht 😄 😄 😄 😄 😄
ich hab nicht geschwindelt. Es war tatsächlich so. Ich komm, der Löwe zieht ab! 😈
(owohl ich ganz ganz leise war)

@ Nacho / Silvia:
Mit der Unterkunft hast du natürlich Recht. Wir packen auf unseren Touren ja keine Koffer aus und brauchen daher die Schränke auch nicht und die Nahrungsmittel kann man irgendwo hinstellen wo es nicht so schmuddelig ist. Wichtig sind die Terrasse, der Ausblick und ein vernünftiges Bett.
Danke fürs zurechtrücken der Prioritäten 😁
Das ist wohl so. Schau ja nicht hinter die Kulissen, denn da könnt´s Dir so manches mal vergehen.
Koffer auspacken machen wir bei drei Nächten Aufenthalt an einem Ort schon, aber da auch nicht alles. Immer nur einen Teil, Du must ja sonst wieder alles einpacken. 🤩 😉

@ sphinx Elisabeth:
Hi "fast" Nachbarin,
Übrigens mein Motto ist: "wer vergleicht verliert". Und deshalb lässt man das hübsch bleiben!
stimmt schon, aber man spitzelt halt doch immer zu anderen Reiseberichten. Aber unterm Strich hat das alles wunderbar gepasst. Der Beginn war a bisserl holprig. 🙂

Bis dann,
der bayern schorsch
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Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200905. Mai 2024 ·
23. März 2024, Samstag, Umzug von Nossob nach Augrabies:

Ich glaub, ich hab das schon mal irgendwo in meinem Reisebericht erwähnt. Zu Hause, wenn man am Laptop die Tagesstrecken plant, dann sieht das alles recht locker aus und 500 km fühlen sich da nicht so an, als wären sie nicht zu schaffen.

So ging es uns bei der heutigen Etappe. Nossob bis Twee Revieren, das sind schon mal 160 km, danach weiter nach Upington mit 250 km und als Schlußspurt noch nach Augrabies mit rund 120 km, in der Summe = 530 Kilometer (!!!)

Nun, in der Theorie ist das alles machbar, aber wenn du dann mal im Auto sitzt und Kilometer um Kilometer herunterspulst, dann ist das vom Grundsatz her völliger Irrsinn. 😈

Aber der Reihe nach:

Unsere Frühstücksstullen haben wir schon am Vortag geschmiert, die Koffer und alles andere Zeugs ist bereits im Auto, wir müssen nur noch die Coolerbox reintun und eine Kanne Kaffee machen. Das klappt bei uns hervorragend, darin sind wir geübt. 20 Minuten nach 06.00h stehen wir an der Rezeption, und siehe da, wir sind um diese nachtschlafende Zeit nicht die Ersten, die hier unterwegs sind. Nummer 4, das sind wir, und so wird es schon bald 06.45h, bis wir beim Southgate rausfahren können. Zum Glück für uns sind die drei anderen Frühaufsteher alle beim Northgate rausgefahren, was für uns bedeutet – freie Fahrt! 🙂

Und wir düsen los. Schnell, aber auch nicht zu schnell, nicht, dass wir an einem der Wasserlöcher, die auf der Strecke liegen, irgendetwas verpassen. Ich mach´s kurz – gesehen haben wir nichts, gefahren sind wir viel, und die Kaffeepause, wo wir dann unseren Frühstückstoast verdrücken, kommt uns wie gerufen

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Ein Glanzstar bettelt um Futter. Wir geben ihm natürlich nichts, denn er wird heute noch viel genug von den ganz
„G´scheiten“ bekommen, da sind wir uns sicher

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Etwas weiter sehen wir, dass es hier in der Nacht anscheinend recht stark geregnet hat. Die Oryx brauchen erst gar nicht zum Wasserloch laufen, denn Wasser gibt´s grad genügend:

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und dieser Vogel hier, den ich einen Pygmy Falcon / Zwergfalke nennen würde (der Zwergfalke 😄 war falsch, es ist ein Lanner Falke)

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nimmt grad ein Morgenbad.

Die Landschaft ist wie immer grandios

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Dass es wirklich viel geregnet hat, sieht man beim nächsten Bild

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und dem Tawny Eagle („TONI IGEL“) scheint das auch recht gut zu gefallen:

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Heute im Nachhinein weiß ich nicht mehr, wie lange wir für diese 160 km im Park gebraucht haben, aber es hat sich ganz schön hingezogen. Ich denke, mit 3 oder 3 ½ Stunden waren wir flott unterwegs und können fast schon von Glück reden, keine supertollen Sichtungen gehabt zu haben.

In Twee Revieren tanken wir unseren Tucson voll, die Reifen bekommen die nötige Luft, und schon können wir auschecken. Das geht hier alles „ratz-fatz“:

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Von Twee Revieren bis nach Upington sind es schlappe 250 km, hier kann unser Tucson zeigen, was er kann, und auf Teer ist der Wagen wirklich mehr als in Ordnung. Wir fahren mitten durch Uptington durch und überlegen noch, ob wir irgendwelche Vorräte nachkaufen müssen, sind uns aber schnell einig - wir brauchen nichts, denn wir haben in Augrabies nur noch 2 Nächte in self catering, da sollte das Zeugs incl. Weinvorräte locker ausreichen.

Also geht´s weiter Richtung Augrabies, aber wir haben Hunger. Vielleicht hätten wir doch in Upington irgendwo eine Kleinigkeit essen sollen, aber das hätte uns nur aufgehalten. Also fahren wir weiter, und kurz hinter dem Country Hotel Kakamas treffen wir auf einen Padstal. „Die Pienk Padstal“, der kommt uns ja wie gerufen. Schnell ordern wir eine Tasse Kaffee, dazu so eine Art Tortilla, gefüllt mit Hühnchenfleisch und Ananas, serviert das Ganze mit einer Ladung Pommes, das hat zu 100 % gepasst und war richtig lecker.

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Ein lohnenswerter Stop, hier würden wir immer wieder eine Pause machen.

Und dann sind wir bald da – Augrabies Nationalpark, hier haben wir uns für 2 Nächte eingebucht:

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Wir wollten da immer schon mal hin, aber irgendwie hat´s bisher nie so recht gepasst. Eigentlich hätten wir hier gerne das Gorge-Chalet gebucht, das um die 10 km von der Hauptlodge entfernt als Honeymooner-Chalet 😘 😘 😘 hochgelobt wird. Leider war es zu unserer Zeit fully booked (und wir haben die Unterkünfte schon bald ein Jahr im Voraus gebucht), also haben wir einen der Bungalows in der Hauptlodge genommen. Typische San-Parks Bungis, aber unterm Strich so, dass man sich wohlfühlen kann. (zumindest so einigermaßen) 🤨 😕

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Wir räumen unsere Sachen notdürftig ein, füllen den Kühlschrank und dann schauen wir gleich mal zu den Fällen runter, die vom Restcamp über kurze Wanderwege, teilweise über Holzstege, zu erreichen sind.
Es sind schier unglaubliche Wassermassen, die hier über den Hauptwasserfall, der eine Höhe von knapp 60 Metern hat, herunterschießen. Ein wirkliches Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen darf, wenn man hier in dieser Gegend unterwegs ist. Wir waren beeindruckt und es hat uns ausgezeichnet gefallen.

Was uns nicht so gut gefallen hat – es waren unserer Schätzung nach 60 % der Plattformen, von wo aus man den schönsten Blick auf die Fälle hätte, gesperrt. Man hatte hier vor etlichen Jahren massive Schäden durch Überschwemmung und Hochwasser, und wie das halt bei SAN-Parks so ist, es wird schon gerichtet, aber das dauert. Wir haben das schon für sehr schade empfunden, haben aber einfach das Beste draus gemacht.

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Absolut beeindruckend, das muss man auch im Film festhalten

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und die Dassies lassen sich durch die Touristen kaum stören

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Zurück in unserem Bungalow bereiten wir das Braai vor. Dummerweise geht ein derartiger Wind, so dass wir keine Chance haben, ein vernünftiges Feuer hinzubekommen. Also wird kurzerhand in der Küche gebrutzelt. Das bekommen wir auch einigermaßen hin, aber ist natürlich alles nicht so prickelnd. Gegessen wird draußen, die Baboons sind allgegenwärtig, so dass wir uns nach dem Abendessen nicht mehr lange halten wollen. Es ist arg windig, und innen wartet ein waschechtes Kuschelbett, was ja für San-Parks-Verhältnisse schon ein gewisses highlight darstellt.

Wir sind eh sehr müde, denn der Tag mit der langen Anreise war anstrengend, und obwohl im Häuserl nicht nur ein penetranter Geruch nach Putzmitteln sondern auch ein fürchterlicher Muffelgestank war, haben wir recht gut geschlafen. 🤩

Um einigermaßen frische Luft zu bekommen, haben wir die Türen einfach aufgelassen in der Hoffnung, dass Baboons in der Nacht ebenso ihren Schlaf brauchen. 😉
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zuletzt bearbeitet 06. Mai 2024
8’771 Beiträge · seit 201005. Mai 2024 ·
Guten Abend Claus,
bayern schorsch schrieb:
und dieser Vogel hier, den ich einen Pygmy Falcon / Zwergfalke nennen würde
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Also ich würde ihn Franz nennen..... oder nee, vielleicht doch eher Lanner Falcon 😎 . Süß, wie er badet!

Und sorry, wenn ich dich nochmal korrigieren muss:
und die Dassies lassen sich durch die Touristen kaum stören
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Das ist doch kein Dassie/Klippschliefer, sondern einer der sehr seltenen Wüstenlöwen (wichtig: man muss dieses Wort ganz monoton und unbeeindruckt aussprechen, sonst wirkt es nicht so gut.... 😗 ), wie wir neulich in einem anderen Thread, bzw. in dem dort verlinkten Video lernen durften 😉 .

Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2024
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200906. Mai 2024 ·
Hallo Bele,

vielen Dank für die Richtigstellung.

Viele Grüße
bayern schorsch
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Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200906. Mai 2024 ·
24. März 2024, Sonntag, Tag 2 im Augrabies Nationalpark:

Noch ein Wort zur Lodge und den Einrichtungen. Die Rezeption war mit freundlichen Damen besetzt, und wir hatten eine „Beschwerde“, oder sagen wir mal besser eine Nachfrage resp. Anregung.
Und zwar wollten wir nachfragen, ob man denn nicht in die großen Plastikabfalltonnen, die bei uns in der Küche stehen, eine Plastiktüte reintun könnte. Ja, sagt mir das nette Fräulein, sie schaut dann gleich, muss aber vorher noch andere Gäste abfertigen mit check out usw.

Gut, also warten wir, und wir warten bestimmt 20 Minuten. Zwischendrin gehen wir in den shop, der hier sehr gut sortiert ist. Wirklich sehr gut, wir finden sogar, dass der Shop in Augrabies der beste Shop überhaupt von San-Parks ist. Übrigens haben wir hier am Nachmittag die „Mitbringsel“ für unsere Enkelkinder gekauft. Safari T-Shirts, mit vielen Löwen drauf, die haben sich gefreut!

Dann schauen wir wieder bei meiner Freundin vorbei. Sie ist immer noch schwer beschäftigt mit check-out, und dann denk ich mir, die soll mich gern haben, dann halt ohne Plastiktüte.

Kopfschüttelnd verlassen wir die Rezeption, wir wollen nämlich heute im Park einen game-drive machen. Unser Kamerazeugs liegt noch im Bungalow, außerdem müssen wir noch den Abwasch vom Frühstücksgeschirr machen. Alles halb so schlimm, und in die Abfalltonne legen wir halt dann unsere eigenen, wenn auch deutlich zu kleinen Müllbeutel rein, damit unser Abfall nicht lose und unappetitlich im Eimer liegt.

Und dann geht´s los. Den Plan, den wir an der Rezeption bekommen haben, den nehmen wir mit, und so wissen wir, wo und wie wir den Park erkunden können. Als Allererstes steuern wir mal das Gorge Chalet an. Und ja, das hätte uns schon sehr gut gefallen, die Aussicht in die Schlucht ist grandios:

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Klippspringer beobachten uns sehr genau, wohin wir laufen. Denen kommt nichts aus:

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Unterwegs kommen wir an einem kleinen, aufgestauten See vorbei. Der Oranje hat mehr Wasser, als wir uns gedacht haben:

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Von der Schönheit der Landschaft sind wir richtig positiv überrascht, irgendwie war die Vorstellung eine ganz Andere:


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Dazwischen sieht man auch das ein oder andere Tier:

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und dann sind wir auch schon wieder zu Hause in unserem Chalet. Zuvor schauen wir noch im shop vorbei und kaufen T-Shirts für unsere Kleinen. Der Shop ist richtig gut sortiert, und in der Gefriertruhe lacht uns eine Boorewurst vom Upingtoner slaghuis an. Die würden wir gerne kaufen, aber Fleisch ist noch genügend da, das wird heute Abend gegrillt und ist noch so viel, dass es leicht ausreichend ist, wenn nicht sogar zu viel.

Im Chalet angekommen stellen wir fest, dass unsere Plastikbeutel, die wir vormittags noch schön im Abfalleimer drapiert haben, von unserer Putzfrau allesamt entsorgt wurden. Also haben wir wieder einen Abfalleimer ohne Inlet. Irgendwie nicht ganz einleuchtend, aber was solls.

Zum Glück ist der Wind heute Abend nicht gar so stürmisch wie gestern, so dass wir unsere letzten Fleischvorräte verputzen können. Kudu und Eland, dazu griechischen Salat, Buternuts und unser mittlerweile schon zur Gewohnheit gewordenes geröstetes Koblauchbrot.

Wie immer genießen wir unser Dinner, denn es ist einfach nur schön, hier in freier Natur sein Abendessen einzunehmen.

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Fazit zu Augrabies:

Sofort wieder! 🙂 🙂 🙂
Der Nationalpark ist wirklich außerordentlich schön, und das nicht nur wegen der Wasserfälle. Klar sind die Fälle die Hauptattraktion, aber auch der Park, wo wir heute einen game-drive unternommen haben, ist mehr als sehenswert.
Die Rezeption nebst Shop und Restaurant war in Ordnung, der shop sogar „sehr in Ordnung“. Das Restaurant haben wir nicht genutzt, hat aber auch recht gut ausgeschaut. Die Affen sind eine Plage, da sollte sich die Parkverwaltung etwas einfallen lassen.

Unser Bungalow war so richtig typisch San-Parks. Da ging keine Schublade „wie geschmiert“, und es war auch geputzt, aber wie halt. Und insgesamt hat uns das hier im Restcamp doch einen eher heruntergekommenen Eindruck vermittelt. In den Häuschen ist eine schlechte Luft, und das nicht nur wegen dem Gestank nach Putzmitteln. Es war einfach muffelig, was man aber auch verstehen kann ob der Überflutungen, denen die Häuser anscheinend alle paar Jahre ausgesetzt sind.

Trotzdem würden wir nach Augrabies gern nochmal herkommen. Die Fälle und der Park sind super, aber wir würden auch nur dann wiederkommen, wenn wir das Gorge-Chalet buchen könnten. Denn ich geb´s ja zu – für uns sind die Unterkünfte schon sehr wichtig. Das Gorge muss ein Traum sein, die Unterkünfte im Restcamp sind „na ja“.
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zuletzt bearbeitet 06. Mai 2024
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200906. Mai 2024 ·
25. März 2024, Montag, von Augrabies nach Papkuilsfontein:

Es geht heimwärts, und auch heute steht uns ein langer Fahrtag bevor.
Wir packen unser Zeugs zusammen und vergessen natürlich nicht, auch unsere Sitzkissen mitzunehmen. Wie gut, dass die Kissen Befestigungsschnüre haben, denn sonst hätten die Baboons sich mit unseren Kissen wohl ein Schlaflager gebaut.

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Wir haben Papkuilsfontein als Zwischenstation auf dem Weg runter nach Stellenbosch und dann nach Kapstadt gewählt, so dass wir heute rund 400 km Strecke vor uns haben. Von Augrabies nach Kakamas sind es nur wenige Kilometer, und dort haben wir drei Möglichkeiten:

1. Über die R27 runter nach Calvini und dann westwärts bis nach Papkuilsfontein
2. Über die N 14 bis nach Pofadder und dann weiter über die R 358
3. Auf dem direktem Weg laut Navi, alles über Nebenstrassen (die kürzeste Strecke)

Wir entscheiden uns zunächst bei Kakamas so zu fahren, wie uns das bereits zu Hause vorinstallierte Navi vorschlägt. Nämlich über den direkten Weg, alles nur gravel road, alles nur Nebenstraßen. Nach 10 km übelster Road denk ich mir, das kann doch gar nicht stimmen, dass wir hier in einer Gegend rumgurken, die uns unmgöglich zum Ziel führen kann.

Also schauen wir in der Karte nach und entscheiden uns so, wie der bayern schorsch das für richtig erachtet. Über Pofadder, und dann runter über die R358, die ist dick und fett in der Karte eingezeichnet, die ist mit Sicherheit geteert. 😕
Von wegen – wir sind, seit wir im südlichen Afrika unterwegs sind, noch nie eine derart schlechte Rumpelpiste gefahren. Die R358 war nämlich in einem sehr schlechten Zustand, gespickt mit mehr als faustgroßen Felsbrocken, es war regelrecht eine Slalomfahrt, und das über immerhin rund 300 Kilometer. Wie sagte uns doch die Wirtin bei Ankunft in Papkuilsfontein: „oh – I´ve never driven this road in my life“. 😈

So weit, so schlecht, irgendwann haben wir´s ja geschafft und arg ärgerlich war für mich, dass meine Schorschine absolut dagegen war, über Pofadder und die R 358 zu düsen. Hätte ich nur auf sie gehört, aber nein, der Herr wollte ja seinen Sturkopf unbedingt durchsetzen. Ein Fehler!

Um 07.30h morgens sind wir losgefahren, um 15.00h waren wir in Papkuilsfontein, und Pausen haben wir zwei mal gemacht. Einmal, um in Pofadder unseren Tucson vollzutanken, und das zweite Mal, um diesen schönen Geier zu fotografieren

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Nach 7 ½ Stunden Fahrt sind wir dann da. Papkuilsfontein, welch ein Idyll, und wir haben uns für das Häuschen „The Rondekraal“ entschieden. Hier gleich mal ein paar Bilder von außen, damit man sich eine Vorstellung machen kann:

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Der Innenbereich vom ehemaligen Schafstall lässt keine Wünsche offen. Es ist alles, aber auch wirklich alles vorhanden, was man für ein self-catering-Vergnügen braucht, die Bude ist in einem ganz hervorragenden Zustand, und das Ganze wird noch durch ein herrlich bequemes Kuschelbett getopt:

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Für das Abendessen haben wir uns aufgehübscht. 😘
Klar, es hätt´auch die kurze Short und die Wanderklamotten ausgereicht, aber in diesem Rahmen, in diesem Ambiente – da haben wir uns am offenen Kaminfeuer bei einem Gläschen Rotwein in die richtige Stimmung gebracht:

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Derweil haben wir den Eindruck, als würde sich draußen ein Gewitter zusammenbrauen: 😐

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Wir haben uns nämlich im „The Rondekraal“, nachdem wir uns in diesem Urlaub bereits 16 x (!!!) selbst versorgt haben, dafür entschieden, dass uns das Abendessen vom Farmhaus geliefert wird. Und logischerweise gibt’s auf einer Schaffarm Lamm. Und ohne zu übertreiben, es war das beste Lamm „ever“, so gut haben wir Lammfleisch noch nie gegessen, und schon allein das Anrichten des Dinners, das von der Köchin des Farmhauses erledigt wurde, sucht seinesgleichen.

Was für ein Ambiente, was für eine supertolle Stimmung. 🙂 🙂 🙂


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Übrigens: hier auf der Schaffarm Papkuilsfontein gibt es 3 oder 4 Chalets, alle weit voneinander entfernt, so dass man vom Nachbarn nichts mitbekommt. Hier ist man völlig ungestört, und wir haben uns für das „The Rondekraal“ entschieden, Dank einer wie immer super Empfehlung von unserer lieben Freundin Kerstin Esmeralda, die ja für derartig ausgefallene Unterkünfte ein sehr glückliches und gutes Händchen hat. Kerstin, lieben Dank nochmal an dieser Stelle für diesen tollen Tipp!
das ist von Conny .... 😘
das ist von mir ..... 😘

Es sind hier auf Papkuilsfontein allerlei Aktivitäten geboten:

Mountainbiking (Fahrräder gibt´s im 2 km entfernten Haupthaus), Wanderwege, Schwimmen im Canyon und am Wasserfall, Schwimmen im Rockpool, Farmrundfahrten und für uns das highlight der Aktivitäten ist ein Ausflug zum sundowner point am Canyon. Da kann man entweder selbst mit dem Auto hinfahren, oder man fährt mit dem Bike. Absolut lohnenswert. Wir haben das untertags gemacht, es muss aber abends ein ganz besonderes Schmankerl sein.

Hier ein paar Bilder von unserem Ausflug zum Canyon, der aber erst am nächsten Tag stattgefunden hat:


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„The Rondekraal“ – in der Morgensonne erscheint das Häuserl gleich noch hübscher:

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Eine letzte Abkühlung im herrlichen kleinen Splashpool,

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Und dann heißt es Abschied nehmen von einem Fleckchen Erde, wo wir unbedingt nochmal hinkommen möchten, dann aber vielleicht zur Blumenblüte und vor allem aber nicht nur eine Nacht, sondern länger.

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Fazit Papkuilsfontein / The Rondekraal:
Ein wunderschöner Ort, den wir gerne nochmal besuchen möchten. Müssten wir eine ranking-Liste über unsere Unterkünfte erstellen, die wir in den letzten 15 Jahren hier im südlichen Afrika besucht haben, dann wäre The Rondekraal ganz weit oben, wahrscheinlich sogar unter den Top 3.
Schorschine und ich haben uns regelrecht in diesen Ort verliebt. 😘
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zuletzt bearbeitet 06. Mai 2024
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200907. Mai 2024 ·
26. März 2024 Dienstag, von Papkuilsfontein nach Stellenbosch

So war das auf der Schaffarm Papkuilsfontein, und heute nach unserem Kurzausflug zum Canyon (über den wir aber gestern schon im Vorhinein berichtet haben), geht´s vor zum Haupthaus – Schlüssel abgeben.

Schade, dass unsere Wirtin nicht da war. Eine unglaublich charmante Frau, dazu mit einer Ausstrahlung, die seinesgleichen sucht. Drei Jungs hat sie zur Welt gebracht, der Älteste ist beim studieren, die beiden Jüngeren gehen noch zur Schule und helfen auf der Farm. Was die Familie dort in dritter oder vierter Generation geschaffen hat, das ist schon unglaublich. Der junge Mann, ich mein er hieß Konrad, macht uns die Rechnung fertig und dann sind wir auch schon „on the road again“.

Unsere heutige Strecke ist nicht all zu weit, und wir haben uns für die letzten beiden Nächte dieses Urlaubs lange überlegt, wo wir hinfahren sollen. Es sollte nochmal ein richtiger Kracher und ein ganz besonderer Abschluss dieser tollen Reise sein. 🙂

Letztendlich haben wir uns dann für die 5 Sterne accomodation

🙂 🙂 🙂 Aaldering Vineyards and Wines Luxury Lodge in Stellenbosch 🙂 🙂 🙂
www.aaldering.co.za

entschieden. Und das war nun tatsächlich nochmal ein Knaller der Extraklasse.

Zuvor aber nochmal zurück zur heutigen Fahrt. Über Clanwilliam, Citrusdal und Porterville sind es rund 350 km, google maps gibt uns 4 Stunden Fahrt vor, was auch ungefähr stimmt, wären da nicht die vielen kilometerlangen Baustellen, die es tatsächlich in sich haben. So waren es dann letztendlich in der Summe rund 5 Stunden, die wir unterwegs waren, und die Fahrt war kurzweilig und landschaftlich sehr schön.

Übrigens, diese Baustellen, wo man unter Umständen durchaus gezwungen ist, mal 20 oder 30 Minuten warten zu müssen, können recht interessant sein, wenn man denn die Augen aufmacht. Da gibt es Autofahrer, die vertreten sich die Beine und ziehen aus der Hosentasche irgendeinen Schokoriegel. Die Verpackung des Riegels wandert von der linken in die rechte Hand, von dort wieder zurück in die linke Hand und nach einigen Momenten liegt das Papierl dann auf dem Boden. Der nächste Wind nimmt´s mit, und schon ist das Papier entsorgt. Ich mein, es steht uns ja wirklich nicht zu, in einem fremden Land die Leute anzusprechen, dass sie etwas „verloren“ haben, aber es ist eine Schande, wie sich die Einheimischen ihr eigenes Land mehr oder weniger kaputtmüllen. Ein Irrsinn, der seinesgleichen sucht. 😈

Noch so ein Irrsinn fällt uns dann spätestens an der Ampel der Baustelle auf. Die Ampel ist auf „grün“, der Verkehr läuft flüssig durch, aber doch steht neben der Ampel eine meist weibliche Person, die wildfuchtelnd ihre rote Fahne schwenkt. Wir fragen uns, wieso sie das tut, und trotz scharfer Überlegung kommen wir nicht dahinter. Na ja ….

Zurück zu Aaldering, das ist ja nun wirklich ein highlight, hier mal ein paar Bilder dazu:

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und hier ein paar Bilder vom Innenbereich:

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Die Aaldering Luxury Lodge liegt etwas außerhalb von Stellenbosch im malerischen Devon Valley, inmitten von Weinbergen, kleinen Seen und ganz viel „Grün“. Hier ist der richtige Ort, um – wie bei uns – von einer langen Südafrika-Reise einfach mal „runterzukommen“. Wir wurden hier verwöhnt, dass es besser ganz einfach nicht geht. Die Lodge verfügt über drei Chalets, die sich nebeneinander hinter einem bald 30 Meter langen Infinitypool befinden. Von der Terrasse aus hat man auf den Pool, die Seen und das Weingut einen perfekten Blick, und die Besitzerin Jacqueline kümmert sich mit ihrer Crew um das Wohl der Gäste. Die Chalets sind sehr schön ausgestattet, es fehlt nicht mal ein offener Kamin, den wir natürlich abends, wenn es etwas kühler wurde, gerne genutzt haben.

Ein netter „Gag“ waren die gehissten Fahnen neben dem Pool. 🙂
Hier weiß man gleich, mit welchen Landsleuten man es hier auf Aaldering zu tun hat. In unserem Fall waren unsere Nachbarn ein Paar aus der Schweiz und ein Paar aus England.

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und auch über die drei Weinproben haben wir uns sehr gefreut. Ein Rotwein „Lady M“, ein Rose Pinotage und ein Chardonnay, dazu werden dem Gast noch ausreichend Käsestangen und Kekse bereitgestellt, man verhungert und verdurstet also auch hier nicht:

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Den Chardonnay haben wir sofort geköpft, ein ganz vorzüglicher Weißwein. Die beiden anderen Flaschen, nämlich der Lady M und der Pinotage zieren zu Hause unsere Afrika-Ecke. Schau ma mal, wie lange sie dort überleben, ich befürchte aber, nicht all zu lange!

Zum Abendessen wollen wir eigentlich gar nicht mehr weg, aber Käsestangen und Kekse reichen uns halt doch nicht, und so sind wir gleich hier beim Aaldering um die Ecke in ein Restaurant gefahren. Nichts Besonderes, wir wissen heute nicht mal mehr den Namen des Lokals.

Wir sind hundemüde. Die Fahrerei, die Eindrücke hier auf dem Weingut, wir sind regelrecht „erschlagen“. Es sind so viele Erlebnisse, die den ganzen Tag über auf uns einströmen, und da wird man müde dabei. Wir schwimmen nochmal im herrlichen Pool, der aber fast a bisserl kalt ist, und fallen darauf ins Bett zu einer wirklich guten Nacht.
Morgen geht´s weiter, der vorletzte Tag in Südafrika, wir werden noch einige Weingüter besuchen und träumen davon schon in der Nacht.
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zuletzt bearbeitet 07. Mai 2024
34 Beiträge · seit 201207. Mai 2024 ·
hallo Claus,

danke für deinen tollen Reisebericht, ich war immer dabei, obwohl ich noch nie im KTP war. Aber jetzt hast du für mich wieder bekannte Ziele erreicht und meine Erinnerung an Papkuilsfontein aufleben lassen. Wir waren zwar im Nachbarhaus untergebracht, das Essen und vor allem die Menge ist uns aber in guter Erinnerung. Wir waren 3 Tage vor Ort und mussten die Köchin täglich bitten, weniger zu kochen und bringen, am 3. Tag war sie schon ein wenig verzweifelt und in Sorge, ob wir wohl nicht verhungern.

Jetzt freue ich mich noch auf eure nächste Station und bin sicher, es war dort ganz toll.

LG
Astrid
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200907. Mai 2024 ·
Guten Abend zusammen,

@ Astrid:
Super, dass Du noch bei uns mitfährst! Kaum ist man aus dem KTP draußen, schon steigt die Großzahl der Passagiere aus. Um so mehr freut es mich, dass Du immer noch mit an Bord bist.
obwohl ich noch nie im KTP war
na, dann wird´s aber höchste Zeit!
Aber jetzt hast du für mich wieder bekannte Ziele erreicht und meine Erinnerung an Papkuilsfontein aufleben lassen. Wir waren zwar im Nachbarhaus untergebracht, das Essen und vor allem die Menge ist uns aber in guter Erinnerung.
Oh ja, die Mengen waren schon beträchtlich. Aber - wir haben das komplette Fleisch weggeputzt. Es war zwar viel zu viel, aber wir konnten nicht widerstehen. Es war einfach nur köstlich!

Bis dann, ich mach jetzt dann gleich noch weiter,
der bayern schorsch
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Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200907. Mai 2024 ·
27.03.2024 Mittwoch, Tag 2 in Stellenbosch / Aaldering

Wir haben gut geschlafen, und die erste Beschäftigung ist ein ausgiebiger Morgenschwumm im herrlichen Infinity-Pool. Dann geht´s runter zum Frühstück, das man im Wine-Tasting-Room des Weingutes einnimmt. Kaum angekommen, wird man schon umsorgt. Kaffee, Tee, Säfte, Obstteller, Wurstteller, Marmelade, Müsli und Eierspeisen, was und wie immer man die Eier mag. 🙂

Stellvertretend für das gesamte breakfast hier nur ein Bild vom Obstteller. Das hat jeder Gast so bekommen:

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Wir kommen mit unseren Nachbarn während des Frühstücks ins Gespräch. Zunächst die Schweizer, dann die Engländer. Die Engländer sind eher zurückhaltend, die Schweizer babbeln sofort drauf los. Das gefällt dem bayern schorsch, der ja auch gern ein Babbler ist, 😉 und so entwickelt sich ein sehr interessantes Gespräch, in erster Linie und unter anderem auch über die Lufthansa. Die beiden Schweizer arbeiten nämlich bei Swiss-Air, und für uns war das höchst interessant, was uns das sympathische Paar von deren Arbeit erzählt hat.

Dann kommt die Inhaberin, Jacqueline, und die möchte wissen, wie wir geschlafen haben und wie die Nacht war. Ein richtig liebe Person ist die Jacqueline, und auch was sie uns alles erzählt über das Weingut und über ihre Familie ist für uns total interessant.

„Wie die Nacht war“, das sag ich ihr natürlich nicht, denn darüber spricht man nicht. Was sie uns aber mit auf den Weg gegeben hat, war ein richtig guter Tipp. Nämlich, so sagte sie, machen es viele ihrer Gäste so, dass man mittags in einem schicken Weingut ein schickes Lunch zu sich nimmt, und abends dann auf der Terrasse der Aaldering Lodge den sundowner. Man ist ja eh vom Mittagessen noch gut satt, so dass Käsestangen & Co oder auch ein kleiner Einkauf in einer Bäckerei oder Metzgerei ausreichend sein sollten. Ein wirklich guter Tipp, den wir auch beherzigt haben, und dann geht´s auch schon los

Das Weingut Simonsig steht ganz oben auf unserer Liste, denn das war unser Hochzeitssekt vor 3 Jahren und wir wollen wissen, wie dieses Weingut aussieht.

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Also – vom Hocker hat´s uns jetzt nicht grad geschmissen. Der Wein incl. Sekt war gut, das Ambiente ehrlich gesagt nicht aufregend. Das war zwar alles in Ordnung, mehr aber nicht. Nur der Simonsig-Sekt, der hat uns genau so gut geschmeckt wie bei unserer Hochzeit in Namibia. 😘 🙂 😘

Das nächste Weingut: Mountain Wineyard „Thelema“, in herrlichster Landschaft:

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und dann kommt wieder das, was wahrscheinlich jeder irgendwann mal mit sich machen lässt. Ein „g´stelltes“ Foto 😠 , weil der Hintergrund doch gar so schön ist. Und dann heißt´s immer, kurz bevor abgedrückt wird – „Bauch einziehen“, und das kommt dann raus dabei:

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Thelama hat uns auch nicht zu 100 % überzeugt. Wir hatten zwar eine supernette Bedienung, aber wir wollten auch eine Kleinigkeit essen, so ganz nach dem Tipp unserer Aaldering-Jacqueline, aber das bisserl Käse, was hier als Weinbegleitung angeboten war, war schon etwas mau.

Wir überlegen, wo wir sonst noch hindüsen könnten. „Delaire Graff“, das hört sich doch gut an und hat super Berwertungen, da schauen wir mal auf die Schnelle vorbei. Dort angekommen (es liegt ja auch gleich um die Ecke) stellen wir fest, dass die Parkplätze schon sehr gut belegt sind. Aber wir versuchen es trotzdem und gehen vom oberen Parkplatz runter bis zu den Gebäudlichkeiten, wo man das Restaurant vermuten könnte. Das freundliche Fräulein an der Rezeption schüttelt energisch den Kopf – fully booked, es gibt nicht einen freien Platz, und außerdem sind wir ja schon etwas spät dran.
Ja ja, das hat sie ja recht, aber was sollen wir nun tun? Das Fräulein sieht unsere Verzweiflung mit einem Blick und schlägt vor, sie könnte ja mal beim Weingut Takara anfunken, wie´s bei denen aussieht. Und siehe da, wenn wir die nächsten 20 Minuten dort erscheinen, dann …

Also nichts wie weg hier, und weil der Weg bis zum Autoparkplatz ziemlich weit war, haben wir uns vom Hausbuggy zum Parkplatz fahren lassen:

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Im Weinestate „Takara“ kaum angekommen, wird uns ein perfekter Platz in der pole-position angeboten, der passt wie für uns gemacht:

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Langsam aber sicher geht´s wieder heimwärts in unsere Luxusunterkunft. Und heute machen wir genau das, was uns Jacqueline geraten hat. Wir genießen die Ruhe hier auf dem Weingut, wir gehen ein bisschen schwimmen, wir relaxen und haben nur eine einzige Aufgabe:
wir müssen drauf schauen, dass es uns gut geht. Und es geht uns gut, richtig gut!


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Schade, dass unser Urlaub langsam aber sicher zu Ende geht. Jetzt, beim Schreiben des Reiseberichtes, da merk ich erst, wie schön das alles war.
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zuletzt bearbeitet 07. Mai 2024
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200907. Mai 2024 ·
28.03.2024 Donnerstag, es geht zurück nach Deutschland

Ein letztes Frühstück, ein letztes Schwimmen im Pool, tja, irgendwann geht´s ans Kofferpacken. Das können wir in Windeseile, darin sind wir geübt und es ist schade, dass wir unser Chalet nicht länger bewohnen können, denn nach uns kommen wieder neue Gäste. 🙂

Wir verabschieden uns herzlichst von Jacqueline und ihrer Küchencrew. Die Leute sind wirklich sehr nett und sympathisch und wir sind uns sicher, dass wir in diese Unterkunft, wenn sie dann noch bezahlbar ist 😕 , wiederkommen möchten.

An der Ein- bzw. Ausfahrt des Weingut´s Aaldering hält uns ein Lkw-Fahrer auf. Er möchte wissen, wie er von hier am Besten in die Stadt Stellenbosch kommt, er muss nämlich dort in einer Firma Ware abladen. Und auch in dieser Szene denk ich mir grad im Nachhinein, unglaublich, wie meine Schorschine dieses Thema wieder mal gelöst hat.

Also ich hab dem freundlichen Herrn ja zunächst mal klargemacht, dass ich erstens nicht weiß, wo die Firma, die er sucht, sesshaft ist und zweitens ich ihm ja eh nicht weiterhelfen kann, schließlich bin ich ja „bloß“ ein Touri und kenn mich hier in der Gegend nicht aus. So wäre mein statement ausgefallen. Freundlich, aber letztendlich achselzuckend. 🤨

Und jetzt kommt meine Schorschine ins Spiel und lässt sich vom Fahrer die Wagenpapiere und Frachtbriefe geben, denn da sollte doch irgendwo die Lieferadresse draufstehen, wo er seine Ware abliefern möchte.
Ja klar, die steht auch drauf, Schorschine gibt die Adresse ins Handy ein und mit einem Lächeln wird dem Fahrer klargemacht, er soll uns bitte folgen, wir fahren voraus und wir leiten ihn dorthin, wo er eben hin muss. Es waren ja eh nur ein paar Kilometer.

Eigentlich doch alles ganz einfach und wieder mal muss ich erkennen, wie gut es ist, meine Schorschine an meiner Seite zu haben. 😘

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Als wir dann nach 10 Minuten bei der Firma ankommen, hat der Mann am Eingangstor dieser Firma zunächst schon etwas verdutzt geschaut, eh wir ihm klarmachten, dass wir gar nichts von ihm wollen, sondern der LKW hinter uns. Er wollte dann noch wissen, wer wir sind und von wo wir kommen, und als wir ihm dann sagten, aus Germany, da hat der Mann sich gar nicht mehr eingekriegt. Der Lkw-Fahrer war mittlerweile auch ausgestiegen, und die Freude und Erleichterung war ihm ins Gesicht geschrieben.

Das war unsere – nein, Schorschines gute Tat des Tages! 🙂

Unser Flieger geht erst abends, also ist Zeit genug, die ein oder andere Aktivität einzulegen. Eine gute Tat haben wir ja schon vollbracht, und mittlerweile war es eh schon um die Mittagszeit. Der Entschluss war schnell gefasst:
Weingut Rust en Vrede, da wollen wir unbedingt hin, das möchten wir uns gerne anschauen.

Und das war dann schon nochmal ein besonders schöner Abschluss. Ein Weingut wie aus dem Bilderbuch, alles absolut gediegen und stilvoll, das ist für uns grad nochmal das Rechte.


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Wir bestellen uns das Tagesmenü, das war Rinderfilet incl. einem Schoppen Rotwein, und dass der Rotwein gut geschmeckt hat, sieht man auf diesem Bild:

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Das Rinderfilet war so was von butterweich, ein Gedicht, das Fleisch ist regelrecht auf der Zunge zergangen

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und nach dem feinen Lunch gibt´s für jeden noch ein Schöpperl Chardonnay, Schorschine war begeistert, man sieht es ihr regelrecht an, wie sie mit sich, mit dem Schorsch und der Welt als solches zufrieden ist:

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Wir schauen uns im Ausstellungsraum noch ein bisschen um

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und bei dieser Flasche Wein wär ich beinah schwach geworden. Ich hab mir nämlich überlegt, ob ich die 27 Liter nicht für das nächste Forumstreffen mit nach Hause nehmen soll

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In guter Laune geht´s dann Richtung Flughafen, wo die Autorückgabe völlig problemlos abläuft. Die Coolerbox wird wie immer verschenkt, das ist bald schon Tradition, dann geht´s rüber in die Abflughalle. Dort haben wir noch ein paar Diskussionen mit dem Personal der Lufthansa, denn unsere Sitzplatzreservierung, die wir vor rund einem Jahr gebucht und bezahlt hatten, wurde uns leider nicht bestätigt. Aber da half alles Diskutieren nichts, unsere Sitzplätze hat ein anderer bekommen und die Erstattung unserer Zahlung ist mittlerweile auf unserem Konto eingegangen. Und überhaupt: es war uns eigentlich so was von egal, irgendwie hat uns das nicht mehr gekratzt, ob das nun mit unseren Sitzplätzen geklappt hat oder nicht. Es ist im Endeffekt ja auch nicht wichtig.

Püntklich hebt der Flieger ab, und pünktlich landen wir in München.

Weshalb es jetzt mit dem Reisebericht so schnell weitergegangen ist, hat natürlich einen Grund. Der nächste Urlaub steht an, die Koffer sind schon gepackt, und diesmal geht es nicht in den Süden, sondern diesmal ist der Norden dran. Oder besser gesagt der Osten. Wir machen Urlaub auf unserem Hausboot an der Ostsee, da können wir wahrscheinlich von den 46 Grad im KTP nur träumen.

Ein Fazit zu unserer schönen Zeit in Südafrika möchte ich gerne noch schreiben, das wird aber defintiv erst nach dem Urlaub sein.

Bis dahin liebe Grüße an Alle!
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16,9k Beiträge · seit 201207. Mai 2024 ·
Lieber Claus, liebe Conny,

puh, was bin ich froh, dass Euer Bericht noch vor dem Urlaub (Eurem und unserem) fertig geworden ist.
Und was für tolle Unterkünfte Ihr wieder einmal hattet (ok, SANParks nehmen wir da jetzt aus).
Ich habe für uns eifrig mitgeschrieben, vielleicht können wir es doch eines Tages gebrauchen. 😎

Jetzt wünsche ich Euch erst einmal fabelhafte Tage an der Ostsee und natürlich Bombenwetter (völlig
uneigennützig natürlich 😗 , denn wenn Ihr Bombenwetter habt, haben wir hoffentlich auch
gutes Wetter).

LG
Logi
551 Beiträge · seit 201707. Mai 2024 ·
Huch, das war jetzt aber ein etwas abruptes Ende. Da schwelge ich noch so richtig in deinen herrlichen Beschreibungen und schwupp, bist du schon wieder in Deutschland gelandet und auf dem Weg in den nächsten Urlaub 🙄

Das war wieder mal eine ganz feine Reise, die ihr da gemacht habt und ja, da waren tatsächlich einige Unterkünfte nach dem Geschmack der Dandelions dabei 🤩

Vielen lieben Dank, dass ihr eure Eindrücke mit uns geteilt habt, es war wun-der-schön 😘

Schönen Urlaub und ganz liebe Grüße

Kordula 🙂
zuletzt bearbeitet 07. Mai 2024
424 Beiträge · seit 201307. Mai 2024 ·
Hallo Bayern Schorsch
jetzt habe ich mich aber sputen müssen, dass ich bei diesem Schreibtempo mit Lesen mithalten konnte 🙂 Vielen Dank für den tollen Bericht und die wunderschönen Bilder. Eure Tour hat meine Afrika-Sehnsucht noch grösser gemacht und bei diesem nicht endenden Regenwetter ist sie fast nicht auszuhalten. So eine Weingüter-Tour würde mir auch gefallen, ist auch noch auf meiner Wunschliste. Ich muss mich noch 6 Monate gedulden bis es endlich wieder ab nach Afrika geht, 3 Wochen Südafrika (geführt) und 2 Wochen Namibia (Selbstfahrer) mit meiner erwachsenden Tochter. Ich freue mich sehr 🙂
Nun wünsche ich schöne Bootsferien bei sonnigem Wetter!
Grüsse Regina
Reiseberichte: 2017 - https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/294398-der-leopard-kommt-nur-am-sonntag 2019 - https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/298851-namibia-nov-2019-auf-der-suche-der-lone-men 2021 - https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/300971-vom-winde-verweht-skeletoncoast-campingtour 2024 - https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/305620-mama-und-tochter-touren-durchs-suedliche-afrika
2’194 Beiträge · seit 201607. Mai 2024 ·
Lieber Bayern-Schorsch,

ein herzliches DANKE für Deinen tollen Bericht. Ich bin gerne mit gereist und es ist immer toll, Eure tolle Location näher kennenzulernen.

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Eurem Hausboot. Hoffentlich steigen die Temperaturen. Ich war gerade im Wintermantel draußen.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
1’655 Beiträge · seit 201407. Mai 2024 ·
Hallo Schorschens,

obwohl ihr den KTP verlassen habt, verfolgen wir natürlich euren tollen Reisebericht bis zu Ende.
Wir bedanken uns ganz herzlich dafür. Es hat Spaß gemacht mit euch zu reisen.

Aber eine Frage sei abschließend erlaubt; wie alt waren eigentlich die Schweizer Airliner? 🙂 🙂

bayern schorsch schrieb:
Die beiden Schweizer arbeiten nämlich bei Swiss-Air, und für uns war das höchst interessant, was uns das sympathische Paar von deren Arbeit erzählt hat
Dazu folgende Info zur Swissair:

„Am 2. Oktober 2001 bleiben die Flieger der Swissair auf dem Boden – die Anschläge am 11. September verpassten der Firma nach Jahren der Misswirtschaft auf der Managerebene nur den letzten Stoss. 2002 ist die legendäre Airline nach 75 Jahren Geschichte. Die Firma verschwindet, der Mythos beginnt zu wachsen“

Liebe Grüße und schönen Urlaub an der Ostsee
Die Tinochikas
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
zuletzt bearbeitet 08. Mai 2024
554 Beiträge · seit 201608. Mai 2024 ·
Schönen Guten Abend Schorschens,

das ging jetzt schnell, gerade noch im Pool mit euch gewesen und schon seid ihr im Flieger zurück nach Hause. Was für eine wunderschöne entspannte Reise das doch war. Die Tour war weit mehr als gelungen, von Kleinigkeiten mal abgesehen, die aber im Gesamtpaket ja dann keine größere Rolle mehr spielen.
Und nun, viel Spaß auf eurem Hausboot, lasst es euch gutgehen!

lieben Gruß
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
1’058 Beiträge · seit 202308. Mai 2024 ·
Liebe Schorschis,
jetzt fühle ich mich ein bisschen rausgeschmissen aus meinen Urlaubsträumen. Es fühlt sich an, als wäre meine eigene Reise zu Ende. Ihr habt eine wunderschöne Zeit gehabt, beeindruckende Tiersichtungen und wunderbare Landschaften festgehalten. Jeden einzelnen Reisetag habe ich mit euch genossen und damit meine eigene Wartezeit mit Vorfreude gewürzt.
Unsere KTP Reise habe ich eigentlich mit einer Route durchs Weinland, über die Road 62 Richtung Oudtshoorn und Graaff Reinet und dann hoch in den KTP und wieder runter nach Kapstadt angedacht, aber ihr habt so viele Inspirationen geliefert, dass meine ganze Vorstellung wieder in Frage gestellt ist.
Papkuilsfontein hatte ich auch schon mal mit drin, aber wieder verworfen, weil wir uns zugunsten der Wärme gegen die Blütezeit entschieden haben. Wir dachten dann wäre es dort nicht so interessant. Eure Fotos und eure Begeisterung sagen allerdings was anderes.
Auch die Augrabies Falls hatten wir schon auf dem Schirm und wieder verworfen. Alles geht aber leider, leider zeitlich nicht....was machen wir jetzt nur....? Ist ja zum Glück noch Zeit zum Planen.
Einige eurer Unterkünfte sind ebenfalls vorgemerkt wenn sie in die Route passen, die wir letztendlich festlegen werden.
Habt vielen herzlichen Dank für euren RB! Schorsch, mit deinem Schreibstil hast du dem Ganzen noch das I-Tüpfelchen aufgesetzt.

Nun wünsche ich euch eine weitere wunderschöne Zeit auf eurem Hausboot.
Liebe Grüße,
Silvia
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